Crackdown 3 – unsere gamescom-Impressionen

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Die ersten beiden Serienteile landeten noch auf dem Index, in der Ära nach Mortal Kombat X dürfte Crackdown 3 dieses Schicksal jedoch ziemlich sicher erspart bleiben. Denn übermäßig brutal kommt die Zerstörungsorgie ohnehin nicht daher, dafür wird mehr als je zuvor die Umgebung in Schutt und Asche gelegt. Das gilt besonders für den speziell darauf konzipierten Mehrspieler-Modus, der Microsofts Cloud-Rechner anzapft: Wenn Ihr zusammen mit anderen Agenten durch die futuristische Stadt jagt und auf alles ballert, geht jede Wand und jedes Gebäude realistisch zu Bruch und sämtliche Brocken werden physisch korrekt simuliert. Sobald die eigene Xbox One dafür nicht mehr ausreicht, springt durch ein ausgeklügeltes System die “Online-CPU” ein. Bei der Präsentation kamen bis zu zwölf virtuelle Konsolen dazu, um das gesamte Ausmaß der Zerstörung wiederzugeben – das ist schon beeindruckend anzusehen.

Etwas anders sieht es mit dem Rest des Spiels aus, denn das bleibt dem schlichten Action-Konzept der Vorgänger weitgehend treu und wird darum in Sachen Story und Abwechslung voraussichtlich nicht ganz vorne dabei sein. Optisch wirkt der dank Celshading-Konturen wieder etwas comichafte Look eher altbacken. Online wird das durch oben geschilderte Zerstörungswut nicht so sehr ins Gewicht fallen, aber die separate Solo- und Koop-Kampagne muss erst noch zeigen, dass sie ohne Cloud-Unterstützung wirklich das Zeug hat, in der Oberliga der Open-World-Action-Riege mitzuspielen.

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