Milo lebt – und zieht von England nach Amerika

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Auf der TED 2010 in Oxford gab es neue Lebenszeichen vom Kinect-Kind Milo. Der Junge kommt aus England und ist gerade mit seinen Eltern nach New England umgezogen. Beide Elternteile arbeiten und haben wenig Zeit für ihn. Da kommt Ihr ins Spiel. Als eine Art Assistent müsst Ihr Milo beschäftigen. Zu Beginn der knapp 15 Minuten langen Demo stritt Milo mit seinen Eltern, die aber wohl nicht im Bild zu sehen waren. Während der Demonstration sprach der Spieler mit Milo über den Streit und räumte während Milos Abwesenheit sein Zimmer auf. Milo bemerkte dies und freute sich darüber. Außerdem munterte der Spieler Milo auf und forderte ihn auf, eine Schnecke zu zerquetschen, was er, nachdem er Zweifel an der Aufgabe geäußert hatte, auch tat.
Milo soll durch ein “cloud-computing System” lernen. Das heißt, je mehr Menschen mit Milo weltweit spielen, desto mehr Informationen bekommt der Junge und desto klüger wird er.

Peter Molyneux möchte seine eigenen Erlebnisse mit seinem Vater im Spiel verarbeiten. Außerdem stört es ihn, dass die meisten Spiele und Medien keinen Bezug auf den Spieler nehmen. Milo soll das ändern.

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LaLaLand
15. Juli 2010 23:07

Oh Gott, ich war bei Fable 2 schon immer um den Hund besorgt…

captain carot
15. Juli 2010 17:56

Klar, am Besten sich individuell entwickelnde KI´s, die ein echtes Eigenleben führen. Die zu töten käme dann aber einem Mord ziemlich nahe. 😉

16 Million Shades of Colour
15. Juli 2010 12:56

@ captain carot Auch diesen Bedarf erfüllt Milo aber nun mal allenfalls leidlich. Deshalb bleibe ich dabei: Für Frauen und Mädchen ist Milo kaum interessant. Wer bleibt? Wer hat Bedarf mit einem 12-jährigen Jungen abzuhängen?

captain carot
15. Juli 2010 10:17

@16M: Supernanny, straffällige Jugendliche und die strengsten Eltern zeigen doch, auch für verzogene Kinder und die Vorführung grobster Erziehungsfehler besteht großer Bedarf in der Gesellschaft.

Saldek
15. Juli 2010 10:15

Warum wird hier eigentlich die Zielgruppe diskutiert? Die Zielgruppe von Seaman waren Gamer, wie immer größtenteils männlich.Jetzt kommt das Konzept technisch etwas verbessert mit einem Jungen als Chara…und plötzlich soll die Zielgruppe Mädels und Frauen seien? Es geht hier nicht um Alter, Geschlecht, den Protagonisten. Es geht um die Interaktion mit einer künstlichen Intelligenz. Eine Tech Demo.Warum soll sich ein männlicher Gamer nicht mit Milo unterhalten? Gut ich meine Seaman hat den Spieler damals derbe beleidigt und mit Kot beworfen (http://firoball.de/pictures/seaman.txt), aber im Grunde ist es doch das selbe Spiel.

16 Million Shades of Colour
15. Juli 2010 8:11

@ Disco Victim Ähm… ist Dein Beitrag an mich gerichtet? 😕

Disco Victim
15. Juli 2010 1:46

Tja Millilein, Pech gehabt, das Folgende erspart mir einiges an bla bla “” weibliche Spieler bekommen eine Schmetterlingsjagd präsentiert””zu lesen bei 4players.deZick hier jetzt net rum ;oIch sag nur, Erfahrung. Finde deinen Frieden.

16 Million Shades of Colour
15. Juli 2010 0:46

@ captain carot The Sims ist angesichts des Erfolgs von Reality Shows und Daily Soaps ja durchaus nachvollziehbar. Aber was Milo angeht? Sorry, zwar geht Probieren über Studieren, aber meine Prognose ist da eher düster, was Frauen und Mädchen betrifft. Eh

captain carot
15. Juli 2010 0:35

@16 M: Wer bitte würde ein Spiel spielen, in dem man den stinknormalen Alltag seiner Figur durchleben muss?Wenn es richtig präsentiert und aufgemacht ist abermillionen Sim Fans.: Ich finde einfach die Wahnsinnsdiskussion zur Zeit völlig daneben.

16 Million Shades of Colour
15. Juli 2010 0:30

@ MartyMAC Meinst Du [url=http://www.youtube.com/watch?v=Ji_1UQU–ig]das hier[/url]? XD

16 Million Shades of Colour
14. Juli 2010 22:50

Die Frage ist ja auch, wer überhaupt Interesse hätte, ein solches Spiel zu spielen. Disco Victim meinte dazu: Mädchen und Frauen. Auf die Idee wäre ich nie gekommen. Denn mir wäre neu, dass Mädchen und Frauen irgendeinen besonderen Wert darauf lägen, mit irgendwelchen 12-jährigen Jungs abzuhängen. Es sei denn vielleicht, es handelt sich um den eigenen Sohn bzw. den (angehenden) Freund. Doch danach sieht’s bei Milo auch nicht aus. Dann doch eher ein virtueller Pony-Hof.

