Auf der GDC 2012 kritisierte Mega Man-Schöpfer und Resident Evil-Produzent Keiji Inafune die Spielebranche seiner Heimat: “Die japanische Spiele-Industrie ist wie der “Frosch im Brunnen” geworden – sehr engstirnig”, erklärte Inafune in einem Vortrag namens “Die Zukunft der japanischen Spiele”. Wer mit dem asiatischen Gleichnis vom “Frosch im Brunnen” nichts anfangen können sollte – man kann sich schon denken, was es bedeuten soll: Die quakende Amphibie hält ihren Brunnen (und sich) für das Größte auf Erden – unwissend, dass es auf der Welt noch ungleich größere Wasserstellen gibt…
“Das Bewusstsein und der Wunsch zu gewinnen ist verloren gegangen. Wir, die Japaner, haben dies alles vergessen. Wir wuchsen in einer Zeit auf, in der wir gewohnt waren, zu gewinnen. Irgendwann wurden aus diesen Gewinnern aber Verlierer – und dies nicht zu erkennen oder nicht zu akzeptieren, hat zum tragischen Schicksal der japanischen Spiele beigetragen.” Laut VG247 sagte der ehemalige Capcom-Mann, ihm sei es sogar schon “peinlich” ins Ausland zu reisen, wo japanische Spiele nur noch als “Trip in die Vergangenheit” gelten. “Sie sind jetzt nur noch große, große Erinnerungen”, sagte er in bezug auf den Einfluss japanischer Entwicklungen auf die heutige Spielewelt.
Inafune arbeitet übrigens gerade an einem Vita-Titel mit einem “neuen Helden”.









Aber das muss er, den der Erfolg von Cod ist Beispielos. Welcher Entwickler wünscht sich nicht so einen Erfolg. Im Moment versuchen sie es alle, EA, THQ etc. Und sie scheitern alle weil sie das bestehende einfach nur kopieren, statt es weiterzuentwickeln. schau dir doch Moh und homefront an, das ist Stangenware. Und im Moment reicht schon eine Stange…
Ich weiß gar nicht, was er hat: Die japanischen Spieleschmieden dominieren den internationalen Markt halt nicht mehr, gute Spiele, die sich nebenbei auch noch verkaufen, gibt’s doch aber. Inafune sollte vielleicht nicht gerade Activision zum Vergleich heranziehen, wenn es um den Erfolg westlicher Studios/Hersteller geht.Denn dann kann er seinen Kopf wirklich mal in den Sand stecken…
ja eben, bei Auto und Motorrädern kennt man das ja. Gucken was momentan Stand der Technik ist, es nachmachen und dann radikal verbessern. Dass sie jetzt nurnoch versuchen dem tollen Westen hinterher zu laufen ohne denen gleich zu zeigen, wie es richtig geht kennt man ja so nicht.
Die Japaner waren ja auch noch nie dafür bekannt große Erfinder zu sein. Ohne den anerzogenen grenzenlosen Ehrgeiz und Arbeitswillen wären die Japaner nach dem Krieg nicht aus ihrer Depression gekommen in der sie übrigens auch heute wieder stecken. Momentan kommen mir die Japaner sehr planlos vor.Sie entwicklen zwar nach wie vor gute Videospiele, erfunden wurden sie aber in den USA. Diese Eigenschaft Produkte zu kopieren und dann verbessert auf den Markt zu bringen hat Jahrzehnte lang funktioniert. Heute scheint vielen jungen Japanern das Kulturbewusstsein zu fehlen. Alles was aus dem Westen kommt ist super, alles aus dem eigenen Land ist out.
Ich glaube die haben sowas schon lange erkannt. Sonst würden ja nicht ständig irgendwelche japanischen Gears of War Klone entstehen, die es im besten Falle gerade noch schaffen halbwegs gut zu klauen aber weiterntwickelt wird da nichts.So ein Verhalten kann einem schon peinlich sein aber es gibt ja auch andere japanische Entwickler, die immernoch zu den Besten der Branche gehören, wie z.B. From Software.
Das bringt für viele japanische Entwickler aber auch das Problem, dass man entweder möglichst günstig nur für den Heimatmarkt produziert, weil die Absatzzahlen global eher klein sind, oder eben auf weltweiten Erfolg mit entsprechendem Risiko setzt, da aber auch mal Neuerungen wagt.Übrigens sind ganz bestimmte Serien japanozentrische Ausnahmeerscheinungen. Die sollte man nicht unbedingt als generellen Maßstab nehmen.
Mag ja sein das der Herr Inafune Recht hat, aber wenn “”One Piece”” nach 3 Tagen über 600.000 Einheiten verkauft, und Binary Domain und Mass Effect 3 eben nicht, dann sind die Kunden (ergo die Japaner) aber auch Mitschuld. Was bringt es wenn die japanischen Entwickler tolle neue Spiele machen wenn die Kunden immer den selben Müll haben wollen?
Ich mein er pauschalisiert immer und übertreibt auch aber seit der PSone hat sich in Japan echt nicht mehr viel getan und der Westen hat fatal aufgeholt bzw die Japaner eigentlich schon überholt.