Sega legt Geschäftszahlen vor und setzt auf digitale Trends

0
42

Als Sega im April 2001 seinen Ausstieg aus dem Hardware-Geschäft bekanntgab, steckte das Unternehmen in tiefroten Zahlen, stand kurz vor der Pleite und betätigte sich von da an nur noch als Software-Lieferant. Nun wurden die Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 vorgelegt.

So war der Sektor “Consumer Business” der einzige mit Verlust, denn die Verkäufe in den USA und Europa sanken von 18,7 auf 17,2 Millionen verkaufte Einheiten. Generell legten Japan und Europa zu, aber die USA fiel von 7,8 auf 6,1 Millionen. In Geld ausgedrückt bedeutet dies einen Rückgang um 3,6 Prozent bzw. 85,6 Milliarden Yen oder 1,1 Milliarden Dollar, wobei auf digitalen und physischen Vertrieb 66,4 Milliarden Yen bzw. 831,9 Million Dollar entfielen. Der Verlust betrug hier 15,1 Milliarden Yen oder 189,2 Millionen Dollar.

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 verkaufte sich insgesamt 3,28 Millionen Mal (3DS und Wii), von Sonic Generations  wanderten 1,85 Millionen Einheiten über die Ladentheken (alle Plattformen), bei Virtua Tennis wurde 1,04 Millionen Mal zugeschlagen (alle Plattformen zusammen), von Yakuza: Dead Souls (PS3) wurden 550.000 Einheiten verkauft und der Football Manager wurde 710.000 Mal (PC und PSP) abgesetzt.

Auf die einzelnen Plattformen verteilt sieht das folgendermaßen aus:

  • Wii: 3,05 Millionen verkaufte Einheiten
  • PS3: 2,45 Millionen verkaufte Einheiten
  • 3DS: 1,79 Millionen verkaufte Einheiten
  • Xbox 360: 1,54 Millionen verkaufte Einheiten

Im folgenden Jahr möchte man sich nun stärker auf den digitalen Vetrieb von Spielen konzentrieren, da man hier große Wachstumschancen sieht.

0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen