Forza Horizon

8
171

Überhaupt fühlt sich die Einbindung des fiktiven Festivals von Beginn an “richtig” an: Als unbekannter Fahrer ergattert Ihr einen der letzten freien Plätze bei den Einsteigerrennen und habt natürlich das Ziel, Euch an die Spitze der Rangliste zu arbeiten. Originell ist dieser Ansatz natürlich nicht, aber sehr gelungen inszeniert: Im Radio hört Ihr relevante Hinweise oder werdet per Handy von der Organisatorin angepiepst. Anfangs sorgen ordentlich gerenderte Filmschnipsel, dass Ihr mit den wichtigsten Personen bei der Veranstaltung vertraut werdet und eine ordentliche Portion Atmosphäre abbekommt.

Auch die Wettbewerbstypen orientieren sich an der Thematik, so saust Ihr gerne mit relativ freier Kurswahl auf einen vorgegeben Zielpunkt zu – Abkürzungen über Feld und Wiesen sind ausdrücklich erlaubt. Spektakulär in Szene gesetzt wurde das “Mustang vs. Mustang”-Duell, bei dem Ihr mit der entsprechende US-Karre gegen ein gleichnamiges Propellerflugzeug antretet, das prompt immer während der Fahrt öfters knapp an Euch vorbei rauscht.  Und selbst wer nicht unmittelbar an einem Wettbewerb teilnimmt, tut laufend etwas für seine Karriere: Über dreißig verschiedene Fahrmanöver wie Drifts und knappe Überholvorgänge werden permanent protokolliert und mit Punkten belohnt. Warauf Ihr übrigens nicht laufend Acht geben müsst, das sind menschliche Mitraser: Anders als Test Drive Unlimited verzichtet Horizon wohlweislich auf deren MMO-artige Einbindung in der freien Spielewelt – Onlinerennen gibt es natürlich haufenweise, aber eben nur, wenn Ihr die auch explizit fahren wollt.

Für eine noch detaillierte Betrachtung der großen Raserwelt bleib uns leider nicht die Zeit, doch was wir sehen und spielen konnten, gab keinerlei Anlass zur Sorge: Alles wirkt wie aus einem Guss, von Technik über Handhabung bis zum reinen Fahrspaß. Forza Horizon scheint auf dem besten Weg zu sein, Simulations-Anspruch und Raserfreude in einer reizvollen offenen Umgebung gelungen zu vereinen – am 26. Oktober fällt die Startflagge.

+ schicke Grafik und abwechslungsreiche Umgebung
+ Fahrverhalten wird dem Forza-Namen gerecht
+ Inszenierung des Festival-Konzepts rundum stimmig
+ jede Menge Aufgaben und Abwechslung im großer Umgebung
+ Offroad-Einlagen fügen sich nahtlos ein

– für beinharte Simulations-Fans vielleicht etwas zu “wild”

zurück    —     ganz zurück

8 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
khaos
19. September 2012 21:23

Wie denn nun? Ist die Steuerung nun generell weniger komplex oder ist sie nur von vorn herein mit vielen Fahrhilfen ausgestattet?

AkiraVingard
19. September 2012 11:59

Mal sehen wie der Umfang am Ende ist. Forza 4 war, was den Umfang angeht ordentlich. Aber wie kommt der Onlinefaktor rüber? Mal sehen wenn das Schmuckstück fertig ist.

donkiekung
18. September 2012 20:51

Hey ich fahre in FM3 ausschl. in der Cockpit-Perspektive. Soll doch authentisch sein. Aber Open World und Rennspiel? Das hat für mich noch nie richtig gezündet. Wird schnell langweilig, aufgrund weniger Abwechslung. Ob TD oder der letzte Burnout Ableger, überzeugen konnte mich da nichts. Aber zum Glück steht da ja, das man das ganze nicht zum reinen Arcaderenner verkommt.

captain carot
18. September 2012 18:07

Ich bin auf den Offroadpart gespannt. ISt auf jeden Fall vorgemerkt.Btw. hat der Erzrivale Gran Turismo, isht man von GT Concep und den Prologues ab, immer noch fünf Teile. Könnte man vllt. in der Einleitung korrigieren.

Lofwyr
18. September 2012 17:23

Endlich. Forza ohne Simulationsgedöns.

18. September 2012 17:12

check

nod_2
18. September 2012 17:12

Der Bericht hört sich schonmal gut an, hatte mit TDU 1 und 2 jedenfalls meine Freude dran. Gut auch das an Single-Player gedacht wurde. Denn der Online “”Raser”” bin ich eher nicht.Gruß

Kiryu
18. September 2012 16:22

Bin schon gespannt darauf,sieht auf jeden fall gut aus.