LaLaLand
14. Juli 2010 22:22

carot: 1. so isses (zur pädodiskussion)2. ja, die gabs gleich. Der Bund Deutscher Polizeibeamter hat auch gleich einen “”Petz Knopf”” gefordert. Ganz im Ernst. Der sollte in jedem Browser sein und sobald man eine böse Seite findet einfach drücken.

captain carot
14. Juli 2010 21:46

Diese ganze Pädophilendiskussion ist echt Schwachsinn. So viele Pädophile gibt´s auch nicht, die mesiten Kinderschänder sind nämlich nicht pädophil sondern suchen eher ein besonders schwaches Opfer.@Xisuex: 90% im unmittelbaren Umfeld, da sind Pfarrer und Sporttrainer mit drin, das sind aber meist auch weniger die großen Gewaltverbrechen (macht´s nicht harmloser).: Schön erklärt, nur eines hast du vergessen: Wenige Monate nach Ursels Sperrankündigung sind schon erste Politiker mit Sperrforderungen für rechts- und linksextreme Seiten, Urheberrechte verletzende Seiten und angeblich einige investigative Webseiten auf den Plan getreten.@topic: Eigentlich müssten das doch gerade die Babypuppen an Schüler verteilenden Amis toll finden, kann man so doch erstmal ein virtuelles Kind verziehen.Wahrscheinlich käm´s besser an, wenn man Milo den Umgang mit Hand- und Faustfeuerwaffen beibringen könnte und er später im Spiel aus Versehen seine kleine Schwester abknallt, danach täglich zum Psychiater gefahren werden muss…

Saldek
14. Juli 2010 20:58

Mal was anderes. Warum bastelt er an einer Techdemo die nie als Game kommen soll und zeigt NICHTS vom angekündigten neuen SYNDICATE auf der E3???Frechheit!!edit: oder hat Syndicate mit ihm gar nix mehr zu tun?

xisusx
14. Juli 2010 20:22

wer hats gewußt? etwa 90% spielt sich in der Familie ab.nehme mal an 90% nicht.

xisusx
14. Juli 2010 20:16

@Lala LandDanke für die Info.Dachte ich´s mir doch! Also doch nur ein Vorwand!

Disco Victim
14. Juli 2010 18:26

Wenn du mich meinst LaLa… ich sag ja, is absurd :)Bei kleinen Mädels wären die Reaktionen wahrscheinlich noch schlimmer….@Tobias: genauso sehe ich das auch, er hats aber echt unglücklich gewählt. Abenteuer aus der Ego- Sicht mit einem auf dich reagierenden Mitstreiter und umgekehrt, stell ich mir echt interessant vor. Stellt euch mal so ein Spiel vor, mit Uncharted Inszenierung, wow!Sowas ist uns Molyneux schuldig.

LaLaLand
14. Juli 2010 18:18

Seiten Sperren kann der deutsche Provider bei dem der Surfer ist. Also kann man alle Seiten Sperren. Er schleust sie einfach nicht zum Endnutzer.Seiten Löschen müsste der Serveranbieter auf dem die Seite gehostet wird und wenn der sonstwo sitz…Unabhängig davon bringt das nix. Das ist nur ein Hintertürchen, um den Leuten überhaupt Seitensperrungen und damit Zensur schmackhaft zu machen. Man nimmt einfach den Bereich Kinderpornos und schon kann man nix mehr dagegen sagen. Ob es was bringt oder nicht wird gar nicht mehr diskutiert. Als nächstes werden dann Seiten von indizierten Spielen gesperrt, so ist das halt.

xisusx
14. Juli 2010 18:01

@Tobias KujawaRecht hast!Schon einer einmal eine Reportage von Arte zum Thema “”Pädophiler Kindermissbrauch”” gesehen?Unterscheidet sich nämlich ein wenig von der sonstigen Privatsenderhetze.und noch eine Frage? Warum werden Internetseiten mit pädophilem

LaLaLand
14. Juli 2010 16:23

Was wär denn mit einem Mädchen? Dürfts ein Mädchen sein?Mir kommt das Ganze bei 16Mill.. eher wie ein rorschach test vor. Ich kann mir so einen Gedankengang sonst echt nicht nachvollziehen.

