Das Ausmaß des Hacker-Angriffes auf Sony ist noch schlimmer, als der japanische Konzern bislang vermutet hat. Wie nun bekannt wurde, ist auch Sony Online Entertainment (SOE) (EverQuest, Star Wars Galaxies) von der Attacke betroffen. Laut Sony wurden Informationen von 24,6 Millionen Nutzerkonten des PC-Spieledienstes angezapft.
In einer offiziellen Stellungnahme heißt es hierzu: “Bei den möglicherweise entwendeten Daten handelt es sich um folgende Informationen, soweit wir diese von Ihnen erhalten haben: Name, Adresse (Stadt, Bundesland, Postleitzahl, Land), E-Mail-Adresse, Geschlecht, Geburtstag, Telefonnummer, Benutzername und gehaschtes Passwort.” Sony müsse allerdings davon ausgehen, dass sich der Hacker eventuell auch Zugang zu sensiblen Bankdaten verschafft habe – auch von mehr als 10.000 Kunden in Deutschland, Östereich, den Niederlanden und Spanien. So seien neben 12.700 Nummern von Kredit- und EC-Karten auch 10.700 Lastschrifteinzugsdaten mit Kontonummern aus einer “nicht mehr aktuellen Datenbank aus dem Jahr 2007” (wie Sony betont), gestohlen worden. Es gebe allerdings “keine Hinweise auf einen unautorisierten Zugriff auf unsere Haupt-Kreditkatendatenbank. Diese befindet sich in einer vollständig abgetrennten und sicheren Umgebung.”, bekräftigt Sony.
Wie Konzernsprecherin Michele Sturdivant im Wall Street Journal zitiert wird, handle es sich bei dem Vorfall nicht um einen “zweiten Angriff”. So gehe Sony davon aus, dass hinter der Attacke derselbe Hacker steckt, der für den Angiff auf das PlayStation Network verantwortlich ist. Der erst jetzt bekannt gewordene Vorfall habe sich am 16. und 17. April zugetragen, also noch einen Tag vor der Attacke auf das PlayStation Network. Der Konzern sei allerdings erst am vergangenen Montag auf das Problem aufmerksam geworden. Folgende Maßnahmen wurden laut Sony umgehend getroffen:
- Vorübergehend wurden sämtliche SOE-Spiele abgeschaltet.
- Eine externe, anerkannte Sicherheitsfirma wurde damit beauftragt, eine vollständige Untersuchung des Vorfalls durchzuführen.
- Es wurden unverzüglich Maßnahmen ergriffen, die Sicherheit von Sonys Netz-Infrastruktur zu erhöhen.
Im Rahmen des Angriffs auf das PlayStation Network hat sich auch Nick Caplin, Head of Communications bei Sony Computer Entertainment Europe, zu Wort gemeldet und dementiert Gerüchte, nach denen eine Gruppe versucht hat, gestohlene Kreditkartennummern an Sony zurückzuverkaufen: “Nach meinem Wissenstand sind die Berichte über eine solche Liste oder dass Sony die Möglichkeit angeboten wurde, so eine Liste zu kaufen, nicht wahr.”









