Die Spiele des Jahres 2020 – Platz 9 – Assassin’s Creed Valhalla

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Steffen Heller meint: Nicht jedem dĂŒrfte gefallen, dass sich die Serie von ihrer Stealth-Herkunft immer weiter entfernt und zu einem Action-Rollenspiel mutiert. Wer damit leben kann, der bekommt in diesem Jahr einen vollgepackten Wikinger-Spielplatz, der Euch wieder eine halbe Ewigkeit beschĂ€ftigt – wenn Ihr es denn wollt. Das Entdecken von ­Nebenquests und Geheimnissen fĂŒhlt sich nun deutlich organischer an und im Vergleich zu Odyssey wird hier mehr Abwechslung geboten im Meuchel-Alltag.

Den Test zum Spiel findet Ihr hier.

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2. Januar 2021 14:56

Ja, aber , wĂŒrden sich Magazine nicht im Vorfeld so unpackbar am Hype beteiligen, wĂ€re das auch stellenweise weniger das Problem und dann sind da noch die angesprochenen Jubeltests. Alles was halbwegs die Kategorie eines AAA-Titels erfĂŒlt und sich dabei nicht selbst auf die Schuhe pisst aus UnfĂ€higkeit, bekommt doch heute instand wenigstens 80%.

Da ist eine ordentliche Optik, guter Sound und ein altgedientes/bekanntes/bewertes Gameplay ohne große Neuerungen – was ja eigentlich das Minimum ist, notentechnisch “ausreichend”, d.h. 4 – und das man von einer hundertmillionenplus Produktion erwarten sollte, schon Grund zu jubeln.

Und ja, die KÀufer sind mittlerweile auch dran gewöhnt und auch verwöhnt:
“Spielt sich wie der VorgĂ€nger, kann ich nicht viel falsch machen.”
“Ist ja von Studio und/oder Producer So-Und-So, das ist ein Zeichen fĂŒr QualitĂ€t, da vertrau ich blind drauf.”
“Medium XY sagt das wird total toll im Preview.”

Die Brance hat mittlerweile einen sehr hohen Standard erreicht und man muss sich als großes Studio schon fast MĂŒhe geben Scheiße zu bauen – was trotzdem immer wieder passiert, siehe oft genug EA und nun auch CD Project Red.
Nichtsdesdotrotz oder gerade deswegen muss man vielleicht auch mal den Maßstab neu ansetzen. Wenn alles schon prinzipiell funktionierend ist, dann sollte das eben nicht einfach schon ein gutes Produkt ausmachen, sondern eben nur die unterste Grenze des “erfĂŒllt was es soll” sein. DafĂŒr darf es nicht mehr als die HĂ€lfte der Wertung geben.
Wenn alles schon topp, spitze und ĂŒber die Maßen toll ist, wie will man denn echte Innovationen oder herausragende Aspekte hervorheben? Mit 1 bis 2 Prozent mehr gegenĂŒber demjenigen, der nur das macht, was nötig ist, um “ausreichende” Kost fĂŒr einen AAA-Titel abzuliefern?

Und natĂŒrlich werden die Fanboys schreien und kreischen. Wertungskontroversen sind aber genau das, was es braucht. Ich fordere:

WEG VOM DER EWIGEN LOBHUDELEI UND HIN ZUR HARTEN KANTE!

D.h. nicht, dass man unfair oder bösartig sein soll, aber mit dem elendigen Streichelkurs sollte nun endlich mal Schluss sein, denn was man nie vergessen sollte, als Spieltester, man empfielt da Leuten ihr Geld fĂŒr etwas auszugeben und da sollte man eben alle Aspkete brĂŒcksichtigen.

ChrisKong
2. Januar 2021 14:20

Ich seh auch nicht, wie das ein Magazin stemmen sollte. WĂŒrden die Leute nicht immer vorbestellen, Tests abwarten, Meldungen checken bezgl. gravierender Bugs, dann wĂŒrden die Magazine, ob online oder print, wieder mehr Relevanz besitzen. Bei Cyberpunk das selbe.

2. Januar 2021 13:28

, ich bin da ganz auf Deiner Seite und finde auch die harsche Abwertung bei der Gamepor gerechtfertigt.
Aber auch wenn ich die M!Games oft genug hart ran nehme, nicht jeder hat jeden Bug bzw. bei nicht jedem Spilstil fÀllt er auf und oft genug patchen sie Bugs auch erst spÀter mit ins Spiel. Recherchen in dieser Hinischt sind gerade in der Testphase, Publikationen bekommen oft genug ein paar Wochen vorher die Testversion, leider oft nicht möglich und selbst eine nachtrÀgliche Berichterstattung ist bei einem Printmedium eben nur mit Zeitverlust möglich.

