Zombie-Apokalypse!!!
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ChrisKong vor vor 12 years aktualisiert.
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17. August 2013 um 19:05 #900907
RavingrabbidTeilnehmerDa ich in letzter Zeit wieder einige Medien mit der vielseits verwendeten Zombie-Thematik konsumiert habe und auch hier in den News und im Forum regelmäßig über diverse Horrorgames diskutiert wird ,habe ich mir eine Frage gestellt:
Wie würdet ihr euch eigentlich im Falle einer Zombie-Apokalypse verhalten?
Das ist selbstverständlich eine rein hypotethische Frage und sollte nicht allzu ernst genommen werden. Auch wenn sich dieser Hinweis wohl erübrigen sollte
Btw. Zu dem Thema hab ich auch noch keinen Thread gefunden.Um das ganze aber doch etwas “realistischer” zu halten ,sollten wir uns auf ein Szenario und ein paar zu beachtende Regeln einigen.
Zuerst der Zombie-Typ: Hierbei handelt es sich um den klassischen ,schlurfenden Vertreter seiner Gattung. Er kann nicht rennen und bewegt sich nur langsam fort. Er verfügt allerdings über eine Schwarmintelligenz und rottet sich somit gerne zusammen. Seine Gehirnfunktionen beschränken sich lediglich auf die Lebenserhaltung ,also jagen und fressen. Er nimmt seine Umgebung aber trotzdem wahr. Soll heißen er reagiert auf akustische Signale ,Gerüche und nimmt auch Bewegungen innerhalb seines Sichtfeldes wahr. Solange er noch Augen besitzt versteht sich.
Töten kann man ihn nur indem man das Stammhirn zerstört ,von dem der Organismus gesteuert wird. Kopf abschlagen reicht also nicht.
Er lebt auch weiter wenn er über einen längeren Zeitraum nichts zu fressen bekommen hat. Und selbst wenn sein Körper verfault und seine Mobilität somit möglicherweise eingeschränkt ist ,lebt er weiter solange sein Stammhirn nicht beschädigt ist.
Bisse von ihm sind selbstverständlich tödlich und lassen alle Gebissenen innerhalb eines gewissen Zeitraums selbst zu Zombies werden.Der Ausbruch des Virus: Hier halten wir es ganz klassich a la Resident Evil und Konsorten. Ein mutierter Virus gerät durch einen Unfall aus einem Labor und führt so zu den ersten Infizierten. Infolgedessen breitet sich die Epidemie immer weiter aus.
Anfangs versuchen die Regierungen der einzelnen Staaten die Sache noch unter Verschluss zu halten und so Panik zu vermeiden. Irgendwann gerät die Sache aber außer Kontrolle und die Apokalypse lässt sich nicht mehr aufhalten. Zirka drei Monate nach dem anfänglichem Ausbruch des Virus bekommt also selbst der letzte Hinterwälder Wind von der Sache und muss um sein Überleben kämpfen.
Ein Gegenmittel gibt es indes noch nicht. Also bleibt erst mal nur kämpfen übrig.Und jetzt kommt ihr ins Spiel. Dazu aber noch ein paar Erläuterungen:
Die Mittel mit denen ihr vorgeht sollten sich in einem einigermaßen realistischen und nachvollziehbaren Rahmen bewegen. Ihr könnt euch gerne Waffen basteln ,allerdings sollte die Konstruktion technisch durchführbar sein. Versucht einfach mal davon auszugehen ,dass der Startpunkt eures Überlebenskampfes euer real existierender Standort ist.
Wie würdet ihr jetzt vorgehen?
Viel Spaß
17. August 2013 um 19:29 #1146254
captain carotTeilnehmerOch nö, nicht noch ne Zombieinvasion.
Allerdings, Schwert, ein etwas überdimensionaler Dolch, zwei Handbeile, Nahkampfwaffen brauch ich wohl nicht mal improvisieren. Kopf ab hieße in deinem Fall übrigens dennoch, dass nur der Kopf noch kurzfristig weiterleben müsste. Da das Stammhirn ebenfalls Suaerstoff sehr kurzfristig.
