
Quantic-Dream-Co-Geschäftsführer Guillaume de Fondaumière präsentierte uns auf der gamescom erneut die Demo, die wir dieses Jahr schon auf der E3 gesehen haben. Allerdings wieder einmal in einer etwas abgewandelten Form, denn Entscheidungsfreiheit ist bei dem Sci-Fi-Abenteuer ein Kernelement. Markus, die dritte Figur des spielbaren Androiden-Trios, befindet sich im Capitol Park und will für seine Revolution der abtrünnigen Androiden weitere Mitglieder rekrutieren. Dazu muss er in ein Geschäft einbrechen, das die künstlichen Wesen an Menschen verkauft. Zusammen mit seiner Helferin erkundet Markus abends die Umgebung: Elektro-Fahrzeuge parken in der Nähe, eine Wachdrohne zieht ihre Kreise und hinter einem Zaun warten Baufahrzeuge auf ihren allmorgendlichen Einsatz. Markus kann via Geistpalast-Modus interaktive Elemente hervorheben, zum Beispiel die Wachkameras im Androiden-Laden. Wo laufen deren Stromkabel hin, wie kann man die Drohne aus der Luft holen, wie durchbricht man das Sicherheitsglas des Geschäfts? Euch stehen sehr viele Optionen offen, Markus besitzt sogar eine Fähigkeit, bestimmte Handlungen geistig bis zum Ende durchzuspielen, um eine Lösung zu finden. Verwüstet Ihr die Straßenzeile, lasst Autos und Läden brennen und sendet so den Menschen eine aggressive Botschaft oder geht Ihr moderater vor und versucht, eine friedlichere Lösung mit den herrschenden Humanoiden auszuhandeln?
Ihr seid letztlich der Regisseur – und könnt getroffene Entscheidungen sogar bis zu einem gewissen Grad jederzeit zurücknehmen. Ob das dem Spiel hilft und die Spannung erhöht oder einfach nur Zugeständnis an einen Casual-Ansatz ist, überlassen wir erst einmal Eurer Fantasie. Fest steht, dass Detroit: Become Human auf einer PS4 Pro mit HDR sehr gut bis hervorragend aussieht. Noch läuft das Spiel nicht immer flüssig, aber die virtuellen Gesichter lassen Euch den Kiefer runterklappen: Super detailliert und mimisch äußerst ausdrucksvoll lautet unser Urteil. Das erhärtet sich schließlich auch beim Probespiel der leider schon zwei Jahre alten Demo auf dem Häuserdach, in der Android Connor ein Mädchen aus den Fängen eines durchgeknallten Artgenossen retten soll. Nichts Neues an dieser Stelle.
Dennoch: Detroit: Become Human macht jedes Mal wieder neugierig – mehr kann man nicht erwarten!









Da ich mich weder Beyond noch Heavy Rain spielerisch und storytechnisch überzeugen konnte, bleib ich diesmal skeptisch, die Gefahr ist einfach zu groß wieder nen belanglosen Grafik Blender vorgesetzt zu bekommen, der in sich einfach nicht schlüssig funktionieren will und minimalst Gameplay serviert. Andererseits… vielleicht hat der Mann ja was gelernt, wenn man sich aber dieses überragende Feedback so an sieht womit der Mann jedermal zugeschüttet wird, mag ich daran nicht glauben… aber erstmal gilt, im Zweifel für den Angeklagten.
Für mich auf jeden Fall weiterhin ein interessanter Titel.
Aber wenn das bisher noch auf der PS4Pro technisch nicht ganz sauber läuft (kann ja noch optimiert werden), wie wird das dann auf der PS4NonPro?
Bin gespannt.
eine richtige rückspulfunktion hätte mir in heavy rain einiges an frust erspart, hin und wieder wurden einige eingaben ignoriert. aber hier ist von der rücknahme von entscheidungen die rede. klingt für mich nach einer “ach nee doch nicht” funktion sobald die konsequenzen sicht- oder spürbar werden. sollte eine option bleiben.
Ich denke mal dass die Rückspulfunktion eher dazu da ist um dem interessierten Spieler(der es idr nur 1x durchzockt u weglegt) zu zeigen wie Komplex dass Spiel wirklich ist.
Ich hoffe aber,dass es auch einen Standardmodus gibt der auf die Rückspulfunktion verzichtet.
((gg einen Regisseurmodus in dem man die Kameraposition variieren kann hätte ich nichts,So hätte jeder die Möglichkeit aus den unterschiedlichsten Handlungssträngen u Kamerapositionen,seinen eigenen Film zu machen)
Wird mit sicherheit ein spielerisch sehr solider Augenschmaus. Ich freu mich drauf…