In den letzten Tagen reden sich Final-Fantasy-XIII-Produzent Yoshinori Kitase und Game Director Motomu Toriyama (Bild rechts) den Mund in dutzenden Interviews fusselig, um den Blockbuster-Titel möglichst vielen Spielern zum internationalen Launch schmackhaft zu machen.
Toriyama äußerte sich in einem Interview mit Xbox World 360 zu den teilweise enttäuschenden Wertungen westlicher Reviews und versucht die Design-Entscheidungen zu rechtfertigen. Er glaubt, dass viele das Spiel aus einer zu westlichen Perspektive betrachten: “Wenn man sich mal die meisten westlichen RPGs ansieht, dann laden die Dich meistens in einer offenen Welt ab, wo Du dann tun und lassen kannst, was Du willst. ( ) Es wird schwer, eine packende Geschichte zu erzählen, wenn Dir so viel Freiheit gegeben wird.”
In einem Interview mit Kotaku gesteht Herr Toriyama, dass unter anderem die Call-of-Duty-Reihe eine Inspirationsquelle für den Spielablauf von Final Fantasy XIII war: “Die klassischen RPG-Mechaniken sind Städte zu erkunden, sich durch Einkäufe auf den Kampf vorzubereiten und dann in die Schlacht zu ziehen. Doch FFXIII hat keine Städte oder Geschäfte in diesem Sinne – Spieler werden in die Geschichte geworfen und mit verschiedenen Situationen konfrontiert, während sie in der Handlung voranschreiten.”
Laut Toriyama orientiert sich das Spiel in dieser Hinsicht am westlichen Ego-Shooter-Genre, ohne allerdings auch nur im entferntesten ein Action-Spiel zu sein.
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