Shoot´em up-Thread

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  • #1823815
    Kikko-ManKikko-Man
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    Hey Genpei,
    bin erst jetzt dazu gekommen Deine Riesenposts zu lesen. Danke fuer die ausfuerliche Beschreibung. Man sieht, dass Du viel Freude am Spiel hast. Macht mir Lust den ersten Teil zu zocken. Aber es kommt irgendwie durch, dass Du nicht 100%ig zufrieden bist. Sehe ich das richtig?
    Dein “„We want more Truxton!“ Nein, Danke, Extreme reicht mir vorerst.” wirkt so auf mich. Ich hab das mit Spielen, die ich sehr mag, aber wo der Schwierigkeitsgrad so viel Uebung vorraussetzt, dass es etwas zu viel des Guten ist. War bei mir mit der japanischen Gradius 2 Arcade-Version so. Gibt keine Moeglichkeit ausser das mit einem Credit durchzuspielen, da keine Continues (Save-State nutzen ist ja nix anderes als Cheaten und zaehlt nicht). Das hat mir sehr viel abverlangt.

    Zu dem SCAT-Remake. Sieht wie alle Tengo-Spiele klasse aus. Verstehe aber nicht, warum der Vordergrund im Intro (die Hochhaeuser) so ruckeln muessen.

    #1823818
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Gern geschehen, Kikko, Posts sind zwar lang, bin aber nicht sooo in die Tiefe gegangen, wie ich wollte, weil es sonst n Buch geworden wäre! 😉

    Nee, so sollte das nicht rüber kommen bei “Extreme reicht mir vorerst”. Ich bin mehr als zufrieden und glücklich, dass Truxton wiedergeboren ist und als neuer Titel alles schlägt, was einst einen großen Namen hatte und aktuell neu-aufgelegt wurde. Weder Salamander 3 noch Andro Dunos 2 oder die neuen R-Types kommen nur annähernd an die Brillanz von Truxton Extreme ran.
    Aber: Ich will schlicht mehr “Toaplan” und lange nicht ein Truxton 4. Die Schmiede hat für meinen Geschmack einige Werke auf Halde, die ich gerne wiederbelebt sehen würde.
    Vielleicht bin ich mit den aktuellen Verwaltern ein Stückchen näher dran, einige Fortsetzungen von Shmups zu bekommen, die ich seit über 30 Jahre vermisse.
    Intuitiv nehme ich an, dass das nächste Game Outzone sein könnte, auch wenn es nicht zu meinen Lieblinge gehört. Aber bei all dem, was bei Truxton EX verbessert/erneuert wurde, wäre Outzone 3 ( ich zähle Fixeight als indirekter Nachfolger dazu) ein komplett neues Spiel, das mir mehr Spaß machen würde, als der garstige Oldie.
    Mein Wunsch wäre, als nächstes ein Remake von Tiger Heli zu bekommen und wenn ich träumen darf, Musha Aleste, auch wenn die Rechte für die Marke “Aleste” von Compile bei M2 liegen müssten.
    Am Besten machen es beide Firmen wie annodazumal wieder zusammen!

    #1823823
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Freu mich, dass Du mit dem Spiel so viel Spass hast. Deine Beschreibung des Pseudo-Zwei-Spieler-Modes klingt so, als waere es ein anderer Endboss-Fight als im Single-Player. Ist dem so?

    #1823825
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Nein, das ist das exakt selbe Spiel mit allen Schikanen. Man kann sich durchballern, aber die Bomben bestimmen, wie weit man kommt, da ich bedingt bis gar nicht 2 Raumschiffe gleichzeitig steuern kann und so bald die Flieger die Bildschirmhälfte tauschen und man herum manövriert, dann kann man durchaus nen Drehwurm kriegen, weil man Schiffe/Control-Sticks/Richtungen verwechselt etc.

    Also habe ich das zweite Schiff, bis auf einigen Ausnahmen ( die Letzte Passage z.B. war die Hölle) nur irgendwo geparkt, es mit-ballern lassen und versucht, so gut es ging, dass es nicht getroffen wird, weil dann werden beiden Schiffen eine der 10 Bomben abgezogen.

