Sony wehrt sich gegen die Root Key-Hacker

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Sony behält sich vor, eine vorübergehende Unterlassungsklage gegen George “Geohot“ Hotz und die (deutsche) Hacker-Gruppe failoverflow einzuleiten. Hierbei geht Sony nicht, wie zuerst angenommen, gegen irgendeine Form von Copyright Verletzung vor, sondern gegen jegliche Form der Verbreitung und Veröffentlichung von Informationen über den PS3-Hack und seine Funktionsweise. Sony beruft sich dabei auf den Digital Millenium Copyright Act (DMCA), ein in den USA seit 1998 geltendes Gesetz, welches eigentlich die Rechte von Copyright-Inhabern stärken soll. Dabei werden z.B. Technologien und Geräte kriminalisiert, welche die Zugriffsbeschränkungen auf kopiergeschützten Medien umgehen können. Dabei muss das Copyright selber nicht zwangsläufig verletzt werden.

Geohot hat die betreffenden Internetseiten bereits offline genommen.

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pwndius_pilatus
17. Januar 2011 12:26

carot””Maybe I am a stupid egamaniac and forgot that you can do bad things with hombrew too, like hacking trophies or delete other ppls gaming stats””

captain carot
17. Januar 2011 12:23

Ich könnte dir ja einen “”hättest du dich mal informiert”” Schuh draus machen, da sich die meisten Gamingseiten mit dieser Info und einigen ähnlichen zurückgehalten haben und ich selbst das erst heute gelesen habe lass ich´s mal.Abgesehen davon, irgendwer wird früher oder später garantiert irgendwie versuchen, diese Lücke für Raubkopien auszunutzen. Letztendlich wird sich Sony zumindest für Neuspiele deswegen einen anderen Kopierschutz entwickeln müssen.

17. Januar 2011 11:27

🙂 Das hätte mir ´ne Menge Schreiberei erspart und ich hätte mich auf´s Foto stürzen können.

captain carot
17. Januar 2011 11:08

Ich weiß, das Thema ist eigentlich durch, ich will aber doch mal eine Aussage von Geohot selbst zu seinem Jailbreak hier einfügen, auf die ich leider jetzt erst gestoßen bin:””The way piracy was previously done doesn’t work in my jailbreak,”” he claims. “”I made a specific effort while I was working on this to try to enable homebrew without enabling things I do not support, like piracy.””Vielleicht bringt das zumindest ein klein wenig Objektivität in die Diskussion, zumindest beim nächsten Mal.

Seska1973
14. Januar 2011 19:54

Naja, vielleicht sehen wir in der PS3 einfach zu viel? Wir haben unsere “”Jugend”” mit der PS2 durchgespielt. Aber da gab es auch die richtigen Games, fast oder für jedermann. Ich bin immer noch auf der PS3 auf dem jRPG Trockendock. White Knight Cronicles 2 bleibt in Japan. Tales of bleibt in Japan (US Release nie wieder was gehört. Seit der Jap Demo)Es ist halt das Budget, und die Angst. Das es außerhalb Japans ein Flop wird, und die Firma in den Konkurs reißt. Spiele innerhalb Japans raus zubringen, ist Kalkulierbar. Weil man den Markt kennt, und Japan kleiner ist als die Grosse Weite Welt.Deshalb überlege ich mir, wieder den PC als Power Konsole zu benutzen. Da gibt es wenigstens Software, die ich Spielen kann.Da kann mir also dieser Master Root Key quatsch egal sein. Warum soll ich eine Konsole hacken, welche Spiele micht nicht ansprechen? Uncharted 2, Cinema Action. Aber ned mein ding. Metal Gear, Spionage Action. Aber ned mein ding. Rollenspiele? Ich brauche ned mal 1 Hand die mir gefallen. Aber 3 die ich gerne Spielen möchte, wenn Sie mal Japan verlassen…Und zu Sony’s Thema hier.Wie ist das mit Premiere? Man hat zwar die Set Top Box, aber man darf Sie nicht hacken. Aber es ist kein Geheimnis das es viele Schwarz Seher gab. Premiere ist inzwischen “”untergegangen””. Hoffen wir das Sony’s PS3 nicht den gleichen Tod erleidet.

