Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble?

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  • #1821668
    captain carotcaptain carot
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    Was immer noch erstaunlich wenig beachtet wird sind rechtliche Aspekte gerade in Bezug auf die großen US Unternehmen. Die können zum Beispiel zur Datenweitergabe verpflichtet werden was staatlicher Industiespionage Tür und Tor öffnen kann.😜

    Einige Großunternehmen schwenken in Europa deswegen schon auf lokale KI um. Samt bedarfsgerechter Nutzung. Auch durch die jetzt explodierenden Kosten der großen Cloud Modelle wird Local AI interessant. Weil man die Kosten da aber direkt hat reduziert das den Bullshit Use.

    #1821905
    ghostdog83ghostdog83
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    Anfang dieses Monats zeigten Untersuchungen, dass die Preise für Speicherchips bis 2027 voraussichtlich stark ansteigen werden, wobei bis 2028 keine Preissenkungen zu erwarten sind. Nun hat Valve seine eigene Einschätzung des Hardwaremarktes veröffentlicht, und diese fällt ebenso düster aus. Im Gespräch mit Jason Schreier von Bloomberg über den langen Weg des Unternehmens zur Steam Machine erklärte Valve-Ingenieur Yazan Aldehayyat, dass das Unternehmen kurz- bis mittelfristig ausschließlich mit steigenden Preisen rechne:

    „Ehrlich gesagt, es wird immer noch schlimmer“, erklärte Aldehayyat. „Nur für den Fall, dass es den Leuten nicht bewusst ist: Was die Leute derzeit in den Regalen der Einzelhändler sehen, hinkt nach unseren Beobachtungen dem, was wir bei den Großlieferungen beobachten, um mindestens drei bis sechs Monate hinterher.“

    Uff. Valve gab zudem einen Einblick, wie sich die Speicherkrise auf die Markteinführung der Steam Machine ausgewirkt hat. Es überrascht nicht, dass die anfängliche Verfügbarkeit der Steam Machine durch die Knappheit an Speicher beeinträchtigt wurde. „Wir bauen im Grunde alles, was wir können“, erklärte der Ingenieurkollege Pierre-Loup Griffais. „Wir sind definitiv durch die Speicherkapazität eingeschränkt.“

    Valve hat keine genauen Angaben dazu gemacht, wie viele Steam Machines bisher produziert oder verkauft wurden. Laut Bloomberg misst Valve den Erfolg des Geräts jedoch nicht anhand der reinen Verkaufszahlen. Vielmehr geht es darum, den Spielern eine praktikable Möglichkeit für Open-Source-PC-Gaming im eigenen Wohnzimmer zu bieten.

    „Wir vermuten, dass die Steam Machine eine wirklich gute Möglichkeit ist, ein sehr reales Problem zu lösen, mit dem die Leute zu kämpfen haben“, sagte Aldehayyat. „Wenn sich das als wahr herausstellt, ist es aus unserer Sicht ein Erfolg.“

    Zudem erklärte Griffais, dass die Speicherkrise die Pläne von Valve für die Zukunft des Geräts nicht verändert habe. „Die Nutzer erhalten ihre Geräte“, sagte er. „Für einen Großteil des Nutzererlebnisses fängt die Arbeit erst jetzt an. Daran werden wir noch viele Jahre arbeiten.“

    https://www.pcgamer.com/hardware/steam-machines/valve-says-theres-no-end-in-sight-to-the-memory-crisis-and-prices-are-only-going-to-increase-honestly-its-still-getting-worse/

    Das ist ein Fehlschluss, dem manche erliegen, anzunehmen, eine Verschiebung der nächsten Playstation und Xbox könne helfen, die derzeitige Situation auszusitzen, in der Hoffnung auf eine Besserung – am Ende bewirkt es das Gegenteil, wenn die Preise weiter steigen.

    Im Grunde läuft es darauf hinaus, eine schlechte Entscheidung zu treffen, die weniger schlecht ist als die mögliche Alternative. Das würde bedeuten, dass ein Release in den nächsten 48 Monaten besser sein könnte als danach.

