Nachdem bekannt ist, wie Microsofts Politik in puncto Gebrauchtspielen bei der Xbox One aussieht (wenn auch noch nicht klar ist, wie hoch die Gebühr ausfallen wird) fürchten Spieler nun, dass Sony bei der PlayStation 4 nun ähnliches im Sinn haben könnte – denn der PlayStation-Konzern hielt sich diesbezüglich immer noch bedeckt.
Eine Kampagne, die bei NeoGAF von “famousmortimer” ins Leben gerufen wurde, soll Sony überzeugen, Gebrauchtspiele ohne Restriktionen wie bei Microsoft zuzulassen; Gleiches gilt für das DRM, weshalb die Xbox One beispielsweise “nach Hause telefoniert”. “famousmortimer” hält zwar die Xbox One-Enthüllung für ein Debakel, dass Sony eher davon überzeugt haben könnte, von solchen DRM-Maßnahmen abzusehen – doch es könne ja nicht Schaden, etwas nachzuhelfen…
Idee der Kampagne ist es, via Twitter mittels den Hashtags #PS4NoDRM oder #PS4USEDGAMES seine Meinung zu verkünden, dass die PS4 von Xbox One-ähnlichen DRM- und Gebrauchtspiel-Einschränkungen verschont bleibt.
Zudem kann man sich auch direkt an die Entscheidungsträger bei Sony zu wenden, deren Twitter-Adressen “famousmortimer” bei NeoGAF aufgelistet hat. Unter anderem:
- Shuhei Yoshida (Präsident der Sony Worldwide Studios)
- John Koller (Leiter Hardware-Marketing)
- Guy Longworth (Senior Vize-Präsident des PlayStation-Brand-Marketings )
- Scott Rohde (PlayStation–Software-Product-Development–Leiter der Sony Worldwide Studios America)









[quote=Opalauge]
Ja absolut! Das meinte ich ja auch mit den zielgruppenspezifischeren Spielen wie Demon Souls oder eben die Nintendo Marken.
Bei vielen PC Spielen ist es so, dass sie anfangs billiger sind als Konsolenspiele, gebraucht bekommt man sie aber hinterhergeworfen. Das ist besonders bei denen so, die eben eine Accountbindung beinhalten. Da ist der Gebrauchtmarkt manchmal einfach gar keine Konkurrenz mehr.
Siehe Diablo 3…das Ding ist ein Jahr alt, kostet aber weiterhin um die 40 €. Da ist der Hype längst verflogen, aber dank Accountbindung ist es sehr preisstabil.
Natürlich hinkt der Vergleich der beiden Märkte und sollte nur als Beispiel dienen…
Letztlich kann man es schlecht voraussagen und mit der Realität abgleichen möchte ich es eher nicht so gerne. 🙂
[/quote]Das stimmt aber so nicht!Blizzard ist in der Hinsicht wie Nintendo. Die verlangen eben, dass die Preise hoch bleiben. Der Handel macht das mit, weil sich die Titel aufgrund des Namens eben doch langfristig gut verkaufen. Die Accountbindung hat NICHTS mit der Preisstabilität bei Blizzard zu tun. Selbst uralte Blizzard Titel, selbst aus den 90ern oder von Anfang der 2000er werden noch immer (relativ) oft und gerne gekauft. Bei Dark Souls auf dem PC blieb der Preis nicht stabil, das war schon vor Monaten für einen Zehner auf Steam zu bekommen und sowohl PC als auch Konsolen Retailfassungen kosten “”nur”” noch 20 bis 30 Euro sind also auch ordentlich gesunken. Gebrauchtmarkt auf PC gibt es eigentlich nicht mehr! Abgesehen von einigen seltenen Titeln, die man sonst nicht bekommt. Die Neupreise der älteren Spiele sind so niedrig, dass sich das kaum lohnt. Denn Porto oder Benzinkösten sind höher. Die Leute kaufen also über Steam oder Good old Games einfach alte Titel für ‘nen Fünfer (maximal) und das war’s. Bei den Summen macht sich auch keiner einen Kopf, ob das Download only ist. Deswegen stört da viele auch eine Accountbindung nicht. Das 5 Euro Spiel ist eben Wegwerfware. Auf den Konsolen sieht die Situation aufgrund der Macht der “”Monopolisten”” aber völlig anders aus und die Preise für Neuware bleiben relativ hoch. Deswegen gibt es hier einen regen Gebrauchtmarkt. Und der ist den Firmen natürlich ein Dorn im Auge. Denn alle möchten natürlich gerne so sein wie Nintendo oder Blizzard. Da sie aber nicht diesen Ruf haben, bleiben ihnen nur andere Maßnahmen um langfristig höhere Preise durchzudrücken.