@moshshocker: Wenn´s um den reinen Datenklau geht, ok. Dann hätte das sicher auch anderen Firmen passieren können bzw. ist es und wird es auch zukünftig passieren. Nimmt man aber die Informationspolitik, dann war die bei Sony unter aller Sau und dafür gib
@Funatic:ich sage ja nun auch nicht, dass ich sony aus der verantwortung nehmen will. das ist ja alles absolut richtig, was du schreibst. mein gedanke war lediglich der, dass man sich halt vielleicht einfach ein wenig WENIGER aufregen könnte.die sache ein
Hallo maverick 😉
Wer auch immer bei sony dafür verantwortlich ist sollte auf der Stelle Harakiri begehn
@moshhockernaja also die aussage “”kann passieren, ist passiert”” ist aber auch sehr, sehr billig. wenn eine firma von mir sensible daten will dann soll sie diese auch gefälligst so schützen das niemand anders drann kommt. kann sein das es dir egal ist das
Jaja schön und gut, sperren lassen und so weiter. Wofür? Was ich sagen will ist, dass das unnötiger Stress ist, den man sich nicht selbst verschuldet hat. Von daher sehe ich da kein Problem sich aufzuregen. Dafür muss ich mich nicht groß bei den Banken informieren…… 😉
Genau so isses…und das habe ich auch genau so gemacht…und ich lebe wiedererwarten immer noch.Mal sehen wie der Aufschrei bei anderen sein wird sobald seine Lieblingsfirma “”geknackt”” worden ist 😉
@moshschockersoll ich dich nächstes mal vorher um erlaubnis fragen wenn ich mich aufrege? du überschätzt dich gewaltig! ich rege mich ja nicht darüber auf, dass ich zur zeit nicht online zocken kann, sondern über die informationspolitik von sony (bei der
@Lord Raptor.Das mit dem konto Leer räumen ist ja nicht so dramatisch wie es viel darstellen. (zumindest in der Schweiz)1. Karte sperren lassen. 2. sollten doch missbräuche geschehen, wird das Kreditkarteninstitut für die Schäden aufkommen bzw. sich darum
@lord:naja..sagen wirs mal so…ich würd sie sperren lassen. ansonsten sehen aber auch ausgebeutete leute nicht zwangsläufig in die röhre…..man hat sehr wohl die chance sein geld von der bank zurückzubekommen!die rennen da nicht mit euren 10000 euronen
@BlackHGT und moshschockerbin zu 100% bei euch!
Ob du sowas nochmal sagen würdest, wenn sie dein Konto leer räumen?^^ Ich bezweifle es. Du hast schon teilweise recht, mich juckts auch nicht wirklich, aber nur weil ich keine Kreditkarte habe. Kann alle verstehen die sich aufregen.
wenn man nen grund hat sauer zu sein, dann ist man es auch oder?…..ehrlich gesagt finde ich das ein wenig schade, wie sich manche hier so derbe darüber aufregen! “”bock auf ne sammelklage””…wenn ich das schon lese muss ich die augen verdrehen. bleibt doch einfach mal auf dem teppich und regt euch nicht so künstlich auf. kann passieren, ist passiert…und wenn es eure firma wäre, dann würdet ihr sicherlich auch nicht direkt mit den ganzen fakten auf den tisch kommen, denn es geht um imagepflege. vielleicht haben sie die zahlen noch garnicht gehabt,..warum sollte man dann spekulieren. oder vielleicht hätte man den schaden früher abwenden können. was wäre dann gewesen? da kann man schneller was kaputt machen, als einem lieb ist, und deswegen kann ich das forsche vorgehen von sony sehr gut verstehen, auch wenn ich es damit nicht selbstverständlich rechtfertigen will.klar haben die herren von sony auch fehler gemacht, aber man muss sich deshalb nicht als wichtigtuer aufstellen und mit dem finger auf sony zeigen und stehts rummeckern…””ich hätte richtig bock auf eine sammelklage!””schade das deutschland selbst in jüngeren köpfen den trend des jammervolkes mitmacht….!
Ich sehe das nicht so schwarz. Den Punkt das Sony eine externe Sicherheitsfirma eingeschalten hat zeugt für mich davon dass sie die Situation ernst nehmen und das sie lieber experten damit beschäftigen als selber etwas zu basteln was nach hinten los gehen kann. Den Vorwurf der späten Kommunikation kann ich auch nicht ganz teilen. Es waren doch ca. 5 Tag bis sie alles offengelegt haben. Wenn ich eine grosse Firma währe würde ich wohl auch nicht schneller Kommunizieren. Zuerst musste man wohl erst feststellen was passiert ist und in welchem Ausmass. Das alleine dauerte bestimmt schon ein paar Tage. Danach muss man ja auch noch alle etwas dokumentieren und Aufarbeiten das man es der Öffentlichkeit weitergaben kann. Das andere gross Konzerne wesentlich schneller Kommunizieren würde mich wundern. Die Müllen drehen langsamer je grösser sie werden.