    #1821906
    captain carotcaptain carot
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    Hängt auch von den Prognosen ab. So einige gehen davon aus, dass es 2027 am schlimmsten wird, auch noch mal deutlich schlechter als jetzt, aber schon 2028 Besserung eintritt. Pessimistischere Schätzungen reichen sogar bis 2030. Und die Speicherhersteller, die sich momentan wirklich eine goldene Nase verdienen, prophezeien gleich eine angespannte Situation bis 2032/33. Das wäre nach bisherigen Maßstäben direkt eine ganze Konsolengeneration.

    Möglichkeiten gegenzusteuern sind auch limitiert. Ganz vorne steht am ehesten, weniger RAM und kleinere SSDs. Was aber auch nur funktioniert, wenn man wirklich konsequent auf Neural Texture Compression setzt. Und ironischerweise auch noch im Widerspruch zu den (früheren?) Project Helix Plänen steht.

    Momentan sind die Preise drunter und drüber, aber eine 512GB SSD kann zwischen 80 und 130€ kosten. High End sogar mehr. Bei 1TB sind manche Topmodelle erst gar nicht verfügbar, die Preise reichen von 110€ für relativ obskure Modelle und Anbieter bis 200€+. Dabei unterbieten die aktuellen Handelspreise laut manchen Quellen aber mittlerweile schon die Einkaufspreise für Unternehmen.

    DRAMeXchange lässt mit Blick auf die Preise böses erwarten. Deren Preise sind teilweise in Gb und teilweise GB und bereits für Ende April geben die Contract Prices für SSDs von 170$ (512GB) bzw 270$ (1TB) an.

    Für GDDR7 gibt es dort gar keine Preise, für GDDR6 nur den Spot Price. Der lässt sich nicht auf Contract Pricing umsetzen, gibt aber zumindest einen Ausblick auf die aktuellen Größenordnungen.

    Umgerechnet auf die Steam Machine würde deren VRAM dann etwa 90$ kosten, der PS5 RAM entsprechend 180$.DDR5 16GB 210$. Valve würde der Milchmädchenrechnung nach mindestens 350$ mehr Geld pro Steam Machine alleine für Speicher ausgeben als das vor einem Jahr der Fall gewesen wäre.

    Contract Pricing für GDDR ist i.d.R. schwierig. An die Daten kommt man kaum. Aber alleine für RAM und in der laut Leaks geplanten Form scheinen Stand jetzt (nicht Stand nächstes Jahr) RAM-Kosten bei der PS6 von 300-350$ und bei Helix noch mal 20-60% mehr denkbar. Momentan sieht es so aus, als könnten die Preise bis nächstes Jahr noch mal um 50% steigen. Dann würden wir da vielleicht von 450-700$ nur für den RAM der Konsolen reden und womöglich bis zu 600$ für 2TB SSDs.
    An der Stelle, wir haben keine Ahnung, zu welchen Konditionen MS und Sony Verträge abschließen könnten, aber momentan drücken die Speicherhersteller selbst gegenüber Großkunden teure Verträge mit absurd langen Laufzeiten durch.

    Konsequent auf Neural Texture Compression zu setzen würde bedeuten, Sony könnte zum Beispiel auf 20GB RAM setzen (kleiner lässt das Speicherinterface kaum zu) und eine 1TB SSD würde dank kleinerer Next Gen Spiele reichen. Die Speicherkosten könnten dann fast halbiert werden.

    Bei Microsoft ist schon alleine die große Frage, ob man am bisherigen Plan festhält oder hier die 180 Grad Wende macht und Helix zur typischen Konsole umplant. Gleichzeitig bleibt Helix auf jeden Fall teurer als die PS6. Die APU ist riesig. Wobei der optische Mehrwert in der Praxis, als reine Konsole, eher verhalten wäre. Das kolportierte Speicherinterface lässt als Minimalkonfigurationen eigentlich nur 18GB oder 24GB zu. Wobei 18GB ein riesiger Einschnitt wären und 24GB auch nur als reine Konsole funktionieren. Mit 24GB hat man dann einen weiteren Kostennachteil gegenüber Sony.

    Als PC-Konsole wiederum, mit 36GB und 2TB, ist die Preisaussicht für Ende nächstes Jahr momentan eher in Richtung 2000$ Gerät. Zumal MS sich dann wirklich ernsthaft überlegen muss, ob man das Gerät überhaupt subventioniert.