Nicht jeder Leser ist auch auf der Seite aktiv und hat das Spiel dann ggf. schon wegen dem Test im Heft gekauft und davon ab, fehlt es hier wohl auch an der personellen StĂ€rke konstante Berichterstattungen zu liefern. MErkt man oft genug, dass zeitweise gar keine News kommen und dann gleich ein paar auf einen Schlag – oft erst nachdem es andere Protale gemeldet haben.

Daher predige ich hier aber auch immer, dass man vielleicht mal die Erwartungen und Lorbeeren etwas zurĂŒcknimmt und anpasst – und ggf. nicht nur den Hardcore-Fan an den Test heranlĂ€sst, der/die ggf. auch mal wohlwollend ĂŒber Probleme hinwegsieht und um den Test zeitnah abzuliefern auch nicht alles anspielen kann. Dann lieber kritischer sein, als zu sehr loben.
Ich hab jetzt 125h fĂŒr meinen Durchlauf gebraucht und die Trinkspiele und einiges anderes – auch Nebenquests, die nicht funktionierten, links liegen gelassen. Ein Gamebreaker, wie Du ihn hast, ich wĂŒrde auszucken!

kpt.duplo
2. Januar 2021 9:16

@nightrain
Jedes Spiel hat irgendwo Bugs. Fehler die aber den Fortschritt komplett torpedieren sind eine andere Hausnummer! Wie das Ubisoft Forum beweist ist der Bug auch sehr gut bekannt. Gefixt wurde er aber immer noch nicht. Ich mag das Spiel, soetwas sollte aber zu einer Abwertung von 50% fĂŒhren. Noch schlimmer finde ich aber das die Maniac Redakteure keinen Pieps darĂŒber verlauten lĂ€sst. Im Gegenteil: Spiel des Jahres, Platz 9!

Likewyse
1. Januar 2021 20:28

Ich zock es gerade auf der ps5 und es macht Laune. Zudem sieht es endlich auch auf Konsole gut aus, die letzten beiden Teile hab ich auf dem PC gezockt, da die technische Umsetzung auf der x Box one x aus meiner Sicht katastrophal war.

Lincoln_Hawk
1. Januar 2021 14:16

Aber mal ne richtig gute Idee mit Robin Hood
?

ChrisKong
31. Dezember 2020 18:17

Was ich mir wĂŒnschen wĂŒrde, ein Robin Hood Game in einer Ă€hnlichen Welt wie der von AC:V. Nur ohne AC 


Ja, das wĂŒrde mich irgendwie auch reizen. Schon komisch, wie oft diese Figur literarisch, filmisch usw. aufbereitet wurde, aber Spiele, tote Hose. Mit den Möglichkeiten von heute, könnte man da schon was Gutes zimmern. Nur fĂŒrchte ich, dass man da leider nur ein weiteres Ubi-Formel Spiel draus machen wĂŒrde mit stark repetitivem GeplĂ€nkel.

belborn
31. Dezember 2020 17:20

@nightrain
Die DLCs sind bis auf Kuno und die Söldnertruppe enttÀuschend.
Die Royaledition wo alles drauf ist gibt es fĂŒr 15 Euro.

31. Dezember 2020 13:17

, wir sind uns wohl einig, dass wir uneinig sind, in unserer Auslegung, was unter Fantasy fĂ€llt. Aber das ist ok fĂŒr mich. 🙂

Wo ich Dir Recht gebe, die eigentliche Steuerung von Geralt ist etwas ungelenkt, das ist die von AC besser. Umgekehrt sehe ich das aber beim Kampf, der seit Origins fĂŒr mein Befinden extrem schwammig ist. Was auch daran liegen mag, dass der Umgang mit den Waffen so unpackbar unstimmig ist.
Nervig bei AC:V, wĂ€hrend die Gegner Eivors SuperschlĂ€ge unterbrechen können, ignorienen sie es, wenn man sie wĂ€hrend der “AufwĂ€rmphasen” angreift.

