Bereits 1950 ertüftelte der Mathematiker Alan Turing einen Test, der es ermöglichen sollte, herauszufinden, ob eine Maschine menschliche Intelligenz besitzt: Ein Mensch führt eine Befragung -via Textbotschaften- mit zwei unbekannten und für ihn nicht sichtbaren “Gesprächspartnern” durch – von denen einer ein Rechner ist, der nur vorgaukelt, ein Mensch zu sein. Am Ende muss sich die Testperson entscheiden, wer von den beiden Befragten die Maschine ist. Gelingt ihr das nicht, hat die Maschine gewonnen.
Eben dies ist laut PHYS.ORG Forschern der University of Texas gelungen – mit einem Bot für Unreal Tournemant 2004. Das Szenario war etwas anders, hatte aber das gleiche Ziel: Hier mussten die Testpersonen herausfinden, welche Bots im Spiel vom Rechner gesteuert waren. Mittels Extra-Waffe konnte man markieren, wen man für Mensch oder Maschine hielt. Ergebnis: 52% der Markierungen kennzeichneten “UT^2” (siehe Bild) von Miikkulainen, Schrum und Karpov als “menschlich”. Dem “Mirrorbot” des Rumänen Polceanu wurde ebensoviel Menschlickeit attestiert, weshalb sich beide den Gewinn des Wettkampfs teilen.
Menschliche Spieler kamen übrigens (durchschnittlich) auf eine “Menschlichkeitsrate” von niederschmetternden 40%.









Für UT keine schlechte Werbung, jedoch finde ich es sehr rätselhaft wie man durch einen Ego shooter herausfinden soll ob ein mensch oder eine Maschine vor einem sitzt, da die Nachfrage an typisch menschlichem verhalten doch sehr gering ist.
Sowas würde dem aktuellen DoA5 gut tun. Die KI in dem game is der horror.
Hört sich an als wollten die einfach mal etwas UT zocken.
Dazu kommt das Spieler die über der Norm hinaus gut sind generell gerne und schnell als Cheater und Botter verschrien werden!! Das spiegelt sich ja dann auch in den 40% im letzten Satz gut wieder!
Das ist aber a) kein Turing-Test im eigentlichen Sinn und b) die Vorspielung menschlichen Verhaltens.Abgesehen von der kleinen Tatsache, dass der Turing-Test eh sehr umstritten ist. 😉