Gibt es für einen Videospieler ein schöneres Gefühl, als einen Titel wirklich komplett durchgespielt zu haben? Wenn man einem Interview von IO Interactives Tore Blystad mit dem britischen OPM Glauben schenkt, wird dies bei Hitman: Absolution nur bei rund 20 Prozent der Käufer der Fall sein. Dies hängt allerdings nicht mit dem Schwierigkeitsgrad des Titels, sondern dem Zeitmangel der Konsumenten zusammen – und dies sei frustrierend.
Blystad beruft sich dabei auf Erfahrungswerte, die das Unternehmen im Laufe der Jahre gesammelt habe. Demnach würde die überwiegende Mehrheit an Käufern ein Spiel nie zu Ende spielen oder höchstens nur einmal durchlaufen und nie wieder zurückkommen. Hitman: Absolution sei aber darauf ausgelegt, den Konsumenten bei mehreren Durchgängen in seinen Bann zu ziehen.
Auch der alte Kniff, die Reihenfolge der Levels zu verändern, um den Spieler längerfristig zu motivieren, ginge in diesem Fall nicht, weil die Levels auf die Story ausgerichtet seien und man deren Anordnung somit nur sehr bedingt ändern könne. Im Prinzip werde der Spieler die einzelnen Abschnitte in der Reihenfolge ihrer Entstehung zu Gesicht bekommen (müssen).
Tests mit Hitman: Absolution hätten jedoch auch ergeben, dass die Leute das Action-Adventure dauerhaft wegen seines Humors schätzten und das sei ein gutes Gefühl, da dessen Implementierung ebenfalls sehr schwierig sei.









@ KanonengießerDass ist dann dein eigenes Pech. 😉
Ich spiele jedes Spiel durch, aber praktisch nie ein zweites Mal. Da ist für mich einfach zuwenig Neues vorhanden.Viele Games würde ich gerne nach einer Zeit wieder spielen, aber bei zu komplexen Steuerungen fällt der Wiedereinstieg einfach (zu) schwer, beispielsweise Batman: Arkham City.
Als Multiplattformuser werde ich oft von so vielen Titeln im Monat erschlagen, dass ich nur einen Bruchteil überhaupt durchspiele, viele spiele ich gar nur an und andere wandern ungesehen ins Regal …
Equipo, es gibt auch Leute, die lassen angefangenes einfach liegen….geht mir bei Enslaved so 😉 Und grade, wenn es “”Blockbuster”” regnet, fällt es einem eventuell doch schwer bei bestimmten Titeln weiterzuspielen….. lol
Also ich spiele auch alle Games die ich habe durch. Aber das meiste davon nur 1 mal. Mir geht es nicht um die Erfolge, mir geht es darum die Atmosphäre des Spiels einzufangen. Wenn man das Spiel nochmal durchzockt, kommt diese nicht ganz so gut auf. Also mir reicht ein Durchgang im Normalfall (Ausnahmen gibt es immer, Darksiders starte ich nun gerade nen Neudurchgang).@Danijel78: Für mich ist ein Hardcore Gamer eher jemand, der das Spiel genießt, sich auch mal Zeit nimmt einfach stehen zu bleiben, die Landschaft zu genießen, der Musik lauscht und sich Gedanken um die Story macht. Jemand der Spiele einfach nur auf höheren Schwierigkeitsgraden durchdaddelt ist für mich lediglich ein einfacher Zocker :O
Das Interessante an der Sache ist:Saints Row spiele ich gerade zum zweiten Mal durch und andere Games maximal einmal oder lege sie einfach ins Regal und denke mir das ich das später nochmal angehe. Bayonetta ist da ein gutes Beispiel für. Wenn sowas allerdings erst mal im Regal liegt dann war es das normalerweise… Es hat also, zumindest bei mir, viel mit der Spielmechanik zu tun. Ähnlich wie WNxKraid das schon gesagt hat.
ich spiel grundsätzlich fast alles durch, was mir ins laufwerk kommt. es sei denn, das spiel nervt richtig. ninja gaiden 3 war zum beispiel hart an der grenze. spiele die auf mehrfachdurchgänge ausgelegt sind, spiele ich grundsätzlich auch mindestens 2 mal. die zeit dazu habe ich aber auch nur, weil ich genial bin und studium und arbeit daher weniger zeit brauchen. das glück hat natürlich nicht jeder…
Ich spiel alles durch. Hartz 4 FTW!