Ansonsten, Eindecken mit Lebensmitteln, halbwegs abgelegene, gut zu verteidigende Position suchen, fertig. Der Rest ergibt sich dann.
17. August 2013 um 19:41 #1146255
RavingrabbidTeilnehmerIch weiß ,dass das Thema etwas überstrapaziert ist ,aber dennoch interessiert mich wie einige von uns vorgehen würden. Einfach des Spaßes halber

Ich würde es aber wahrscheinlich so handhaben: Zuerst eine Nahkampfwaffe suchen. Ohne Waffe geht glaub ich erst mal gar nix und eine Nahkampfwaffe ist schnell gefunden.. Dann würde ich wohl versuchen mich zu der nahe gelegenen Kaserne in Büchel durchzuschlagen (vorzugsweise mit’m Auto) ,um dort entweder Schutz zu suchen und mit den Soldaten zusammen zu arbeiten ,oder falls keiner mehr da sein sollte wenigstens die eine odere andere Schusswaffe und Vorräte zu sichern.
“Sichere” Orte dürfte es aber dann wohl kaum noch geben. Es wird höchtens sicherer ,aber vollkommen ohne Gefahr ist eher unwahrscheinlich.
Dann stellt sich die Frage ob ich es lieber auf eigene Faust versuche ,oder ob mich schnellstmöglich einer Guppe anschließe?
Versorgung mit Schusswaffen stell ich mir ,gerade hier in Deutschland auch problematisch vor. Waffenläden im Sinne von amerikanischen Lokalitäten gibt es hier so nicht. Wenn dann führen diese höchstens kleinkalibrige Waffen und Jagdzubehör. Was aber schon mal besser wäre als nix.17. August 2013 um 20:00 #1146256
captain carotTeilnehmerBüchel ist ein Fliegerhorst, keine Kaserne. Kannst ja hoffen, dass die Soldaten nicht zombifiziert sind, dann müsste ein Stützpunkt aber abgeriegelt werden, die würden Evakuierungszonen ausweisen, am Fliegerhorst aber eher gegen unbefugtes Eindringen vorgehen.
Waffen einsammeln nur das, was so rumliegt. Wenn die weggeschlossen werden kommt man da i.d.R. nicht sooo einfach dran. Evtl. wenn noch Strom da ist mit entsprechendem Werkzeug. Vollmantelgeschosse wären aber gegen Zombies eher wenig effektiv, bestenfalls, wenn du beim Kopfschuss rein zufällig das Stammhirn erwichst.
Diie Gewebeschockwirkung von .223 Remington ist ein Märchen.
17. August 2013 um 20:09 #1146257
RavingrabbidTeilnehmerStimmt ,da hast du recht. Und eigentlich weiß ich ,dass Büchel ein Fliegerhorst ist. Weiß der Geier weshalb ich Kaserne geschrieben hab

Wie auch immer. Die Versorgung mit Waffen stell ich mir hier in D wirklich schwer vor. In den USA dürfte das erheblich leichter fallen. Da hat ja fast jeder Haushalt eine Schusswaffe.
Ich weiß auch nicht ob ich mich unbedingt einer Gruppe anschließen würde. Gemeinsam kämpft’s sich zwar leichter ,aber man muss auch mehr hungrige Mäuler stopfen und mal eben den Standpunkt ändern geht mit mehreren Leuten auch nicht so schnell. Dazu kommt noch ,dass man innerhalb einer Gruppe wohl strikte Regeln aufstellen muss ,die nicht unbedingt jedem gefallen werden ,was wiederum zu Misstrauen führen kann.