    Und da es relativ oft vorkommt, dass der zweite Flieger getroffen wird, passiert dann, dass man öfters Abschnitte wiederholen muss, als im Single-Player, da 10 Bomben relativ flott aufgebraucht sind und bei der letzten Bombe ein Leben flöten geht.

    Ich stelle fest, dass es mir gar nicht so einfach fällt, das zu beschreiben, aber für eine einmalige Trophäe war es im Nachhinein witzig, es mit zwei Schiffen zu versuchen und mit aller-letzter Kraft es zu schaffen. 😛
    Und nur so viel zum Schluß:
    Man sollte das Game relativ gut kennen und Boss-Strategien auf dem Schirm haben, da trotz der Unterstützung der Feuerkraft des zweiten Schiffes, das Game genau so abläuft, wie im Singleplayer. Einige Stellen sind dadurch einfacher, einige wiederum, ohne Kenntnisse nicht leicht zu meistern.
    Aber ohne allgemeine Kenntnisse wird man am pseudo 2P Modus, mit nur einem Controller und nur 2 Daumen, von denen der Rechte nicht mehr zum Ballern zur Verfügung steht ( war recht sportlich den Zeigefinger zu verbiegen, um die Feuertaste zu benutzen), nicht so viel Spaß haben.

    Übrigens erachte ich das Game mittlerweile als ein Meisterwerk, was mir nicht so leicht oder oft über die Lippen kommt, Spiele so zu titulieren. Das ist so ein gutes Spiel der Gattung, wie es für meinen Geschmack viel zu selten vorkommt. Aber nach 3 Dekaden passt das “selten” an sich sehr gut, es sollte nur nicht zu oft vorkommen, dieses “Selten”. 😉

    #1823827
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    OK, wenn es dann fuer Dich ein Meisterwerk ist, kommt sicher kein modernes Shoot’em Up derzeit ran. Soweit ich mich erinnern kann, waren Devil Engine und Drainus noch bei Dir sehr hoch im Kurs. Was ist eigentlich aus diesem Aleste-Zanac Cross-Over geworden?

    #1823829
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Es ist das “Werk eines Meisters” da Hr. Yuge für mich den Titel verdient. Erstens seine Lebenserfahrung, dann das “meistern” seines Fachs, und das spiegelt sich alles in Truxton wider.
    Drainus und Devil Engine finde ich fantastisch, für die Ehrung “Meisterwerk” fehlt ihnen aber die Zeit, die sie überdauern müssen, um sich zu beweisen.

    Ich müsste mehr ausholen, kann aber nicht aus der Sicht eines Spielers urteilen, der/sie die Werke von Toaplan nicht kennt und Truxton EX unvoreingenommen spielt. Dann wäre es einfach-er, es “gut bis sehr gut” zu finden, wenn man nach gemeinen Shmup Kriterien urteilt. Es könnte aber auch das Hässlichste und frustriernd-ste Spiel sein, das man je erwischt hat. Jede Beobachtung hätte ihre Berechtigung.

    Truxton Ex ist für mich vom Faktor “Zeit” oben ausgenommen, da es für mich die logische Weiterentwicklung eines Namens darstellt, dies aus der Feder des selben Schöpfers. Es ist das nächste “Ferrari” von signor Enzo, der behauptete, sein bestes Modell sei der nächste, noch nicht entwickelte.
    Das trotz der Tatsache, dass es über 30 Jahre gedauert hat, bis man das neue Spiel bekommen hat.

    Schaue ich mir die neu-Interpretation der Levels an, die Arrangements der Musik, mitsamt echten Instrumenten, die die Oldies noch nicht bieten konnten ( und die Stücke im neune Glanz erklingen lassen), dann Details die mich träumen lassen, wie geil das wäre, wieder ein Star Soldier/Gunhed oder Musha mit der stellen-Weise genialen optischen Pracht zu spielen ( nicht vergessen: Das Fernseh-Spielfeld ist diesmal Riesig!) und dann der Kern: Eine unfassbar gute Balance aus alt und neu beim Spielablauf und eine Steuerung/Spielbarkeit, die im Sektor fast alles deklassiert.
    Dann, nun, mehr kann ich nicht verlangen, außer bessere Skills meinerseits, diesmal ernst gemeint, weil an Wiederspiel-wert mangelt es kaum, und Raum, um sich zu verbessern, ist reichlich vorhanden.

