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  • #901514
    WichtgestaltWichtgestalt
    Teilnehmer

    Jaja,
    eigentlich sollten Kinder nicht mehr als xx bei einem Alter von y spielen.
    Und außerdem sollten sowieso nicht mehr als so uns so viel Zeit vor den Medien verbringen.
    Wahrscheinlich kennen die meisten Eltern diese Leitfäden, aber mal ganz im Ernst, wie macht ihr das?

    Bei uns ist es so:
    “Nicht mehr als eine halbe Stunde Videospiele am Tag”
    “Nicht mehr als 2 Stunden fernsehen am Samstag oder Sonntag inkl. Videospiele”

    Meist klappt dies gut, aber wenn meine Kinder gerade ein Videospiel (oder eine Serie) gepackt hat, gibt es Streß!
    Wenn dein Sohn dich am Samstag um 7 Uhr aufweckt, weil er Skylander spielen will, ist das kein Spaß mehr.
    Außerdem habe ich festgestellt, dass ein 3DS und eine Vita scheinbar nicht ausreichen, weil beide immer genau das Spiel zocken wollen mit dem der andere gerade beschäftigt ist.

    Aber mich würde echt interessieren, wie ihr es macht oder wie ihr er machen würdet, wenn ihr Kinder hättet:
    Gibt es eine feste Zeitdauer?
    Welche Spiele dürfen eure Kinder spielen?
    Spielt ihr mit euren Kindern im Coop?
    Helft ihr euren Kindern bei schwierigen Stellen?
    Dürfen eure Kinder bei “ab 12”, “ab16” oder sogar “ab 18”-Spielen zuschauen?

    Ich werde auch schreiben, was ich meinen Kindern erlaube, aber ich bin mal auf eure Meinungen gespannt.

    #1203987
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Vorweg, meine Tochter wird sehr bald zehn, Regelungen wurden immer wieder mal geändert und werden das auch in Zukunft, teils eben einfach altersbedingt.

    – Gibt es eine feste Zeitdauer?

    Nein. Abhängig von Wetter, Tagesplanung, auf Hausaufgaben verballerter Zeit…
    Bei schlechtem Wetter darf auch mal mehr Zeit mit den gesammelten Medien verbracht werden, allerdings nicht immer. Bei schönem Wetter ist der Zugriff wiederrum manchmal sehr strikt limitiert. Hängt also stark von sonstigen Einflüssen ab. Es wird aber nicht den ganzen Tag gezockt.

    – Welche Spiele dürfen eure Kinder spielen?

    Hängt mehr von meiner Einschätzung als von der USK ab. Auch da werden Regeln dem Alter angepasst. Stand jetzt eigentlich USK 12 Titel. Entscheide ich aber von Spiel zu Spiel.

    – Spielt ihr mit euren Kindern im Coop?

    Ja. Mario, Rayman usw., aber auch mal gegeneinander.

    – Helft ihr euren Kindern bei schwierigen Stellen?

    Nur noch sehr selten. Normalerweise will ich mittlerweile, dass sie die Lösung selbst schafft oder sich eine Lösung sucht. Schult auch den Umgang mit Google.

    – Dürfen eure Kinder bei “ab 12”, “ab16” oder sogar “ab 18”-Spielen zuschauen?

    I.d.R. ja, ggf. ja, nein. Auch hier wird von Spiel zu Spiel entschieden, wüsste aber definitiv keinen ab 18 Titel, bei dem sie zugucken dürfte, während bei manchen ab 16 Titeln ich mich eh frage, warum die ab 16 sind.

    Wie man an den Fragen zur Altersfreigabe sieht, da gehen meine Meinung und die der USK teils einfach auseinander. Zumindest beim ab 16 Bereich ist das für mich nicht in jedem Fall nachvollziehbar. Bei vielen USK 12 Titeln, darunter fällt z.B. auch Kameo, seh ich effektiv auch keinen Grund, dass sie das nicht spielen darf.
    Bei Tekken ist die Freigabepolitik für mich z.B. nicht nachvollziehbar. Mal ab 12, mal ab 16. Gilt übrigens für PEGI und USK.

    #1203988
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Interessantes Thema.

