Shoot´em up-Thread

Home Foren Games-Talk Shoot´em up-Thread

Ansicht von 15 Beiträgen - 2,641 bis 2,655 (von insgesamt 2,668)
  • Autor
    Beiträge
  • #1822014
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Hab se nur bisher runtergeladen, da nicht wirklich Zeit ein zweites Game anzufangen. Teil 2 sieht aber klasse aus. Wirkt wie ein verschollenes PS2-Gradius, das jetzt erst aufgetaucht ist. Mein als naechstes gezocktes Shmup wird Iridion 2 sein.

    #1822330
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer


    DF Truxton Extreme Review
    Geh nach der gespielten Demo mit Johns Meinung einher, aber Teil 2, Tatsujin-ho/Truxton 2 liefert wesentlich mehr Stoff in Sachen Waffen/Formationen etc. dass ich mich wundere, warum es unerwähnt bleibt. Truxton 2 ist ein Traum!
    Wie dem auch sei: Meine Kopie muss noch eintrudeln und ich mag mich nicht allzu sehr darüber aufregen. 😉

    #1822360
    ZerodjinZerodjin
    Teilnehmer

    Nice, Genpei, nice. Am 28.08. (?) wird dann wohl die “Truxton Extreme Thunder Master – Edition” für die PS5 fällig. Die gesamte Bildschirmbreite trotz vertikaler Ambitionen so elegant einzubinden kenn ich sonst nur von Cygni – All Guns Blazing und das ältere Caladrius Blaze (PS3/PS4) hat sich ja auch ein bisschen was in Richtung Breite getraut.

    #1822362
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Ehrlich gesagt, da ich die alten Werke regelmäßig zocke, empfinde ich die Darstellung bei Truxton/Dogyuun und co. auch in 16:9, wenn man so will, da sie nach links und rechts in das Spielfeld scrollen, aber ohne dass das Feld sichtbar ist, solange nicht darüber geflogen wird.

    Jetzt steht das horizontale Feld bei T-Extreme weiträumiger zur Verfügung, aber es kommt immer drauf an, dass die Formationen sinnvoll zur Darstellung angepasst werden. Und das tun sie hier sehr, sehr gut.
    Diesmal gibt es gleich Suicide-Bullets, wenn man “Arcade” wählt und wenn es deswegen “Extreme” genannt werden musste, dann bin ich froh, dass der Bildschirm genug Raum zum Manövrieren bietet! 😉

    Was im Video von DF nicht zur Sprache kommt, ist dass man Danmaku-Stile einen Knopf hat, um das Raumschiff durch die Bullet-Hölle zu lenken. Damit meine ich nicht die Geschwindigkeitseinstellung auf niedrigster Stufe sondern Knopf gedrückt halten müssen, um beinah in Slo-Mo zu fliegen. Das hilft.

    #1823640
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Truxton Extreme ( Tatsujin 2026 Switch 2 Version)

    Sieht man bei Truxton von seinem späteren Ruhm ab, der im Internet Zeitalter mit Classic Game Rooms Hilfe zustande kam, bleibt es für mich ein Kuriosum. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass wer auch immer es zum ersten mal bespielt-e, sei es 1988 oder heute, „Liebe“ auf den ersten Blick erlebt-e, da der Name „Toaplan“ im Titelbildschirm, in den meisten Fällen, eher als „Warnung“ zu verstehen war, als dass die „Insert Coin“ Einladung Grund zur Freude beim Münzen-Ausgeben gewesen wäre…
    Warum? Weil man bei der berühmten japanische Schmiede die Worte „Game Over“ sehr, sehr schnell zu lesen bekam.
    Aber Ehrgeiz, Wille und Ausdauer ( sofern das Geld aus-reichte…) zahlten sich aus:
    Nicht umsonst machten sich die Japaner einen Namen mit beinah einem einzigen Genre und fernab von relativ überschaubaren Settings ( meistens Militärisch oder Sci-Fi angehaucht)
    waren ihre, in der Regel, vertikal scrollenden 2D Ballereien, ein Fest für Augen und Reflexe und berühmt-berüchtigt für ihren Hang, dem Spieler-in ne Menge Geduld und Memorieren von Passagen abzuverlangen, die absurd erschienen und dann doch sehr durchdacht waren.

