Modern Warfare 2 Solo-Kampagne

  • Dieses Thema hat 12 Antworten, 8 Teilnehmer, und wurde zuletzt von Anonym vor vor 9 years, 4 months aktualisiert.
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  • #897009
    RalfonzoRalfonzo
    Teilnehmer
    Intermediate (Level 3)

    Ich versteh nicht, wieso die Solo-Kampagne von MW2 so kritisiert wird. Klar, MW1 war super…aber MW2 hat Solo nochmal ne ganz dicke Ecke mehr zu bieten. Memorable moments ohne Ende, keine endlosen Gegner-Wellen mehr, Drama, mehr Waffen…meiner Meinung nach alles besser als der schon sehr geile erste MW Teil. Klar, das ständige Wechseln der Charaktere ist nicht jedermanns Sache, aber es funktioniert.

    Und: Zu kurz? Nein. Für die geballte Ladung, die man im Solo-Spiel geboten bekommt, ist die Länge genau richtig. Außerdem besteht das Spiel aus ingesamt 3 Parts: Solo, Spec-Ops (genial) und Multiplayer (sowieso das Herzstück). Was will man denn bitteschön mehr?!

    Meine Frage an die Solo-Kampagnen-Kritiker:
    Was habt ihr denn noch mehr erwartet? :)

    Ralf

    #927605
    Jussi118Jussi118
    Teilnehmer
    Anfänger (Level 3)

    Recht hast Du… das Spiel ist die Granate des Jahres, wenn man auf Kriegsshooter steht. Allein die Eroberung des Weissen Hauses und die Inszenierzung der A-Bombenexplosion hab ich fetter in keinem Spiel zuvor gesehen. BASTA!!!

    #927606
    dr.jonesdr.jones
    Teilnehmer
    Anfänger (Level 3)

    Also bei Militärischen Spielen interessiert mich nur selten die Story. Die Geschichte muss schon echt abgefahren, gut inszeniert und synchronisiert sein um mich in ihren Bann zu ziehen. Bei MW2 zieht mich die Geschichte auch nicht wirklich in ihren Bann aber der Spielerische Ablauf ist wirklich großes Kino. Es dauert keine 20 Stunden aber wenn es los geht, geht es aber auch richtig los. Wenn eine Mission beginnt brennt der Himmel, bebt der Boden, es jagt ein spielerischer Shooterhöhepunkt den nächsten. Wenn man bei vielen anderen Spielen die Laufwege und die sich wiederholenden Ballereien abzieht und nur die Höhepunkte zusammen nimmt kommt auch nicht mehr dabei her raus. Wie ein Best of irgendwie. Ich hab es am Samstag durchgespielt und fand es super und mir gefällt auch der häufige Wechsel zwischen den Figuren. Abwechslung halt! Spezialeinheit hab ich mit einem Freund ca. eine Stunde getestet und das hat echt Spass gemacht, auch wenn wir über unser dummes verhalten und zahlreiche Pannen sehr lachen mussten. Aber das ist ja auch schön. Tja an den Multiplayer wage ich mich nicht. Da würde ich nicht lange überleben. So das ist natürlich nur meine Meinung zum Spiel und das ist nun mal Geschmackssache.

    http://www.daumenkrieger-bootcamp.de/

    #927607
    SandokanSandokan
    Teilnehmer
    Freshman

    Es ist eh schwer, einen solchen Kassenschlager mit dieser großen Fangemeinde irgendwie zu kritisieren. Nicht, weil der Titel so gut ist, sondern weil Fans hier sich sehr sehr schnell selber angegriffen fühlen. Manche fühlen sich da fast schon persönlich in ihrer Meinung beleidigt.

    Mir hat Teil 4 schon nicht gefallen im SP. Da Teil 6 nun im Prinzip da weiter macht, wo Teil 4 aufgehört hat, gefällt mir der SP und teils auch der MP im Teil 6 nicht so sehr. Warum ? Nun, im Prinzip wird keine richtige Story erzählt – kein großes Ziel, welches man vor Augen hat. Zwischen den Kampagnen hat man monotone Erzählstimmen mit ner grünlichen Einsatzbesprechung und irgendwelchen Zielen. Sobald das Spiel läuft, ist es praktisch reines gespieltes Chaos. Peng, Krach, Bum – überall und ständig. Man wird gehetzt von einem virtuellen Speicherpunkt zum anderen. Verläßt man, falls mal möglich, den relativ linearen Weg, dann spawnen Gegnerhorden en masse, die einen gleich erledigen. Dazu kommt noch, dass m.E. ein Snowmobil-Rennen vielleicht in ein James Bond Spiel passt, nicht in ein CoD Spiel. Man klaut viel zusammen – mal snipert man, mal stürmt man den Reichstag..ähm..das Weiße Haus…dann noch eine imo relativ lächerliche Explosion im All inklusiver Sicht aus einem Astronautenanzug. Alles wirkt sehr fahrig, Freund und Feind sind im Gefecht kaum zu unterscheiden. Gegner treffen auf lange Distanz auch noch sehr gut. Man bedient sich vieler Hollywood-Filme (abgestürzter Heli, in welchem man ausharren muß und die anstürmenden Feinde besiegen), bringt waffentechnisch m.E. recht wenig neues ins Spiel.