, mit Vikings bin ich aus den genannten GrĂŒnden nie ganz warm geworden. Igendwann schau ich es mir aber sicher noch mal an.
Was diese History-Checks angeht, da gibt es noch einige sehr gute Youtuber, LindyBeige und Matt Easton zum Beispiel. Ich hatte aber auch schon das VergnĂŒgen divese VortrĂ€ge von Leuten zu lauschen, die das ganze studiert haben.
Btw. Anfang des Jahres hatte ich das VergnĂŒgen MishaĂ«l Lopes Cardozo bei einem HEMA-Event in Wien zu treffen – König Hakon. Seinen Workshop konnte ich mir leider nur ansehen und nicht mitmachen, die Halle war proppen voll und ein Freund hatte mir den Daumen geprellt, aber die Abendveranstaltung war dann sehr lustig und herzlich.

Edit:
Was ich mir wĂŒnschen wĂŒrde, ein Robin Hood Game in einer Ă€hnlichen Welt wie der von AC:V. Nur ohne AC …

Gotthund
31. Dezember 2020 12:58

Der hohe Fantasy Anteil in Valhalla ist ĂŒbrigens ein Grund, weswegen das Spiel bei mir schlechter abschneidet als seine beiden VorgĂ€nger. Um die Diskussion nicht zu sehr in eine Fantasy Definition Diskussion abdriften zu lassen, hab ich drum genau erklĂ€rt, welche Fantasy Elemente ich meine. Besonders die frĂŒheren AC Spiele sind fĂŒr mich dennoch mehr Science Fiction als Fantasy.

The-Boy-Who-Lived
31. Dezember 2020 12:31

@nightrain fĂŒr mich gehört Assassins Creed auch klar schon ins Fantasy-Genre. Wobei die Grenzen schon immer in der Popkultur verschwimmen. So wie eben auch Vikings historische Rahmenhandlungen bedient, sich aber ansonsten frei bewegt. Ich denke, das grĂ¶ĂŸte Problem hier ist einfach die Auslegung der Diskussion bezĂŒglich Fantasy.

Wikipedia beschreibt es als solche: “Als modernes Subgenre der Phantastik stellt die Fantasy ĂŒbernatĂŒrliche, mĂ€rchenhafte und magische Elemente in den Vordergrund. Oft bedient sie sich der Motive alter Mythen, VolksmĂ€rchen oder Sagen. So tauchen Sagengestalten wie Zwerge oder Zauberer auf, aber auch eigens erfundene Wesen oder anthropomorphe (menschenartige) Tiere. HĂ€ufig wird die Handlung in eine fiktive Welt verlegt, die sich deutlich von der irdischen RealitĂ€t unterscheidet. Das Fiktionale gilt innerhalb des imaginĂ€ren Hintergrundes als real.”

Um eine Orientierung zu bieten.
Die nordische Götter- und Sagenwelt von Assassins Creed Valhalla gehört meines Erachtens definitiv hierzu, vor allem dann, wenn diese Welten sich im Spiel materialisieren Ă  la Hellblade oder God of War. UnabhĂ€ngig davon ist das einzige, was weiterhin fiktional ist, die ganze Auslegung der Assassinen, sowie die Abweichung von den, wie du erwĂ€hnt hast, historischen akuraten Begebenheiten. Und das ist ja mehr kĂŒnstlerische Freiheit sowie Interpretation.

Gerade das Animus-Konzept gehört beispielsweise klar zur Science-Fiction. Strikt in ein Genre klassifizieren lÀsst sich die Reihe nicht unbedingt. Es ist ein Mischling aus Sci-Fi, Fantasy und freiem Historienspiel. Vielleicht prozentual 40/40/20. Da war Black Flag, mein Liebling, fantasybezogen weniger stark vertreten. Oder der erste Assassins Creed-Teil mit Altaïr.

Aber bis auf das, @nightrain , ist Fantasy hier nicht fehl am Platz, da stimm ich dir zu. Apropos Vikings (ich finde die Serie richtig klasse, auch mit “falscher” Auslegung): schau dir mal das Video an, schaue immer mal wieder Videos von “The Insider”, in diesem behandeln sie Waffen und RĂŒstung in Fantasy/Historienfilmen. Unter anderem auch Vikings. Lederkleidung war beispielsweise nicht an der Tagesordnung ?

https://youtu.be/5uwWlamONqs
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fantasy

Gotthund
31. Dezember 2020 12:11

Die DLCs in Kingdom Come gehören jetzt nicht die besten, aber wenn dir das Spiel grundsĂ€tzlich gefĂ€llt, lohnt es sich auf jeden Fall. Die Preise sollten ja unterdessen relativ gering sein. Und was GlaubwĂŒrdigkeit und Immersion angeht, schlĂ€gt Kingdom Come sowieso jedes AC und Witcher um LĂ€ngen 🙂