    Ich finde, man sollte einen gewissen Rahmen stecken, aber den Kindern auch Freiraum dabei lassen, sonst entwickelt sich da nämlich erst eine gewisse Distanz mit der Zeit. Darum bin ich nicht der Meinung, ständig mit dem Nachwuchs im Koop spielen zu müssen, aber sicher, wenn das Kind das auch will.

    Ich würd Kinder sicher nicht zusehen lassen, wenn ich 18er Titel spiele, aber das ist halt situativ zu entscheiden. Als Elternteil sollte man ein Gespür dafür haben, wie sein Kind worauf reagiert. Sind nicht alle Kinder gleich oder gleich reif.

    Von starren Spielzeiten halte ich ehrlich wenig, das fällt für mich schon wieder sehr ins Schema des Kontrollierens. Wichtiger finde ich den Weg, das Kind eben für anderes zu begeistern, sodass das Zocken immer nur eine Beschäftigung unter vielen ist und nicht alleiniges Hobby.

    Wenn das Kind nur noch vor der Kiste hocken will, dann sind das wohl Symptome eines anderen Problems. Sicher sollte man ein Kind nicht einfach nur sich selbst überlassen. Man kann aus dem Verhalten des Kindes beim Spielen sicher eine Menge über es lernen.

    Wie bei vielen Dingen ist das Mass halt wichtig, nur eben nicht in so einem starren Korsett. Sondern man sollte mMn eben der Gewichtung und der Priorisierung das Augenmerk widmen.

    Vorsicht ist da halt in erster Linie auch beim Umfeld geboten. Ändert sich das Konsumverhalten merklich, hat dies meist mit dem Umfeld, sprich Mitschülern zu tun. Klar gibts da Austausch, dieser kann dann Begehrlichkeiten wecken. Ein Kind darf eine Stunde ran, ein anderes nur eine halbe, dadurch kann sich bei einem Kind schnell das Gefühl einer Unfairness einstellen, dass es nicht wirklich begreift und das die Eltern schwer erklären können.

    Darum scheint mir der Dialog mit anderen Eltern eben auch sehr wichtig. Was machen deren Kinder? Sind die in Sportvereinen, etc. ?

    Dann kommt da noch die Vorbildfunktion hinzu. Wenn ein Kind mitkriegt, dass der Papa stundenlang vor der Kiste hockt und zockt, dann kommt sich ein Kind sicher verarscht vor, wenn es eine Predigt zu hören kriegt, dies kann dann den Dialog zusätzlich erschweren.

    #1203989
    WichtgestaltWichtgestalt
    Teilnehmer

    Die Regeln, die ich oben aufgeführt habe (30 Min., 2 Stunden fernsehen am WE) sind nicht so strikt, wie es zuerst klingen mag.
    Damit meine ich nur, was meine Kinder dürfen, wenn sie sich nicht arg daneben benommen haben.
    Nur als Beispiel:
    Wir sind den ganzen Samstag unterwegs (kein Fernsehn, etc.) und am Sonntag ist absolutes Scheißwetter, dann kann es auch passieren, dass wir mehr als 4 Stunden vor dem Fernseher verbringen.
    Wichtig ist mir, dass ich immer weiß, was meine Kinder spielen.

    #1203990
    JonnyRocket77JonnyRocket77
    Teilnehmer

    So, ich habe einen 11 jährigen und einen 7 jährigen zu bieten. Grundsätzlich möchte ich immer wissen, was die Jungs spielen. Der große hat ne Vita, der kleine hat noch nix “eigenes”. Wenn wir gemeinsam spielen, dann WiuParty oder ein Rennspiel. Wie lange die Jungs spielen dürfen hängt auch bei uns von den Gesamtumständen ab (Wetter, Hausaufgaben gemacht etc) ab. Es soll halt wie oben schon gesagt ein Hobby unter anderen bleiben. Ich helfe bei Spielen nur noch selten…sollen sich ruhig selber die Zähne an den Endgegnern ausbeißen :)

    #1203991
    Cold SeaversCold Seavers
    Teilnehmer

    Ich spiele mit meiner Tochter:

    MK8
    Mario
    DK TF
    Pikmin
    Disney Ininity 2.0

    Aber gespielt wird nicht um jeden Preis.
    Ist das Wetter gut, geht es raus.
    Im Vordergrund steht das meine Tochter wenn die Hausaufgaben erledigt sind, das Wetter doof ist gespielt werden darf.
    Aber dann gibt es nur noch wenig bis gar kein TV Programm.
    Auch stehen soziale Bindungen für meine Tochter im Vordergrund, also Treffen mit ihren Mädels,
    Und Videospiele sind für sie nur ein nettes Beiwerk da sie lieber Malt, Bastelt, Tobt.
    Das ist auch gut so, das sie Videospiele mag aber kein Stubenhocker ist.