Ich wollte nur klarmachen, dass auch bei Nintendo Budget Titel gibt, wenns nicht so läuft. Gibt mMn sowieso zuviele Games. Ist ja auch klar, dass wenn beispielsweise ein Jahr später die Fortsetzung erscheint, der Vorgänger regelrecht verramscht wird, siehe AC oder CoD. Hier wäre eine Verknappung der Fortsetzungen durchaus zweckdienlich. Vorallem können mal andere Marken ausprobiert werden. Innovation scheint ein unbequemes Wort in der Gamebranche geworden zu sein.
[quote=Kamek]
@ Opalauge
“”Die “”spielinterne”” Konkurrenz ist so groß, dass man manchmal ein neues Spiel billiger bekommt, als das gebrauchte Gegenstück. Die Dinger kleben in den Regalen wenn sie konsumiert wurden.
Fällt diese Gebrauchtkonkurrenz weg, können (Betonung liegt auf KÖNNEN) Preise ganz anders Kalkuliert werden.
Es geht auch gar nicht primär um die Geldspeicher der Publisher. Der Handel hat ebenfalls mit der Gebrauchtkonkurrenz zu kämpfen. “”
Wenn das stimmen würde, wären Pc Spiele (OR) wertstabiler, das Gegenteil ist der Fall. Am gebrauchtmarkt kann es primär also nicht liegen.
Der Preisverfall ist hauptsächlich Marketingpolitik, zT. bedingt (da gebe ich dier recht) durch die kurze Aufmerksamkeitsspanne der Spieler. Nintendo ist aber ein Gegenbeispiel, die Preise bleiben stabil und trotzdem gibt es kaum Spiele, die sich über einen langen Zeitraum so gut verkaufen.
[/quote]Ja absolut! Das meinte ich ja auch mit den zielgruppenspezifischeren Spielen wie Demon Souls oder eben die Nintendo Marken.Bei vielen PC Spielen ist es so, dass sie anfangs billiger sind als Konsolenspiele, gebraucht bekommt man sie aber hinterhergeworfen. Das ist besonders bei denen so, die eben eine Accountbindung beinhalten. Da ist der Gebrauchtmarkt manchmal einfach gar keine Konkurrenz mehr. Siehe Diablo 3…das Ding ist ein Jahr alt, kostet aber weiterhin um die 40 €. Da ist der Hype längst verflogen, aber dank Accountbindung ist es sehr preisstabil.Natürlich hinkt der Vergleich der beiden Märkte und sollte nur als Beispiel dienen…Letztlich kann man es schlecht voraussagen und mit der Realität abgleichen möchte ich es eher nicht so gerne. 🙂
Jein, Spirit Tracks gabs auch schon bald für lau, weils kaum einen gejuckt hat. Hier wäre es kaum möglich gewesen den Preis oben zu halten.
Ja mag wohl auch andere Funracer und JumpnRuns geben, aber hier bleibt N eine Klasse für sich. Nur mal die Japancharts anschauen, dort ist New Supermariobros 2 auf dem 3DS ein Dauerbrenner.
@KamekBei Exklusivspielen von Nintendo gibts ja keinen Preiskampf, da sie nur auf deren Systemen erscheinen. Abgesehen davon, beanspruchen sie Genres für sich, die sie seit jeher besser bedienen als andere. Funracer und JumpnRuns beispielsweise, da hat di
Ich bin ja nach wie vor dafür, dass die Spiele im Schnitt 5,- Euro teurer werden und dafür auf diesen ganzen Mist verzichtet wird! Spiele wie GT, GTA, Elder Scrolls und generell solche, wo man länger viel Spaß dran hat (so ab 30 Spielstunden), dürfen sogar meinetwegen gerne 70-80,- Euro kosten! Ein neues Fifa-“”Update”” oder CoD aber nicht mehr wie 40,- Euro!Also, wenn die Industrie den Gamern mit fairen Preisen gegenübertritt, müssen Onlinezwang, Onlinepass und Gebrauchtspielsperre absolut nicht sein!
