Der Macher von Katamari Damacy und Noby Nobi Boy geht, wie von Namco Bandai bestätigt wurde, seine eigenen Wege. Über die Umstände der Trennung schweigt sich Namco Bandai zwar aus, es liegt aber der Verdacht nahe, dass eine Aussage, die Takahashi in einem kürzlich erschienenen Interview machte, der Grund sein könnte.
In besagtem Interview bezeichnet Takahashi seinen damaligen Arbeitgeber als “so lala” Unternehmen. Jahre zuvor schon dürfte sich Takahashi nicht gerade beliebt bei seinen Bossen gemacht haben, als er sich allgemein gegen Videospiele aussprach in dem er sagte “Kinder sollten besser draußen spielen”.
Da Takahashi laut eigener Aussage auch nicht mehr richtig glücklich mit seiner Berufswahl war, ist eine einvernehmliche Trennung durchaus wahrscheinlich. Für alle, die sein jüngstes Werk – den skurillen PSN-Titel
Noby Noby Boy – nicht kennen, hier ein kurzer Clip:




















Ein wirklich kreativer Kopf. Ich hatte mit Noby Noby Boy & Katamari Forever viel Spaß auf der PS3. Bin gespannt, ob wir zukünftig nochmal einen Titel von ihm in den Händen halten werden!
Schräg, in der Tat. Aber es war ach ein Spiel, dass mit einigen Konventionen gebrochen hat, und anstelle von Herausforderung nur auf Experimentieren gesetzt hat. Einen derart Experimentierfreudigen Entwickler zu verlieren, ist ein Verlust für die Branche. Der mäßige Erfolg von nobynobyboy hat auch deutlich gezeigt, dass Videospiele mit spielen an sich nicht mehr viel gemein haben. Was deutlich im Vordergrund steht, sind Konflikt und Herausforderung. Es tritt eher der Spaß am Sieg als der Spaß am spielen ein. Der unbedingte Wille zum Sieg macht auch meist den Unterschied zwischen Core- und Casual-Gamern aus. Nun, wenn Takahashi das ändern wollte, kann ich seinen Frust durchaus verstehen. Jetzt, wo er geht, kann er zumindest sagen, dass er es versucht hat. Schade, dass nichts daraus geworden ist. Zumindest hat er mit den Katamari-Spielen ein Erbe hinterlasen, dass andere vielleicht inspiriert.
ach jaa .. NobyNobyBoy ..was für ein trip ^^