BioShock-Schwänke: Wie aus dem Vorgänger “The Lost” ein Bollywood-Adventure wurde

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BioShock war ein großer Erfolg für Irrational Games. In ihrem From-The-Vault-Blog erzählen die Entwickler jetzt die skurrile Geschichte über den Vorgänger ihres Hits:

The Lost hat etwas von allem. Es war Silent Hill meets Zelda meets Devil May Cry […]”, erklärt Bill Gardner, Designer von Irrational Games. “Wir wären nicht in der Lage gewesen, BioShock zu erschaffen, wenn The Lost nicht gewesen wäre. In vielerlei Hinsicht war es [dieses Spiel], das dann zu BioShock führte”, stellt Gardner fest.

Entwickelt wurde The Lost für PS2 und Xbox, doch Irrational Games war mit dem Ergebnis nicht zufrieden: Es entsprach nicht den “gängigen Standards“, sagt der Designer, weshalb Irrational das bereits fertige Spiel an das indische Studio FXLabs lizensierte. Die machten ein PC-Spiel draus – und würzten das Ganze mit einer kräftigen Prise “Bollywood“ – inklusiver einiger indischer Aktricen und Musik. Obwohl das Gameplay und die Level beibehalten wurden, war das fertige Spiel -namens Agni: Queen of Darkness dann doch etwas zu stark “lokalisiert” – Gardner erkannte sein eigenes Spiel kaum wieder…

Einen kleinen Vorgeschmack erhält man im Musik-Video unten – Hauptdarstellerin Malaika Arora tanzt hier zum Soundtrack des Spiels. Doch damit endet die Geschichte noch nicht: FX Labs veröffentlichte Agni später auch in Russland – unter dem Titel “Inferno“.

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