Wenn mich die Lösungsmöglichkeiten nicht wieder so erschlagen wie bei Blood Money. Das habe ich auch nie durchgespielt weil ich den Ansatz des Spieles nicht verinnerlicht hatte. Variable Lösungswege in den Missionen, den richtigen Weg mußte man aber erst mühsam selbst herausfinden. Alle abknallen bedeutet den sicheren Tod. Den richtigen Weg zu gehen kostet aber auch manchmal ein Dutzend Leben.
naja ich kann das durchaus nachvollziehen ich habe aus beruflichen gründen leider nicht mehr so viel zeit für mein hobby und teilweise auch in meiner freizeit viel zu tun. das problem ist dann das bis man ein spiel überhaupt mal wieder anfängt es dutzende neue gibt die einen interessieren. geht mir im mom so mit skyrim spiele daran wegen zeitmangel seit monaten und sehe immer mehr neue spiele die ich auch gerne spielen würde. so kanns gehen.
Zu N64 Zeiten passierte mir das selten. Einzig bei Body Harvest bin ich nie über das dritte Level hinaus gekommen, was hier aber eindeutig am Schwierigkeitsgrad lag.Ander Spiele, gerade wenn Nintendo und RARE drauf stand, wurden immer zu 100% (manche sogar zu 101%) gelöst.Neben dem Überangebot an guten Spielen, sehe ich aber noch andere Gründe für nicht durchgespielte Spiele.Zum einen machen immer komplexere Spielmechaniken den Wiedereinstieg in ein Spiel nicht gerade leicht.Zum anderen hat man zu oft das Gefühl das ganze artet zu stark in Arbeit aus und bringt auf diese Weise wenig Spaß.Mal ganz zu schweigen von den oft sehr repetativen und monotonen Spielabläufen.Wenn ein Spiel außer toller Grafik (Grafikblender) und einer halbwegs guten Geschichte nichts zu bieten hat, dann braucht man sich als Entwickler nicht über mangelnden wiederspielwert beklagen.Nicht das irgendetwas davon jetzt unbedingt auf Hitman Absolution zutreffen muss, ist eher eine allgemeine Aussage.
in zeiten “”wo”” leute auf online-games total verjunken und 24:7 cod, wow, lol etc etc spielen kann ich das mit dem zeitmangel irgendwie nicht ganz nachvollziehen^^ ich denke es liegt eher an dem zeitgeist á la “”oh ok guck ich mir mal an, jo is gut, ich legs wieder weg oder jo is schlecht, ich legs wieder weg… gibt ja noch etliche andere angebote in die ich kurz mal rein gucken will. “”
RDR haben meines Wissens auch nur um die 10% durchgespielt, traurig aber wahr. =(Ich muss sagen, früher (zu Kindertagen) habe ich Spiele auch recht oft nicht durchgezockt, aber hauptsächlich weil ich noch recht blind zugegriffen habe. Heutzutage spiel ich so ziemlich jedes meiner Spiele durch.@ KanonengießerUnd was hindert einen daran das Spiel einfach erst später zu spielen? lol
Dann bringt nich alles gleichzeitig im Herbst/Winter raus…..das könnte abhilfe schaffen!
Das stimmt durchaus, was der Herr da sagt. Tatsächlich spielen die wenigsten meiner Zocker-Bekannten einen Titel wirklich durch. Das ist einmal auf Zeitmangel zurückzuführen aber auch weil eher die Minderheit von denen wirkliche (Hard)Core-Gamer sind, denen zwischendurch nicht die Motivation abhanden kommt weil sie ständig einer nicht aufhören wollenden Flut an qualitativ guten bis hervorragenden Spielen gegenüber stehen die ebenfalls um Aufmerksamkeit buhlen. Beispielsweise haben nur 6% aller Dead Space 2-Spieler dieses superbe Game auf Zealot-Schwierigkeit durchgespielt(wird im Hauptmenü oben im News-Flash angezeigt). Der Schwierigkeitsgrad bei dem das Spiel erst richtig fesselnd wird und m.M. nach eigentlich gespielt werden sollte. Das sagt doch schon einiges.
Mein erster Gedanke bei der Schlagzeile war: “”…weil wir das Ende erst per DLC nachreichen werden, und da hat ja keiner von euch Bock drauf.””