Soul Sacrifice

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Das Spiel ist die erste eigene Marke von Keiji Inafune, welcher vor allem als “Vater” von Mega Man bekannt sein dürfte und es wird in Zusammenarbeit mit Japan Studio entwickelt. Im Kern handelt es sich bei dem PS-Vita-Spiel um ein Action-RPG. Neben den bekannten Waffen, Zaubern und Skills kommt bei Soul Sacrifice jedoch ein besonderes Element zum Tragen. Möchte der Spieler besonders starke Attacken oder Zauber vom Stapel lassen, so muss er dafür etwas opfern. Gliedmaßen, Blut oder gar das Leben selbst werden dafür eingetauscht. Das hat natürlich spielerische Auswirkungen: Spendet Ihr zum Beispiel ein Auge, so schränkt sich daraufhin Eure Sicht ein. Seid Ihr bei den folgenden Kämpfen erfolgreich, regeneriert sich Eure Spielfigur wieder. Am Ende jedes Gefechts müsst Ihr Euch entscheiden, ob Ihr den Gegner einfach umbringt oder ihn opfert. Je nach Vorgehen beeinflusst Ihr damit Eure Charakterentwicklung. Eure Feinde tragen allerdings ein tragisches Geheimnis mit sich, denn jeder von ihnen war einst ein Mensch. Dieser Umstand soll Eure Entscheidungen noch stärker beeinflussen, da besiegte Monster berichten, warum sie so geworden sind. Die verschiedenen spielbaren Figuren werden sich komplett indvidualisieren lassen, die Buttons könnt Ihr ebenfalls nach eigenem Gusto belegen. Außerdem wählt Ihr vor jeder Mission ein Kostüm aus, weitere davon wie auch andere Items lassen sich selbstverständlich freischalten.

Das Design der Level und Monster von Soul Sacrifice erinnert sehr stark an Dantes Inferno sowie Knights Contract. Inafune sagte, er habe sich dazu von japanischer und europäischer Mythologie inspirieren lassen. Das zentrale Motiv der einzelnen Welten im Spiel sei aber “menschliche Gier”. Die Präsentation zeigte einen kurzen Level mit anschließendem Bossfight – die Grafik sah schick aus und die Animationen wirkten sehr gut. Zum Mehrspieler-Modus äußerte sich Inafune ebenfalls: Bis zu vier Spieler kämpfen dann gemeinsam gegen die Monsterhorden. Auch hier kommt das Opfern zum Einsatz, so könnt Ihr beispielsweise das Leben eines Eurer Mitstreiter hingeben. Auf Nachfrage bestätigte Inafune, dass in diesem Fall sowohl der opfernde als auch der geopferte Spieler belohnt werden sollen. Es werde sogar möglich sein, im kompletten Spiel gänzlich auf Opferungen zu verzichten. Dadurch würde der Schwierigkeitsgrad allerdings enorm ansteigen, so Inafune weiter.

Die Präsentation machte insgesamt Lust auf mehr. Zu eventuellen Touch-Features wollte sich Inafune noch nicht äußern. Man experimentiere mit verschiedenen Ideen, so die kurze Antwort. Soul Sacrifice wirkte wie ein guter Actiontitel, der mit dem Opfer-Feature eine spielerisch interessante Komponente aufweisen könnte.

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Daddler
20. August 2012 17:26

Hört sich richtig genial an, mit vielen neuen und interessanten Ansätzen, viel zu schade für die Vita bzw. Handheld…

Tobias Hildesheim
Redakteur
20. August 2012 16:04

Bin ja sehr gespannt auf den Titel. Könnte richtig gutes Futter für die Vita werden.