Also wenn ich meinen Wirtschaftsdoc richtig zu gehört habe ist es sehr sehr unwahrscheinlich das die Spiele billiger werden wenn die Gebrauchtsperre kommt. Der Grund ist relativ simpel. Es gibt verschiedene Arten von Kunden auf den Markt die abgeschöpft werden wollen. Dazu zählen auch die, die genug Kohle haben und sofort kaufen, wenn das Spiel auf den Markt kommt, mag es auch nur aus Prestigegründen sein. Diese Kundengruppe ist war nicht besonder groß aber sehr lukrativ..danach kommt erst der preisfall und der Pöbel darf kaufen. Kurz um: warum gleich das Produkt billiger Anbieten, wenn man doch die Luxuskunden ihre Kohle noch mitnehmen kann ? Ich hoffe die Erklärung war einigermaßen verständlich =)
[quote=Opalauge]
Der Satz liefert eigentlich schon die Antwort. Wenn sie es durchziehen, müssen sie die Preise senken. Tun sie das nicht, ist es ein Schuss ins Knie. Ob es die zusätzliche Kaufkraft, die durch das Verkaufen von Spielen geschaffen wird, kompensieren kann, ist die Frage…
[/quote]was uns zum schluss bringt das die ganze gebrauchtspielesperre und die dadurch entstehende kundengängelung absolut nichts bringen wird zumindest keinen grandiosen mehreinnahmen dafür aber verärgerte kunden.
Mit Cloud und Gackei wurden dafür ja schon die perfekten Instrumente geschaffen, um die Kontrolle darüber zu gewinnen. Ich sehs schon, dann gibts Sammlereditionen nur noch limitiert und die breite Masse wird sich mit Downloads begnügen müssen. Lagerungskosten würden dann wegfallen und Risiken beim Vertrieb liessen sich minimieren.Für eine Plastikhülle mit nem Schwarzweissfetzen drin und ner Disc, lohnt sich eine Retailfassung immer weniger. Sammlereditionen wären vom Preisverfall nicht so stark betroffen, eher im Gegenteil und wenn man den Onlinevertrieb exklusiv kontrolliert, dann geniesst man quasi eine Monopolstellung, bei der es keinen Preiswettbewerb mehr gibt. Ginge es allein nach der Branche, dann hätten wir das schon.
Es wird dadurch eher die Machtstellung einzelner Hersteller ausgebaut. Wenn die Großen die Preise nicht senken wollen, die Kunden aber die großen Spiele haben wollen (Fifa, CoD, BF, ect.) , dann werden viele kleinere Spielepublisher verschwinden, weil niemand mehr ihre Games kauft. Und die Macht der Großen wird noch weiter steigen. So wird es laufen. Ich bleibe dabei, verschwinden die Gebrauchtspiele STEIGEN die Preise!
[quote=ChrisKong]
Wie sollen denn mehr Spiele gekauft werden, es ist ja nicht automatisch mehr Geld vorhanden.
[/quote]Der Satz liefert eigentlich schon die Antwort. Wenn sie es durchziehen, müssen sie die Preise senken. Tun sie das nicht, ist es ein Schuss ins Knie. Ob es die zusätzliche Kaufkraft, die durch das Verkaufen von Spielen geschaffen wird, kompensieren kann, ist die Frage…
Wie sollen denn mehr Spiele gekauft werden, es ist ja nicht automatisch mehr Geld vorhanden. Denke die Kunden werden einfach länger warten, bis der Preis dann doch fällt. Bei dieser Milchbuchrechnung kommts plus minus dann aufs gleiche raus. Spiele zum Selbstkostenpreis verkaufen, sprich nix verdienen oder Gebrauchtspiele tolerieren und nix verdienen. Wenn sich aber einige den Neukauf von Spielen mit dem Verkauf von Gebrauchtspielen finanzieren, dann ist das dort schon mal ein Eigentor. Frage mich warums überhaupt dann noch einen Retail Markt gibt. Wenn MS, Sony und Nintendo gemeinsam beschliessen, nur noch auf Download Only zu setzen, dann haben wir den Salat. Ich werde das in meiner Zockervita vielleicht nicht mehr erleben, aber ein paar Generationen weiter wirds vermutlich ein gangbarer Weg werden.Edit: Auf oben genannte Aussage trifft das natürlich zu, solange die eigentlichen Entwicklungskosten gesamthaft noch nicht eingespielt wurden.