    Ja, Toaplans Werke wollten akribisch gelernt werden und jeder Fehler wurde bitter bestraft, mit Ausrüstungs-Entzug/ Downgrade und mit gnadenlosen Rücksetzpunkten, die trotz Smartbomb, die Toaplan selbst erfunden haben, oft daran zweifeln ließen, ob einige Abschnitte überhaupt zu meistern seien…

    Das erste, das bei den Werken der Schmiede herausstach, war die Pixelkunst, die bis heute ihresgleichen sucht. Jüngeren Spielern, die mit den Werken von der Firma Cave vertraut sind, kennen indirekt einige grafischen Trademarks von Toaplan, nachdem ihre Zersplitterung die berühmten „Danmakus/Bullet-Hell“ a la Don-Pachi hervorbrachte.
    Was mich betrifft, gehören Truxton 2, Twin Cobra, Hellfire, Dogyuun etc. zum Besten, das je das Genre „Shmup/Ballerspiel“ hervorgebracht hat:
    Pixel-Werke zum dahinschmelzen schön, visionär beim Art-Design und spielerisch null gealtert, ach, was sage ich: Heute noch DIE Messlatte, bei der, anderen der Gattung, mit Schmerzen im Nacken nach ganz oben schauen und kaum die Brillanz von Masahiro Yuges Kunstwerke erreichen!

    Nachdem die Ankündigung von Aleste Branch mir einen Heulkrampf-vor-Freude einbrachte, weil nie mehr im Leben damit gerechnet hatte, den Namen im Zusammenhang mit einem neuen Game je wieder zu lesen, war ich bei Truxton Extreme äh…extrem vorsichtig mit meiner Gemütswallung…
    M2 Werk lässt seit bald 9 Jahren auf sich warten und Truxton Ex mitsamt der Nachricht, dass Ur-Schöpfer Mr. Yuge beteiligt ist, nun: es klang viel zu surreal und ZU gut um wahr zu sein.
    Zumal die Ankündigung aus-dem-Nichts kam und dazu die Aussicht, womöglich nicht so lange, wie bei Aleste warten zu müssen…? Weird.

    Egal: Machen wir den Sprung zu 2026 und meiner 4 Tägigen Zocker-Session mit der Switch 2 Version von Truxton 3 und der Tatsache, dass fast 35 Jahren vergangen sind, als ich Münzen in Truxton 2 hinein wuchtete.
    Was das heißt? Ich kenne die beiden Vorgänger verdammt gut und wusste so ziemlich gar nicht, was ich nach so langer Zeit von der Fortsetzung erwarten sollte.
    Und nach kurzer Zeit stellte ich ein paar ge-wichtigen Sachen fest:
    Erstens: Mr Yuge hat nichts verlernt!
    Zweitens, drittens, viertens undsoweiter, es fühlt sich vertraut an, und doch anders.
    Machen wir es noch kürzer: Wenn man weißt, die Spieloptionen für sich zu nutzen, ist Truxton 3 das einfachste Spiel, das Tatsujin/Toaplan je erschaffen haben!
    Das ist aber absolut nicht schlimm, weil man es auch traditionell angehen kann und dann kann es genau so garstig sein, wie die Opas!
    Und so werden Neulinge nicht verschreckt und Veteranen abgeholt, auch wenn ich meine, dass auch mit den konventionellen Waffen, die von den Vorgängern her bekannt sind, Extreme zu keiner Sekunde so brutal ist, wie die anderen es sein können.

    Aber mir ist es mittlerweile wichtiger , wie es sich spielt und es sich anfühlt, als dass ich Lust hätte, alle zwei Bildschirmzentimeter zu Fluchen von daher werfe ich dem Spiel keine „Verwässerung“ vor. Habt den Mumm, es konventionell anzugehen und keine-r wird sich darüber beschweren, dass es zu einfach ist!
    Das reicht erst mal für die erste Eindrücke.
    Wenn es erwünscht ist ( oder ich Lust habe) gehe ich gesondert auf Spielmechaniken/Grafik/Technik/Musik ein, ansonsten kann ich eine absolute Empfehlung aussprechen: Es ist „modern“ genug, um 2026 zur Spitze des Genres zu gehören, „old School enough“ um Veteranen glücklich zu machen und doch viel mehr, ja, die Tiefe, die es bietet, offenbart sich nach einer Weile und ich verneige meinen Haupt vor dem Maestro Yuge, der nach so vielen Jahren vielleicht der wichtigste Aspekt perfektioniert hat, nämlich die Balance eines einst „speziellen“ Genres, bei dem ganz viele Menschen die Nerven beim Spielen verloren haben! Mich eingeschlossen.

