Peter Molyneux: “Die Zeit war nicht reif für Milo und Kate”

9
69

Auf der E3 2009 sorgte es für erstaunte Gesichter und herunterfallende Kinnladen: Project Milo für Microsofts Xbox 360. Darin war es möglich, mit dem kleinen Jungen Milo via Kinect und Spracherkennung zu interagieren. Doch dann wurde es still um den Titel und Ende 2010 gab Microsoft gar bekannt, dass Project Milo nie als eigenständiges Produkt geplant gewesen wäre. Über diese Konfusion und die eigentlichen Wesenszüge des Spiels gab Peter Molyneux in einem seiner lezten Interviews bei Microsoft gegenüber VG247 Auskunft.

Zunächst stellt er klar, dass Project Milo nicht aufgrund technischer Limitierungen eingestellt wurde. “Vielmehr war der Markt noch nicht reif für ein solches Produkt”, sagt Molyneux. Es habe neben den “klassischen” Videospielen einfach nicht in die Händlerregale gepasst. Die Industrie sei nicht bereit für eine “erfreuliche Feier der Jugend”, aber vielleicht werde sie es irgendwann sein. Eventuell habe es auch damit zusammengehangen, dass der Spieler bei Project Milo zu stark emotional involviert worden wäre. Zusammengefasst sei es einfach der falsche Titel zur falschen Zeit gewesen.

Abschließend erklärt Molyneux jedoch auch, dass ein Teil von Milo in Fable: The Journey Verwendung gefunden habe. Schade ist die Nicht-Veröffentlichung des ungewöhnlichen Projekts trotzdem – deshalb gönnen wir uns zum Abschied doch einfach nochmal das Präsentationsvideo von damals:

9 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
hadoken
16. März 2012 16:39

@ zockeraNdi:Ja, ist eine andere Sicht auf die Geschichte.Wer nichts wagt der nichts gewinnt!Trotzdem find ich das mit der Unterhaltung doch etwas übertrieben.Tja, meine Meinung.

zockeraNdi
16. März 2012 12:47

Ich hätte gerne eine Veröffentlichung gesehen , ich mag mutige Spiele , die vom Mainstream abweichen .””Was das bringen sollte ?””Was “”bringen”” die Sims oder “”Seaman”” oder Nintendogs …..ein völlig neues und anderes Spielerleben , nicht mehr und nicht weniger .

dmhvader
16. März 2012 11:02

Wenn schon sowas, dann muss das ‘ne richtig scharfe Braut sein! Der muss man dann Befehle geben können wie “”mach disch nackisch”” oder “”auf die Knie”” – dann würd ichs vielleicht kaufen xD!Ansonsten unterstütze ich Johnny’s Meinung und glaub auch, dass das Video ein Fake ist!

Collective
15. März 2012 21:06

Der hat seine Rolle als Visionär schön die letzten 15 Jahre überstrapaziert. Ich kann diesen Blender und seine hochtrabenden Versprechungen nicht mehr hören.

hadoken
15. März 2012 18:54

Genau wie Kakyo seh ich das auch.Was soll denn so was bringen?Welchen spielerischen Wert sieht man in so einem Produkt?Also ich sprech doch lieber mit echten Menschen als mit meiner XBox 360!

Kakyo
15. März 2012 16:25

ich fand Milo so und so bedenklich…. und das hat nichts mit markreife oder ki zu tun sondern eher mit welchen kundenkreis man damit anspricht.ich finds gut das es nie raugekommen ist.

Nick
15. März 2012 15:51

Peter Molyneux ist nicht reif für die Warheit!

johnny.walker
15. März 2012 15:16

Ich glaube nicht ein Wort von dem was da gelaufen ist. Die können bis heute keine vernünftige KI programmieren, aber einen Charakter der sich so mit dem Spieler unterhält… Fake!

Christian xy
15. März 2012 15:12

Mit anderen Worten, es ist nicht Call of Duty und man kann nicht viel Geld damit machen.Wer nichts Neues wagt, der nichts gewinnt.