Metroid: Other M – Der Macher spricht

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Seit Kurzem gibt es eine offizielle Hompage zum neuesten Abenteuer Samus Arans. Unter metroid.jp gibt es jedoch außer einem einzigen Satz und einem Bild, das von ruhigen Klavierklängen begleitet wird, nur eine Informationen: Metroid: Other M soll im Sommer dieses Jahres erscheinen!

Nun meldete sich Yoshio Sakamoto, der Game Director von Super Metroid, Metroid Fusion und Metroid: Zero Mission, in einem Interview mit dem japanischen Fachmagazin Famitsu zu Wort. Wie Serienfans längst wissen, arbeiten gleich drei Firmen an dem Spiel: Nintendo und Tecmos Team Ninja sind für die Spielinhalte verantwortlich, während sich das CGI-Studio D Rockets um die Filmsequenzen kümmert. Gemeinsam entwickelt das “Project M” getaufte Joint Venture der Programmierkünstler ein Wii-exklusives Metroid-Abenteuer, das sich an die alten 2D-Episoden anlehnt und in ein dreidimensionales Hüpf- und Actiongewand steckt. Hier kommen die Stärken von Team Ninja ins Spiel, so Sakamoto. Das wirft freilich die Frage auf, inwiefern sich Other M an den Ninja Gaiden-Episoden orientieren wird. Doch auch Passagen aus der Ego-Perspektive soll es geben, wie erste Screenshots auf der letztjährigen E3 vermuten ließen. 

Neben spielerischen Neuerungen soll Metroid: Other M die menschliche Seite der Protagonistin Samus Aran herausarbeiten. Was der eingangs erwähnte damit zu tun hat? Er lautet: “Ein Traum. Es ist, als würde ich eine Tragödie, die sich bereits ereignet hat, erneut betrachten.”

Die Fans sind gefragt: Was erwartet Ihr Euch von Metroid: Other M?

Konami: Umsatz sinkt um 18,4 Prozent

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Capcom, Nintendo und Tecmo Koei haben bereits ihre aktuellen Bilanzen für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht. Jetzt hat auch Konami die harten Fakten auf den Tisch gelegt – und auch hier zeigt sich wieder einmal, dass es den Unternehmen der Spielebranche schlechter geht als noch im Vorjahr. Lag der Nettogewinn von Konami im letzten Fiskaljahr noch bei umgerechnet 142 Millionen Euro, wurden in diesem bislang nur 84,6 Millionen Euro erwirtschftet. Der Umsatz des Konzerns sank um 18,4 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Näheres im Detail:

Konami Digital Entertainment

Im Vergleich zum vorherigen Fiskaljahr sank in Konamis Games-Sparte der operative Gewinn um ca. 57 Prozent auf 130 Millionen Euro. Der Grund für den Rückgang ist, dass Konami in den letzten neun Monaten keine so hochkarätigen Spiele veröffentlicht hat. Sorgte im letzten Geschäftsjahr noch Metal Gear Solid 4 – Guns Of The Patriots weltweit für Aufsehen und ein Umsatzhoch, konnten Pro Evolution Soccer 2010 und Saw in diesem Jahr das Niveau nicht halten.

Gesundheitsbereich

Darüber hinaus ist auch das fehlende Interesse an Konamis Fitness-Studios für den Umsatzrückgang verantwortlich. Der Konami-Konzern betreibt in Japan einige Studios, die in diesem Fiskaljahr weniger Einnahmen generieren konnten.

Mehr zu Konami:

Sadness: Das Wii-exklusive Horrospiel steht vor dem Aus

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Vor vier Jahren wurde der komplett in Schwarz und Weiß gehaltene Titel Sadness angekündigt. Seitdem drangen nur spärlich Informationen an die Öffentlichkeit. Angesiedelt im Jahre 1914 schlüpft Ihr in die Rolle des hübschen Mädels Maria Lengyel, das seltsame Stimmen in seinem Kopf hört. Auf Action wird verzichtet, Sadness richtet sein Augenmerk auf subtilen Horror – oder besser gesagt richtete.

