Spieleentwickler Grasshopper Manufacture wurde Ende Januar von GungHo Online Entertainment aufgekauft (wir berichteten hier). Diese legten jetzt ihren Geschäftsbericht des letzten Quartals vor – und gaben Zahlen bekannt, von denen so mancher Spielehersteller für Konsolentitel nur träumen kann:
Allein im April erreichte man (laut Übersetzung des japanischen Analysten Dr. Serkan Toto) einen Umsatz von 12 Milliarden Yen (ca. 91 Millionen Euro) – eine Steigerung von 1.142,8 % im Vergleich zum April des Vorjahres. Im ganzen letzten Quartal stieg der Umsatz auf 30,9 Milliarden Yen – eine Steigerung um 800 % im Vergleich zum Vorjahr. In jenem Vierteljahr erwirtschaftete man einen Betriebsgewinn von 18,6 Milliarden Yen (ca. 141 Millionen Euro) – das enspricht einem Anstieg von 7.400 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Und das meiste Geld verdankt man einem einzigen Spiel: Puzzle & Dragons. Das Handy-Spiel spülte allein im April 113 Millionen Dollar in die Kassen von GungHo, mehr als 3,76 Millionen Dollar (2,9 Millionen Euro) pro Tag. Das Spiel hat zurzeit 13 Millionen Spieler allein in Japan – das entspricht 10 Prozent der Bevölkerung.
Infolgedessen stieg der Marktwert von GungHo Entertainment laut GamesIndustry auf nunmehr 15,1 Milliarden Dollar – knapp über Nintendos Marktwert von 15 Milliarden Dollar, und dicht hinter Activision–Blizzard, die auf 16,7 Milliarden Dollar taxiert werden.









ist wohl eher so dass grasshoppers wohl geschlossen wird sobald gung ho aktientechnisch nach unten geht wenn die bis dahin keinen millionenseller liefern.
Naja, ich finde das doch ganz schön extrem. Mit so einem “”simplen”” Spiel…Mag sein, dass das Interesse an dem Kram bald wieder sinkt, aber sie haben ja jetzt Grasshoper als entwickler gekauft. Wenn sie die ordentlich mit Geld versorgen, kann da schon was nettes bei rum kommen. Warten wir mal Killer is dead ab.
wow krass…finde es auch interessant, dass nintendos marktwert unter dem von activision liegt und das trotz solcher marken wie mario kart, die sich einfach mal 34 millionen mal auf der wii verkauft haben…
Klar 😀 Naja ist halt ein Android Spiel in ein paar Monaten hat sich der Hype gelegt aber probieren tu ichs auch mal :9 vllt machts ja für ein paar Tage Spaß.Aber kaum zu glauben ö_Ö
@ ChrisDiese nervigen kleinen Plastikeier, wo man Pixelviecher quälen konnte, bis sie verrecken? Nö, ist mir kein Begriff. ^^Da fällt mir noch mehr becheuertes (non-digitales) Spielzeug ein: Furby anyone? 😉
Klingt eher nach Onehitwonder als nach etwas nachhaltigem. Gung Ho, Gangnam Style, in ein paar Jahren kratzt das niemand mehr. Kennt noch einer Tamagotchi?
Hört sich natürlich wunderbar an für GungHo. Da muss natürlich noch mehr hinterher kommen, sonst riecht das nach fiesem Absturz in der Zukunft. Aber alle Achtung: 10 % der japanischen Bevölkerung ist schon beachtlich. 🙂
dachte immer gung ho wäre ein film mit michael keaton.wundert mich dass ein unternehmen mit läppischen 90 millionen monatsumsatz eine marktkapitalisierung von 15 milliarden erreichen kann.die nächste blase am aktienhimmel?
Kriegt ihr da auch immer kalte Füße, wenn fucking Handy Games so krassen Umsatz rausholen? oODer einzige Entwickler von Handygames bei dem ich so krasse Umsätze abfeiern würde ist Kairosoft.^^
Ist da nicht eher einige Kommas verrutscht?
Aber nur in den Umsätzen in diesem Jahr, Nintendo hatte ja letzes Jahr Verluste gemacht und ist jetzt wieder gerade so in den Schwarzen Zahlen aber dafür hat Nintendo noch genug Cash auf der Bank aus DS und Wii Zeiten.
oO
Ich kenn das spiel nicht….aber die leute haben doch alle nen Knall^^
gungho!
wat?