
Verkaufen zum Sparpreis
Dieser Programmierer heißt Armin Hierstetter. Er erklärt: ”Derzeit arbeiten Christian und ich an retroplace. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Programmierung der Seite, Chris kümmert sich um die Datenbankpflege. Gemeinsam erledigen wir Öffentlichkeitsarbeit, Kundenakquise, Werbung & Co.” Hierstetter sorgt auch dafür, dass neue Ansätze und Ideen umgesetzt werden: ”In den kommenden Wochen werden wir vor allem die Community-Features ausbauen – Kommentar-Funktionen, Follows, Likes und Ähnliches. Damit möchten wir die Interaktion zwischen Usern erheblich fördern. Die Ansicht und die Funktionen des eigenen Profils werden deutlich überarbeitet.” Aber auch Bestehendes wird gepflegt: ”Schließlich arbeiten wir ständig an einer besseren Struktur der Seite, damit die Nutzer schneller ihre Spiele finden, der Sammlung hinzufügen, kaufen oder verkaufen können.”

Denn so wichtig die Sammlungspflege ist, der Handel unter den Nutzern soll der Kern von retroplace sein. Armin erklärt: ”Wir sind die praktische, kostengünstigere Alternative zu eBay und Amazon – deren Gebühren halten wir für völlig überzogen. Das treibt auch mit die Preise nach oben. Man muss sich das konkret vorstellen: Bei Amazon bezahlen die Verkäufer bis zu 17% Provision plus 81 Cent pro Artikel. Wenn du da ein Spiel für 10 Euro verkaufst, dann landen rund 2,50 Euro bei Amazon, also 25 Prozent! In meinen Augen ist das Wucher, nichts anderes. Retroplace hingegen nimmt nur 7%, keine weiteren Gebühren und natürlich keine Einstellkosten. Ein Verkäufer zahlt nur, wenn er verkauft. Derzeit ist der Verkauf auf retroplace sogar komplett kostenfrei, bis Ende 2019 fallen keinerlei Verkaufsprovisionen an.” Auch Christian hat so seine Probleme mit den etablierten Plattformen: ”Bei eBay musste man jeden Verkaufsartikel händisch eingeben, bei Amazon ist die Datenbank sehr fehlerhaft. Beispielsweise werden bei vielen Artikeln die Platinum-Auflagen nicht als solche benannt, für viele Sammler ein Ausschlusskriterium.”

Die Preise im Retrobereich sind ein Thema für sich, auch Experte Christian Corre kann nur schätzen, ob sie stabil bleiben oder ob irgendwann die Blase platzt: ”Wenn ich ehrlich bin: Ich habe keine Ahnung. Ich denke aber, dass gerade 8- und 16-Bit-Titel in 2D ihren Wert behalten werden, eher mit Tendenz nach oben. Der Retromarkt wird größer, immer mehr Menschen interessieren sich für das Thema. Ob natürlich die teils absurden Preise auch gezahlt werden, regelt der Markt selbst; retroplace will dabei helfen, schnell zu erkennen, was ein angemessener Preis ist.”









Gute Sachen dabei. Dreamcast D2 us ntsc. 70 ist o.k. Berserk pal 40 ist normal. homebrew Rush Rush Ralley ist dabei. Mega CD noch wenige Titel. In Relation (6 Seiten), viele jap Playstation 1 Titel.
Grundsätzlich recht cool, für mich leider zu spät, da ich wenig Lust habe, meine Sammlung aus der ogdb da rein zu übertragen. Andererseits sind die geringeren Verkaufsgebühren nicht verkehrt und da ich momentan fleißig auf digital umstelle, vielleicht doch eine Option…
Immer schön wenn es weitere Martplätze gibt, neben ebay, gerade da diese ihre Konkurrenz wohl immer weiter schluckt.