    Zumindest für mich kein Spiel, das ich durchspiele ( habs bereits in einer Woche ein Dutzend mal getan) und so schnell verstaue.
    Was mir fehlt ist eine Einstellung für die Loops, aber eventuell kann man sie freispielen. Ich hatte nach Loop 2 im Dritten, in etwa zur Hälfte keine Lust mehr, weil es eine Stunde für eine Runde dauert.

    An sich genau die richtige Shmup Dosis ( 60 Min. pro Loop, wenn man halbwegs gut durchkommt…), aber 3 Stunden, um ( eventuell) etwas frei zu spielen, ist mir zu lang und muss schauen, wann ich mir die Zeit dafür nehme.
    Weil Truxton Ex lässt mich nicht in Loop 2 anfangen und das ist der Grund, warum das Spiel von mir 92% und nicht 93% kriegt! 😛

    #1823938
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    @Kikko
    Von Zaleste, oder wie es heißen soll/wird, habe ich seit der Ankündigung nichts mehr gelesen. Es wurde auf “2026” verschoben, was das immer heißen mag.
    Davon ab, sah es für mich nicht gut aus, was zu verschmerzen wäre, hätte es wenigstens ein wenig das Flair der Paten/Eltern versprüht, aber das tat es null.
    Zu-Schlechter-Letzt war es obendrauf ein Bullet Hell, hatte also noch viel weniger mit den Paten gemein. Ich sag bisher “Schade!” was nicht ausschließt, dass es ein ein gutes Spiel werden kann.

    #1823944
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Schade mit dem Cross-Over. Ein Bullet-Hell haben die beiden Vorlagen nicht gebraucht. Dafuer gibt es andere Serien.

    Zu Truxton: Ich zock ja lieber horizontale Shoot’em Ups, weill ich einfach das Spiel mit den Hintergruenden/Hindernissen, wie man es z.B. bei einem Gradius, R-Type oder Apidya hat, spassiger finde, aber Du machst mir echt Lust auf die Serie.
    Wegen des Loop-Problems: Kannst Du nicht einfach nach jeden Loop in den Stand-Bye-Modus gehen, und wenn Du was anderes Zocken willst, ne andere Hardware nutzen? Fuer drei Stunden am Stueck haette ich auch keine Zeit.

    #1823945
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Nee, kein Nerv drauf, mich von so was abhängig zu machen. Eben habe ich nochmal Loop 1 beendet und bin wesentlich besser bei Bossen klar gekommen bzw. viel weniger Treffer kassiert, als sonst.
    Komme ich irgendwann an den Punkt, an dem ich so gut sein sollte, dass Loop 1 mich unterfordert, schaue ich dann weiter, weil nach wie vor könnte ich mir das Game dadurch schwerer machen, in dem ich Bomben reduziere und old school mäßig bei einem Treffer raus bin. Ich habs ausprobiert und an Level 3 würde ich ( noch) verzweifeln und der Boss von Level 4 würde mir dann etliche Zähne ziehen…
    Aber selbst dann ist das Game im Vergleich zu den Vorgängern gnädig, weil man mit Bomben, Waffen und Power ups eh zugeschüttet wird, heißt, die Chancen sind relativ hoch, dass man das Game schneller lernt, als alles von Toaplan davor! 😉

    Bei Truxton 1 sind die selben Gegner wahre Bullet-Sponges und wollen gemeistert werden. Kassierst du einen Treffer, musst du dort einen ganzen Abschnitt wiederholen und wirst dich ne ganze Weile nicht mehr so gut bewaffnen können, wie vor Lebensverlust.
    All das ist bei Extreme viel entschärfter und bei Lebensvelust ist man wesentlich schneller wieder gut up-gegradet.