    #1823641
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    @”Wenn es erwünscht ist”

    Aber klar doch. Lese hier im Forum immer gerne, wenn Leute von Spielen begeistert sind. Das ewige Rumgeheule im Internet wegen Nichtigkeiten braucht kein Mensch.

    #1823644
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Mein “wenn es erwünscht ist” bezog sich mehr auf die Tatsache, dass der Shmup Thread von einer Handvoll Menschen hier am Leben erhalten wird und Truxton Extreme nicht mal von allen gemocht werden muss.
    Aber ich mache es euch schmackhaft! 😉

    Truxton Extreme Impressionen
    WARNUNG: Text hätte sogar NOCH länger ausfallen können!! 😛

    Was macht ein gutes Shmup aus und wie verschreckt man Menschen am schnellsten, die die simple, aber tiefe Spielmechanik nicht beherrschen?
    Klar: Stumpfer geht es beim ersten Anblick nicht. Man ballert auf alles, das sich auf dem Bildschirm bewegt, zündet panikartig eine Bombe, um das überfüllte Spielfeld zu säubern und versucht, meistens von wenig Erfolg gekrönt, zig Projektile feindlicher Prägung auszuweichen, mit dem Gefühl, unterqualifiziert für die Aufgabe zu sein.
    Das soll „Spaß“ machen?

    Hier Genpeis Shmup-1X1: Man erledigt Widersacher, bevor sie den Fernseher übernehmen, lässt sich eventuell beschießen, um dann ganz knapp auszuweichen ( weil dadurch auf dem Spielfeld woanders Platz entsteht), kreist um manche Formationen herum, die niemals Frontal zu bezwingen wären und wenn die Bullet Hölle ausbricht, ist es meistens zu spät ( dafür hat man dann ja Bomben) oder man glaubt es nicht: Je mehr eine Formation/ Boss dich in die Mangel nimmt, um so wahrscheinlicher ist es, dass man sich nicht sooo viel bewegen muss, wie man denkt und stattdessen Ruhe gefragt ist.
    Wenn man sie dann bewahren kann…

    Kombiniert ein Entwickler die besagten Taktiken zu einem „Tanz“ aus Formationen, Muster, Rhythmus und ja, auch einer gesunden Prise „Stress“, entstehen dadurch Spiele, die Optisch nie ihre „Stumpfheit“ ablegen werden können, aber im Gegenzug „gefühlt“ werden wollen.
    Sind sie gut gemacht, zählen sie für mich zur spielerischen Krönung des Mediums Videospiel und bieten eine Replay Value, die höher ausfallen kann, als etwa ein Game, dass bis zum Schluß zwar gut unterhält, aber einmal durchgespielt, dann für immer ins Regal wandert.

    Truxton Extreme ist beinah Perfekt:
    Alle Formationen wurden akribisch durchdacht und können mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen, gemeistert werden.
    Aber in der Natur der Design-Sache liegt die Krux.
    Weil ein wenig Memo braucht man schon und manche Waffen zünden, im wahrsten Sinne besser als anderen und man tut sich einen großen Gefallen damit, das Game Abschnittsweise zu er-lernen.
    Zumindest dann, wenn man keine absoluten Ninja Reflexe hat und meint, das Game nur mit Skills meistern zu wollen. Ein wenig Erfahrung aus der Vergangenheit ( geschärfte Skills) schadet zwar nicht, darauf ist das Spiel aber nicht ausgelegt ( ok, nur ein Bisschen. 😉 ) und geht traditionell zu Werke, und distanziert sich klar von Caves Werke ( die aus Toaplan hervorgingen) heißt, ein Don-Pachi/Bug Princess hat man bei Truxton 3 nicht zu erwarten.
    Außer an weinigen Stellen, die aber zum Spielablauf passen und den etwas moderneren der Gattung damit „Tribut“ zollen.