Ist man im Alleingang also vielleicht doch besser dran?17. August 2013 um 21:32 #1146258
ChrisKongTeilnehmerAb an die Kroatische Küste, da gibts einen Streifen mit Tausenden von Inseln, am besten eine suchen, wo Landwirtschaft möglich ist und sich dann entsprechend mit Literatur eindecken, Pflanzenheilkunde und Bücher über Ackerbau sollten Pflicht sein. Schusswaffen sind Blödsinn, da nur begrenzt einsetzbar, am besten eine Lanze, um die Viecher auf Abstand zu halten und ein Samuraischwert, falls sie doch mal näher kommen, und einen Dolch für enge Räume. Irgendein Biodiesel-Fahrzeug, für das man selbst den Treibstoff anpflanzen kann und auch dazu genügend Literatur.
Vergesst Dosenfutter und diesen Scheiss, da auch das nach spätestens 3 Jahren abgelaufen ist, zum Überbrücken immer, bis man die Techniken des Haltbarmachens verinnerlicht hat.
Angeln und Jagen sollte auch auf dem Programm stehen.
Dann geht es ans Verstecke planen für Vorräte, denn Plünderer werden vielleicht sogar das grössere Problem als Zombies sein.
Medizinbücher sind auch Pflicht, je mehr man über den menschlichen Körper weiss, desto besser kann man im Notfall reagieren.
Wenn man sich entschliesst alleine unterwegs zu sein, dann muss man noch besser planen, denn bei einem Fehler hilft einem niemand und niemand hält einem den Rücken frei.
Zur Sicherung ist es von Vorteil, möglichst weite Distanzen überblicken zu können, also sind Ferngläser und Nachtsichtgeräte auch nicht schlecht.
Mit dem selbstproduzierten Biodiesel müsste man auch Generatoren betreiben können, was eine minimale Stromversorgung garantier.
Man sollte in der Lage sein Feuer zu machen und Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, das ist schon die halbe Miete.Wie schon erwähnt sollte man insbesondere auf Schusswaffen verzichten und wenn, dann nur mit Schalldämpfer. Am Besten den Umgang mit Pfeil und Bogen lernen, denn die Pfeile kann man mehrmals gebrauchen und das Material wächst nach.
Schusswaffen sind laut, locken Plünderer und Zombies an und Munition ist endlich.
Alkohol zum Sterilisieren sollte immer vorhanden sein, das Trinken würde ich aufgeben, die Sinne sollten geschärft sein.
Vielleicht hilft es in der ersten Zeit, wenn man keine Memorabilia von früher dabei hat, da man sonst immer dran erinnert wird, was man alles verloren hat und sich dann vielleicht selbst aufgibt.
In der ersten Zeit ist es extrem wichtig, sich die Zeit gut einzuteilen, sonst überlebt man keinen Monat, man sollte auch über Klima und Gezeiten bescheid wissen und sich rüsten für jedes Wetter.
Von Vorteil ist ein Pferd zu haben und reiten zu können, von Technik sollte man sich nicht zu sehr abhängig machen.
Man sollte sich auch ein Versteck anlegen, in dem man wochenlang ausharren kann, falls ungebetener Besuch vorbeischaut.
Irgendwann gehen auch die robustesten Kleider kaputt, lernt selber welche zu machen und die alten zu flicken.
Bist du in einer Gruppe, dann darauf achten, dass es wenn dann mehr Frauen in der Gruppe hat, denn sozialer Zusammenhalt ist eminent und Frauen liegt das im Blut.
Haltet auch immer ein Boot parat, falls ihr doch mal fliehen müsst und packt alles wichtige ins Boot.
Karten sind nie verkehrt.
In den Minuten die nicht für Existenzsicherung draufgehen, solltet ihr Regelmässig den Umgang mit Waffen trainieren.
Wenn ihr neue Erfahrungen macht, führt ein Tagebuch, das eignet sich vielleicht mal als Nachschlagewerk.Vergesst eure Achievements, sie sind wertlos
17. August 2013 um 21:38 #1146259
rvnModeratorZeitlicher Zufall?