    Ich finde, dass beide Genres ihre Vor und Nachteile haben bei bestimmten Aspekten, ohne dass ich eine Darstellung bevorzugen würde. Truxton Extreme ist für die Serie das, was Gradius 5 für Konami war. Alles ist dort schlicht besser ausbalanciert, technisch ausgereifter und spielerisch so weit fortgeschritten, wie die Vorgänger es allein aus technischen Gründen dies nicht sein konnten.
    Nicht, dass du dich bei Truxton 1 dann wunderst, dass du schreiend zu deinen horizontalen zurück rennst, weil Truxton hasst uns! 😛
    Teil 2 finde ich angenehmer, aber Zentimeter-genaues Auswendig lernen gibt es in späteren Levels zuhauf und was Härte angeht sind sie an vielen stellen ebenbürtig. Teil 2 finde ich übrigens nach wie vor sensationell gut und grafisch zählt es für mich, zu den schönsten seiner Zeit. Theoretisch würde ich an deiner Stelle mit Teil 2 anfangen, aber historisch hat Teil 1 seinen Stellenwert und zeigt eindrucksvoll, wie begnadeten Spieldesigner mit der Technik von damals so visionär zu Werke gingen, dass man bis heute vor ihnen den Haupt neigt!

    #1823948
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Der Stabd-By-Modus ist halt klasse, wenn man wenig Zeit hat und auch nur im Handheld-Modus zockt. Vieles koennte ich ohne gar nicht durchzocken.
    Bei mir stellt sich gar nicht die Frage ob Truxton 1 oder 2. Hab nur den ersten in der MD-Version und will derzeit nicht unbedingt mehr Shoot’em Ups kaufen. Dafuer habe ich zu viele, noch ungespielte hier – Du wuerdest aehnlich wie bei Rondo of Blood wundern, warum ich die noch nicht angegangen bin. Wuerde auch gerne mal ein paar C64-Shoot’em Ups durchzocken, die mir als Kind viel zu schwer waren, die aber einfach toll sind. Armalyte und IO kommen mir da direkt in den Sinn.

    #1823950
    deRollEeinEdeRollEeinE
    Teilnehmer

    Mein liebstes C64 Shmup ist Katakis. Bis heute eine meiner schönsten Gaming Erinnerungen.

    #1823951
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Ja, Katakis ist super. Das Trenz-Spiel gefaellt mir auch besser als das Amiga Katakis von Factor 5. Ist kreativer. Das Amiga-Spiel ist zu nah an R-Type, ohne dessen klasse zu erreichen. Den Nachfolger Enforcer hab ich bis heute nicht gezockt. Da war meine C64-Zeit leider schon lange vorbei. Muss ich auch mal nachholen.

    #1823954
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    @Kikko
    Mit Truxton auf dem Megadrive würdest du den gnädigsten Einstieg aller klassischen Truxtons haben. Schade bei der Version, dass der Bildschirm so gestaltet ist und alles so gestreckt daher kommt, Spaß kann man damit trotzdem haben.
    Zumal die Grafik für die Zeit sehr gut eingefangen ist, auch wenn die Farbpalette ein wenig anders ist, als beim Automaten.
    Es gibt mittlerweile einen Hack davon, wo die Grafik Arcade-mäßig nach-koloriert wurde und: Du hast auf dem Mini Easy mode! 😉
    Was ich schade finde, ist dass sie bei Mini-Version die Musik genau so speedet-up belassen haben, wie in der Modul-Fassung, weil die Stücke, in ihrer normalen Geschwindigkeit wesentlich besser die outher-space Kulisse untermalen.

    Die Trenz Shmups auf dem C64 kenne ich nur emuliert und sind technisch grandios, keine Frage.
    Aber…der Maestro hatte anscheinend eigene Vorstellungen von “Schwierigkeitsgrad” und nicht nur seine Werke sondern auch fast alles, das heute “Euro-Shmup” genannt wird, fühlen sich ganz anders an, als ihre japanischen Inspirationsquellen.
    Also, Formationen beherrschten die Japaner für meinen Geschmack besser, und Europäer schickten hingegen lieber Widersacher auf die Spieler los, die ultraschnelle Geschosse mit unfassbarer Präzision absonderten und kaum Chancen zum Ausweichen ließen. Dazu auch noch mit Competition-Dingens steuern müssen. Nein, Danke! 😉