Du beziehst dich auf einen, in manchen Bereichen, homogenen Markt und derlei Wirtschaftsregeln treffen in der Realität nunmal nur selten zu. Vor allem, weil es sich in diesem Fall eben nicht um eine normale Konkurrenzsituation handelt.
[quote=Opalauge]Fällt diese Gebrauchtkonkurrenz weg, können (Betonung liegt auf KÖNNEN) Preise ganz anders Kalkuliert werden.
[/quote]Richtig! Da die Nachfrage steigt, weil eine große Konkurrenz wegfällt, werden die Preise anziehen, sprich, die Games werden teurer. Das ist Wirtschaftsregel Nummer 1, die IMMER zutrifft. Konsumenten, die etwas anderes glauben, sind sehr, sehr blauäugig. Nur durch Konkurrenzdruck sinken Preise! Und natürlich aufgrund der Nachfrage, die. wie du richtig angemerkt hast stark sinkt, sobald der Hype verklungen ist. Statt das die Neupreise bei Konsolen also nach kurzer Zeit sinken, werden sie künstlich(!) hoch gehalten. Das ist auf dem PC nicht der Fall. Deswegen gibt es da Neuware nach wenigen Wochen auch so unglaublich günstig. Ich verweise noch mal auf die Steam Sales und mein Beispiel mit Dishonered. Auf PC nach nicht mal zwei Monaten im Sale für 12 Euro! Aber das hoch halten des Preise bei Konsolentiteln verdeutlicht sehr gut, wer die Preise u.a. kontrolliert und was passieren wird, wenn die letzte Bastion der Konkurrenz (Gebrauchtspiele) auch noch wegfällt. Spiele werden noch länger ihren Ursprungspreis behalten (und der würde wie gesagt auch höher sein als jetzt).
Ebenfalls aus dem Artikel:[quote]The main frustration I have with my Xbox 360 is that by the time I’ve booted it up, selected FIFA 13, downloaded and installed game updates and then got my manager mode savegame loaded, 10 minutes have passed and I’ve been seduced by America’s Most Electrifying Police Taserings 6. It’s the exact opposite experience people have come to expect from mobile games that load up in a matter of seconds.So I think the instant-on feature of both consoles will be huge. How many times would you have had a quick game if you knew your console could be switched on instantly using just a voice command, with games booted up before you’d even reached for a controller? It’s an awesome feature.[/quote]Nun, wenn ich nicht am Internet hänge, dann braucht die Box vllt. 15 Sekunden zum Booten, ich drück auf´s Knöpchen (falls ich automatischen Spielstart nicht in den Eisntellungen aktiviert habe) und zocke.Hänge ich am Internet, dann kann alleine die Scheiß Werbung das um eine Minute verzögern.Wouldn´t it be totally fucking awesome, if a console also worked without Internet?Aber halt, kommt ja noch besser. Ich muss mich ein Mal am Tag im Internet anmelden. Dummerweise hängen alle meine Geräte aus Stromspargründen an einer Master Slave Steckdose. So fucking 10W Standby für Instant On könnten ja auch bei der XBO drin sein. Also muss ich doch updaten. Von der Stunde Zeit, die ich für Spiele hatte sind dann nach aktuellem Stand schnell 10 bis 20 Minütchen vergangen. Wie dick werden solche Updates zukünftig?Übrigens, ohne den ganzen Standby “”ich lad was im Hintergrund runter”” Müll könnte so eine Box mit aktueller Netzteiltechnik unter 0,05W brauchen. Mit Instant On, im Hintergrund runterladen usw. wird es wohl eher irgendwas zwischen 1 und 10W sein.Nehmen wir mal an, es werden insgessamt 100 Millionen von den Dingern verkauft, dann werden für so ne tolle Standbysache zwischen 100MW/h und 1GW/h verbraucht. Also im Jahr 880 bis 8800 Gigawattstunden. Das nenne ich mal fortschrittlich.