Gotthund
31. Dezember 2020 12:04

Kein Problem, du vermiest mir nicht den Tag, ebenso wenig wie die AC Reihe. Anscheinend hast du nicht verstanden, was ich mit Fantasy meine, das obwohl ich es eigentlich ganz gut erklĂ€re. Dann nenn es von mir aus anders, aber in The Witcher kĂ€mpfe ich gegen Drachen und Minster und verwende dabei Magie, das meine ich mit Fantasy Kram. So was gibt es bei AC nur in den DLCs. Ob etwas realistisch oder glaubwĂŒrdig ist, hat damit doch rein gar nichts zu tun. Oder ist Inglorious Bastards ein Fantasy Film? Die Story ist ja mehr als lĂ€cherlich… spielerisch Ă€hneln sich ein AC Odyssey und The Witcher 4 dennoch sehr, auch was die Interaktion und Lebendigkeit der Welt angeht. The Witcher inszeniert das ganze einfach besser, dafĂŒr hat es in anderen Bereichen wie der Steuerung SchwĂ€chen. Ist fĂŒr mich ĂŒbrigens auch ein QualitĂ€tsmerkmal eines Spiels.

31. Dezember 2020 11:23

@kpt.duplo , pssssst! Supermario6819 hat keine Bugs im Spiel, also gibt es keine. Du willst doch nur das Spiel schlecht reden … 😉

:
Zum Ersten sind die Nebenquests beim Witcher zwar nicht der Weisheit letzter Schluss, in dem was man tun muss, aber zumindest immer in interessante und gut erzÀhlte Geschichten eingebunden, das haben die ACs in ihrer RPG-Light-Reboot-Fassung nie geboten und bieten es auch jetzt nicht.

Zum Zweiten will ich Dir jetzt nicht den Tag versauen, aber so ziemlich alles an den letzten AC Spielen, Odyssey und Valhalla, IST Fantasy. 😉
Die Vikinger in AC:V sind 1:1-Versionen der Nord aus Elderscrolls gemischt mit dem, was das breite Publikum von Wikingern erwartet:
– Undercut Frisuren
– Augenmakeup
– schwarzes Bikerleder
– moderne Tribal-Tattoos
Dazu kommen viel zu große Waffen, die es zudem entweder so nicht gab, wie Flegel, deren Ketten viel zu lang sind oder zweihĂ€ndige Schwerter, die es erst gut 200-300 Jahre spĂ€ter gibt. Das ist so als wĂŒrdest Du mit einem G36 an der Völkerschlacht bei Leipzig gegen Napoleon mitmachen. Dann noch unrealistische, unpraktische und nicht funktionsfĂ€hige RĂŒstungen und scheinbar jeder – zumindest plottrelevante Charakter – ist nun ein ISU-Nachfahre.
Gleiches galt fĂŒr Odyssey, mit seiner Gleichstellung von Frauen und MĂ€nnern, völlig schachsinnigen Schlachten, Wunderwaffen, die einen unter Wasser atmen lassen und einer spartanischen Marine … 😉

und , na gut, Ihr habt mich ĂŒberzeugt, Kingdom Come wird gekauft.
Lohnt es sich die DLCs gleich mitzunehmen?

kpt.duplo
31. Dezember 2020 10:02

Wieso geht eigentlich weder der Test noch dieser Artikel darauf ein, dass bis heute (31.12.20) ein Gamebreaking Bug vorhanden ist? Ich kann das Spiel nicht beenden weil Haytham mir nicht die letzte Quest ĂŒbergibt! Ich finde soetwas sollte zu einer extremen Abwertung fĂŒhren. Auch ansonsten sind viele sehr unschöne Bugs vorhanden. (Ich sage nur Animus-Anomalien)

Lincoln_Hawk
31. Dezember 2020 1:10

Kingdom come hat die Cry Engine das sieht wirklich auch super schön aus.
Ich mag das Spiel auch sehr.

Walldorf
30. Dezember 2020 23:00

Die Quests und die Story sind deutlich schlechter als bei Cyberpunk 2077 und das Spiel ist einfach viel zu lang. Optisch gefĂ€llt es mir auch lĂ€ngst nicht so gut wie Origins und Odyssey. Hoffentlich findet Assassin’s Creed auf Next-Gen zu alter StĂ€rke zurĂŒck.