    Und weil wir hier einerseits von Sony reden, für die die PlayStation ein wirklich elementarer Geschäftszweig ist und andererseits von Microsoft, für die Xbox momentan eh nur ein Krümel vom Kuchen ist, ich halte es absolut für denkbar, dass Microsoft sich wegen der Speicherkrise sogar noch aus dem Markt zurückzieht und das Projekt entweder abschreibt oder die Hardware letztlich als ‚Copilot AI Desktop‘ vermarktet.

    #1822088
    belbornbelborn
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    https://www.techradar.com/gaming/steam-deck/new-estimate-suggests-valves-steam-deck-sales-have-decreased-by-82-percent-and-the-reason-shouldnt-be-a-surprise

    Auf jeden Fall trifft es den Nischenmarkt mehr als man denkt.Denke Sony/MS brauchen nicht mit einem 1000 Euro Gerät kommen.

    #1822089
    captain carotcaptain carot
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    Mal abgesehen davon, dass die Analyse ziemlich große Variablen hat, einerseits muss man in dem Fall die aktuelle Konkurrenzsituation bedenken. Andere Handhelds sind erst teilweise im Preis gestiegen, das Steam Deck hat es hier relativ früh erwischt (Marktpreis). Das ist auch noch regionsabhängig. Aber gerade im Juni war das Steam Deck 512GB kaum günstiger als das Xbox Ally X.
    Andererseits, der PC Markt ist seit Jahresbeginn generell deutlich eingebrochen. Was aber natürlich eine Folge der aktuellen Preise ist. Da war vor kurzem von 20% die Rede, was schon ziemlich deutlich ist.

    Mal gucken wie sich das weiter entwickelt in nächster Zeit.

    #1822711
    ghostdog83ghostdog83
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    Preise für Hauptplatinen werden voraussichtlich steigen, da sich der durch KI ausgelöste Umbruch bei PC-Komponenten fortsetzt

    Sie sind sich wahrscheinlich bereits der Auswirkungen des durch KI ausgelösten Nachfrageanstiegs bei Flash-Speicherprodukten bewusst, der die Verbraucherpreise für RAM, SSDs, Grafikkarten und PCs in die Höhe getrieben hat. Was Sie vielleicht noch nicht gehört haben, ist ein neuer Bericht von „Board Channels“, einem chinesischen Diskussionsforum, der darauf hindeutet, dass große Motherboard-Hersteller angesichts steigender Herstellungskosten und nachlassender Nachfrage selbst Preiserhöhungen vornehmen werden.

    Zu den in dem Bericht genannten Unternehmen gehören drei große Namen, die westlichen PC-Bauern bekannt sind: Asus, Gigabyte und MSI. Laut einer maschinell übersetzten Version des Berichts, die von Videocardz veröffentlicht wurde (siehe Abbildung unten), werden alle drei taiwanesischen Firmen „mit hoher Wahrscheinlichkeit im dritten Quartal 2026 eine neue Runde von Preiserhöhungen durchführen“, um ihre Gewinnmargen zu sichern.

    Wie Videocardz hervorhebt, gab es in diesem Jahr nur wenige nennenswerte CPU-Neuvorstellungen – AMD hat sich auf überarbeitete Produkte wie den Ryzen 7 7700X3D konzentriert, den wir getestet haben, sowie auf den Ryzen 7 5800X3D Anniversary Edition, den wir nicht getestet haben. Auf der Intel-Seite gab es Anfang des Jahres zwar verbesserte „Plus“-Modelle der Core-Ultra-200-Serie, doch neue Modelle werden erst erwartet, wenn das Unternehmen Anfang 2027 eine komplett neue Mainboard-Plattform auf den Markt bringt.

    Vor diesem Hintergrund wird eine Erhöhung der Mainboard-Preise den ohnehin schon angespannten Markt weiter belasten, wenn man bedenkt, wie stark die Preise für andere Komponenten in den letzten neun Monaten gestiegen sind. Es ist einfach kein guter Zeitpunkt, um PCs zusammenzustellen – weder für den privaten Anwender noch für Unternehmen, die Desktops in großen Mengen verkaufen.