    #1824387
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    @Genpei
    Die Euro-Shmupps waren in der Regel doch alles Eine-Person-Entwicklungen. Wenn es hoch kommt, waren da drei Leute dran beteiligt wie bei Apidya – Programmierer, Grafiker und Musiker. Der Programmierer war dann in der Regel auch fuer das gesamte Spieldesign verantwortlich. Die Spiele kamen dann fuer 40 oder 50 Mark in den Laden. Kann man einfach nicht mit hochprefessionellen japanischen Arcade-Entwicklungen der damaligen Zeit vergleichen. Ihren Job haben sie trotzdem toll gemacht, vor allem wenn man bedenkt, dass sie sicher im Hinterkopf hatten, dass die meisten Spieler die Games nur raubkopieren und nicht kaufen werden. Apidya, Blood Money, Z-Out, Katakis und so viele andere haben meine Liebe zu Horizontal-Scroller gepraegt.

    Zum Thema Joysticks: Bin grosser C64 und Amiga-Fan, aber all die Stick sind nix fuer mich. War so Dankbar, dass um 1992 Pads fuer Heimcomputer immer mehr in Mode kamen. Das wurde dann auch von Spielen unterstuetzt und man musste nicht mehr die Space-Taste in Action-Spielen bemuehen. Sachen wie der super Bonk-Port B.C. Kid, Apidya, Mk1/2 und Turrican 3 hatten dann auch endlich nen zweiten Knowpf unterstuetzt. Das ganze wurde dann mit dem Amiga CD32 auch nochmal verbreiteter und Competition hatte dann nicht nur ein “Competition-Dingens” sondern auch eine schoene Mega Drive-Kopie namens Competition pro-Honey bee Pad im Sortiment.

    #1824389
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Das Competion-Dingens MD Clone-Pad habe ich mir gerade gegoogelt, weil von seiner Existenz wußte ich nichts. Sieht frech geklaut aus und schwer zu sagen, wie gut es verarbeitet war.
    Ich meine dennoch, dass Pad-Artige Steuerungseinheiten nie so recht in die Computerspiele-Welt Einzug hielten und jene Phase für mich immer mit den Sticks verbunden sein wird, die mir ein wenig bis sehr viel den Spaß am Computer-spielen versauten.
    Respekt an allen, die die knack-schweren Werke von Damals mit jenen Sticks gemeistert haben!
    Immerhin habe ich damals bei Karstadt das Amiga CD32 ausprobiert und weiß zwar nicht mehr, wie das Pad sich angefühlt hat, aber die Ära der Computerspiele ging zu der Zeit zu Ende und die Controllers mussten sich fortan den Tech-Diktaten beugen, wollten sie bei den 3D Grafiken keine Probleme beim Steuern bereiten.

    Dabei bin ich der erste, der sich beim Nes über das Pad-Steuerkreuz beschwerte, weil ich Arcade-Geschädigt es eher gewohnt war, Joysticks zu malträtieren. Aber es ging mir mehr um die Präzision, die dadurch flöten ging, wenn man eine Controller-Einheit in der Luft zu halten hatte: alles fühlte sich für mich unpräziser im Vergleich zu den Arcade Boards, die beim Steuern mehr Druck erlaubten, ohne weg zu “floaten”. Ich hoffe du verstehst, was ich beschreiben will. Nach einer etwas längeren Eingewöhnung ging das natürlich und Steuerkreuze bediene ich z.B. in 2D Kram viel Lieber, wenn ich die Option dazu habe.

    Mein erstes Shmup, das meine Liebe für das Genre entfacht hat, war Konamis Scramble/Exxplorer.
    Ich kannte ne Menge single Screen Shooters, angefangen bei Space Invaders bis hin zu einer un-Menge an obscuren, wie Space Cyclone, Juno First oder damals überall-aufgestellten wie Asteroids etc. aber Scramble fühlte sich nach “Epos” an und war so abwechslungsreich wie kaum etwas aus der Zeit.
    Und schon meinte ich, eher die Horizontalen zu bevorzugen.
    Vertikal scrollend hingegen, war ich nie mit Xevious oder Scion warm geworden. Ich mochte Gaplus sehr, aber Aleste auf dem Master System war für mich ein Augenöffner und läutete eine Phase ein, die mit der PcEngine geradezu ausartete, weil fast alles von den genialen Games aus der Feder von Hudson, Compile, Toaplan etc. ein Vertikal-Massaker-Fest war!

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