Gotthund
30. Dezember 2020 22:28

In Punkto Ubisoft-Formel sind AC unf The Witcher 3 eigentlich sehr gut vergleichbar, beide haben sehr viel Sammelkram und Dinge abseites der Hauptstory, die sich gut vergleichen lassen (zB Flut an Fragezeichen auf der Karte). The Witcher hat fĂŒr mich die spannendere Inszenierung und Charaktere sowie das bessere Missionsdesign, dafĂŒr hat es viele Fantasy Elemente und die Steuerung ist deutlich ungenauer als bei AC. Die Welten sind in allen Spielen sehr schön gestaltet. Kingdom Come ist aber schon völlig anders, ein einmaliges Erlebnis! Das Speichersystem hat ĂŒbrigens auch seine Vorteile, so kann man zB wĂ€hrend einer Mission an einer heiklen Stelle speichern und ist nicht auf RĂŒcksetzpunkte angewiesen. Nur mitten im Kampf geht es nicht. Und selbst herstellen lĂ€sst sich der Trank auch recht frĂŒh im Spiel.

belborn
30. Dezember 2020 21:31


Endlich mal jemand der die GenialitÀt von Kingdome Come(wieso hatte ich kingdom gone im Kopf) zu schÀtzen weiss.
Da du auch diverse ACs gespielt hast,wie wĂŒrdest du die mit Kingdom Come oder auch mit the witcher 3 vergleichen.
Ich weiss nicht warum aber ich krieg es nicht hin mich mal mich mal in ein AC reinzuspielen.Allein das Wort “Ubisoftformel” schreckt mich ab.

belborn
30. Dezember 2020 21:12

@nightrain Kingdom Gone
Ja man brauch einen Schnaps um ausserhalb von SchlafstĂ€tten zu speichern und der ist teuer aber man findet immer genug bzw kann man spĂ€ter kaufen.ich wĂŒrde mir eher ums Bogenschiessen und schlösserknacken Sorgen machen.Aber das macht den Reiz aus.Du bist am Anfang ein armer FlĂŒchtling der nichts kann im schönen Böhmerland.Die Konzeption der Welt.Da passt jeder NPC.Da ist nichts aus dem Baukasten.Die Dörfer,Burgen,ein Traum
Ein Schmied?Musst das Dorf abklappern b da einer ist.
Man muss kreativ sein um an Geld,Waffen etc zu kommen..
Nachts durch die Stadt ohne Fackel kostet ein paar Groschen.
Mit blutigen zerlumpten Klamotten,wirst gefilzt.
Klauen verlierst Reputation,Leute werden aggressiv.
Du musst regelmÀssig essen,schlafen.
Magie gibt es nicht.
Ich habe 120h darin versenkt und hÀtte gern noch mal 50h reingesteckt.
Ich hoffe dass an teil 2 gearbeitet wird

Gotthund
30. Dezember 2020 20:33

Mit Fantasy meine ich v.a. Monster, Zombies, Drachen, Orks und sonstiges Gesindel oder auch Zauber und Magie, was heutzutage fast in gefĂŒhlt jedem zweiten Spiel auftaucht. In AC kommen primĂ€r nur Menschen vor (mit Ausnahme der DLCs). Wenn, dann könnte man es als Science Fiction bezeichnen, aber Fantasy Elemente gibt es nur wenige. Ebenso meine ich damit aber die Gestaltung der Welt, denn diese orientiert sich einfach wunderbar am Original und verzichtet ebenfalls weitgehend auf Fantasy Elemente, und die ganze Optik und Architektur orientiert sich detaillverliebt an der jeweilegen Epoche (wiederum Ausnahme DLCs). Zusammen mit den vielen Inhalten zum entdecken und den belebten Orten macht das die Welt fĂŒr mich sehr lebendig und echt, deutlich mehr als in den meisten anderen Titel und insbesondere als Skyrim, welches ich nach 50h abgebrochen habe, Odyssey hab ich nach ĂŒber 150h platiniert, und das nicht der TrophĂ€e wegen. Hab dann auch noch weiter gespielt. Aber genau das sag ich ja, fĂŒr dich sind andere Elemente wichtig fĂŒr eine lebendige Welt als mir, also eine rein subjektive Diskussion. Objektiv sind beide Welten (in AC und Skyrim) schön gestaltet, mir ist die gefĂŒhlte Stimmung halt wichtiger als die GlaubwĂŒrdigkeit der KI und so kann AC seit jehher einfach punkten bei mir. Ausserdem reisst mich eh jeder erwĂ€hnte Fantasy-Kram mehr aus der Immersion als schwache KI (zB die Drachen in Skyrim). Dennoch finde ich ja auch, dass ich Valhalla schwĂ€cher finde als die VorgĂ€nger, aber so wurde es in der Fachpresse ja auch bewertet. Und ganz ehrlich, Mittelmass ist einfach was anderes…