[quote=ChrisKong]
Nicht nur das, ist es nötig eine solche Spieleflut zu haben? Jedes Jahr ein AC oder CoD? Weniger wäre sicherlich auch der Qualität zuträglicher und CoD Fans müssten nicht jedes Jahr ihre Kohle für Updates raushauen und könnten auch mal Spiele abseits davon entdecken und so ihren Horizont erweitern. Gilt im Falle von Nintendo natürlich nicht, denn der Output dort ist zu schwach. Aber generell ists schon so, dass wenns weniger, dafür qualitativ bessere Spiele gäbe, die Branche als solches insgesamt besser dastehen würde. Wie andere es hier schon formuliert haben, sollte sich der Markt wieder ein wenig gesundschrumpfen.
[/quote]tja was du sagst stimmt zwar, nur leider bedienen die hersteller uns nur damit was der kunde kauft (beispiel-kühlschrank in arktis so unnütz wie de papst sei gehänge) das sind wir quasi selbst schuld und jedes gewinnorientierte unternehmen denkt so.nur MS hat die nüsse und arroganz es uns quasi mitten zwischen die augen zu klatschen.
[quote=Opalauge]
@SxyxS:
Also als Beweis geht das nicht durch. So lange es Gebrauchtspiele auf dem Markt gibt, macht sich ein Spiel (ob digital vertrieben oder nicht) automatisch selbst Konkurrenz. Also muss der Stückpreis hoch genug sein, um Verluste auszugleichen. Nimmt man die Gebrauchtspiele weg, kann der Preis, unter Berücksichtigung der potentieller Zunahme an Neukunden, herabgesetzt werden um dieses Potential auch auszuschöpfen.
Auf dem PC gibt es Accountbindungen von Spielen schon sehr Lange und trotz aufwändigerer Verpackungen sind die Spiele günstiger.
Natürlich nicht auf alle Spiele übertragbar und etwas pauschalisiert, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wenn es keine Gebrauchtspiele mehr gibt, die Preise fallen werden.
Ist ein wirtschaftliches Prinzip….hängt aber auch von der Mentalität der Unternehmen ab.
[/quote]hui, da glaubt doch jemand an de weihnachtsmann. lob und anerkennung .träumen kannst du ja, kost ja nix…..noch 🙂
“”und er ist auch der grund fuer den rasanten preisverfall bei konsolengames.””Das ist Wunschdenken aber komplett falsch. Es gibt zum einen genug Sofortkäufer, aber das Problem ist die Übersättigung. Natürlich sind Spiele zum Neupreis schlicht überteuert…damit machen die ja auch den meisten Gewinn. Das hat aber nicht viel mit den Publishern zu tun. Die Händler kaufen die Spiele garantiert nicht zu dem Preis, dem sie letztendlich verlangen und Videospiele haben sich zu einem schnell vergänglichen Medium entwickelt.Nach deiner Theorie wäre jeder Händler längst pleite.Ein Spiel erscheint und zieht im besten Fall einen Hype mit sich…es ist ohnehin fast nur noch Platz für vermeintliche Blockbuster. Der Handel nimmt den Hype mit und nach einiger Zeit geht der Preis runter.Das trifft aber nicht auf alle Spiele zu. Nimm mal Spiele die sehr Zielgruppenspezifisch sind. Ein Demon Souls findest Du nicht so oft gebraucht und der Preis im Handel ist sehr beständig. Ein Mass Effect 3 zum Beispiel ist medial viel präsenter und schwimmt auf einer Hypewelle…das verkauft sich ohnehin. Nach einigen Wochen ist der Hype vorbei und die Preise sinken.Spiele sind viel Zeitraumabhängiger als das früher der Fall war…sie sind von einem Gebrauchsgut zu einem Verbrauchsgut verkommen. Ein AC3 ist nach einigen Wochen/Monaten einfach auf dem Markt nicht mehr viel wert. Warum? Weil es medial durch ist. Der Hype ist vorbei und viele Exemplare schon wieder weiterverkauft. Die “”spielinterne”” Konkurrenz ist so groß, dass man manchmal ein neues Spiel billiger bekommt, als das gebrauchte Gegenstück. Die Dinger kleben in den Regalen wenn sie konsumiert wurden.Fällt diese Gebrauchtkonkurrenz weg, können (Betonung liegt auf KÖNNEN) Preise ganz anders Kalkuliert werden.Es geht auch gar nicht primär um die Geldspeicher der Publisher. Der Handel hat ebenfalls mit der Gebrauchtkonkurrenz zu kämpfen. Was bleibt sind zwei Interessenvertreter, die ihre Preise so kalkulieren, dass sie im Endeffekt Gewinn erwirtschaften.@Kiryu:Och bitte…deine Posts sagen doch schon alles oder?!