    Wenn Sie zu den wenigen gehören, die gerade auf der Suche nach einem Mainboard sind, könnte es daher sinnvoll sein, lieber früher als später zuzuschlagen.

    https://www.digitalfoundry.net/news/2026/08/motherboard-prices-set-to-rise-as-ai-fuelled-pc-component-disruption-continues

    #1822713
    ghostdog83ghostdog83
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    Laut dem taiwanesischen Medienunternehmen DigiTimes, das sich auf „Brancheninsider“ als Quelle beruft, haben die drei großen Speicherhersteller Berichten zufolge ihre gesamte DRAM- und HBM-Kapazität für das Jahr 2027 bereits vergeben. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass der gesamte Speicher, der 2027 von Samsung, SK hynix und Micron hergestellt werden soll, bereits ausverkauft ist und keine zusätzlichen Lieferungen geplant sind.

    Grund dafür ist natürlich der aktuelle KI-Boom sowie mehrere Prognosen, wonach 2027 das bisher schlechteste Jahr in Bezug auf die Speicherverfügbarkeit werden soll. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem, und Speicherhersteller schließen LTAs (Langzeitverträge) mit Unternehmen ab, um Speicher für bis zu fünf Jahre zu liefern; die Lage ist ziemlich ernst.

    Traditionell sichern sich Unternehmen im Juli und August den Speicherbedarf für das folgende Jahr, daher wird es immer wahrscheinlicher, dass mehrere Unternehmen nicht in der Lage sein werden, den für 2027 benötigten Speicher zu beschaffen. Und was die großen KI-Unternehmen und Hyperscaler betrifft, die riesige Mengen an HBM aufkaufen, stellt der Bericht fest, dass einige dieser Firmen (ohne sie namentlich zu nennen) dazu übergegangen sind, um Lieferungen zu „betteln“. Und zwar so, dass sie die Lieferungen zwar erhalten, dafür aber deutlich mehr bezahlen müssen.

    https://www.tweaktown.com/news/113004/memory-capacity-for-all-of-2027-has-reportedly-been-booked-and-sold-with-no-more-dram-or-hbm-available/index.html
    Primärquelle:
    https://www.digitimes.com.tw/tech/dt/n/shwnws.asp?CnlID=1&id=0000763847_DVY7YHX65GMLYZ6UQEEMP

    Aus der Originalquelle:

    Choi Tae-won, Vorsitzender der SK Group, erklärte kürzlich, dass die Nachfrage nach KI-Halbleitern im Jahr 2027 im Vergleich zu 2026 voraussichtlich um 60–100 % steigen wird, während die Preise für Speicherchips weiter ansteigen werden. Die Gesamtnachfrage nach Speicherchips wird voraussichtlich um 50–60 % steigen, und die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage dürfte sich weiter vergrößern, was im Jahr 2027 zur schwerwiegendsten Verknappung und zum größten Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage in der Geschichte führen wird.

    #1822740
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Praktischerweise hab ich DDR 4 auch für Notebook und SSD noch auf Vorrat als Backup. Für 2027 sah ed im Frühjahr schon schlecht aus. Das ist jetzt eher die finale Bestätigung und könnte alle hart treffen.

    Auch wenn mittlerweile immer offensichtlicher wird dass die Umsätze noch lange nicht wie versprochen wachsen wird weiter maßlos in KI investiert. Statt sich auf Bereiche zu konzentrieren die wirklich Geld einbringen. Und neuerdings lobbyieren einige der Big Player auch noch gegen Open Weights. Dabei waren es unter anderem gerade die Open Weights, die zum Beispiel gegen OpenAIs ausgebrochene KI verteidigen konnten.

    IMO: wir brauchen hier erstmal eine Wachstumspause. AI Infrastruktur wird teilweise schon auf Halde gebaut und macht sich selbst da wo sie steht immer mehr negativ bemerkbar. Das geht allmählich auch auf Kosten von allem, was IT Hardware nutzt.

    Entwicklungsmoratorium, um globale Standards unter anderem für KI Sicherheit zu entwickeln.

    Standards für faire Entlohnung von Trainingsdaten.

    Globale Regelungen für Copyright Verstöße, die für große Unternehmen auch entsprechend teuer werden können.

    Momentan entwickeln wir uns genau in die andere Richtung. Gerade in den USA haben KI Unternehmen einen Freifahrtschein. Mit Firmen wie Palantir nähern wir uns einerseits kompletter Überwachung, andererseits zerballern KIs allmählich auf verschiedene Weise das Netz und währenddessen bahnt sich ein völlig absurder Ressourcenverbrauch an.

