Strategien
Ran an die Buletten!

Obwohl man viele Bereiche in Stealth-Manier säubern kann, lässt sich Sekiro: Shadows Die Twice in den entscheidenden Momenten (zum Beispiel bei Bossduellen – siehe Bild) nicht defensiv spielen. Wenn Ihr Euch zurückzieht, nehmt Ihr zwangsläufig die Regeneration der feindlichen Haltungsleiste in Kauf – nur wer auch mal gegen seine gewohnten Handlungsmuster agiert und den Widersacher trotz niedriger eigener Lebensenergie weiter unter Druck setzt, entscheidet so manches knappe Duell. Fürchtet Ihr Euch zu Beginn noch vor den riesigen Schwertern und den Klingengewittern Eurer Gegner, so freut Ihr Euch später auf diese Situationen: Wer Angriffe elegant im richtigen Moment mit Druck auf L1 pariert (im übertragenen Sinn ”reflektiert”), füllt so in Windeseile die Haltungsleiste des Duellanten und kann zum Todesstoß ansetzen.
Weglaufen ist keine Schande

Solltet Ihr in einem Bereich auf übermächtig scheinende Feinde oder Minibosse treffen, dann nehmt die Beine in die Hand und macht Euch aus dem Staub, bis sich die Gegner wieder beruhigen und sie an ihre Plätze zurückmarschieren. Sondiert aus sicherer Entfernung die Lage und überlegt Euch eine Taktik, wie Ihr einen Feind nach dem anderen tötet – vielleicht sogar sofort mit einem Todesstoß aus dem Hinterhalt. Entwickler From Software hat einen Großteil der Areale so gebaut und mit Gegnern gefüllt, dass Ihr sie hervorragend mit Stealth-Einsatz säubern könnt. Wer mit Köpfchen vorgeht, macht sich das Leben wesentlich leichter.
Vorteil Todesstoß

Den meisten Minibossen (zeigen beim Anvisieren via R3 ein oder zwei rote Punkte über der Lebensleiste) könnt Ihr den ersten Lebenspunkt mit einem heimlichen Todesstoß abziehen und Euch so einen massiven Vorteil verschaffen, da Ihr dann nur noch eine ”Runde” gegen ihn durchstehen müsst. Mal gelingt Euch das durch Anschleichen von hinten oder der Seite, mal landet Ihr den Kill von einem Dach herab und manchmal bedarf es einer Anlock-und-Bestrafungstaktik. Zum Beispiel beim gefesselten Oger (siehe Bild), der Euch im Ashina Umland den Weg versperrt: Nähert Euch dem brüllenden Riesen, bis er seine Fesseln sprengt, und bringt Euch dann außer Sichtweite. Wartet, bis er sich beruhigt und gemächlich zu seinem ursprünglichen Standort trottet. Das ist Eure Chance! Bleibt in seinem Rücken und geht langsam in der Hocke auf ihn zu, bis der rote Punkt für einen Todesstoß erscheint. Das Prozedere wiederholen, um ihm so seinen zweiten Lebenspunkt zu rauben, funktioniert im Übrigen nicht: Verlasst Ihr seinen Sichtbereich in ”Runde 2”, regeneriert er sich komplett und er hat wieder seine ursprüngliche 2-Punkte-Lebenskraft.
Haltung bewahren

Je weiter Ihr vordringt und das Kampfsystem verinnerlicht, desto mehr wird Euch bewusst, dass die Haltungsleiste das zentrale Spielelement ist – noch vor dem Lebensbalken. Um auch längere Bossduelle durchzustehen, müsst Ihr den Haltungsbalken immer wieder leeren, um Attacken blocken zu können. Und das geht – entgegen der Intuition – am schnellsten, indem Ihr via L1 in Abwehrhaltung verweilt. Also nicht ständig im Kreis rennen, sondern am besten etwas Distanz aufbauen und dann sofort das Schwert hochreißen.
Letzter Ausweg Grinding

”Keine Chance, diesen Boss schaffe ich nie!” Wenn es gar nicht mehr vorangeht, dann zögert nicht, an geeigneter Stelle Geld, Erfahrungspunkte sowie Items zu scheffeln, um neue Kampfkünste, Fähigkeiten und Prothesen-Upgrades freizuschalten. Die helfen Euch zwar nicht magisch weiter, wenn Ihr die grundlegende Spielmechanik nicht beherrscht, sie könnten aber den entscheidenden kleinen Vorteil bringen. Und unterschätzt nicht das Training Eurer Reflexe und Kampfkünste, wenn Ihr in einem gewohnten Gebiet x-mal die Feinde erledigt.