Zwar wird der Titel weiter auf der Entwickler-Seite von Nibris gelistet, doch heute wurde die offizielle Webseite sadness-wii.com abgeschaltet und zum Verkauf angeboten. Zum Gedenken an einen Horrortitel der anderen Art findet Ihr hier ein paar Screenshots aus dem Spiel.

Facebook bekommt eigenen Ego-Shooter

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Bisher konntet Ihr in der Social Community Facebook in kleinen Games eine eigene Farm leiten oder Euch in Mafia-Bandenkriege stürzen. Jetzt soll die Spielauswahl um den Ego-Shooter Brave Arms erweitert werden. Entwickelt wird das Spiel von 3G Studios, die für SWAT: Target Liberty für PSP verantwortlich zeichnen.

“Unser neuer Titel Brave Arms wird den Massen First-Person-Shooter näher bringen”, erklärte 3G Studios-Chef James Kosta in einem Interview. “Es geht um rasante Action und darum, gegeneinander anzutreten und Teams mit seinen Freunden zu bilden.”

In dem sogenannten “Social Shooter” sollt Ihr Euch einen Avatar anlegen können, mit dem Ihr dann mit oder gegen Freunde spielt. Im Spiel erhaltet Ihr Punkte, die Ihr in einem Shop gegen neue Outfits und Items eintauschen könnt. Wer sich für die Beta von Brave Arms anmelden möchte, kann das bereits hier tun.

Erste Bilder des Shooters findet Ihr in unserer Galerie.

Fly me to the moon

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It’s all about the music… Momentan läuft ein Lied in den Ohrwindungen von Fans exotischer Spiele-Software Extrarunden: Fly me to the moon von Bart Howard.

Spielern ist die letzte Version des Klassikers bekannt aus dem Hexen-Slasher Bayonetta:

Das scharfe Umbra-Luder mit Latex&Brillen-Fetisch metzelt sich zur gemütlichen J-Pop-Version des Songs durch heilige Horden von Engeln und riesigen Schlangen. Übrigens wurde das Lied gleich in drei unterschiedlichen Varianten auf die Disc gebannt – darunter befinden sich auch Instrumentalversionen.

Auch Anime-Fans sollte der Song bekannt vorkommen: Das verlinkte Video stammt aus dem Klassiker Neon Genesis Evangelion. Eingesungen von süßen Japanerinnen treffen Sätze wie “let me play among the stars” jeden Sci-Fi Fan, der sonst nur auf gigantische Mechas steht, mitten ins Herz.

Ursprünglich hieß der Song von Bart Howard übrigens “In other words” – die Umbenennung erfolgte 1960 durch die Jazz-Größe Mabel Mercer.

 

Da wird es doch gleich Zeit, mal etwas tiefer nachzuforschen: Warum ausgerechnet “Fly me to the moon”? Wieso übt der Song eine so große Faszination auf Künstler aus? Betrachten wir den Song-Text einmal näher (hier die Sinatra-Version):

Fly me to the moon
Let me play among the stars
Let me see what spring is like
On Jupiter and Mars

In other words, hold my hand
In other words, baby, kiss me

Fill my heart with song
And let me sing for ever more
You are all I long for
All I worship and adore
In other words, please be true
In other words, I love you

Fill my heart with song
Let me sing for ever more
You are all I long for
All I worship and adore
In other words, please be true
In other words, in other words I love … you

Jetzt die wesentliche Info für alle jüngeren Semester und für diejenigen, für die Frank Sinatra nicht mehr als eine musikalische Legende ist: Fly me to the moon hat drei nicht ganz unbedeutende Bewunderer amerikanischer Herkunft: Niemand geringeres als Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins haben dem Song tatsächlich unter Sternen gelauscht – bei der Mondlandung der Apollo 11 am 20. Juli 1969!

Sinatra hatte die Ehre, seine Version des Songs von den Astronauten als musikalischen Gruß zur Erde geschickt zu bekommen. Er nahm das Lied jedoch bereits im Juni 1964 für sein Album “It Might As Well Be Swing” zusammen mit der Count-Basie-Band auf, zu einem Arrangement von Quincy Jones. Dass dieses Lied einmal vom Mond zur Erde gesendet werden würde, hätte sich Frankie zu diesem Zeitpunkt bestimmt noch nicht erträumt.