    #1203992
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Wichtgestalt

    Das war ja auch jetzt absolut kein Vorwurf, das würde jeder anders handhaben. Letzterer Satz ist allerdings entscheidend. Gibt wohl mehr als genug Eltern, die lassen sich von ihren Kindern diktieren, wies läuft und das ist garantiert niemals gut.

    Ist auch schwierig, wenn man mehrere Kinder hat und die sich auch nicht gleich benehmen. Kinder kriegen das schnell mit, wenn eines bevorzugt behandelt wird.
    Die Verschiedenheit sollte man sicher auch berücksichtigen. Gibt Kinder, die knüpfen sehr schnell soziale Kontakte und tun dies auch aktiv, andere igeln sich ein, verstecken sich vielleicht hinter der Konsole oder so, um ja nicht mit anderen spielen zu müssen.
    Es gilt also immer ein Auge auf sowas zu haben.

    Wenns ums Thema kindgerechte Software geht, dann sicher mit Sachen starten, wo der Frustfaktor niedrig ist und ein schneller Erfolg garantiert ist, CoD z.B., ne Spass, Kirby eignet sich da hervorragend, das neueste 3DS Yoshi sicher auch.

    Was mich mal interessieren würde, wer von denen, die hier mitlesen und selber evt. Kinder haben, hat in welchem Alter das erste Mal ein ab 18 Spiel gezockt?

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber bei mir waren das Turok und Golden Eye. Bei ersterem war ich noch nicht 18, war allerdings die entschärfte Fassung und bei letzterem knapp 18 wohl, erschien ja 97.

    Aber würde fast drauf wetten, dass es einige gibt, die schon *frühreifer* waren, wobei sich solche Spiele damals echt noch in Grenzen hielten, zumindest auf Konsolen.

    #1203993
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Unser Kind ist 8,5 Jahre jung und hat mit 6 Jahren mit dem Videospielen angefangen.
    Wir sind auch durch etliche Phasen durchgegangen um herauszufinden, wie es für alle Beteiligten an besten passt, ohne dass es “ausartet”, denn letzteres ist durchaus schon mal passiert.
    Mein Kind hat theoretisch eine “Medienzeit” von einer Stunde am Tag, die es sich einteilen kann.
    Diese hat sich bisher im letzten Jahr als die für ihn entspanntere Lösung ergeben, so ist es weniger an strikten Zeiten gebunden wie z.B. früher “nur” nach den Hausaufgaben.
    Später am Tag, wo es mehr Richtung “Abendprogramm” geht, gibt es bei uns fortan keine Videogames mehr, denn dafür reagiert mein Bub viel zu aufgedreht darauf und das Zocken erschwert ihm im nachhinein die Bettruhe.
    Ausnahmen sind Cartoons, die meine Partnerin via Aufnahmegerät für ihn “sortiert”, diese darf es auch kurz vor der Gute Nacht Geschichte sehen, die Zeit dafür variert, Richtwerte sind zwar da, der Nachmittagsprogramm ( Sport, Theater , Schwimmen etc.) bestimmt aber meist die dauer, sprich an manchen Tagen kann es auch Abends eine halbe Stunde Fernsehen , obwohl “eigentlich” nur 15 m. “Medienzeit” zur Verfügung stehen.
    Zocken darf es prinzipiell einiges mehr, wenn Papa dabei ist, wobei, in den meisten Fälle bin ich eh dabei, entweder spiele ich mit, oder es spielt alleine und ich sitze am Computertisch daneben und tippe irgendwas bei Maniac.de ein. ;-)
    Mein Kind besizt “seine” Spiele.
    Ich würde behaupten dass es ein Sega und Sonic Fan ist, bei Nintendo geht hingegen nichts über Kirbys Abenteuer.
    Wenn es nach ihm ginge könnte ich ihm nicht genügend Sonic und Kirby Spiele besorgen, es hat aber schon soviele ( selbst die allerersten auf dem Megadrive) , langsam wird es knapp…
    Mittlerweile vertraue ich ihm das WiiU Gamepad an, Sonic Lost world ist eigentlich “sein” Game, ich zocke das nicht so gerne, ehr schau ich ihm gerne dabei zu, MarioKart zocken wir zu zweit und auf der normalen Wii hat es auch die eine oder andere Anschaffung selbst getätigt und sich bestimmte Games gewünscht.
    Alles was Retro ist darf es ausschliesslich mit Papa daddeln.
    Seine lieblinge sind eindeutig Gunstar Heroes auf dem Mega Drive, es macht mich glücklich dass es von sich aus fragt , ob wir das zusammen spielen wollen, denn dafür bin ich immer zu haben! ;-)
    Ich muß ihm keine Contras/Militär Gedöns Games der selben Art vorsetzten, Shoot em ups spielt es auch gerne, neulich hab ich aber das Problem gehabt dass bei Death Smiles auf der X360, trotz der Cartoonigkeit, vergessen hatte dass das Game die eine oder andere gruselige Stelle hat, die ihn erschreckte, also spielt es doch lieber Kirby. ;-)
    Ach ja, ich versuch ihn gerad zu überzeugen dass das neue Sonic nicht wirklich berauschend aussieht, es sieht natürl gaaanz anders und wünscht sich das zu Weihnachten.
    Ach ja, zum zweiten:
    Die Väter die beim Forumstreff dabei sind, könnten mich ansprechen ob sie für ihre Kinder Disney s Infinity für die Wii haben wollen, denn mein Bub möchte sie verkaufen, bekommen hat es diese zum Geb. im Mai, ist aber mittlerweile auf Skylanders umgestiegen.