pwndius_pilatus
14. Januar 2011 18:58

@GwydionDu hast Recht. Publikationen einer Forschung (egal welcher Art) dürfen nicht verboten werden. Aber das fail und georgy unsinnige Forschungen betrieben haben ist ja wohl klar. Ich meine es sind Videospiele. Die haben nicht herausgefunden, das man i

Vreen
14. Januar 2011 16:15

@carot: ich sehe nicht an welcher stelle sich meine aussagen mit deinen beissen sollen. das commodore in den 90ern viel mist gebaut hat, hab ich nie bestritten. dennoch muss es ja einen unterschied geben, warum der pc überlebt hat und der amiga nicht, obw

Xtremo
14. Januar 2011 13:31

[quote=Triforce-Finder]Ja, da ist was dran. 256 MB sind aber auch im Konsolenbereich zu wenig. Was glaubst du denn, wo die ganzen Schlauchlevel herkommen? :)[/quote]Ja, Spiele wie [b]FarCry 2[/b], [b]Just Cause 2[/b], [b]Red Dead Redemption[/b], [b]Fallout 3[/b], [b]Oblivion[/b], [b]Assassin’s Creed 2[/b], [b]Burnout Paradise[/b], [b]Test Drive Unlimited[/b], [b]Crysis 2[/b] etc. zeigen ja ganz eindeutig, dass große, offene Welten mit hervorragender Grafik auf aktuellen Konsole nicht machbar sind. ;)Und auf der PlayStation 2 mit ihren insgesamt 36MB Arbeitsspeicher gab’s sowas ja auch nicht! [b]GTA 3[/b], [b]GTA: Vice City[/b], [b]GTA: San Andreas[/B], [b]Spider-Man 2[/b] und [b]Just Cause[/b] waren schließlich Schlauchspiele sondergleichen!Wie du schon sagtest: Arbeitsspeicher ist nicht alles. Bei Konsolenspielen lässt sich der Speicherbedarf einfach viel besser optimieren. Wo PCs mindestens 2GB RAM und 512MB Grafikspeicher brauchen, kommen Konsolen mit ihren 512MB Gesamtspeicher aus. Auch, weil die Auflösung meist auf 720p begrenzt ist.Ernsthaft: Lineare Spiele sind einfacher zu designen und programmieren. Davon abgesehen bieten sie auch ein anderes Spielerlebnis als OpenWorld-Titel – weniger ist halt manchmal mehr. Das erste [b]FarCry[/b] etwa mit einer offenen Welt nicht so gut funktioniert.

Gwydion
14. Januar 2011 11:23

[quote]Der Markt ist bei weitem nicht so fair regiert, wie es einem Statistiker vielleicht erscheinen möchte.[/quote]Voraussetzung für einen fairen Markt wäre auch ein Verbraucher, der die angebotenen Produkte wirklich beurteilen kann. Tatsächlich können wir selbst bei einfachsten Dingen faktisch nicht mehr genau beurteilen, was uns da verkauft wird. Egal ob Art der Herstellung, tatsächlicher Inhalt oder das “”Kleingedruckte””.

Triforce-Finder
14. Januar 2011 10:28

Das Problem ist da dasselbe wie bei der Politik. Die Konsumenten könnten zwar gemeinsam stark sein, aber sie sind eben nicht ein Geist, sondern viele. Es fehlt das Vertrauen darauf, dass die anderen mitziehen. Was nicht unbegründet ist. Sony Hingegen ist Hierarchisch strukturiert. Was der Boss will, machen alle. Die Kaufkraft der Masse ist eine Illusion, so tragisch das auch ist. Die Konsumenten sind kein großer Fleischfresser, sonder lauter Einzeller, die vielleicht zusammengenommen einer sein könnten. Der Markt ist bei weitem nicht so fair regiert, wie es einem Statistiker vielleicht erscheinen möchte.