    Sicher, das hört sich jetzt negativ an und kritisch – und ich lass mal das sog. “Massakerlevel” ganz weg in dieser Diskussion, da es sofort das Thema auf andere Dinge lenkt.
    Trotz allem ist MW2 ein must have Titel, der jedoch für mich online noch schneller beendet sein wird als der 4. Teil, da einfach zu gute Spieler online sind, die jetzt seit dem Vorgänger enormen “skill” haben und die Camperei inkl. Sniper- und Eckenhocker einfach den Spielspaß killen.

    Die SpecOps-Missionen sind fast dreist geklaut von Uncharted 2, die jedoch besser aufgebaut sind meiner Meinung nach, leider jedoch zu wenig. Auf Zeit was durchspielen in nem Shooter fand ich fast immer total demotivierend. MW2 läßt einem im SP keine Ruh, keine Verschnaufpause und selbst wenn die Optik besser sein sollte, so hat man kaum Zeit, dies zu bestaunen – nur mehr Farbe und mehr helle Levels bleiben da im Gedächtnis.

    Die Länge ist nicht das Problem – war eigentlich genau richtig. Ich pers. hätte auch gern das Ende schon früher gehabt, einfach weils mir kein Shooter-Feeling richtig gab sondern Massen an Gegnern (20 Leute aus ner kleinen Hütte) eher nervten mit der Zeit. Gegen Ende ist man noch auf einem Flugzeug-Friedhof und dort mußte ich lachen. Da kann man eigentlich fast ohne zu schießen in Richtung Ziel laufen. Da war keine Action, nur viel Action um einen herum. Kämpfte man aktiv, war das anders – doch wehe, man versuchte nicht die gerade Linie zum Ziel zu laufen sondern eher rechts oder links….zack spawnen Gegner mit Schrotwummen hinter oder neben einem.

    Irgendwas mit Verrat war noch in der Story mit drin – aber egal…unwichtig….mit Knöpfe schnell drücken hat man ein Messer und beendet das Spiel. Zeit für Teil 7 – doch was da kommt, ist mir rätselhaft, da man enorm viel aus Teil 4 genommen hat und anders präsentiert hat. Weil man eigentlich mehr Action am Bildschirm nicht darstellen kann, mehr Krach fast nicht möglich ist und mehr Anzeien im Screen wohl das Spiel zu unübersichtlich machen würden. Zuletzt noch das mit den Blutspritzern…die mich sehr gestört haben. Das war im 4. Teil besser mit dem dunkler werdenden Screen. Jetzt überdeckt Blut die Sicht – und realistischer ist das nicht, denn nicht jeder Treffer der Gegner verletzt einem am Kopf.

    #927608
    RalfonzoRalfonzo
    Teilnehmer
    Intermediate (Level 3)

    @Sandokan:
    Stimmt. Mit der Story hamm sie´s ja irgendwie gut gemeint und viel reingepackt…aber wirklich interessieren oder gar motivieren tut sie einen nicht. Dafür gibts einfach zuviel hin-und hergeswitche und die meißten Dinge machen schlichtweg KEINEN SINN. Und man merkt, dass man sich ERST Gedanken um´s Gameplay und erst DANN Gedanken um die Story gemacht hat -> Was aber gut ist!

    Ganz ehrlich, Story war mir bei nem Shooter noch nie wirklich wichtig. MW2 ist wie ne Achterbahn-Fahrt und diese ganzen Zwischenspielereien wie die Snowmobil-Fahrt, das fand ich eigentlich sehr gut und auflockernd…auch wenn natürlich alles storiemäßig nicht unbedingt Sinn macht. Aber wozu auch? Auf den Spielspass kommt es an.

    Das Blut hat mich anfangs auch gestört, aber hab mich da schnell dran gewöhnt.