Ja, richtig geraten: Das war’s noch immer nicht! Weitere fantastische Interpretationen des Songs stammen von Julie London, Paul “Ich kann auch mit einem Akkuschrauber Gitarre spielen” Gilbert (dem Lehrer von Buckethead, Spielern bekannt aus Guitar Hero!), des Jazzpiano-Gottes Paul Smith oder Jazzpianistin Diana Krall.

Die (nach meiner bescheidenen Meinung) BESTE Version kommt aus der Neuzeit und wurde von Gartenkatzenzoo-Fanboy Helge eingesungen: All hail to Helge Schneider!

Kein Wunder, dass so ein Song seinen Weg in die Welt der Videospiele gefunden hat – und besonders schön, dass er ausgerechnet in einem der schrillsten Spiele der letzten Jahre auftaucht: Bayonetta!

Dieses ist übrigens nicht das einzige Spiel, welches sich Oldies zu Eigen macht: Auch in Fallout 3 und Bioshock werden eben diese Songs thematisiert. So könnt ihr euch im neuen Fallout – Vegas Trailer zum Song “Blue Moon” von Dean Martin schonmal auf den nächsten Ausflug ins verstrahlte Wasteland einstimmen.

Bleibt festzuhalten: Hoffentlich wird der Trend solcher Musik in Videospielen fortgesetzt! Und wer weiß: Vielleicht haben wir bald wieder einen Plattenspieler zu Hause stehen! Dann könnten wir auch der Vinyl-Version des Soundtrack von BioShock 2, der der Special Edition des Spiels beiliegt, stilecht lauschen.

Und jetzt alle: Fly me to the moon, and let me play among the stars…

Lufia/Estpolis: The Lands Cursed by the Gods – neuer Trailer zum Lufia-2-Remake

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Die langlebige Lufia– bzw. Estpolis-Reihe (so der Name in Japan) bekommt Zuwachs. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, Lufia: The Lands Cursed by the Gods ist ein Remake des SNES-Klassikers Lufia 2 aus dem Jahr 1996.

Vorbei sind die RPG-Zeiten: Der DS-Titel wandelt neuerdings auf Action-Adventure-Pfaden und erstrahlt in zeitgemäßer Polygonoptik. Eure Party umfasst sechs Mitglieder, wobei nur ein Charakter gesteuert wird. Ein Wechsel ist jederzeit möglich. Neben Schalterrätseln fordern Hüpfpassagen Eure volle Konzentration und sogar Ego-Shooter-Abschnitte müsst Ihr bewältigen.

Der Titel erscheint am 25. Februar in Japan, einen Pal-Termin gibt es leider noch nicht. Zum Vergleich der beiden Versionen gibt es unten ein Video der SNES-Fassung.

 

Fumito Ueda spricht über The Last Guardian

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lastIm aktuellen Interview mit der Famitsu plaudert Fumito Ueda, Game-Director von The Last Guardian, über Details und Entwicklung des sehnlichst erwarteten Action-Adventures. Laut Ueda liegt das Hauptaugenmerk der Entwickler zur Zeit auf der Erschaffung der großen Phantasie-Kreatur, die den Spieler begleitet und das Herzstück des Spiels darstellt. Es gehe vor allem darum, das Tier (das aussieht wie eine Kreuzung aus Adler, Ratte und Katze) lebensecht aussehen zu lassen und es emotional greifbar für den Spieler zu machen.

Wie bei den Vorgängern ist Ueda auch in die Entwicklung des Story-Boards und des Art-Design involviert, hat dank größerem Team aber nicht mehr so viel Arbeit wie früher. Sehr wichtig ist ihm der Einsatz einer leistungsstarken Physik-Engine, die eine wichtige Rolle im Spielgeschehen spielen soll. Über den genauen Spielablauf hält sich Ueda aber weiterhin bedeckt und vertröstet auf neue Information im Zuge der E3 oder der Tokyo Game Show.