Gwydion
14. Januar 2011 10:24

[quote]Mann, warum bin ich heute eigentlich überhaupt auf Maniac.de gekommen?[/quote]Das frage ich mich auch ständig 😉 Aber trotzdem verleitet mich die vage Hoffnung auf eine vernünftige Diskussion immer wieder zum Lesen und Posten.

14. Januar 2011 10:03

…und letztlich der Endverbraucher. Wenn es eine Klagewelle gegen Sony geben würde, die Leute ihre Konsolen zurückgeben und zur Konkurrenz wechseln, dann würde sich so einiges ändern.

Triforce-Finder
14. Januar 2011 9:59

@ OpalaugeGenau. Jeder verklagt jeden. Davon profitieren aber weder Sony noch die Konsumenten. Die einzigen, die davon was haben, sind die Anwälte, die den ganzen Rechtsstreit führen.

14. Januar 2011 9:57

Nun, faktisch gab es sogar Schadenersatzklagen gegen Sony und dagegen ist ja auch absolut nichts einzuwenden. Das diese Klagen und deren Kosten Sony nicht weiter interessieren ist auch eher bedenklich.Nun, was sagt uns das? Wer mit der Politik des Sony-Konzerns unzufrieden ist, kann im Rahmen rechtlicher Möglichkeiten dagegen vorgehen oder die Konsole einfach nicht kaufen, respektive vom Kaufvertrag zurücktreten.Damit hätte sich dann der Kreis geschlossen, was die Beinflussung des Marktes durch das Verhalten des Kunden angeht.Eine Rechtfertigung für wiederrechtliche Manipulationen sehe ich da nicht.

Triforce-Finder
14. Januar 2011 9:38

[quote=Xtremo]Auch wenn auf der Packung der Konsole steht, dass vorhandene Features eventuell gestrichen werden?[/quote] Der Wortlaut der Klausel ist: “”Design und Spezifikationen können sich ohne Vorankündigung ändern””. Das würde auch rechtfertigen, dass ein Sony-Mitarbeiter mit einem Baseballschläger ein “”redesign”” vornimmt und das Einschaltfeature entfernt. Eine solche Klausel ist ungültig. Man kann nicht einfach irgendwo auf die Packung schreiben, dass man ein Gerät später so verändert, dass es nicht mehr funktioniert. [quote=Xtremo]Ganz ehrlich, was ist an Linux auf der PS3 so toll? Die Konsole hat gerademal 256MB Arbeitsspeicher, was im PC-Bereich ein Witz ist. Okay, die Cell-CPU ist vielleicht ganz nett, aber wer wirklich ernsthaft mit Linux arbeiten will, ist mit einem aktuellen 200-300€ PC sicher besser bedient. [/quote]Ja, da ist was dran. 256 MB sind aber auch im Konsolenbereich zu wenig. Was glaubst du denn, wo die ganzen Schlauchlevel herkommen? :)Wie dem auch sei, Arbeitsspeicher ist nicht alles. Das ist wie der Unterschied zwischen einer vierspurigen Straße, auf der man 50 fahren darf und einer zweispurigen, auf der man 100 fahren darf. Beide befördern die selbe Menge an Autos. Man kann mit der PS3 zwar weniger Aufgaben auf einmal bewältigen, diese aber dafür um so schneller. Außerdem kann man RAM relativ leicht erweitern.Und zu guter letzt, ist es nicht die freie Entscheidung eines jeden, was er möchte? Ich zum Beispiel zocke wirklich gerne auf dem alten SNES. Obwohl die Grafik längst überholt ist. Sparkster werde ich wohl nie verkaufen, und die Sammlung an RPGs und Adventures erst recht nicht.[quote=Opalauge]Es gibt eine sehr große Differenz zwischen “”zugesichert””, “”versprochen”” und “”garantiert””.[/quote] Interessant. Dann kennst du vielleicht auch den Terminus “”Fehlen einer zugesicherten Eigenschaft””, oder? Selbst wenn es Sony gelingen würde, Schadenersatzklagen abzuwenden – nicht – , gäbe es immer noch die Möglichkeit der Minderung bzw. komplett vom Kaufvertrag zurückzutreten und sich lieber die XBox oder die Wii zu kaufen.