    #927609
    SandokanSandokan
    Teilnehmer
    Freshman

    Absolut – und da hat halt fast jeder eine andere Auffassung davon, was Spielspaß ist und was nicht.

    Wie gesagt, ich finde das Spiel durchaus im 80er Bereich, mehr aber nicht – nur den SP betrachtet. Da hat mich Uncharted 2 deutlich mehr unterhalten, fand ich ein Golden Eye um Klassen besser damals auf dem N64.

    Schon richtig, eine Story brauch es nicht immer – doch dieses künstlich auferlegte, ist schon etwas nervig. Bei Doom oder gar einem Duke Nukem ist die Story auch nicht wirklich wichtig. Dennoch, bei einem Spiel wie CoD, welches gänzlich ohne Geschichte (WW II) auskommen muß und daher fiktiv ist, sollte das Szenario und die Erzählung mehr Bedeutung erhalten.

    Im Grunde hat man im SP sehr viel übernommen vom Vorgänger oder von anderen Spielen, viele “neue” Elemente eingeführt und die – sagen wir mal – RPG Elemente mit den Perks, Challenges etc. ausgebaut.

    Ich hätte mir mehr Waffen gewünscht, denn die, die es gibt, sind schnell gespielt. Auch im MP sind es zu wenig und manche benutzt man fast nicht (da “secondary weappon”).

    Vielleicht bin ich da etwas allein auf weiter Flur, doch mir hat CoD2 oder sogar CoD 5 besser gefallen. Doch egal – Stand der Dinge ist jetzt der 6. Teil und dieser wird sicherlich noch erfolgreicher werden als MW Teil 1.

    Auch wenns nur um den SP geht hier…ein paar Bitten hätte ich für den MP im nächsten Teil:

    – besseres Matchmaking (ungefähr gleicher skill z.B.)
    – Filtersystem beim online-match suchen (keine sniper etc.)
    – hardcore Modi verbessern (weniger respawn-Zeit)
    – Bewertungssystem für Spieler einführen (unfair, Camper etc.)
    – mehr Waffen (auch mal Gasgranaten etc.)

    #927610
    Anonym
    Inaktiv
    n00b

    Was ich mal fragen wollte:habt ihr den Singleplayer auf Veteran auch so mühelos *durchspatzieren* können wie ich?War 2 Tage nach Kauf mit dem SP durch,absolut kein Vergleich zu CoD:WaW….mir ist MW2 definitiv zu leicht.

    #927611
    Anonym
    Gast

    Im Prinzip ist es wie einer der besseren Michael Bay Filme: Hirn aus und mit einer Menge Popcorn geniessen. Mein einziges echtes Highlight im SP war die Befreiung von Price. DAS war ziemlich cool. Ansonsten fand ich persönlich wieder einige Passagen zu stressig um sie “sinnvoll” (also mit taktischem Ansatz) spielen zu können. Aber das ist Meckerei auf höchstem Niveau. Ich hab mir die Big Edition mit den Googles gegönnt und fand jeden Cent gut investiert.

    #927612
    Anonym
    Inaktiv
    n00b

    @ Aeon
    Ich fand es auch wesentlich leichter als MW1. Ein Spaziergang war’s zwar nicht, aber auch nicht Knüppelhart. Hab’s das erste Mal auf Söldner am Stück und danach auf Veteran durchgespielt und hatte deutlich weniger Stress als im Vorgänger. Da hab ich mir in Pripyat die Zähne ausgebissen o_0
    Ich war wirklich positiv überrascht von MW2, mir gefällt es wesentlich besser als CoD4 MW1.

    #927613
    Anonym
    Gast
    Sandokan wrote:
    Absolut – und da hat halt fast jeder eine andere Auffassung davon, was Spielspaß ist und was nicht.

    Wie gesagt, ich finde das Spiel durchaus im 80er Bereich, mehr aber nicht – nur den SP betrachtet. Da hat mich Uncharted 2 deutlich mehr unterhalten, fand ich ein Golden Eye um Klassen besser damals auf dem N64.

    Schon richtig, eine Story brauch es nicht immer – doch dieses künstlich auferlegte, ist schon etwas nervig. Bei Doom oder gar einem Duke Nukem ist die Story auch nicht wirklich wichtig. Dennoch, bei einem Spiel wie CoD, welches gänzlich ohne Geschichte (WW II) auskommen muß und daher fiktiv ist, sollte das Szenario und die Erzählung mehr Bedeutung erhalten.

    Im Grunde hat man im SP sehr viel übernommen vom Vorgänger oder von anderen Spielen, viele “neue” Elemente eingeführt und die – sagen wir mal – RPG Elemente mit den Perks, Challenges etc. ausgebaut.

