No Man’s Sky – drohen Klagen gegen die Entwickler?

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Es kann sein, dass sich Hello Games und Sony demnächst mit einer Klagewelle behaupten müssen.

So prüft aktuell die britische Advertising Standards Authority (ASA) mehrere Beschwerden aufgrund von irreführender Werbung für den Titel No Man’s Sky, die dem Publisher und Entwickler vorgeworfen werden. Konkreter gesagt geht es aktuell um Assets auf der Steam-Seite des Spieles (darunter Trailer und Screenshots), welche angeblich nicht das fertige Produkt abbilden sollen.

Wir halten Euch diesbezüglich auf dem Laufenden.

13 Kommentare
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ChrisKong
1. Oktober 2016 16:40

Falsch, man kanns auch einfach nicht kaufen und so ein Zeichen setzen. Wie man so auf diesen Ami-Verhältnisblödsinn abfahren kann, ist mir ein Rätsel. Dann müsste ich bald halb Hollywood verklagen, weil ich nicht gut unterhalten werde, mir das aber versprochen wird. Welchen anderen Anspruch soll ein Videospiel denn sonst abdecken? Geht’s um Sicherheit, Gesundheit, etc.? Nein. Irreführende Verpackungen wird man in der Coverhistorie auch zuhauf finden, wenns danach geht. Ich denke mit Grausen an eine Zukunft, wo jeder kreative Entscheid erst rechtlich geprüft werden muss, um ja keine Sammelklage oder dergleichen nach sich zu ziehen. So kann man die Branche auch in eine Richtung treiben, aber garantiert nicht in eine, die man will.

HajimenoIppo-09
1. Oktober 2016 11:05

im grunde genommen ist es eine für die verbraucher gute nachricht. wenn beim advertising eine irreführende werbung zum inhalt des spiels suggeriert wird und käufer animiert werden dieses produkt zu kaufen um festzustellen, dass das finale produkt einfach nicht das bietet was es versprochen hat, dann ist eine sammelklage nachvollziehbar und berechtigt. nur so kann man als kunde ein zeichen in der videospielindustrie mit den ganzen halbgaren produkten, day 1 patches und microtransactions setzen.

BigBen
30. September 2016 15:17

Chris,bewundernswert dein Optimismus…

ChrisKong
30. September 2016 14:57

Hier scheinen einige nicht mit dem Prinzip der freien Marktwirtschaft vertraut zu sein. Von solchen Regulierungsmassnahmen würde ich im Sinne der Kreativität sowieso komplett abraten, weil Schwachsinn. Nur sollten manche mal einfach mit dieser unsäglichen, es-wird-gehyped-also-bestell-ich-es-vor-Attitüde aufhören. Selber schuld. Da es sich bei Videospielen und anderen Medien ja um Kunst handelt, so denn man will, kann man da letztlich auch keine explizite Leistung quantifizieren oder einen Anspruch daraus ableiten. Vielleicht führen Beispiele wie diese wieder dazu, dass der Konsument mehr Eigenverantwortung übernimmt und auch mal was links liegen lässt. Von arglistiger Täuschung gehe ich hier mal nicht aus, eher von Inkompetenz und Überforderung seitens Entwickler.

BigBen
30. September 2016 14:21

Meine Klage gegen Red Bull läuft auch …trotz intensivsten Konsum immer noch keine Flügel…

Master Stifla
30. September 2016 13:51

Finde ich gut die Aktion. Vielleicht werden dann die nächsten Entwickler etwas vorsichtiger beim rumprahlen.

dmhvader
30. September 2016 12:10

Auf jeden Fall bin ich nach dem Titel eines geworden: Deutlich vorsichtiger beim Spontan-Spielekauf!Die Spieleindustrie sollte sich evtl. mal überlegen, ob man nicht ein Institut gründet, die vor Veröffentlichung Qualitätschecks der Spiele macht und den Entwicklern und Publishern anschließend Tipps gibt, Preisvorschläge empfiehlt oder sogar Auflagen macht! Da kommt mir in letzter Zeit immer mehr halbgarer Mampf auf den Markt – vor allem im Online-Sektor! Da müsste dringend Druck gemacht werden, um die Spieler auf Dauer nicht zu vergraulen!Wär doch mal ‘ne Story wert, liebe Redaktion, oder? 🙂

Digger Boomshot
30. September 2016 10:30

@deadp00lDas der letztendlich enthaltene Content die Aufmerksamkeit auch nicht rechtfertig ist eben genau das Problem.

deadp00l_80
30. September 2016 9:20

wahnsinn…das spiel selber bekommt nicht halb so viel aufmerksamkeit wie das ganze drumherum.

moshschocker
30. September 2016 9:16

Ganz genau,ich finde generell schon, dass man zukünftig mal mehr auf geschönte Screenshots und Trailer verzichten könnte. Bei einem Trailer kann ich das dicke Auftragen ja noch irgendwo nachvollziehen, aber Screenshots sollten einfach der fertige Spiel wiederspiegeln. Verklagen würde ich sie deswegen nicht, ich würde aber auch nicht so tun, als sei das alles nichts. Es ist letzten Endes Täuschung, das gilt aber für viele Spieleentwickler. Da lobe ich mir das Spielen mit offenen Karten einiger Hersteller. Street FIghter 5, Final Fantasy 15 um grad spontan mal zwei zu nennen 😉

Cecil B. de Mille
29. September 2016 22:18

Demnach müsste man 90% der Spieleentwickler verklagen. Mit Grauen denke ich an den Trailer von Watchdogs und das dann fertige Spiel.

Marc29101971
29. September 2016 19:16

Aber deshalb so ein Faß aufmachen? Also ich weiß ja nicht.

ChrisKong
29. September 2016 18:46

Wenn die sonst keine Sorgen haben. Ich vermute mal, das hat alles mehr mit Neidkultur, denn was anderem zu tun. Hello Games hat abkassiert, nicht alles geliefert, was versprochen wurde und das kotzt an.