captain carot
14. Januar 2011 8:47

: Wenn du dich auf die Diskussion rund um den Amiga einlässt, dann solltest du aber auch wissen, dass Commodore selbst da schon längst am Boden war. Die PC-Linie war nicht lukrativ, Amigas waren im professionellen Segment nur noch in der Videobearbe

14. Januar 2011 8:27

:-)Hab mich schwer zusammengerissen!Es gibt eine sehr große Differenz zwischen “”zugesichert””, “”versprochen”” und “”garantiert””.Rechtlich ist Sony auf der sicheren Seite, dessen kann man sich sicher sein und wer die Nutzungsbeschränkungen ignoriert und eigenmächtig Hand an Hard- und Software legt, muss auch mit entsprechenden Konsequenzen Rechnen.Faszinierend wie viele Leute glauben, auf irgendetwas ein angeborenes Recht zu haben und dies versuchen mit Oberbegriffen wie Freiheit und Rebellion gegenüber starrer und etwicklungsfeindlicher Gesetze zu rechtfertigen.Vielleicht sollten hier einige wirklich lieber Schach mit ´nem Wookie spielen…aber passt auf das er euch keine auf´s Maul gibt, wenn ihr am Schachbrett rumpfuscht weil ihr Hexfelder anstatt Quadraten wollt…mit Wookies ist nicht zu spaßen.;-)

Xtremo
14. Januar 2011 2:24

[quote=Triforce-Finder]Linux abspielen zu können ist eine zugesicherte Fähigkeit der PS3. Diese zu streichen ist gesetzeswidrig…[/quote]Auch wenn auf der Packung der Konsole steht, dass vorhandene Features eventuell gestrichen werden? Ich glaube kaum, dass Sony so dämlich wäre, da wirklich gesetzeswidrig zu handeln (ohne vorher den eventuellen Schaden einzuberechenen).[quote=Triforce-Finder]Nur geht es dem durchschnittlichen Linux-Freak aber nicht um Geld, sondern eben um eine Linux-Fähige PS3.[/quote]Ganz ehrlich, was ist an Linux auf der PS3 so toll? Die Konsole hat gerademal 256MB Arbeitsspeicher, was im PC-Bereich ein Witz ist. Okay, die Cell-CPU ist vielleicht ganz nett, aber wer wirklich ernsthaft mit Linux arbeiten will, ist mit einem aktuellen 200-300€ PC sicher besser bedient.Und bei allem guten Willen… das Foto von GeoHot… da könnte ich’s sogar wirklich nachvollziehen, wenn Opalauge da ein paar blöde Sprüche raushaut…

ScorpionX
14. Januar 2011 0:21

Ich finde es gut, dass Sony sich wehrt. Würde ich auch so machen.Dadurch dass es reichere Marken gibt als meinenLieblingsjapaner bin ich froh, dass denen die Hölle heiß gemacht wird.