    Oder Fan-Service sein wollen, zumal diesmal eine Taste zum verlangsamen des Raumschiffes mit an Bord ist, die verhindert, dass man in manchen Bullet-überfüllten Situationen zu schnell beim Ausweichen ist. Geschwindigkeit auf Knopfdruck einstellen, das kann man obendrauf auch noch, im Truxton Universum ist es ein Novum und befreit vom lästigen Ausweichen der ( zu vielen) Speed ups der Vorgänger, auch wenn letzeres auch eine Kunst für sich ist…

    Die Waffen
    Der gute Hr. Yuge, ich wiederhole mich, hat nichts verlernt und ein Werk geliefert, so durchdacht bei den Optionen, so dass jede-r seine/ihre eigene Spielart entwickeln kann.
    Will man es puristisch haben, schnappt man sich den berühmten Dreizack-Laser, den Streuschuß oder den grünen Hyperspeed-Schuß.
    Der erste klebt an den Gegnern, braucht aber länger um sie zum Platzen zu bringen. Der zweite deckt mehr frontal ab, lässt aber die untere Seite des Schiffes ungedeckt und der grüne ist stärker als die anderen, aber mit geringerem horizontalen Radius.
    Aus Truxton 2 gesellt sich die violette Waffe, die zwar von Grund auf in allen Richtungen feuert aber nicht so stark ist, wie z.B. der Streuschuß und nicht den ganzen Bildschirm abdeckt.
    Alle Waffen haben eine Hyperschuß Funktion, die eine Leiste verbraucht. Die Leiste läßt sich nur mit Gegner Beschuß und am besten mit Chains auffüllen und der Hyperschuß ist praktisch bei Chains ( Gegner-Typen/Formationen gleichzeitig erledigen z.B.) und sowieso um ultra-Damage anzurichten, verbraucht sich aber relativ schnell.
    Die Erfinder der Smartbomb haben jene auch nicht vergessen: Kann man zum Säubern nehmen, zum sich aus haarigen Situationen frei-schaufeln oder schlicht mega-Damage anrichten. Die meisten Bosse vertragen kaum mehr als 5 davon. Das war bei den Vorgängern nicht immer so, dafür sieht die Explosion beim Vorgänger Truxton 2 um so beeindruckender aus und die aktuelle hätte ruhig spektakulärer ausfallen können, da der berühmte Schädel zum Trademark der Serie wurde.

    Kommen wir nun zu der neuen,letzen Waffe im Bunde: die Weiße, die mit ihrer Zielsuchfunktion das Spiel für Veteranen beinah „kaputt“ macht. 😉
    Will man ein wenig das Gefühl haben, wie das wäre, wenn man bei Truxton richtig gut spielen könnte, dann schaltet man die Auto-Bomb Funktion frei ( zündet automatisch eine Bombe, wenn man getroffen wird, so eine Art Schutzschild, die vor Lebensverlust bewahrt)man nimmt dazu die Weiße Waffe, meidet alle anderen und taktiert mit Bomben/Hyperschuß auch im „Panik“ Modus bei den Bossen. Das Spiel kann damit nehme ich an, jede-r durchspielen und einfach nur Freude an der Reise haben.
    Das empfehle ich aber nur zum Üben und selbst dann können einige Stellen ganz schön haarig werden können. Hiermit schöne Grüße am letzten Abschnitt von Level 3!
    Aber die Kernmechaniken werden damit ad Absurdum geführt und Truxton 3 fühlt sich dann kaum noch nach Toaplan an und etwas mehr nach Compile, jedoch ohne überdrehten Kombi-Vielfalt bei den Waffen, wie bei den Werken von Hr. Hirono.

    Ich finde es aber gut, dass so was möglich ist. So kann man das Game auch zwischendurch angehen, ohne sich zu sehr vertiefen zu müssen und das befreit von der “Angst”, es mit einem “Truxton” zu haben. Danach schnappt man sich die anderen Waffen und weißt, relativ schnell Bescheid, wie der Tatsujin-Metall-Hase läuft…

    Grafik und Sound
    In Anbetracht der unerreichten Pixel-Pracht der Vorgänger, hatte ich anfangs meine Probleme mit der Optischen Ausrichtung. Mittlerweile habe ich das Game mehrmals durchgespielt und sage, dass die gerenderten Hintergründe verdammt hübsch sind und zwar Raum für mehr lassen, aber die Mühe sieht man!
    An keinster Stelle wirkt Truxton Extreme dahingerotzt!
    Und stellenweise dachte ich mir, wie verdammt geil es wäre, ein Outzone, Tiger Heli oder Musha mit der Grafik zu bekommen! Man darf ja träumen…
    Die Bosse bleiben zum Glück ein Fest für die Sinne und ob neu oder Recycelt, enttäuschen sie nicht und sind herausfordernd. Mehr kann man dort nicht verlangen. Außer bessere Reflexe! 😉

