BIU berichtet: Der durchschnittliche deutsche Gamer ist 35 Jahre alt

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Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware BIU hat mal wieder neue Daten über die deutsche Spielewelt parat: Basierend auf den Daten des Marktforschungsunteternehmens GfK spielen nämlich hierzulande 34,3 Millionen Menschen Computer- und Videospiele, davon sind 16,2 Millionen (also etwa 47%) Frauen.

Das Durschnittsalter stieg dieses Jahr auf 35 Jahre, am stärken wuchs dabei der Anteil der Zocker über 50, die mehr als 25% ausmachen.

Beliebtestes Spielgerät ist hierzulande weiterhin der PC (18,4 Millionen), auch wenn seine Nutzungszahlen zurückgehen, danach folgen die Smartphones (17,2 Millionen), aktuelle Konsolen (PS4, Xbox One und Wii U, zusammen 15,6 Millionen), Tablet-Computer (11,5 Millionen) und Handhelds (8,3 Millionen).

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Coolmess
8. Juni 2016 10:06

Ich denke, dass jeder der mal eine Spiele-App auf dem Smartphone geöffnet hat, hier als Gamer tituliert wird. Damit ist dieses Ergebnis nichtssagend. Besser wäre gewesen, nach Spielzeit und PC-/Konsolenbesitz zu unterscheiden.

Tokyo_shinjuu
7. Juni 2016 18:50

Juhu, ich bin voll der Durchschnitt!^^Na ja, ich glaub nicht das der BIU jetzt eine all zu tief greifende Statistik schaffen wollte. Natürlich könnte man da noch und nöcher ins Detail gehen, aber auch oberflächlich finde ich die Statistik gar nicht mal so uninteressant. Und auch wenn es vielen nicht passt, Casual Games sind auch Games. Und solch seichte Spiele gab es auch schon zu C64 und Amiga Zeiten. Nur anstatt gefuchtelt wurd halt am Stick gerubbelt. 😉

Cheeky Cherry
7. Juni 2016 17:53

Zählt einmal Candy Crush “”angespielt””/””probiert”” schon als “”Gamer””? Wenn ja such ich mir eine neue Bezeichnung für mich und meinesgleichen

ChrisKong
7. Juni 2016 17:18

Ja, das sowieso. ^^Leider hinkt die Gamingbranche statistikmässig den US-Profisportligen um Lichtjahre hinterher. Aber das würde auch keiner finanzieren, weil dazu effektiv tiefgehende Befragungen notwendig wären, während man im Sport eben eh schon einen ganzen Pool an Statistiken hat und die einfach clever kombiniert.

ghostdog83
7. Juni 2016 13:12

Der BUI findet den Begriff wohl einfach hip.^^

ChrisKong
7. Juni 2016 13:09

Also dann bring mir mal nen Ü50er, der FB Spiele spielt und sich selbst als Zocker bezeichnet. :-)Ich seh da halt keinen Einheitsbrei und deswegen würde ich da bei der Begrifflichkeit halt verifizieren. Aber Spieler sind natürlich allesamt. ^^

captain carot
7. Juni 2016 13:09

Aufessen.Es spielen massig Leute Videospiele. Die Gruppe der ‘Coregamer’ ist natürlich kleiner, die der Hardcorezocker, wie hier vertreten, aber noch mal viel kleiner.

ghostdog83
7. Juni 2016 13:01

Laut Duden schon. Hätte der BUI Spieler geschrieben, hättest du dich dann darüber aufgeregt, dass der Begriff zu allgemein gefasst ist?Mal davon abgesehen – Personen, die sich mit solchen “”Spielen”” befassen, tun dann genau was damit?

ChrisKong
7. Juni 2016 12:39

Halt der übliche Statistik-Mumpitz, der wieder kaum was aussagt. Interessanter dürfte freilich sein, mit welcher Gruppe der meiste Umsatz gemacht wird, wie er generell zustande kommt, usw. Und da wird es erhebliche Diskrepanzen geben unter den verschiedenen Klientel. Und ein richtiges Synonym ist Spieler ja nicht, sondern der weit gefasste Oberbegriff. Wohingegen Zocker eben schon eine bestimmte Klientel meint. 🙂

ghostdog83
7. Juni 2016 12:26

Ein Synonym wäre Spieler.Sehe darin kein Problem.

stefanstick
7. Juni 2016 12:03

Ich bin deutlich drüber. 🙂

ChrisKong
7. Juni 2016 12:01

Hier wird demnach nicht nach der Art der Gamer unterschieden und jeder Casual miteingerechnet. Ansonsten wäre der Schnitt wohl eher unter 30 und der Frauenanteil niedriger. Insofern eine etwas komische Auslegung des Begriffs Zocker.