Triforce-Finder
13. Januar 2011 22:57

Und wieder verläuft die Diskussion erst auf der zweiten Seite in halbwegs zivilisierter Art ab.Um mal mit ein paar dingen aufzuräumen:Der iPhone-Jailbreak ist [b]legal[/b].[url=http://www.chip.de/news/US-Behoerde-iPhone-Jailbreak-und-_Unlock-jetzt-legal_44013702.html]Artikel auf Chip.de[/url]Es gibt eine große Nachfrage nach Homebrew-Spielen. Was glaubt ihr eigentlich, was Indie-Games sind? Spiele, die man aus antiken Tempeln bergen muss?Und an alle, die ständig “”kauft euch doch einen PC!”” rufen:[url=http://www.1up.com/news/hey-ps3-computer-game-system]Kutaragi: Die PS3 ist ein PC[/url]Edit: [url=http://kotaku.com/gaming/why-the-ps3-is-a-computer-sony-dodges-euro-tax-men-179245.php]Aussagekräftigerer Artikel[/url]Wenn es um niedrigere Steuern geht, ist Sony gar nicht so wichtig, dass die PS3 eine Konsole ist. Schon bei der PS2 haben sie versucht, eine Klassifizierung als PC zu erhalten. Europa verlangt für den Import von Konsolen nämlich deutlich mehr als für den Import von PCs. Was nun, Hü oder Hott?Und zum Schluss: Linux abspielen zu können ist eine zugesicherte Fähigkeit der PS3. Diese zu streichen ist gesetzeswidrig und wäre die Grundlage für eine Welle von Schadenersatzklagen, die Sony wesentlich mehr schaden würden als der Hack. Nur geht es dem durchschnittlichen Linux-Freak aber nicht um Geld, sondern eben um eine Linux-Fähige PS3. Für alle, die das Gesetz so lieben. Oder besser gesagt, die zweifelhafte Auslegung des Gesetzes, die so mancher Konzern verbreitet. Mann, warum bin ich heute eigentlich überhaupt auf Maniac.de gekommen? Ich meine, ich könnte auch mit einem Wookie Schach spielen! Ich glaube fast, ich werde mich in Zukunft mit dem Heft und den Threads von Rama und Carot begnügen.

Vreen
13. Januar 2011 16:51

carrot: klar hat commodore damals extrem viel mist gebaut. die “”erweiterungen”” wie der 600+ und der 1200 haben sich technisch kaum vom 500 unterschieden. auf cd 32 erschien nur alter a500 mist und die 2000 bis 4000er waren viel zu teuer. trotzdem

captain carot
13. Januar 2011 14:55

: An dem Punkt haben viele Unternehmen schon erfolgreich bewiesen, dass sie sich so lange nicht darum scheren, wie die Allgemeinheit nicht aufgeschreckt wird.Auch wenn´s in diesem Fall keine gravierende Sicherheitslücke sondern “”nur”” eine Spielekon

Gwydion
13. Januar 2011 14:47

[quote]Vielen Dank für DRM an alle Kopierpiraten.[/quote]Glaubst du diesen Schwachsinn wirklich? Schau/lies mal Nachrichten, dann wüsstest du das die Musikindustrie ihren DRM-Schwachsinn aufgrund der Kopierproblematik größtenteils aufgegeben hat. Musik gibt es DRM-frei, weil die Kunden mit den Füßen dagegen abgestimmt haben und nicht wie Lemminge in jeden Abgrund rennen.

Gwydion
13. Januar 2011 14:40

[quote]Natürlich ist es gut, wenn Hacker ihr Können nutzen um Firmen die Sicherheitslücken in ihrer Soft- und Hardware aufzuzeigen, aber muss man das sofort veröffentlichen?[/quote]Wissen ist nur dann welches, wenn es veröffentlich wurde. Das Verschweigen einer Sicherheitslücke führt ohnehin nur dazu, dass Kriminelle sie solange unbemerkt ausnutzen, bis irgendjemand sie veröffentlicht. Es ist ja nicht so, als ob nur ein einzelner zu so einem Hack in der Lage wäre.Über das “”sofort”” kann man gerne streiten, es gilt aber als gute Sitte, die Hersteller rechtzeitig vor der Veröffentlichung zu infomieren. Sony hätte das aber wohl wenig genützt, da der Fehler in ihrem Sicherheitssystem wohl nicht per Patch behoben werden kann.

Lofwyr
13. Januar 2011 14:32

“”Die Veröfentlichung von Sicherheitslücken muss erlaubt, dass Missbrauchen von Lücken zu illegalen Zwecken dagegen verboten sein.””Das funktioniert so nicht. Sobald sie bekannt sind werden die Lücken missbraucht also muss man früher ansetzen.Da ich keinen Bock habe für die Fehler anderer zu bluten (vielen Dank für DRM an alle Kopierpiraten) würde ich immer noch jedem dieser Deppen die Festplatte in den Monitor kloppen.

