Der schwedische Entwickler Grin hatte in den vergangenen Monaten nicht viel zu lachen, hagelte es doch teils vernichtende Wertungen für das Dreiergespann aus Terminator: Die Erlösung, Wanted: Weapons of Fate und der Capcom-Neuauflage Bionic Commando. Der Entwickler ist zwar mittlerweile wie berichtet Geschichte, doch vorher ließ es sich Capcom nicht nehmen, sich zum spielerischen wie finanziellen Misserfolg der Bionik-Action zu äußern.
Wie Kotaku meldet, erklärte Capcoms Oberhaupt Haruhiro Tsujimoto im Rahmen eines Unternehmensberichtes: “Unsere Analyse hat gezeigt, dass die Spielelemente von den Kunden nicht gut angenommen wurden und dass unser Management bezüglich der Vertragspartner in Übersee nicht sorgfältig genug war.”
Überraschend an dieser Aussage ist, dass zum Zeitpunkt der Erklärung Grin noch als aktiver Entwickler tätig war. Immerhin habe man bei Capcom daraus gelernt: “Derartige Partnerschaften erlauben uns, deren Know-how in unsere eigenen Entwicklungsprozesse zu übernehmen. (…) Was wir durch Bionic Commando gelernt haben, werden wir in künftigen Projekten berücksichtigen.”