Disco Victim
14. Juli 2010 15:23

: kommt auf die Zielgruppe drauf an 🙂 Wie gesagt, ich denke die Hauptzielgruppe sind nicht Männer, nicht Jungs, sondern Frauen/ Mädchen, gegeben es erscheint.Mei, mit Dramas bleibt die Welt wach :)Hat während der show ein Mann oder eine Frau mit M

Saldek
14. Juli 2010 14:50

Tamagotchi ist vielleicht nicht ganz richtig. Ein Tamagotchi pfegt man, füttert man, wäscht man usw.Hier gehts denke ich nur darum die Möglichkeiten der virtuellen Interaktion zu zeigen, die Kinect und 360 ermöglichen. Vielleicht sollte man tatsächlich einfach den Avatar austauschen und gut. Pädophile Absichten würde ich Molyneux hier allerdings nicht unterstellen wollen. Es ist ein schwieriges Thema, das hätte Molyneux allerdings wissen müssen.

Saldek
14. Juli 2010 14:40

Was genau ist krank? 1) Die soziale Interaktion mit einem NPC? Sprich quatschen usw mit virtuellen Figuren ala Seaman = Vereinsamung usw?2) Ein Kind-NPC an dem sich Pädophile aufgeilen könnten?3) Diverse Möglichkeiten der Interaktion, z.B. die zerquetschte Schnecke?Oder die Kombination oder wie? Komme da nicht ganz mit.In Spielen eine Schnecke zertreten lassen.. das mag für Tierfreunde wie mich moralisch fragwürdig sein, aber ich meine, wieviele Menschen haben wir virtuell in GTA mit nem Baseballschläger verprügelt, wie viele Prostituierte erschossen? Bei CoD Zivilisten niedergemäht? Warum jetzt der mahnende Zeigefinger?Oder geht es um die Interaktion? Das man Milo kranke Sachen befehlen könnte? Milo ist eine virtuelle Figur, er kann nur das, was MS programmiert. Es wird also nicht möglich sein Milo zu befehlen 05.30 Uhr automatisch die Xbox einzuschalten und euch mit einem Madonna Song zu wecken. Oder einen Strip hinzulegen.Diese anscheinende Interaktivität funktioniert auf Messen doch nur deshalb so gut, weil das Team genau weiß WAS mit der Anwendung möglich ist.edit:@Disco: das sich einige wenige Leute in ihrer Fantasie an solchen Kommentaren augeilen wird man leider nie ausschließen können. Die Frage ist: sollte man deswegen Milo durch einen 50-jährigen bärtigen Mann ersetzen? Für Pädophile reicht schon der Milo-Avatar um sich aufzugeilen, genauso wie sich hier unzählige User an den DoA Beachvolleyball Mädels aufgeilen. Nicht missverstehen: die DoA Girls sind erwachsen klar, aber gezeichnete oder virtuelle Figuren können eben auch IMMER Lustobjekt sein. Das will ich sagen. Das Problem sieht man doch auch bei vielen Mangas mit jap. Schulmädchen + ultrakurzen Röcken. Ich verstehe also auf jeden Fall die Problematik die hier angesprochen wird. Ich halte die Reaktionen aber eben für etwas “”dramatisiert””, da die Anwendung wie sie bisher vorliegt asexueller nicht sein könnte. Vielleicht ist man sensibler weils hier ein Junge ist, k.A.

Disco Victim
14. Juli 2010 14:11

: fragt sich wer die größere Dramaqueen von uns beiden ist ;)Wo reduziere ich die Software/ Hardware denn nur auf Schund?Nur weil ich nicht meine ganze Meinung dazu geäußert habe? Ähm. ok.Und ich bin seit 13 Jahren im sozialen Zweig, wenn du wüßtes

Dr. Mario
14. Juli 2010 13:31

@ Saldek: Nur weil etwas technisch machbar ist, heißt es noch lange nicht, dass es deswegen auch umgesetzt werden muss: Dieses merkwürdige (um nicht zu sagen, kranke) Technikexperiment gehört zweifelsohne in diese Kategorie. Und ich gebe 16 Mil. völlig re

ABC
ABC
14. Juli 2010 13:31

Der Peter macht so langweiliges Zeug. Seine besten Zeiten sind längst passe.

Ash Rockford
14. Juli 2010 13:21

Irgendwie finde ich das pervers….

Saldek
14. Juli 2010 13:02

Himmel es geht doch einfach nur um die Interaktion mit einem NPC. Zeigen was mit Kinect möglich ist, Erkennen von gesichtsausdrücken und Emotionen, diverse Dialoge führen. Das ganze ist ein interessantes Technikprojekt.Man wird Milo mit Sicherheit nicht ausziehen können oder zu diversen Gefälligkeiten überreden. Wo liegt die Gefahr? Die mögliche emotionale Bindung zu einem minderjährigen virtuellen NPC? Man sollte im Alltag achtsam sein aber hier wird diese Diskussion einfach total überdramatisiert. Das ganze Projekt wird auf “”Darkroom”” & Co reduziert.Das ist als würde man bei CoD schockiert aufschreien weil man Mörder ausbildet. Oder die jap. Dating Sim Frauenvergewaltiger hervorbringt.