Xtremo
13. Januar 2011 14:25

Was hier schon jemand sehr treffend angeführt hat: Der Kunde hat die Macht.Wenn es euch nicht passt, dass ihr auf eurer PS3 kein Linux installieren könnt, eure mkv-Videos nicht abgespielt werden oder ihr keine eigene Software installieren könnt, dann kauft die Konsole nicht! Ja, mit der Hardware könnte man theoretisch mehr machen, aber sie ist halt nicht dafür vorgesehen!Ich hätte auch gern eine vernünftige Ordnerstruktur auf der PS3. Würde gern Emulatoren darauf laufen lassen und ein Programm um DVDs auf die Festplatte zu rippen und zu organisieren wäre ebenfalls super. Aber das geht nunmal nicht, weil solche Freiheit von genug Volldeppen zum Raubkopieren genutzt wird!Es liegt also nicht an Sony, dass Homebrew auf der Konsole unterbunden wird, sondern an unseren allseitsbeliebten Raubkopierern.[quote=tetsuo01]Ich bin klar gegen raubkopien. Ich finde das aber trotzdem gut was die Jungs da machen. Wer kann mir verbieten bei meiner eigenen Konsole Modifikationen vorzunehmen. Es ist gut das es Leute gibt die dieses sowieso schon von den Herstellern arg reglementierte Hobby aufbrechen.[/quote]Ist die denn auch aufgefallen, dass diese Leute auch einen großen Teil der Schuld daran tragen, dass es Dinge wie das Project-10$ und die Masse an DLCs gibt?Natürlich ist es gut, wenn Hacker ihr Können nutzen um Firmen die Sicherheitslücken in ihrer Soft- und Hardware aufzuzeigen, aber muss man das sofort veröffentlichen? Wer nur Gutes im Sinn hat, ist nicht so dämlich, etwas der Öffentlichkeit mitzuteilen, das mit 100%iger Sicherheit einen (wirtschaftlichen) Schaden nach sich zieht.

Gwydion
13. Januar 2011 13:53

[quote]Nur lassen sich die Folgen dieses Handelns eben nicht auf jeden Bereich gleichermaßen übertragen. Es gibt Unterschiede zwischen Sicherheitsinteressen und reinen Wirtschaftsinteressen.[/quote]Völlig korrekt. Aber Gesetze gelten für alle gleichermaßen. Eine juristische Aufspaltung nach “”erlaubt zu hacken”” und “”nicht erlaubt zu hacken”” wird juristisch weder machbar noch mit dem Gleichbehandlungsgebot vereinbar sein. Also: Keine Sonderregelung für Sony. Die Lösung ist doch klar: Die Veröfentlichung von Sicherheitslücken muss erlaubt, dass Missbrauchen von Lücken zu illegalen Zwecken dagegen verboten sein.

13. Januar 2011 13:15

Nur lassen sich die Folgen dieses Handelns eben nicht auf jeden Bereich gleichermaßen übertragen.Es gibt Unterschiede zwischen Sicherheitsinteressen und reinen Wirtschaftsinteressen.:…ok, der war witzig!@ramazotti:Aus mancherlei Grünpflanzen kann man auch Liköre herstellen, die man besser auch bewußt konsumiert. 😉

Gwydion
13. Januar 2011 13:00

[quote]Hier geht es nunmal um Spielkonsolen. Die Interessen von Produzenten lebenswichtiger Systeme und deren Nutzer sind anders geartet und eine Kooperation mit Personen, die in diesen Systemen Sicherheitslücken aufzeigen, hat einen anderen Nutzen und potentiell andere wirtschaftliche Folgen.[/quote]Nein, hier geht es eben nicht nur um Spielkonsolen, sonden um die Forderung nach Veboten und Strafen, die viel weitreichendere Konsequenzen als nur ein paar Spielkonsolen haben. Und wie denjenigen mit Lesefähigkeit aufgefallen sein müsste, hab ich all das schon mal geschrieben. Aber man kann auch Scheuklappen aufsetzen, nur sein Hobby sehen und den Rest der Welt ausblenden.

ramazzotti
13. Januar 2011 12:31

Es müssen viel mehr Exempel statuiert werden…@opaauge…mir scheint es so als ob du in deinem leben schon ne ganze menge gras gefressen hast. aber macht nichts – trifft ja auf 99% der population zu 😉