@Asaziel: Sony kriegt´s nicht auf die Eier, weil sie lahmgelegt wurden. Das ist anderen Firmen ja auch schon passiert. Für die unterirdische Informationspolitik allerdings haben sie es nicht anders verdient.Und solche Attacken sind eigentlich immer profes
Harm Bengen, der bekannte Karikaturist, hat zu dem Thema eine schöne Karikatur für die morgigen Zeitungen veröffentlicht. Wer sie sehen möchte, muss nur dessen Internet-Auftritt besuchen.
Meine Versuch:Irgendeiner von Anon, machte bei der “”Sony Mitarbeiter Data Mining”” einen interessanten Fund. Und dank diesem Fund, fand er Zugang in das Netzwerk. Und als er beim “”Beweise ich war Drin!”” Dateien kopieren, das ganze System runter gefahren wurde. Bekam er nun Muffen sausen, und der Rest kam von allein. Entweder Sony geht an die Öffentlichkeit, oder der “”Hacker”” präsentierte seine “”Trophäen””. Sony hatte noch nicht die Eier, sondern musste erst ein “”Externes”” Sicherheitsteam zur Hilfe holen. Das sagt nicht gerade viel aus für Sony’s Sicherheit Team.
^ Bis halt tatsächlich Bankkonten in größerer Zahl leer geräumt werden oder ähnliches. KA wie realistisch das ist, aber die Gefahr scheint doch irgendwie gegeben.Vielleicht stecken aber auch wieder nur die Geheimdienste dahinter, die mit den Informationen nur “”unser Bestes”” wollen. Anderseits wäre ich enttäuscht wenn die so primitiv vorgehen müssten. 😉
Sony kriegt jetzt die geballte Wucht ab, weil sie die Ersten sind. Andere Firmen bekommen da auch noch richtige Probleme, vielleicht sogar noch schlimmere als Sony, aber dann werden die Beschwerden nicht mehr so massiv ausfallen, weil es bis dann einfach schon nix neues mehr ist.
Sehe es genauso, dass die Informationspolitk einiger japanischer Firmen mehr als zu wünschen übrig lässt. Sony hätte gut daran getan, gleich das ganze Desaster zu offenbaren, anstatt so nach und nach mit der Wahrheit rauszurücken. Ob die Herren in der Führungsetage sich dessen überhaupt bewusst sind?
die erzählen einem bei sony doch grad was sie wollen…aber was erwartet man von einem japanischen unternehmen? auf ne sammelklage hätte ich inzwischen so richtig bock!
Solche Angriffe an sich werden wir noch häufiger sehen, vor allem auch in anderen Bereichen als Videospielen. Nur gehen andere Firmen hoffentlich anders damit um und informieren ihre Kunden besser.
tja und wiedermal hat sony falsche zahlen rausgegeben. erst sich ne woche zeitlassen bis überhaupt mal ne meldung an die kunden rausgeht und dann peinlich die zahlen nachbessern müssen. so ruiniert man sich den guten ruf!
2007Was habe ich da noch Gespielt? Everquest? Star Wars? geht meine eMail aus 2007 noch?.. Herje
jub riesen Imageschaden für Sony… aber ich hatte zum Glück immer PSN Punkte also ohne Kreditkarte 🙂
@erkoAber es stimmt.
@Lord RaptorYup!ich auch nicht.Das ist ein echter sauberer Tritt in die Eier.
Die armen Sony Mitarbeiter, die sich dafür verantworten müssen.^^ Würde nicht gern in deren Haut stecken.
Naja, ob nun 75 Millionen oder 100: Das macht den Kohl auch nicht mehr fett.