Life is Strange – unsere gamescom-Eindrücke

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Dontnod goes indie – zumindest so halb. Denn was Produktionsqualität angeht, wirkt das neue Spiel der Remember Me-Macher durchaus hochwertig und professionell. Allerdings verfolgen Sie ganz gezielt den Stil von Indiefilmen wie Juno: Ruhige Musik der Kategorie “Singer/Songwriter”, auffällige Optik und eine Geschichte mit einer gewissen Ernsthaftigkeit.

In Life is Strange schlüpft Ihr in die Rolle der Schülerin Max Caulfield, welche nach fünf Jahren Abwesenheit in ihre Heimat Arcadia Bay zurückkehrt. In der fiktiven Stadt im US-Staat Oregon erfährt sie vom mysteriösen Verschwinden ihrer Mitschülerin Rachel – während die Allgemeinheit davon ausgeht, Rachel sei weggelaufen, vermutet Max’ Freundin Chloe, dass mehr hinter der Sache steckt. Zusammen versuchen die beiden nun, Licht ins Dunkel zu bringen.

Während der Gamescom-Präsentation war ich schon nach kurzer Zeit sehr angetan von Dontnods Adventure. Die Atmosphäre ist angenehm bedrückend, trotz Teenie-Thematik wirkt das Spiel sehr erwachsen und die Gemälde-artige 3D-Grafik gefällt mir schon in dieser sehr frühen Version sehr gut. Spielmechanik und Distribution erinnern an die Telltale-Adventures. Life Is Strange wird in Episoden erscheinen.

Den spielerischen Clou habe ich Euch bisher jedoch verschwiegen: Protagonistin Max kann in begrenzter Form die Zeit zurückdrehen. Diese Fähigkeit benötigt Ihr nicht nur zum Lösen von Rätseln, sondern sie ermöglicht Euch auch, Dialoge zu wiederholen und den Ausgang dieser zu verändern. Eure Entscheidungen und Handlungen verändern den Lauf der Geschichte. Wie gesagt, wirkte bereits die präsentierte frühe Version sehr interessant und ich freue mich schon jetzt sehr auf die erste Episode.

3 Kommentare
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20. August 2014 19:08

egal wann es losgeht, das dinge ist Gekauft!

DS_Nadine
20. August 2014 15:37

Gibt es irgendwelche Infos wann es losgehen soll?