    Ich hätte mir mehr Waffen gewünscht, denn die, die es gibt, sind schnell gespielt. Auch im MP sind es zu wenig und manche benutzt man fast nicht (da “secondary weappon”).

    Vielleicht bin ich da etwas allein auf weiter Flur, doch mir hat CoD2 oder sogar CoD 5 besser gefallen. Doch egal – Stand der Dinge ist jetzt der 6. Teil und dieser wird sicherlich noch erfolgreicher werden als MW Teil 1.

    Auch wenns nur um den SP geht hier…ein paar Bitten hätte ich für den MP im nächsten Teil:

    – besseres Matchmaking (ungefähr gleicher skill z.B.)
    – Filtersystem beim online-match suchen (keine sniper etc.)
    – hardcore Modi verbessern (weniger respawn-Zeit)
    – Bewertungssystem für Spieler einführen (unfair, Camper etc.)
    – mehr Waffen (auch mal Gasgranaten etc.)

    So nett sich Deine Wünsche/Verbesserungsvorschläge auch lesen-ich schätze mal daß sie nahezu unmöglich umsetzbar sind.
    Wie zb. soll man denn die “Skillz” in einem online Brett mit über 15 Spielmodi rausfiltern? Wer hat denn mehr skills”? Der Sniper der über 300 Meter mit einer Kugel 2 Gegner tötet oder der Javelin Glitcher der bei seinem Tod noch 4 Gegner mitnimmt? Wenn man rein nach K/D Ratio geht ist das im Grunde nicht wirklich machbar zumal Zeugs wie PaveLow und Atombombe die Statistiken böse verzerren.
    -Filtersysteme? Goil! Das Filtersystem will ich sehen das erkennt ob ich beim dritten respawn vorhabe als Sniper oder Akimbo Shotgun runner wieder ins Spiel einzusteigen…überhaupt ständig dieses Gejammer über Sniper, Camper etc…ist ja nicht auszuhalten. Wer damit nicht klarkommt soll halt nen Modi wählen in dem Snipern/campen keinen Sinn macht, Gegenenklassen/Strategien entwickeln oder ein beat em up zocken. Ich für meinen Teil mag keine Akimbo/Marathon/Commando Spieler, Schildkröten die nur geduckt mit Riotshield über die map laufen find ich zum kotzen und Typen die nur durch Granaten und Noobtubes zu kills kommen sind mir ein Graus-dennoch erkenne ich daß Infinity ward all diese Waffen/Perks und Ausrüstungsgegenstände eingebaut hat um den Spielern mehr Abwechslung und Möglichkeiten eigene Vorlieben auszubauen zu geben und dass man mit etwas Übung und skill gegen all diese-ich nenne sie mal Unbequemen Spieler effektiv vorgehen kann.
    Ein Bewertungssystem find ich ehrlich gesagt auch ziemlich Käse denn solange es dafür keine objektiven Masstäbe gibt wird das zum Grossteil dazu benutzt werden um bessere Spieler/andere Nationalitäten/unpassende gamertags/Frauen oder Leute mit Lag in die Pfanne zu hauen.

    #927614
    Goldfinger72Goldfinger72
    Teilnehmer
    n00b

    Was mir an der Solo-Kampagne von MW2 nicht gefällt, kann ich nur schwer beschreiben. MW 1 habe ich geliebt und fast in einem “Rutsch” durchgespielt. Und direkt im Anschluss noch einmal. Und noch einmal.

    Durch MW2 muss ich mich regelrecht durch quälen. Ich habe das Spiel am Releasetag gekauft und bis heute (!) noch nicht durchgespielt. Sobald ich 1 Mission gespielt habe, habe ich die Nase direkt wieder für mehrere Tage voll. Ich finde das Spiel dermaßen sterbenslangweilig… das kann ich gar nicht sagen.

    Eigentlich ist alles da, was ein guter Shooter braucht. Schicke Grafik, gute Steuerung und eine grenzdebile bis nicht vorhandene Handlung. Alles wunderbar.

    Doch irgendwie will der Funke nicht mal ansatzweise bei mir überspringen. Doch was es genau ist, weiß ich nicht. Vielleicht fällt es mir ja irgendwann noch ein bzw. auf. :-)

    Vielleicht ist es auch nur einfach so, dass mir persönlich diese ganzen Kriegsballereien über die Jahre hinweg schlichtweg zum Hals raushängen.

    #927615
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC
    #927616
    Anonym
    Inaktiv
    n00b
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