    Kennt man die Musik aus den alten Werke ist man natürlich sofort zu Hause: Ob Orchestral neu-arrangiert, Techno-angehaucht oder rockig gespielt, die Tunes haben für mich nichts von ihrer Qualität eingebüßt und passen zum Geschehen so gut wie 1988.
    Story Mode rundet das Werk ab und es ist verdammt viel Liebe in die Comics geflossen, die zwischen den Levels die Geschichte der drei Pilot-innen erzählen. Kann man skippen, wenn man kein Interesse dafür hat, aber interessant und sehr gut gemacht/gezeichnet sind sie allemal.
    Jede-r Pilot hat eine eigene Stage 5 übrigens.
    Und wer sich die Retail Version gegönnt hat, bekommt Skins und Musik aus Truxton 2 und Batsugun serviert, von letzerem aber nicht seine Waffen. Ist zwar nett, aber nichts unentbehrliches, es sei denn, man ist auf Goodies aus, dann kann man mit den anderen Raumschiffen Sachen freispielen wie 10 Bomben etc.

    Der Kern von Truxton 3/Extreme ist und bleibt Arcade Mode.
    Hier kann man mit dem Spiel „wachsen“ wenn man es denn will und man tritt eine Reise an, die allen bestraft, die meinen „Shmups“ mit 6 bis 8 Levels seien „Kurz“ ohne die Intention hinter ihrer Beschaffung zu durchschauen.
    Weil: So wie Truxton über 30 Jahre gebraucht hat um zurück-zu kommen, genau so ist es ein Werk, das man problemlos in weiteren 30 Jahre spielen kann, ohne das Gefühl zu haben, etwas „altes“ anzupacken. Und eventuell 30 Jahre dafür braucht um ein „Tatsujin“ zu werden, wer weiß…

    Arcade Mode ist erst ab Loop 2 mit einigen Suicide-Bullets in etwa dort von der Schwierigkeit her angesiedelt, wo Teil 1 von der ersten Sekunde an war, zu einer Zeit, als ich mir die Augen rieb, WAS zur Hölle das Spiel von mir ab-verlangte…
    Klar: Ich kann besser spielen als “damals”, aber vor Truxton 1 und 2 habe ich bis heute Respekt!
    Kann man finden, wie man will. Für mich steht fest, dass nicht so viele Spiele der Sorte aktuell mithalten können und dass man an der Länge meiner Zeilen sich vergegenwärtigen sollte, was es historisch hieße, wenn z.B. Hr. Trenz, aus der Versenkung zurück, plötzlich ein neues Turrican ankündigen würde.
    Dann hätte man auch sehr viel zu einzutippen, als Fan seiner Werke, oder? 😉
    Truxton Extreme ist ein wichtiges Spiel und dem Schöpfer sei gedankt für seine Mühe!

    „We want more Truxton!“ Nein, Danke, Extreme reicht mir vorerst. Ich will einfach mehr „Toaplan“!

    #1823645
    deRollEeinEdeRollEeinE
    Teilnehmer

    Das ist mal ne gute Textwand 😉 Schön geschrieben und man merkt einfach wie sehr du dich über das Spiel freust. Sowas gibt es leider nicht mehr oft. Tut gut.

    #1823647
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Danke! 🙂
    Ja, ich freue mich, vor allem weil ich das Gefühl habe, nachdem ich es durchgespielt habe, dass ich nur an der Oberfläche des dort Möglichen gekratzt habe. Von daher werde ich weiter üben und freue mich auch, wenn es so weit ist, wenn auch Aleste Branch und M2 sich als würdige Compile Nachfolger erweisen, wie Tatsujin aktuell es geschafft haben, Toaplan zu ehren.
    Ich bin zwar nicht von M2s Salamander 3 enttäuscht, aber der Name “Aleste” hat bei mir einen wichtigeren Platz in meiner Shmup-Vitae, als Gradius Spin-off.
    Und streng genommen gibt es aktuell so was wie ein kleines Revival der “großen Namen” und bisher läuft es mit den neu-Interpretationen sehr gut, wenn man ( leider) von R-Type Final absieht.

    #1823652
    deRollEeinEdeRollEeinE
    Teilnehmer

    Oh ja, R-Type Final war leider ziemlich enttäuschend.