Auch zum Veröffentlichungstermin möchte sich der Visionär nicht äußern: “Wir arbeiten bewusst daran, ein Spiel zu machen, das einen Spielspaß bietet, den es sonst nirgendwo in dieser Form gibt. Ich bitte Euch deswegen darum, noch ein klein wenig länger zu warten.“

Mehr über The Last Guardian:

Es war einmal… Final Fantasy XIII auf der PS2

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Produzent Yoshinori Kitase bestätigt in einem Interview mit dem holländischen Offiziellen Playstation Magazin, dass Final Fantasy XIII ursprünglich für die PS2 entwickelt wurde. Durch das Erscheinen der PS3 wurden die Pläne von Square Enix über den Haufen geworfen, weswegen man das Spiel auf Basis der neuen Konsole nochmal entwickeln musste. Das kostete dem Studio fast eineinhalb Jahre Entwicklungszeit.

Dieser Umstand hatte laut Kitase aber auch etwas Gutes: Weil die Entwickler zu Anfang so hart arbeiten mussten, wurden sie schneller fertig als erwartet. Dadurch konnten sie schon früh mit der Übersetzung und Synchronisation der internationalen Version beginnen, was den relativ kurzen Zeitraum zwischen dem japanischen und dem internationalen Release erklärt.

Unten findet Ihr einige Bilder-Scans von der PS2-Version in verschiedenen Entwicklungsstadien.

Mehr zu Final Fantasy XIII:

Akira Yamaoka heuert bei Grashopper an

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Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass der langjährige Silent Hill-Komponist Akira Yamaoka Konami mit damals noch unbekannten Ziel verlassen hat (siehe hier). Jetzt gab der Musiker in einem Gespräch mit der japanischen Zeitschrift Famitsu bekannt, wo er angeheuert hat: Zukünftig wird er für Grashopper Manufacture Melodien schreiben.

Das ist die Heimat des exzentrischen Spieledesigners Goichi ‘Suda 51’ Suda, auf dessen Konto u.a. das bizarre GameCube-Abenteuer Killer 7 (siehe hier) sowie die No More Heroes– Serie (den Test von ersten Teil auf Wii findet Ihr hier) gehen.

Beide Männer verkünden glaubwürdig, dass sie sich gegenseitig furchtbar gern hätten und vom Talent des anderen überzeugt sind – auch wir finden, dass sie prima zusammen passen könnten. Yamaoka nennt als weiteren Beweggrund für seinen Grashopper-Beitritt, dass er den Entwickler für einen der wenigen in Japan hält, dessen Spiele auch für Übeersee-Publikum interessant wären. Das wiederum finden wir etwas schräg, denn die kuriosen bisherigen Entwicklungen waren definitiv eher etwas für eine eng abgesteckte Zielgruppe.

Ihr erstes gemeinsames Projekt wird ein Spiel für Electronic Arts sein, an dem auch Resident Evil-Papa Shinji Mikami mitschraubt.

Jetzt offiziell: Sonic the Hedgehog 4 kommt!

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Segas Superstar Sonic ist zwar gut ausgelastet, aber seine Auftritte bei Sport- und Rennspielen erfüllen nicht die Wünsche seiner größten Fans: Die wollen nämlich auch mal wieder unbeschwert durch Jump’n’Run-Levels rasen, ohne dass 3D-Verschlimmbesserungen wie bei den letzten paar Versuchen nerven.

Seit einigen Monaten geisterte bereits das geheimnisvolle Project Needlemouse (siehe hier) durchs Internet, seit heute ist endgültig die Katze bzw. der Igel aus dem Sack: Sonic the Hedgehog 4 kommt!

Mit handfesten Infos hält sich Sega immer noch zurück, der Ankündigungstrailer (siehe unten) spricht aber auch so Bände: Wie der Titel verspricht, wird so traditionell wie anno 1991 greannt, gehüpft und gerollt. Die Grafik setzt auf den klassischen 2D-Look, nur in höherere Auflösung. Sonic 4 erscheint ‘im Sommer’ für PS3, Xbox 3 und Wii – als Downloadspiel. Offenkundig soll es nicht beim einmaligen Ausflug bleiben, wie ein kleines, aber unübersehbares ‘Chapter 1’ im Logo ankündigt.

Weitere Neuheiten werden häppchenweise über die nächsten tage hinweg auf der offiziellen Webseite preisgegeben – die findet Ihr hier.

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