sehr richtig. und viele konsoleros koennten durchaus umdenken und auf pc setzen.
Interessanter Auszug zum Thema Gebrauchtspiele aus einem interessantem Artikel der mal nicht in die alte Anti-MS Kerbe schlägt:[quote]The pre-owned games furore is also quite a curious thing. Who would you prefer to make money from used games, the people who created them or the retailers whose only role is to take your cash? How this situation pans out simply depends on how it affects availability and prices, and those are details we simply don’t have yet.[/quote]http://www.techradar.com/news/gaming/consoles/xbox-one-s-biggest-mistake-was-showing-too-much-1154808
[quote=Gipetto]
Ich finde solche Aktionen gernerell sehr gut. Obs was bringt is halt fraglich.
Ich würe auch mehr für ein neues Spiel bezahlen – 80 Euro is bei mir dann aber schon die Grenze.
Wenn ich denke wieviel ich damals für mein Mortal Kombat 2 am SNES ausgegeben habe, sind 80 Euro eigentlich fast nix!
[/quote]Das war bei MK2 aber auch nur weil das beschlagnahmt war (ist) und man sich das damals aus “”dunklen Quellen”” besorgen musste, was den Preis extrem in die Höhe trieb.Außerdem vergleiche bitte keine Module mit heutigen DVD / BR oder gar Downloadspielen. Alleine die Modulhardware hat ja einiges gekostet und den Preis deswegen ordentlich in die Höhe getrieben. Computerspiele auf Heimkonsole oder PC waren damals durchaus günstiger. Je nach Titel habe ich damals zwischen 40 und 80 Mark bezahlt. Was hier auch bei der Preisdiskussion immer vergessen wird, damals war der Markt ERHEBLICH kleiner! Nur wenige Titel kamen auch nur in die Nähe von 1 Millionen. Klar, die Entwicklungskosten sind gestiegen aber auch die Konsumentenzahlen sind seither explodiert. Mit der Folge, dass die Spieleindustrie diejenige der Medienindustrien mit dem größten Umsatz überhaupt ist, noch vor Filmen! Und Blockbusterfilme kosten in der Produktion immer noch erheblich mehr als Spiele! Stand doch mal in der M!, ein durchschnittlicher Triple A Titel kostet zwischen 10 und 20 Millionen (natürlich gibt es extreme Ausreißer nach oben, aber das sind sehr, sehr seltene Ausnahmen). Selbst wenn also die Kosten wegen der besseren Leistung noch steigen, sind wir immer noch unter denen besserer Filme. Nur mit dem Unterschied, dass Spiele das Drei- bis Vierfache eines Films für den Konsumenten kosten. Dies gesagt, die teuren Spielepreise verhindern ein weiteres Marktwachstum. Der Preisverfall am PC kannibalisiert den Markt außerdem deutlich. Ein Dishonered war zwei Monate nach Erscheinen bei Steam für 12 Euro erhältlich! Das wissen auch die (meisten) Konsumenten. Deswegen kauft gerade am PC doch auch keiner mehr Vollpreis. Und ein 800 Euro PC mit XBox 360 Controller via HDMI am TV und man hat eine Konsole, die technisch sogar der XBox One und der PS4 ebenbürtig sind. Wenn man also nicht zwangsweise die Sony und Nintendo sowie drei Microsoft (Halo, Gears of War, Forza) Exklusivsachen daddeln will, fährt man damit eigentlich wesentlich günstiger – bei besserer Optik. Aber irgendwie blickt der 08 / 15 Konsument nicht so weit – zum Glück für die Konsolenhersteller. Was ich aber eigentlich sagen wollte, möchte man ein Wachstum, dann müssen die Preise für neue Titel fallen – und zwar erheblich! Die Casual / Gelegenheits Gamer kaufen keine Titel für 50 bis 80 Euro! Und die wollen auch keine ollen Kamellen, wenn dann die Konsolengames irgendwann für 20 bis 30 Euro auf der Pyramide landen. Dann sind die ihnen nämlich auch das nicht mehr wert. Was dazu kommt, der Markt ist eigentlich überschwemmt mit Spielen. Es gibt mehr Titel als je zuvor. Wenn nicht die Konsolenhersteller ihre kartellmäßige Preisdiktatur ausspielen würden, dann wären die Spielepreise logischerweise schon längst viel niedriger (siehe PC, wo es keine jeweiligen “”Monopolisten”” gibt, die alles steuern).
