Electronic Arts strebt Metacritic-Wertungen von 90 und darüber an

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Ehrgeizige Ziele verkündete EA Origins Vize-Präsident DeMartini: Im Gespräch mit MCV erklärte er, der Spiele-Gigant aus Redwood wolle nun vermehrt auf Qualität setzten: “EA steht an einer wirklich interessanten Stelle. Wir haben die Mess-Latte jetzt sehr hoch gehängt; egal, ob es sich dabei um unsere Spiele oder Dienstleistungen handelt, wollen wir eine 90 plus bei Metacritic”, kündigte er an. “Origin bewegt sich in diese Richtung. Noch sind wir nicht da. Das verstehen wir. Aber wir werden es bald schaffen.”

Ziel der Qualitätsoffensive: Origin, die digitale Vertriebs- und Serviceplattform von Electronic Arts, soll zum Hauptkonkurrenten Steam aufschließen. Offenbar macht EA hier Fortschritte, behauptet DeMartini: “[…] über 12 Millionen Menschen haben Origin heruntergeladen, wir haben über 50 Partner, die  sich dem Service in den letzten 12 Monate angeschlossen haben, und wir haben mehr als 150 Millionen Dollar eingenommen, was einem 400-prozentigem Wachstum zum Vorjahr entspricht […].”

Über die Aussagekraft von Meta-Kritiken lässt sich allerdings trefflich streiten. Der Ansatz, auf Qualität zu setzen, ist natürlich generell zu begrüssen, denn diese dürfte auch für die Konsolen-Pendants zu den auf Origin angebotenen Download-Titeln gelten. Doch wie und mit welchen Titeln man das Ziel umsetzen will verriet DeMartini freilich nicht. Wollen wir hoffen, dass auf die Ankündigung auch Taten folgen.

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Danijel78
27. Juni 2012 17:05

Ist zwar lobenswert, jedoch ganz und gar unrealistisch. Es sei denn sie bringen nur 2-3 Hammer-Games pro Jahr. Aber EA? Neben ActiVision der Fortsetzungs-König! Nie im Leben.

bitt0r
27. Juni 2012 12:36

is doch lächerlich

cloud1429
27. Juni 2012 10:55

Wenn EA sowas haben will, sollte sie dafür Sorgen, dass ihre Spiele Qualitativ werden und nicht Quantitativ, dass die breite Masse soviele Genre zusammenfasst.Wenn ich schon höre das Dead Space 3 mehr für die breite Masse zugänglicher gemacht werden soll, ziehen sich meine Fußnägel nach innen.

captain carot
27. Juni 2012 7:12

Man sollte sich mal klar machen, worauf das Prozenterennen beruht. Mittlerweile verkaufen sich viele Titel, gerade bei neuen Marken, nur noch mit sehr hohen Durchschnittswertungen wirklich gut.

Oliver Gruener
26. Juni 2012 21:01

90 Prozent als Durchschnittswert für alle Titel? Keine Chance!Das schlimme ist ja, dass Entwickler teilweise Verträge mit Publishern haben, die ihnen Bonuszahlungen und ähnliches nur dann garantieren, wenn der Metacritic-Score über einem bestimmten Wert liegt. Arme Amerikaner! Ach was – selbst schuld irgendwie!

schnitzel
26. Juni 2012 19:46

Qualität statt Quantität. Und dazu hat EA jetzt so lange gebraucht?…Das ersteres besser ist, haben schon die alten Japaner entdeckt – nach dem großen Videospiele-Crash 1984.

26. Juni 2012 16:47

metacritic? 90%….halte ich ganz und gar für unrealistisch, nicht nur für EA….sondern für jedes spiel und jede firma….

spectreid
26. Juni 2012 16:21

Wenn das im klar text bedeutet das man bei EA jetzt auf Qualität stat Quantität setzt und auf eigentlich überflüssige titel wie MoH verzichtet dann soll es mich nicht stören.