Kingdome Come Deliverance kann ich ĂŒbrigens ebenfalls nur wĂ€rmstens empfehlen, ein völlig anderer Ansatz als AC und ein unfassbar stimmungsvolles und auch glaubwĂŒrdiges RPG mit tollem Kampfsystem und lebendiger Welt (auch im interaktiven Sinn). Zudem wirklich ganz ohne Fantasy 🙂 Sogar mein Lieblingsspiel dieser Konsolengeneration

30. Dezember 2020 19:47

:
Wie ich sehe, sprechen wir hier zwei unterschiedliche Sprachen.
“AC Riehe bei der Gestaltung der Welt fĂŒr viele zu den besten und dass dies eines der wichtigsten objektiven Argumente fĂŒr ein Spiel ist, muss ich hoffentlich nicht erklĂ€ren.”
Komisch, genau diese “Gestaltung” kritisiere ich aber vor allem. Sieht sie toll aus? Ja. Und auch ja, da wuseln NPCs und Tiere durch die Kante. HĂŒbsch, aber potentiell wertlos, wenn man nicht mit ihnen interagieren kann.
Und hier versteh ich nicht, warum eine Masse an X Leuten eine Welt lebendiger macht als nur ein paar, die alle einen eigenen Tagesablauf haben und eine Welt in der man prinzipiell in JEDES Haus kann und das so gestaltet ist, als wohne dort jemand und beschwert sich sogar, wenn Du klaust – in AC:V ist das nĂ€mlich wieder raus und jeder NPC die Sachen zum looten hat, die er vorher auch eingesetzt hat.
Aber gut, hĂŒbsche LAndschaft – fĂŒr Dich- eben vor Lebendig- und GlaubwĂŒrdigkeit.

“Subjektiv kĂ€men mir aber noch viele weitere Argumente in dem Sinn, zB dass die Serie weitgehend auf Fantasy Elemente verzichtet, aber darum geht es mir hier nicht.”
DAS meinst Du jetzt hoffentlich nicht ernst? Eine Serie, die als History-Fiction anfing und nun nur noch anachronistische Klischees drischt: angefangen bei Waffen, RĂŒstungen und Phantasie-Supermoves, ĂŒber das vollig außer Acht lassen von sozialen Standpunkten was weibliche Personen in diesem Szenario angeht, bis hin zu Fabelwesen aus der Mytholigie.

, ich hadere noch mit Kingdom Come. Gerade, dass es eher steil geht am Anfang, was die Lernkurve angeht, hat mich abgeschreckt. Ebenso das ristriktive Speichersystem.
Da Cyberpunk aber bis zur nĂ€chsten Konsole, von der ich noch nicht weiß, wann ich sie hole und welche es wird, wĂ€re das als NĂ€chstes vielleicht eine Option.

Gotthund
30. Dezember 2020 19:09

Zumindest das mit der Steuerung kriegen noch einige AAA-Titel nicht so gut hin (zB Rockstar Games), zudem gehört die AC Riehe bei der Gestaltung der Welt fĂŒr viele zu den besten und dass dies eines der wichtigsten objektiven Argumente fĂŒr ein Spiel ist, muss ich hoffentlich nicht erklĂ€ren. Subjektiv kĂ€men mir aber noch viele weitere Argumente in dem Sinn, zB dass die Serie weitgehend auf Fantasy Elemente verzichtet, aber darum geht es mir hier nicht. Trotz aller berechtigten Kritikpunkte ist das Spiel dennoch weit vom Mittelmass entfernt, was hier von der Maniac und einigen Kommentatoren ja auch so gesehen wird. Die Kompetenz hinter einzelnen Beurteilungen kann ja jeder fĂŒr sich selbst entscheiden, ich brauche andere jedenfalls nicht dafĂŒr beleidigen, dass sie meine Meinung nicht teilen. Insofern kann jeder das Spiel abwerten wie er möchte, wie gesagt bekĂ€me ein God of War bei mir keine 80 Prozent, nur weiss ich auch dass meine Kririkpunkte sehr subjektiv sind. Was Unity besser als Skyrim macht? Meiner Ansicht nach einige Dinge, aber hier ging es mir um die Lebendigkeit der Welt und da hat bei mir Unity mit seinen Menschenmassen deutlich mehr Eindruck hinterlassen als die Bewohner von Skyrim, selbst wenn ich dafĂŒr mit jedem labern konnte. Das macht die Spielewelt fĂŒr mich aber nicht lebendiger…