    #1823653
    SpacemoonkeySpacemoonkey
    Teilnehmer

    jo danke für die textwand 🙂 das spiel habe ich auch schon im auge aber ich und das genre ist so eine sache. kaufe wesentlich mehr als ich wirklich intensiv spiele. beim nächsten angebot.

    ich bin da nicht so tief drin und entscheide immer erst nach look/artstyle und die neuen r-type finals sind mir irgendwie zu hässlich

    #1823655
    ZerodjinZerodjin
    Teilnehmer

    Bin erst mit R-Type Final auf der PS2 eingestiegen, welches ich “schwer” (auf normalem Schwierigkeitsgrad) finde und sehr schätze, auch heute noch spiele und konnte auch mit dem 2er noch was anfangen. Die absolut objektive Hässlichkeit sind die Zusatzlevel von Kazuma Kujo im 3er.

    Hab mir Crisis Wing, Dodonpachi Blissful Death und die Mikado-Remixe von Raiden III und IV gesichert. Auch meinerseits thanks für die Textwand.

    #1823656
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    @All
    Danke! 🙂
    Die Mikado Remixe sind wirklich gut, aber was schief gelaufen ist, dass die m.M.n. beste Folge von Raiden, Teil 2 nämlich, nach wie vor in den Archiv-Verliesen schmort?

    Zu Truxton Ex hätte ich wesentlich mehr sagen können. Etwas kürzer hier für die Interessenten ergänze ich, dass die Steuerung auf der Switch 2 zum besten gehört, die ich auf aktuellen Nintendo Konsolen je gefühlt habe und ich habe ne Menge an Shmups Downloads.
    Bei der Performance geht das Game nur bei der weißen Waffe im Hyper-Schuß Modus in die Knie und zwar bei Dauerfeuer. Aber das Witzige daran ist, dass man es dem Spiel dadurch dankt, speziell bei den Bossen! 😉
    Ansonsten habe ich kaum etwas auszusetzen.

    Eventuell habe ich doch nicht alles freigespielt und vermisse eine Option, ab Loop 2 anfangen zu können, weil das Game 2 mal durchspielen zu müssen, um im dritten Loop meine “Freude” zu haben, das ist mir zu mühselig.
    Übrigens, kleiner Spoiler: Das Game ist super-gnädig beim Endboss und läßt einem die jeweilige Phase wiederholen, in der man zuletzt das Zeitliche segnete.
    Das gibt es bei den Vorgängern Null und wirkt ein wenig surreal bzw. werte ich das als eine gnädige Geste seitens der Macher.

    #1823658
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    @Truxton Extreme
    Nicht, dass ich besonderen Wert auf Achievements legen würde, aber einen Blick in die Statistik offenbarte, dass meine letzte Trophäe nur dann aufploppen würde, wenn ich das Game zu zweit durchspielen würde.
    Ich dachte zuerst “Schade!”, weil so schnell würde das bei mir nicht gehen, es mit jemanden zusammen zu spielen, geschweige denn durchspielen.

    Aber intuitiv wusste ich, dass die Entwickler sich was dabei überlegt haben müssen und siehe da! Mit Cheat kann man den 2P Mode mit einem Controller spielen und ich habe es so eben durchgespielt!
    Ich bin jetzt ein “Extreme Player!” 😛

    Von dem Brainfuck wegen des letzten Abschnitts, der mir sofort in den Sinn kam, als ich mit beiden Raumschiffen los geflogen bin ( nicht, dass andere Stellen des wegen einfacher wären…), erzähle ich vielleicht ein anderes mal, nur so viel: 10 Leben Einstellung, Bomben als Schutzschild und ein überfordertes Gehirn haben gerade noch gereicht, weil ich den Endboss mit dem letzten Leben, ohne Bomben übrig und ohne Hyperblast gepackt habe!
    Zum Glück brauche ich den Scheiß nicht noch mal machen!! 🙂
    Wo ich das finde oder was es ist, was ich freigespielt habe ( will nicht spoilern, wie es heißt) das muss ich noch herausfinden.
    Das Game ist extrem gut!

    #1823732
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer


    Cybernetik Attack Final Mission
    K.A. für welche Plattformen genau, aber es ist ein Remake des Nes Shooters “S.C.A.T” von Natsume, die wiederum sich bei Capcoms Forgotten World bedienten.
    Ich mag sehr, was ich im Video sehe, vielleicht wird es Anfang nächsten Jahres noch was mit einem Release, da 2027 zu lesen ist.

Ansicht von 15 Beiträgen - 2,641 bis 2,655 (von insgesamt 2,668)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.