Fast ein halbes Jahr hat es gedauert, bis Electronic Arts einen Nachfolger für John Riccitiello fand, der am 30. März dieses Jahres seinen Posten als Chief Executive Officer niederlegte (oder vielmehr niederlegen musste)…in der Zwischenzeit hatte Larry Probst den Job übernommen.
Seit gestern steht nun Andrew Wilson, bisher Boss von EA Sports, an der Spitze des zweitgrößten Publishers und Entwicklers von Videospielen. Seine Ziele in drei Worten: Digital, Spiele, Profit: “Fortsetzung der Transformation in unsere digitale Zukunft; plattformübergreifend erstaunliche Spiele und Services liefern; Vermittlung einer Führungskultur, die profitables Wachstum vorantreibt.”
EA veröffenlichte hierzu auch Dokumente, aus denen das Gehalt des neuen CEOs hervorgeht: So wird der 39-jährige ein jährliches Grundgehalt von 800.000 Dollar erhalten, plus einem Bonus von 150% dieser Summe, wenn er die gesteckten Ziele erreicht. Dazu kommt noch 1 Million Aktien.









Und er wid diesen Bonus ganz sicher erreichen… Hach, wie gern ich EA Erfolg gönnen würde… wenn sie nicht solche Mistkäfer wären… Der Typ wird sicher nichts anders machen. Aber gut, auch er will nur Wachstum und Kohle, wo kämen wir sonst hin? Andererseits mal schön, dass nicht immer so ein altbackener Vollpfosten von MS rüberkommandiert wird, sondern ein vermeintlich Unbekannter mal ne Chance bekommt. Werd mich da gern überraschen lassen, was da so kommt…
800000 Dollar, das klingt ja nach einem Schnäppchen. Sollte die Person von einem Schauspieler verkörpert werden, dann käme dafür am ehesten Tom Cruise in Frage. Wilson hat sicher auch an so einem Kurs teilgenommen, wie ihn Cruise im Film Magnolia anbietet :-)Im Westen also nichts neues, bisher war EAs Umdenken sicher etwas, das weiterverfolgt werden sollte, aber ob es reine Lippenbekenntnisse bleiben werden, wird die Zukunft zeigen.
Sports, Sports, Sports…