    Musks Space-KI ist da irgendwo auch exemplarisch. Rechenzentren im All. Völlig abgesehen davon, dass man die erstmal dort hoch bekommt (unzählige Raketenstarts) und die Ressourcen faktisch verlieren wird, wie kühlt man die KI Farmen im All, wie sorgt man dafür dass sie unsere Umlaufbahn nicht vermüllen und so weiter.

    Irgendwie ist unsere Timeline vor kurzem auf die Cyberpunk Spur abgebogen und wir haben es noch gar nicht realisiert. Immer mächtigere Megakonzerne, digitale Vollüberwachung, weiterhin hemmungsloser Ressourcenverbrauch, immer schlimmere Klimakrise und Regierungen, die all dem den Freifahrtschein geben, teilweise ultrakorrupt sind und gleichzeitig immer weniger eigene Macht haben.

    #1822838
    zweiblooomzweiblooom
    Teilnehmer

    Alles, was Du in Deinem letzten Absatz erwähnst, bewegt mich zum Teil schon lange. Angefangen beim Klima, angestoßen durch Marillion-Seasons End (’89) , über Sci-Fi (Shadowrun, Running Man, Mutant Chronicles etc.). Wenn man sieht, was nach und nach Realität wird…und es kommt alles noch viel schneller, als ich befürchtet hatte!

    #1822877
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    China ist eh schon ein Überwachungsstaat. Mit Palantir und anderen wird die Überwachung im Westen momentan aber nicht nur privatisiert, es ist ein Multimilliarden Geschäft entstanden.

    Firmen wie Nvidia wachsen aktuell in nie dagewesenem Maß, während Leute wie Musk und Bezos die Raumfahrt de facto privatisieren. OpenAI, Anthropic und Co machen sich gerade systemrelevant und sind wenn man ehrlich ist gleichzeitig kurz davor, das Netz wie wir es kennen zu zerballern.

    Gerade die Rechtspopulisten, allen voran Donald Trump, machen sich dabei in nie gesehenem Maß und Tempo von Big Corpo abhängig. Und üben extremen Druck auf unliebsame Presse aus, selbst auf Late Night Talker und Commedians.

    Dabei ist zum Beispiel die AI Bubble (die Branche ist in den USA weitgehend dereguliert) auch direkt mit den Medienanbietern verbunden. Oracle-Paramount, AWS-Prime Video sind hier sicher mit am auffälligsten.

    An dr Stelle kürze ich auch mal ab weil man seitenweise über Beeinflussung zum Beispiel europäischer Politik schreiben könnte, darüber was andere Systeme zurzeit abziehen und vieles mehr.

    #1823022
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    https://www.computerbase.de/news/wirtschaft/gpus-als-finanzanlage-nvidia-will-eine-halbe-billion-us-dollar-einsammeln.98809/

    Darüber war gestern schon zu lesen. NVIDIA arbeitet zukünftig mit sympathischen Unternehmen wie Blackrock und Goldman Sachs zusammen, um 500 Milliarden für Ngreedia KI Hardware als Finanzanlage aufzubringen. Ja, Jensens Hardware soll die eigene Finanzanlage werden.

    Der Schaufelverkäufer macht jetzt also nicht seine Schaufelfabrik, sondern die hergestellten Schaufeln zum Anlagegut. Nur nutzen Schaufeln hier halt auch ab, gehen kaputt.

    Für Ngreedia liegen die Vorteile auf der Hand. Das finanzielle Risiko tragen alle anderen und die KI Anbieter hält man so abhängig nicht nur von der Hardware sondern vor allem vom Nvidia Software Stack (CUDA).

    Gerade letzteres ist ein Punkt in dem die Konkurrenz mittlerweile aufholt.

    #1823260
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Das ist natürlich alles was reißerisch aufgezogen, aber wenn man sich aktuell anschaut, wie sich bestimmte Dinge in wahnwitzigem Tempo entwickeln auch nicht völlig realitätsfern.

    #1823264
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Passend dazu:

    Im Januar nahm der ukrainische Bodenroboter Droid TW-7.62, der mit Elementen künstlicher Intelligenz zur autonomen Erkennung, Erfassung und Verfolgung von Zielen ausgestattet ist, drei russische Soldaten als Kriegsgefangene fest, wie der ukrainische Rüstungshersteller Devdroid mitteilte.

    https://www.politico.eu/article/volodymyr-zelenskyy-robotic-systems-russia-army-positions-ukraine/

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