GoldenEye-Entwickler: “Activision will doch nur Kohle machen“

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martinMartin Hollis (Bild rechts), Game Director und Produzent des N64-Original GoldenEye 007, fühlt sich durch das Wii-Remake von Rares Bond-Klassiker alles andere als geehrt.

“Es ist eine reine Geschäftsentscheidung, oder nicht?“ zweifelt er im Interview mit dem Official Nintendo Magazine. “Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Activisions Führungsspitze wirklich etwas an dem Original liegt und dieses huldigen will. Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht mal vorstellen, dass denen überhaupt an irgendeinem Spiel was liegt. Meiner Meinung nach versuchen sie wie EA zu sein, nur noch schlimmer. Und darin sind sie wirklich gut.“

Im Gegensatz dazu wünscht er dem Remake-Entwickler Eurocom viel Erfolg. “Ich kenne und mag Eurocom. Ich bin mir sicher, sie geben ihr Bestes.“

Martin Hollis arbeitet seit über 19 Jahren in der Videospielindustrie und war Head of Software bei Rare. 1998 verließ er den englischen Entwickler (vor der Fertigstellung von Perfect Dark) und arbeitete in beratender Funktion für Nintendo an der Entwicklung des Gamecubes. 2000 gründete er das Entwicklerstudio Zoonami (Zendoku).

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Triforce-Finder
8. September 2010 7:51

Dass Activision einen Klassiker wiederbelebt, könnte ich noch nachvollziehen, auch wenn es hauptsächlich aus Geldgründen geschieht, wäre das erstmal nichts negatives.Aber einfach mal so das Gesicht des Protagonisten auszutauschen, nein danke. Das können sie behalten. Hatte Craig es bei mir (und wenn man der Presse glauben darf, auch bei anderen) schon vorher schwer, mit den alten Bonds mitzuhalten, verspielt das Studio seine letzten Sympathiereserven. Da werden für Activisions Jahresbilanz also zwei Bond-Darsteller geschädigt. Nicht akzeptabel.

Beeberman
7. September 2010 19:10

@carot jeder will geld verdienen die einen kriegen nur nicht genug und den anderen reicht es halt aus ;)!activision müsste nicht so einen geizzug fahren, dabei geht es nur um die aktionäre nicht um die gesundheit der firma (wie bei allen großen firmen ebe

captain carot
7. September 2010 7:37

@Setsuna: Naja, MGM hat gewisse Geldprobleme.Zum Thema: Natürlich will jeder Publisher Geld verdienen, das sind Wirtschaftsunternehmen, keine Wohlfahrtsverbände.Allerdings legt Activision mittlerweile eine Geldgeilheit an den Tag wie kein zweites Unterneh

Setsuna F. Seiei
6. September 2010 22:55

Aktienvision…Ich mein das es dem Publisher ums Geld geht sollte ja klar sein, die geben es schließlich auch für die Entwicklung aus.Das die Führungsetage unter Gamern nen zurecht schlechten Ruf hat, denke auchDas EA mittlerweile das kleinere Übel der beiden Großen ist, haben sie auch mit ihren klugen Einkäufen unter den Entwicklerstudios gemacht. (Die DLC Politik steht da natürlich auf nem anderen Zettel..:)Aber was dieses Bond Remake soll? Gibt es wirklich so viele Leute die auf das Spiel immer noch so flashn? Hat MGM die Rechte verkauft und sie dürfen jetzt die Bonddarsteller ersetzen? Hatte damals keinen N64 und habs nur beim Kumpel gezockt, aber das Remake raff ich irgendwie net…xD

bitt0r
6. September 2010 20:07

es geht immer um geld… immer…

WNxKraid
6. September 2010 18:13

Hat ja keiner was dagegen wenn ein Publisher mit dem Verkauf von Videospielen Geld verdiehnt, aber die Art und Weise wie Activision agiert ist einfach das Letzte.Man hat wirklich den Eindruck das nur noch nach neuen Möglichkeiten gesucht wird mit möglichst wenig Aufwand den Kunden richtig abzufetten.Das was gerade mit Goldeneye geschieht ist auch mehr als traurig und zeigt einmal mehr die Philosophie dieses Konzerns.

Asaziel
6. September 2010 18:11

Was kommt als nächstes? Daniel Craig in “”Liebesgrüße aus Moskau””? Frevel.

schnitzel
6. September 2010 17:32

da biste platt ne..?Im warsten Sinne des Wortes Disco Victim.Was sich Activision in letzter Zeit erlaubt, ist…..Mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen.

Sinthoras
6. September 2010 16:49

Nur das ea mittlerweile gute spiele entwickelt und sich auch an neue marken wagt. Im gegensatz zu callivision!!

6. September 2010 16:43

Genau so is das!EA und Activision setzten doch nur noch auf alljährliche Fortsetzungen…

Thrashmaster
6. September 2010 16:40

Die haben Pierce Brosnan doch echt nicht durch Daniel Craig ersetzt oder? Pahahah. Wie dämlich ist das den. Epic Fail!!!Nix gegen den werten Herrn Craig, aber Goldneye ist und bleibt nen Brosnan Streifen.Dazu fällt mir passend was ein.Realität an.Übrigens hab ich letztens nen Mitarbeiter von Activison getroffen, der meinte er kenne das Spiel nicht mal wirklich.Aber er bekomme Geld dafür. Mehr interessiert ihn nicht :PRealität aus.^^Ich ab ihn net wirklich getroffen, aber so fühlt sich manchmal die Realität tatsächlich an. Traurig aber war.Ich seh das ähnlich wie Hollis. Reine Geldmache. Klar kann das gut funktionieren, aber wer brauchs?

Nevesis
6. September 2010 16:34

Ach, deshalb sind die so erfolgreich. 😉

LaLaLand
6. September 2010 16:31

Neee, die haben doch so ein Clubhaus und ein geheimes Klopfzeichen. Da hocken sie Abends bei Bierchen und Bong auf alten Sofas und denken sich coole Spielideen aus, mit denen sie ganz uneigennützig allen Gamern dieser Welt vielleicht eine kleine Freude machen können. Und nebenbei versorgen sie noch ihre 2500 Mitarbeiter.

Digger Boomshot
6. September 2010 16:14

Was? Activision will nur unser Geld? Unglaublich! Ich dachte die leben von Luft und Liebe……………*augenroll*

ChondrinEnigma
6. September 2010 16:13

Recht hat der Mann!Immerhin ist der Name “”Goldeneye”” immer noch sehr groß unter Gamern,also werden die Kassen wohl ordentlich klingeln!

Disco Victim
6. September 2010 16:12

Da bist platt ne….

MORTAL-X 2222
6. September 2010 16:11

Also was Activision in letzter Zeit so von sich gegeben hat da ist der Mann vieleicht nicht ganz im Irrtum.