Spielehersteller SEGA befindet sich derzeit in einem Umstrukturierungsprozess, im Zuge dessen auch Personal abgebaut werden soll:
Laut einem internen Papier der SegaSammy-Group wurden rund 300 Angestellte weltweit gebeten, bis zum Ende des laufenden Fiskaljahres im März 2015 “freiwillig in den vorzeitigen Ruhestand” zu gehen, 120 davon allein in den USA; so sollen Personalkosten gesenkt werden. Sega of Europe teilte Eurogamer mit, dass es dort Entlassungen geben wird, allerdings nur im “begrenzten” Umfang.
Ziel der Maßnahmen ist es, den Fokus verstärkt auf die Wachstumssparten Smartphone- und Online-Gaming zu richten und in weniger lukrativen Bereichen Personal abzubauen.









Manche Seiten berichten sogar davon, dass Sega gar keine Konsolenspiele mehr machen will.
Ja, so denn sie bei uns überhaupt erscheinen. ^^
Na tot ist Sega mit Sicherheit nicht. Gerade in Japan ist man noch gut im Geschäft dank mehreren Geschäftsfeldern.Nur im Westen ist Sega weit weg von ihrer damaligen Form.Wer Sega bei uns auf die Sprünge helfen will, einfach Yakuza 5 und die ganzen tollen Atlus Spiele kaufen. 😉
eigtl. kann man nur hoffen das SEGA am ende ist und die ganzen geilen IPs an Leute gehen die was neues machen… viele Sachen die ich liebe, aber eben keine AAA titel sind lässt SEGA versauern… ich will nen neues Jet Set Radio, nen neues Space Channel 5 und nen neues SEGA Rally… das die nur zu Arcade/downloadgames reichen ist mir bewusst… aber ich nehm die lieber so als gar nicht!
Nun ist es also sogar schon so weit gekommen. SEGA ist nun wohl endgültig tot. Mega traurig. Mit SEGA wurde ich gross. Ja ich war ein SEGA Fanboy. Frage mich nur was aus The creative Assembly werden. Mit Alien Isolation haben sie wirklich ein sehr sehr gutes Spiel abgeliefert. Und die Total War Serie liebe ich.
Ja, und genau das Problem hat Nintendo eigentlich nicht, wenn es das HW Business aufgeben würde. Denn die decken eine Nische ab, die die anderen Anbieter nicht bieten oder kaum.
Gut geschrieben. Dem ist eigentlich nix hinzuzufügen. Außer das Sega mit dem Ausstieg aus dem HW Bereich sich in einer ganz neuen Situation wiederfand: Dem direkten Konkurrenzkampf. Virtua Fighter 4 musste sich mit Tekken messen, Rennspiele gab es auf PS2 zuhauf, allen voran natürlich GT. Action Klopper wie Shinobi hatten mit DmC starke (und bessere) Konkurrenz. Und über Open world Spiele wie Yakuza thronte GTA.Da griffen Sony anhänger lieber zu altbekannten Marken die sie schätzten und liebten.
Schlecht geht es Sega ja nicht. Allerdings hat die Firma trotzdem ihre Seele verloren. Und das sage ich als riesiger Sega-Fan. Zum einen hat Segaselbst zu viele Fehler gemacht. Später kamen auch externe Schwierigkeiten dazu:1) Mit den ganzen Mega Drive Flop-Updates (Mega CD, 32X, angekündigter Neptun) hat man a) jede Vertrauensbasis zerstört und zudem b) für Chaos gesorgt. Niemand wusste mehr welche Konsole denn wirklich die neue ist und welche Spiele wo laufen (Saturn, 32X, Neptun…)2) Der Saturn war eine Fehlkonzeption von Anfang bis Ende. Ausgelegt auf 2D. In letzter Sekunde die Hardware geändert durch zusätzliche Prozessoren. Folge: teuer in der Herstellung, teuer im Verkauf (100$ über PS1) & schwer zu programmieren. 3) Sega stellte Entwicklern jahrelang keine vernünftigen Dev-Kits zur Verfügung. Statt dem gängigen C mussten Entwickler zudem (neben eh schon verbockter Hardware) direkt mit Maschinensprache arbeiten. Sony hat hier mit perfekten Bedingungen Dritthersteller gelockt.4) Dann wurde der Saturn ohne jede PR in einer Nacht- und Nebelaktion veröffentlicht (zur E3 und nur bei ausgewählten Händlern in kaum nennenswerrten Stückzahlen). Nicht einmal Publisher waren über konkrete Releasedates informiert, Spiele fehlten. Große US-Handelsketten fühlten sich vor die Nase gestoßen und haben den Saturn lange gar nicht geführt.5) Genauso schnell wie er eingeführt wurde hat man den Saturn bereits 1998 vom Markt genommen. Spiele kamen keine mehr. Nicht einmal jap. Perlen wie Grandia wurden ins englische übersetzt. Dreamcast kam im Westen aber erst Ende 1999. Treue Käufer saßen 1,5 Jahre ohne Konsole da. Auch hier lief alles viel zu abrupt und (bzgl. DC-Start) zu träge.6) Spätestens Anfang der 2000er brach eines von Segas Kern-Segmenten (der Arcade-Markt) zunehmend weg.7) Als man 2001 aus dem HW-Markt ausgestiegen ist fehlte es an Erfahrung mit der Entwicklung für die PS2. Größtenteils gab es Ports alter Titel. Man setzte daher stark auf Xbox, die aber auch nicht sehr erfolgreich war.Man könnte sicherlich viele Aspekte ergänzen, aber nach vielen Fehlern hat Sega heute zumindest eine stabile Entwicklung eingeschlagen (Pachinko, Smartphone-Games etc.). Zu viele Spiele wie Sega Rally Revo, Yakuza usw. waren im Westen halt nicht ausreichend erfolgreich. Die alten Marken wie Shinobi, Ecco, Shining haben leider auch nur noch bei den Fans einen Wert. Bei einem breiten Publikum sind die mittlerweile längst nicht mehr bekannt oder zugkräftig.