belborn
30. Dezember 2020 18:56

@nightrain
Ich liebe die AAs.Oft ist mehr “Spiel” darin als in
den AAAs.
Pyrania Bites,NXile,Obsidian
Meistens sind hinter der grausamen Technik motivierende Werke und tolle Geschichten versteckt(my God,Bards Tale 4).
Proof of Concept trifft es bei Greedfall sehr gut.
Was deine AusfĂŒhrungen zur Eierlegenden angeht.Ich finde diese Punkte sind seit Witcher 3 allgemein stagniert.Ich wĂŒsste ausser Kingdom Gone kein Spiel(die ACs klingen in Diskussionen auch eher nach Baukasten
) was mit einer ĂŒberzeugenderen Welt daherkommt.
Falls du das noch nicht gespielt hast,möchte ich dir das ans Herz legen.Die Lernkurve und der Anfang sind heftig aber so eine ĂŒberzeugende Mitrelaltersim gab es bisher noch nicht.

30. Dezember 2020 17:41

, dann angel mal schön.
Btw. etwas lange zu tun, heißt nicht, dass man Ahnung haben muss … nur so ein Gedanke … nur so ein Gedanke … 😉

, Du schriebst: “Es gibt durchaus objektive Argumente (offene Welt, Gragik, gelungene Steuerung, englische Synchro), wo das Spiel immer noch punkten kann.”
Das sehe ich bei einem AAA-Titel in der heutigen Zeit als das Minimum an – offene Welt mal abgesehen. Eine tolle Optik, guter Sound und vernĂŒnftig zu funktionieren, das ist schön, aber bei einer solchen Produktion zu erwarten. DafĂŒr singe ich sicher keine Loblieder, sofern es dabei nicht eine neue Referenz ist.
Deinen Vergleich was Unity besser als Skyrim macht, den mĂŒsstest Du mir bitte mal mit ein paar Punkten untermauern, er wĂŒrde mich schon interessieren, aber ich kann Dir da nicht ganz folgen. Danke!

Supermario6819
30. Dezember 2020 16:59

Finde es nur furchtbar das einige hier ĂŒber den Dingen stehen und andere Meinungen nicht akzeptieren oder lĂ€cherlich machen.Ich spiele schon seit dem Atari 2600 Videospiele da waren hier einige noch gar nicht geplant.Ich kann spiele gut einschĂ€tzen und bewerten und lasse mir kein spiel schlecht reden.Jetzt spiele ich weiter AC Valhalla und angle ein paar Fische um mich zu beruhigen.

30. Dezember 2020 15:23

, ich renn den TrophĂ€en auch nicht hinterher, ich schau sie mir, wenn ich eine bekomme aber auch immer an, weil ich schlicht wissen will, was sich dahinter verbirgt. Daher sind mir dann eben auch die Prozente aufgefallen. 😉

Greedfall wirkt mehr wie ein Proof of Concept. Da es “nur” ein AA-Titel und zumindest vom Setting fĂŒr mich recht interessant – es er innerte mich an die Michael Stackpole BĂŒcher der “The Crown Colonies” Serie – war ich hier etwas versöhnlicher. Aber im Ganzen eben ein Focus Interactive Spiel: Viel Ambition aber etwas dilletanisch in der AusfĂŒhrung. 😉
Ghost of Tsushima fand ich prinzipiell ganz gut, auch wenn ich Deine Übertragung meiner Kritikpunkte von AC:V darauf nachvollziehen kann. FĂŒr mich hat es aber im Vergleich zu AC:V deutlich die Nase vorn. Aber auch hier hĂ€tte es die GrĂ¶ĂŸe nicht gebraucht, gerade der dritte Inselabschnitt war arg nervig.

Was die Eierlegendewollmilchsau angeht, so finde ich, verzetteln sich zu viele Entwickler damit immer grĂ¶ĂŸere Welten zu bauen, statt eher kleinere Bereiche tatsĂ€chlich als Spielwelt zu integrieren. Was ich damit meine, z.B. auf eine Stadt bezogen:
– VerĂ€nderungen auf Grundlage der Entscheidungen in des Spielers und dren Auswirkung (kĂ€mpfe ich viel und töter Gegner, werden die Wachen erhöht und aggressiver)
– VerĂ€nderungen auf Grundlage der Entwicklungen in der Geschichte und deren Auswirkung
(die Stadt wird belagert oder es gibt ein großes Feuer – die Topographie und das Leben dort Ă€ndert sich dadurch)
– VerĂ€nderungen auf Grundlage der vergangenen Zeit und deren Auswirkung
(Witterung und Jahreszeiten verĂ€ndern die Gegebenheiten, so dass man z.B. im Winter nicht mehr so einfach ĂŒber DĂ€cher springen kann)
Eine Umgebung die lebt, die verĂ€ndert sich und das wirkt sich normaler Weise auch auf das Erlebnis bzw. Leben dort aus und damit wĂ€re z.B. auch “kleinere” Gebiete ein gutes Szenario.