    #1203994
    Tomatenmann MofDTomatenmann MofD
    Teilnehmer

    Ich kann leider bei dem Thema noch nicht mitreden, finde es aber interessant was ihr dazu so zu sagen habt, kann man ja eigentlich nur lernen ^^

    #1203995
    RonynRonyn
    Teilnehmer

    Ich bin unfruchtbar.
    Mein Geistlicher hat mir erklährt, das wäre die Strafe des Himmels, für meine Teilnahme an Mordsimulationen.

    #1203996
    JonnyRocket77JonnyRocket77
    Teilnehmer

    @genpei: Mein jüngster ist auch ein großer Sonic Fan. Hat mich schon gefreut, dass der Sohnemann Papas alte Kamellen auch gut findet.

    #1203997
    WichtgestaltWichtgestalt
    Teilnehmer

    So, jetzt mal kurz meine Antwort auf meine eigenen Fragen^^

    Gibt es eine feste Zeitdauer?

    -30 Minuten sind der Richtwert. Das heißt, alles weitere sind Boni, die ich gebe.

    Welche Spiele dürfen eure Kinder spielen?

    -Mario und Kinect-Spiele gehen immer, ebenso Skylander und Lego-Spiele.

    Spielt ihr mit euren Kindern im Coop?

    -Meist nicht, die Kinder sollen etwas selber schaffen.

    Helft ihr euren Kindern bei schwierigen Stellen?

    -siehe oben.

    Dürfen eure Kinder bei “ab 12”, “ab16” oder sogar “ab 18”-Spielen zuschauen?

    -Kommt drauf an. Bei Titanfall durfen meine Kinder zuschauen, bei Batman: AA habe ich bei der Scarecrow-Szene (Leichenhalle) ausgeschaltet.
    *push*
    Wie macht ihr es selber oder wie würdet ihr es machen.

    #1203998
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wenns nicht schändet, würde mich das schon noch interessieren, was ich oben fragte, nämlich wann hier wer in welchem Alter das erste Mal Hand an ein 18er Spiel angelegt hat.

    #1203999
    WichtgestaltWichtgestalt
    Teilnehmer

    Meine Eltern haben nie nachgeschaut, was ich spiele.
    Ich denke mein erster Kontakt war DOOM mit knapp 11 oder 12 Jahren.
    Mortal Kombat kam kurz danach.
    Aber gab es damals schon Altereinstufungen für Videospiele?

    #1204000
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Stimmt, Mortal Kombat, wie konnt ich das nur vergessen. Das hab ich zeitnah zum Release gespielt.

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