Stimmt, aber bei Yakuza muss man nicht unbedingt davon ausgehen, dass es im Westen übermässig gut ankommt. Vanquish und Bayonetta vielleicht eher. Letztlich ist es ja auch genau das Quäntchen Glück, dass eine Firma braucht, damit etwas sich verkauft- es muss den Leuten gefallen und gehyped werden. Und mit kaum Werbung ist es zusätzlich schwierig, überhaupt erst in aller Munde zu kommen. Sonic z.B. kennen viele, aber SEGA schafft es kaum, da was gutes zu servieren. Das müsste mMn ihr Aushängeschild sein, aber irgendwie solls wohl nicht sein.Wie im Rest der Wirtschaft zeigt sich, dass man ständig Erfolg haben muss, sonst wird entsprechend gekürzt. Kann aber auch sein, dass sie einfach nur wieder kleinere Brötchen im Konsolenbereich backen wollen, vielleicht mit einem jüngeren Team mit frischen Ideen. Wer weiss?
@ZiepYakuza ist schon mega, nur ausserhalb Japans kein Seller.Ich kenn zwar keine Zahlen denke aber schon das Ishinn und Zero ein relativ hohes Budget zur Verfügung haben. Sicherlich kommt einiges ducht Product Placement wieder rein. Sega hat sich am Anfa
Zumindest hat SammySega erkannt, dass sie keine Megaseller mehr produzieren, sie haben es auch lang genug versucht, anstatt gleich aufzugeben. Immerhin werden die Leute nicht einfach entsorgt, sondern ihnen die möglichkeit zur früheren Rente gegeben. Das macht auch nicht jeder. Kann aber natürlich auch an der Struktur der Arbeitsverträge liegen.
@D00M:Ist halt wie u.a. im Kinobereich. Da wird auch erstmal zwischen Big Budget, mittelgroßen Streifen und Low Budget sowie Independentproduktionen differenziert.Zur Differenzerung allgemein macht das auch durchaus Sinn. Sowas wie Volgarr käme halt im AA
@D00M nur ist der Ruf beim Spielekauf einfach total sekundär. Die Spieler kaufen zuerst die grossen Reihen, danach den Rest und nicht ujmgekehrt. Wenn jemand aus irgendwelchen Prinzipien keine Spiele eines Herstellers kauft, straft er sich ja damit selber
Ja aber meiner Meinung nach ist es total dumm die Underdogs immer cool, toll und innovativ zu empfinden und Tripple A Titel “”aus Prinzip”” immer schlecht zu finden.Ich bin zumindest bei mir froh, dass ich die Spiele einzelnd bewerte und nicht nach dem Budget oder wie angesehen der Publisher bei der fanatischen Gamerchaft wegkommt.Denn auch da ist Ubi ein super Beispiel. Hunderte möchtegern Rebellen in Blogform scheissen das Internet mit ihrer unwichtigen Meinung zu und wollen den bösen grossen eins auswischen, indem sie schlechte Stimmung dazu verbreiten. So hat Ubi jetzt einen recht schlechten Ruf, obwohl sie technisch eigentlich nur Unity so richtig verkackt haben. Davor haben sie eine Menge tolle Spiele auf den Markt geworfen – Egal, Ubi ist voll böse…
@D00MEs ist nunmal so, dass der Underdog halt die Sympathien hat und die Triple As böse sind. Das ist wie mit den Bayern. Jeder will sehen wie sie aufs Dach kriegen, aber trotzdem haben sie die meisten Fans. Und sieht man sich die Verkaufszahlen an, ist k
[quote=captain carot]
Der persönliche Spaßfaktor hat damit erstmal wenig zu tun.