@LoboWunschdenken von Opalauge,er denkt wohl die Publisher sind das rote Kreuz.
[quote=Opalauge]
@SxyxS:
Also als Beweis geht das nicht durch. So lange es Gebrauchtspiele auf dem Markt gibt, macht sich ein Spiel (ob digital vertrieben oder nicht) automatisch selbst Konkurrenz. Also muss der Stückpreis hoch genug sein, um Verluste auszugleichen. Nimmt man die Gebrauchtspiele weg, kann der Preis, unter Berücksichtigung der potentieller Zunahme an Neukunden, herabgesetzt werden um dieses Potential auch auszuschöpfen.
Auf dem PC gibt es Accountbindungen von Spielen schon sehr Lange und trotz aufwändigerer Verpackungen sind die Spiele günstiger.
Natürlich nicht auf alle Spiele übertragbar und etwas pauschalisiert, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wenn es keine Gebrauchtspiele mehr gibt, die Preise fallen werden.
Ist ein wirtschaftliches Prinzip….hängt aber auch von der Mentalität der Unternehmen ab.
[/quote]also ich geb dir recht, dass der gebrauchtmarkt ne konkurrenz ist. und er ist auch der grund fuer den rasanten preisverfall bei konsolengames. also wirklich den neupreis zahlt doch nur der ungeduldige sofortkaeufer. alle die 3 monate warten, manchmal auch nur wochen zahlen deutlich weniger. jetzt erklaer mir nochmal warum die neupreise fallen sollten wenn es keine gebrauchtspiele mehr gibt. oh der geldspeicher ist voll, lass uns doch was an den kunden weitergeben:)
ne super news danke dafür man!ac :)finds klasse das zu so einer aktion aufgerufen wird, mal sehn ob sich genug melden um sony son bissel ins grübeln zu kriegen. kaufen werden sich die leute so oder so die neue playstation,ob nu mit gebraucht sperre oder ohne aber nen ellenbogen inna rippe kann nicht schaden! 🙂
Wäre ja echt enttäuscht wenn Sony auch so ein Unsinn bringen würden. Aber sie wären ja auch ganz schön doof. Wenn man sich die Reaktionen nac der MS Konferenz ansieht. Naja an der PS 4 komm ich leider nicht vorbei. Die ist leider (?) ein Pflichtkauf für mich. hmm. Bin auf die E3 gespannt.
[quote=Seska1973]
das DRM für die Vita ist ein Spiel, jungs…
[/quote]XD, und ich hab mich schon gewundert warum ich nichts blick. Zu meiner Verteidgung hab ich SxyxS’ Link nur überflogen weil ich da noch auf der Arbeit war:P
Ich finde solche Aktionen gernerell sehr gut. Obs was bringt is halt fraglich.Ich würe auch mehr für ein neues Spiel bezahlen – 80 Euro is bei mir dann aber schon die Grenze. Wenn ich denke wieviel ich damals für mein Mortal Kombat 2 am SNES ausgegeben habe, sind 80 Euro eigentlich fast nix!
das DRM für die Vita ist ein Spiel, jungs…
@BravopunkIntressanter Link.