17. August 2013 um 21:40 #1146260
ChrisKongTeilnehmerZombies sind grad schwer in Mode, von daher nein, wahrscheinlich findet man sowas zu hunderten im Netz.
17. August 2013 um 21:44 #1146261
rvnModeratorIst das erste dieser Art, was ich im Netz gesehen hab. Find so Gedankenexperimente extremst geil.
17. August 2013 um 21:47 #1146262
RavingrabbidTeilnehmerOh ,das ist eine sehr gut durchdachte Ausführung.
Selbst wieder Agrarkultur zu betreiben und zu Jagen ist eine sehr gute Idee. Denn irgendwann gehen alle Vorräte aus ,also muss man für Nachhaltigkeit sorgen.
Schwimmen können die Viecher auch nicht ,also ist der Umzug auf die Inseln nachvollziehbar.
Diverse Beschäftigungsmöglichkeiten halte ich neben dem Überlebenskampf auch für recht wichtig. Denn irgendwie will man ja auch “Mensch” bleiben und nicht zu einem streunendem ,ums Überleben kämpfenden Tier werden.Gerade wenn man aus der urbanen Umgebung flüchten will ,könnten Parcour-Kenntnisse ganz praktisch sein. Klettern können die Mistviecher bestimmt auch nicht.
17. August 2013 um 21:50 #1146263
RavingrabbidTeilnehmer@rvn
Nein ,die Rocketbeans-Sendung hab ich noch nicht gesehen. Aber echt ein witziger Zufall^^
Werd sie mir aber gleich mal reinziehen.
Ich mag so Gedankenexperimente auch ,deshalb der Thread. Also immer her mit euren Ideen
17. August 2013 um 21:51 #1146264
FuffelpupsTeilnehmer*Leichter OT* Bis auf das Almost Daily zu Sex, das war einfach nur unnötig, waren alle Episoden genial. Der Rest von den Raketenbohnen ist auch echt sehr gut.
Ich bin für die Theorie das dies doch nur verwirrte RTL-Zuschauer sind und das wenn wir mit ihnen reden, dann können wir das Problem sicher friedlich lösen.
17. August 2013 um 21:52 #1146265
ChrisKongTeilnehmerKommt manchmal auch viel Bullshit dabei rum, weil man sich immer zuerst an die entsprechenden Filme erinnert, bevor man sich wirklich Gedanken macht. Aber ein Brainstorming ist immer interessant, besonders wenn ziemlich unterschiedliche Menschen dabei sind, im Optimalfall, die reale Demographie abgebildet wird, sprich der Anteil an Kindern und älteren Menschen proportional korrekt vertreten ist.
Was ich machen würde, wüsste ich ja ungefähr, aber wie reagiert ein 12Jähriger beispielsweise?
Eins ist sicher, es wird nicht ganz so schlimm, wie in den Filmen manchmal dargestellt.
Aber eine Zombiekalypse ist ja wohl sowieso die unwahrscheinlichste aller Katastrophen, es gibt ja zur Genüge reale Bedrohungsszenarien, aber wie Rabbid schon sagte, zu ernst nehmen sollte man das nicht.17. August 2013 um 21:57 #1146266
ChrisKongTeilnehmerSorry aber bei diesen Raketenbohnen ist nichtmal eine Frau dabei, von daher finde ich es schon mal weniger interessant und die Typen sind auch noch alle im etwa gleichen Alter. Mag ja witzig sein, aber da fehlen dann schon mal grundlegende Perspektiven. Also sollten nur die vier überleben, dann stelle ich mir auch die Fortpflanzung der Menschheit ziemlich schwierig vor
17. August 2013 um 22:00 #1146267
rvnModeratorChrisKong wrote:Sorry aber bei diesen Raketenbohnen ist nichtmal eine Frau dabei, von daher finde ich es schon mal weniger interessant
Da haben wir es hier im Maniac-Forum natürlich viel besser
Langhaarige nehmt euch in Acht! 
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