Dazu noch Figuren, deren Interaktion miteinander organisch ist. Ich will nicht erzĂ€hlt bekommen, dass der Protagonist und NPC XY total gute Freunde sind, ich will es miterleben und das muss organisch sein, kein “1. Erlebnis/Kennenlernen in der Kindheit”, dann “2. Erlebnis als Erwachsene” und nur erzĂ€hlt, dass sie jetzt Best-Busenbuddies sind.
Unity hatte so die Liebesgeschichte zwischen Arno und Elise etabliert. Sicher ist das als Geschichte ok, aber nicht als erlebte Geschichte. Als Spieler will ich erleben was die Spielfigur erlebt, nicht erzÀhlt bekommen, was war. Sonst baut sich eben keine Bindung auf.

belborn
30. Dezember 2020 14:40

@nightrain
Ich kann deine Argumente zum Teil nachvollziehen.Mir ging es so ein bißchen bei Ghost of Tsushima und heftigst bei Greedfall.So ein bisschen ist es aber auch die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau.Ich halte es bei Openworld so:

solange Nebenaufgaben Spass machen bleibe ich dran aber dann geht es schnellstmöglich zum Ende.DLCs lasse ich gern links liegen.Ich stresse mich auch nicht,renne nicht jedem Ggst und Skill hinterher,somit gehe ich selten frustriert aus einem Spiel.Tja wer allerdings auf TrophĂ€en aus ist…ich bedauer euch ein bisschen.
Bewertungen sind oft Geschmackssache,meine Favs sind oft umstritten und selten im 90er Bereich.

Gotthund
30. Dezember 2020 13:34

Von Mittelmass zu sprechen, finde ich schon etwas ĂŒbertrieben, das Spiel bleibt auch in der Masse ein ĂŒberdurchschnittlich gutes Spiel, selbst wenn mir die VorgĂ€nger auch besser gefallen. Es gibt durchaus objektive Argumente (offene Welt, Gragik, gelungene Steuerung, englische Synchro), wo das Spiel immer noch punkten kann. Abseits davon bleibt vieles subjektiv. Ich mochte zB das vielgelobte God of War gar nicht, weil ich das Leveldesign hĂ€sslich fand, Red Dead Redemption war fĂŒr mich eine eintönige Reitsimulation mit einigen wenigen Actioneinlagen. Dennoch kann ich nachvollziehen, weswegen beide Spiele hohe Wertungen bekommen haben. Einige Argumente sind dann auch sehr gesucht, ob eine Welt lebendig ist, hĂ€ngt nicht alleine von den Interaktionsmöglichkeiten ab, im Vergleich zu einem AC Unity wirkt ein Skyrim nur leer und öde, selbst wenn man mit jeder Person interagieren kann und bei Unity nicht. Auch als Fan der Reihe kann ich einige der Argumente verstehen, dennoch bleibt es objektiv ein ĂŒberdurchschnittliches Spiel. Die Maniac Wertung fĂŒr Valhalla finde ich drum ziemlich angemessen.

Cato
30. Dezember 2020 13:30

Mir ist in dem Zusammenhang auch nicht klar, warum Valhalla hier so eine gute Wertung abrĂ€umt, und so ein Spiel wie Immortals, dass eine viel straffere und vielseitigere Spielerfahrung bietet, deutlich weniger Spielspaßpunkte bekommt. Ich fand Valhalla auch ziemlich öde und repetitiv auf Dauer, das Spiel fand ich in etwa so enttĂ€uschend wie damals Horizon Zero Dawn. Ziemlich schnell war man da auch dabei, vor einer hĂŒbschen Kulisse ohne wirklichen Inhalt immer das gleiche zu tun. Und die NPCs waren dort auch ziemlich egal. Ich kann @nightrain hier total gut verstehen. Finde es ebenso mittelmĂ€ĂŸig und mir sind die Kriterien in der Bewertung nicht immer klar.