In Teil 1 seid Ihr noch als Wayne Holden gegen Schneepiraten in den Kampf gezogen. Ein Jahrzehnt nach dieser Schlacht bastelt Ihr Euch Euren eigenen Helden und stapft über den von globaler Erwärmung heimgesuchten Planeten E.D.N. III. Schnee ade!
Bei der Erstellung Eures Alter Egos bedient Ihr Euch aus einem reichhaltigen Baukasten: Gestaltet Kopf, Rumpf, Beine und Rücken, individualisiert Eure Waffen und verpasst ihm zum Abschluss coole Posen, die er auf Knopfdruck anderen Mitspielern vorführt. Apropos Mitspieler: Lost Planet 2 ist für Vierspieler-Koop-Partien ausgelegt, die Solo-Kampagne unterscheidet sich allerdings nicht davon.
Teil 2 ist das erste Spiel, das mit Capcoms hauseigener MT Framework 2.0-Engine läuft. In der Präsentation, die von Producer Jun Takeuchi geleitet wurde, war dies offensichtlich: Extrem detaillierte Dschungellandschaften, sich im Wind wiegendes Gras, das durch Echtzeit-Verwirbelungen zusätzlich tanzte und gigantische Acrid-Monster zeigten die grafische Potenz der weiterentwickelten Engine.
Auch die KI – einer der großen Kritikpunkte am ersten Teil – soll bei Lost Planet 2 zur Hochform auflaufen. Kämpfe mit verfeindeten Schneepiraten bekamen wir nicht zu Gesicht, dafür einen optisch spektakulären Bosskampf gegen eine mutierte Amphibie im Hochhaus-Format. Und die verhielt sich leider ziemlich dumm: Das Vieh lief auf einem vorgegebenen Pfad im Kreis und scherte sich nichts um den Raketenbeschuss in den Allerwertesten. Schnödes Hinterherlaufen und Ballern scheint – zumindest noch in der Demo – zu reichen. Die ganzen tollen Spielereien wie per Enterhaken den Rücken zu erklimmen oder gar in den Schlund des Riesen abzutauchen, um im Magen ordentlich aufzuräumen, wären bei dem sturen Im-Kreis-Laufen überflüssig.
Aber Takeuchi-san & Team haben noch genügend Zeit, an der Intelligenz des feuchten Kameraden zu feilen. Optik und Präsentation sind jedenfalls schon auf hohem Level, die Wucht der Bildschirmgiganten und die unzähligen Details der Umgebungen lassen uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Beim Schauen des Trailers wird es Euch bestimmt genauso gehen.
Ach ja: Eine PS3-Version schloss Jun Takeuchi explizit nicht aus.







Vor einiger Zeit haben wir über fest geplante und mögliche Spiel-Filme fabuliert (
Auch die ebenso praktische wie simple Auflistung von neuen Angeboten auf der rechten Seite des PlayStation-Store-Startbildschirms (siehe Bild) ist in den USA und Japan längst da – wir Europäer hingegen müssen mit einzelnen Werbe-Blocks zufällig auf die neuesten Downloads stoßen.
David Gaider ist der Chef-Schreiber der Rollenspiel-Hitlieferanten Bioware – seine Geschichten haben Euch unter anderem in Baldur’s Gate II oder KOTOR fasziniert. Derzeit ersinnt Gaider die Geschichte zum kommenden Fantasy-RPG Dragon Age: Origins, das für Xbox 360 und PC erscheint. Erst kürzlich veröffenlichte er den Prequel-Roman zum Spiel – Interessierte surfen zur US-Webseite von 









