Gestern beschloss der Bundestag das Gesetz zur Zugangserschwerung zu Kinderpornografie im Internet. Das Gesetz erlaubt dem Bundeskriminalamt das Erstellen von Webseiten-Sperrlisten, die von den Providern zwingend umzusetzen sind.
Das Gesetz ist umstritten: Gegner bezweifeln die Wirksamkeit der Sperrung von einzelnen Seiten und befürchten, dass eine Ausweitung auf andere Bereiche des Internets folgen könnte. Der FDP-Abgeordnete Max Stadler bezeichnete das Gesetz als “Einstieg in die Internet-Zensur.”
In der Tat preschte wenige Stunden danach Thomas Strobl (siehe Foto rechts), Bundestagsabgeordneter und CDU-Generalsekretär in Baden-Württemberg, vor und forderte die Ausweitung des Gesetzes auf “Killerspiele”. Strobl zum Kölner Stadtanzeiger: “Wir prüfen das ernsthaft. Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.”
Es bleibt abzuwarten, ob eine solche Ausweitung wirklich stattfinden wird. Vor der Verabschiedung des Gesetzes hatte es von CDU- wie SPD-Seite Versicherungen gegeben, das Gesetz sei nur zum Zweck der Zugangserschwerung zu Kinderpornografie im Internet geschaffen worden und nicht, um auch auf andere Themenbereiche angewandt zu werden. Allerdings: Gesetze können von zukünftigen Regierungen immer geändert werden, wie Martin Dörmann, medienpolitischer Sprecher der SPD, gegenüber Spiegel online eingestand.
Wenn das passiert, könnte folgendes (natürlich auf Videospiele abgeändertes) Schild auch bei der ein oder anderen Spiele-Webseite zu sehen sein…





Adventure-Koryphäe Tim Schafer (siehe Foto rechts) werkelt derzeit fleißig an der Fertigstellung von Brütal Legend, das am 16. Oktober für PS3 und Xbox 360 erscheint. In einem lesenswerten
Fragen, die sich nicht so leicht beantworten lassen. Mich fesseln zum Beispiel auch Spiele ohne Story: Dass ich als Mario oder Link am Schluss die Prinzessin rette, ist mir egal; hier ist definitiv der Weg das Ziel. Das Meistern von haarigen Sprungpassagen, das Entdecken von versteckten Schätzen und neuen Landschaften, das Lösen von komplexen Rätseln und das Experimentieren mit verschiedenen Gegenständen: Das sind die Zutaten, die mich an die Glotze fesseln und mir – ehrlich gesagt – auch die meisten und dauerhaftesten Erinnerungen an eine schöne Zeit mit einem Spiel bescheren.
Urheber der Studie sind das amerikanische Game Developer Magazine sowie deren auf Untersuchungen und Forschungen spezialisierte Research-Abteilung. Wichtige Kriterien bei der Erstellung der Reihenfolge waren die wirtschaftlichen Daten – also wie viele Spiele ein Studio entwickelt hat, wie hoch die Verkäufe ausfielen und welchen Metacritc-Wertungsschnitt die Spiele erreichten. Außerdem wurden über die bekannte Webseite Gamasutra Entwickler zu ihren Einschätzungen befragt.
Das kultige Cartoon-Duo ermittelt nun auch auf der Xbox 360. Detektivhund Sam und sein Karnickelkumpel Max kosten zwar nicht wenig, dafür kriegt Ihr aber gleich alle sechs Episoden der ersten Staffel. Klassisches Point & Click und witzige Texte sorgen für Laune und motivieren bis zum Schluss. Ist Euer Englisch nicht perfekt, solltet Ihr allerdings schnell lesen können…
Das langlebige Sammelkarten-Spiel machte sich auf Konsolen bisher sehr rar, nur die alte Xbox bekam einen leidlich gelungenen Versuch. Der Download-Titel verzichtet auf Experimente und setzt das bewährte Konzept geradlinig um – das funktioniert sehr gut und lockt vor allem für Online-Duelle. Nur mit der Einschränkung, dass Profis sich keine eigenen Decks basteln können, müsst Ihr leben.
THQs launiger Actionspaß setzt auf viel Stil und schnelle Action: Fliegt als kleine Stummelfigur mit Raketenrucksack durch 80 Levels, die in einem ungemein coolen Neo-Retro-Look mit dicken Pixeln inszeniert sind, und schießt mit dem rechten Stick Geschosse ab, um die Gegner zu demolieren. Witzige Mehrspieler-Varianten runden den quriligen Spaß gelungen ab.
Die rein aus Frauen bestehende Mangaka-Gruppe CLAMP kündigt auf Ihrer 