@Oliver
Danke. Nun habe ich aber definitiv meinen Meister gefunden. Die Eule im Hirata Anwesen ist abartig schwer. Habe mir oft Dein Video angesehen, aber diese Reflexe habe ich eben leider (nicht) mehr. Sowohl extrem offensiv als auch defensiv hat er mich immer und immer wieder vermöbelt. Hatte dann eine in meinen Augen sehr defensive aber dafür auch relativ! sichere Methode gefunden. Unbedingt im Mittelgang bleiben, allen Attacken ausweichen, bis auf zweien; seine FireCracker/Vorstoß Attacke mit Mikiri Konter “kontern” und 1-2 Mal zusetzen und auf seine Wurfstern/Luft Vorwärtsrolle Kombo mit Dash ausweichen und mit einem “Empowered Mortal Draw” antworten, aber nur einen Schlag, den 2. weglassen, da er sonst mir immer einen mitgibt. Hatte dies bin zum Ende seiner 2. Phase geschafft, brauchte lediglich noch ca. 4-5 Treffer, doch wollte ich dann zu viel und zu schnell. Ich hatte noch 4! Heiltränke, keine Wiederbelebung mehr, tja… und danach lief es nicht mehr so rund. Ich habe ehrlich gesagt, keinen Bock mehr, schade…
@Daddler Gratulation!
@Bort1978 Danke, ich hatte schon soviel Zeit und Mühe investiert, da konnte und wollte ich nicht aufgeben.
Glückwunsch!!! Da hast du ja echt lange an ihm gesessen. Respekt, dass du nicht aufgegeben hast. ??
@Bort1978 @Oliver
Ich habe den Dämon endlich besiegt. Regulär, weil ich einfach zu doof / ungeschickt für den Glitch bin. Habe mich durch die ersten beiden Phasen ohne Pfeiffen durchgekämpft und habe diese für die 3. Phase aufgespart. Dort habe ich sie benutzt und zwar hinter ihm stehend, da es gefühlt so schien, dass ich 1-2 Mal länger zuschlagen konnte. Habe direkt vor dem ersten Pfeiffen einen Yasharikus Konfekt und Konfetti zu mir genommen. (bin ja bis dato sowieso in der 3. Phase immer hops gegangen) Das Schlucken der beiden Zutaten habe ich auch gerade so überlebt, schnell geheilt und habe ihm dann mächtig zugesetzt. Muß allerdings gestehen; nachdem er lag, hatte ich gerade noch 1 Kügelchen zum Auffrischen der Energie übrig. Man war das vielleicht ein zäher Hund. 80-90 Mal bin ich mindestens an ihm gescheitert, ganz zu schweigen von den 2-3 Stunden, die ich probiert habe, auf den Turm zu kommen. Aber das Gefühl, in regulär besiegt zu haben, ist, wie Olli schrieb einfach unbeschreiblich gut!
@Bort1978 Danke Dir, dann muss ich eben üben, üben, üben. So oder so!
@Oliver Danke Dir ebenfalls, Dein Video habe ich mir mehrmals angesehen
und auch jedes Mal fest vorgenommen, es genau so zu machen. Das fiese
an diesem Boss ist, dass 1-2 unachtsame Schritte Dich komplett aus dem
Rhythmus bringen können und er Dich dann erledigt. Ich komme mittlerweile
immer zur 3. Phase, doch ab da scheint es, als drehe er bei mir richtig durch. Aber ich werde auch diesen Gegner legen und hoffe dann, der finale Boss ist nicht noch schlimmer… 😉 🙂
Es gibt ein anderes besseres Video zu dem Glitch. Kann es aber gerade nicht raussuchen, findest du aber schnell. Kleiner Tipp wenn du den Glitch ausnutzen möchtest. Leg kurzfristig die Sprinttaste anstatt auf kreis auf eine der Schultertasten, dann fällt es dir leichter mit x zum richtigen Zeitpunkt zu springen 😉
@Daddler Sorry, da kann ich dir leider tatsächlich nicht helfen. Das Video von Tyrannicon kam damals genau raus, als ich immer wieder beim Dämon gescheitert bin. Ich bin immer bis zur Hälfte seines 3. Balkens gekommen, dann hat er mich erledigt. Der vollaufgelevelte Finger / Echo war recht hilfreich. Weil der ja Bestien kurzzeitig wahnsinnig macht. In Phase 3 hat der Dämon nur immer nicht mehr so recht auf den Finger reagiert.
Zum Glitch: Du musst von schräg an die linke Ecke des Turms springen. Da sind ein paar Grasbüschel, von dort aus bzw. kurz danach im Sprint an den Turm springen und dann nochmal auf springen drücken, wenn du den Turm berührst. Dann solltest du dich an die Kante hängen können.
Um zum Gebäude zu kommen, musst du dann aus dem Sprint heraus wirklich in letzter Sekunde vom Dach des Turms abspringen. Kann aber sein, dass sie das mittlerweile gepatcht haben. Neulich ging es aber noch.
@Daddler Vielleicht hilft dir mein Dämonen-Duell weiter: https://www.youtube.com/watch?v=_G_7TjbrLZI
@Bort1978
Halte Dich nicht zurück, nehme gerne gute Tipps entgegen. Besonders, wie ich den Demon of Hatred OHNE Glitch beseitige. Und nicht, war ich zu stolz bin, ihn mit dem Glitch zu erledigen, nein, ich komme einfach nicht auf diesen ollen Turm. 😉
Das Spiel macht eindeutig Spaß, doch Nioh gefiel mir deutlich besser. Endgegner waren abwechslungsreicher. Zudem habe ich in Boss Kämpfen (Affen (beide Kämpfe), ShiShi Men, Nonne u.a. das Problem, das sich die Auto Log Funktion mitten im Kampf “ausgelogt” hat. Da hat vielleicht Spaß gemacht… 🙁
@schweini
Kannst du nur selbst entscheiden, aber die Lernkurve ist schon sehr gut und es ging am Schluss relativ flott und hat sehr viel Spaß gemacht 😉
Ach was. So schwer ist das Spiel wirklich nicht. Es erfordert etwas Einarbeitung. Aber wer mit Dark Souls, Bloodborne und Nioh Spaß hatte, wird auch hier klarkommen.
Ein paar Ergänzungen zu Ollies Empfehlungen hätte ich ja. Aber ich halte mich zurück. ?
Bei allem was ich über das Spiel gelesen hab und in den Lets Plays gesehen hab ist eines klar: Sieht toll aus, Design hervorragend, aber es gibt für mich keinen Grund mich mit so nem harten Brocken abzumühen, ne.