Elitäres Indie/Low Budget Gehabe ist aber auch wieder recht albern.
[/quote]Das meine ich ja. Wieso sollte ich da dann unterscheiden. Wenn ich Spaß mit einem Spiel habe, dann habe ich das unabhängig vom Budget.
[quote=D00M82]
Wieso muss man eigentlich immer in AAA Titel und kleineren Titeln unterscheiden?
Mir machen beide Arten von Spielen Spaß…
Bei manchen scheint das eine Art pseudo-Lebenseinstellung zu sein.
[/quote]ich esse gerne erdnüsse und mag snacks zwischendurch, aber trotzdem freu ich mich am meisten auf spaggetti carbonara mit dessert. ist doch keine pseudo-lebenseinstellung sondern völlig normal.
[quote=D00M82]
Wieso muss man eigentlich immer in AAA Titel und kleineren Titeln unterscheiden?
Mir machen beide Arten von Spielen Spaß…
Bei manchen scheint das eine Art pseudo-Lebenseinstellung zu sein.
[/quote]Nur ist es halt so, dass der Kunde halt eher nicht zu einem AA oder A Titel greift, weil die meist gleich viel kosten, aber weniger Content bieten, was garantiert auch ein Kriterium ist. Wärs nicht so, würden nicht alle Hersteller ihre Spiele immer mehr strecken. Geht man von 10 Spielen aus, die im Schnitt pro Gen gekauft werden, dann wird das wenigste davon ein klein budgetierter Titel sein.
Primär Budgetfrage. Wobei (siehe viele Indies) ein geringes Budget auch bedeutet, dass man sich auf kleinere Zielgruppen fixieren und dabei finanziell erfolgreich sein kann.Das große Budget bedeutet eben auch, dass man eine möglichst große Zielgruppe ansprechen muss.Der persönliche Spaßfaktor hat damit erstmal wenig zu tun.Elitäres Indie/Low Budget Gehabe ist aber auch wieder recht albern.
Wieso muss man eigentlich immer in AAA Titel und kleineren Titeln unterscheiden?Mir machen beide Arten von Spielen Spaß…Bei manchen scheint das eine Art pseudo-Lebenseinstellung zu sein.
Eine kleine Randnotiz: Auch Hollywood befindet sich in einer kreativen Krise. Es gibt kaum noch Blockbuster, die nicht auf einem Buch oder Comic basieren. Ich wage auch hier zu bezweiflen, dass den kreativen Köpfen (in diesem Fall den Drehbuchautoren) die Ideen ausgehen. Es wird eben lieber ein beliebtes Franchise verfilmt und ausgeschlachtet. Warum? Weil es funktioniert!Die prominenten Ausnahmen (z. B. Tarantino, Nolan, Cameron) kann man leider an einer Hand abzählen.
Interessante Diskussion hier: Man kann den Kunden nen teilverantwortung sicher zuschieben, allerdings hat der Kunde heut zu Tage auch viel mehr Auswahl. Also muss man A: etwas überzeugendes Haben und B: dementsprechend bewerben. Manche Spiele eignen sich für den westlichen Markt eben geringer als andere. Mich zum Beispiel juckt nen Yakuza eben kaum und seit das vom Gangster Epos zum jetzt auch mit Zombies gedöhnsen wurde erst recht nicht. Dann haben die Japaner wieder rum Spiele die zumindest Anime und J-Pop fans hier ansprechen würden, Idolm@ster mal als beispiel. Bei AAA Produktionen fehlt mir persönlich die japanische Identität… (Resi6 zB.) Was westliche Videogames angeht sind die aber mittlerweile wie nen Hollywood Film. Da wird einfach soviel Knete reingebuttert bis was geiles bei rauskommt, was optisch und (bestenfalls)spielerisch zu überzeugen weiß und dann wird man so Werbung dazu zugebombt das selbst meine Oma mit dem Begriff Call of Duty was anfangen kann, was man aber spätestens nach nen halben Jahr wieder vergessen hat. Meiner Meinung nach steckt die ganze Branche in ner Identitätskrise, der Westen macht seelenloses Hollywood Mainstream gedöhnsen wo man das Gefühl hat das der Chefentwickler gleichzeitig der Chef der Marktforschungsabteilung ist… und die Japaner die nicht eben 100Mio für nen Game aufbringen können, laufen trotzdem Hollywood hinterher und kommen mit Billig abklatsch den kein Kunde möchte, weil er dasselbe schon in geil gespielt hat…
[quote=stefanstick]
Das M2 war wohl eher als Nachfolger des 3DO gedacht.
[/quote]Der Verdacht liegt nahe. 😉
Also dass niemand Yakuza 1 und 2 für die U kauft, ist absolut verständlich. Wenn man Spiele so lieblos hinrotzt, braucht man sich auch nicht wundern. Aber klar, der Kunde ist sicher auch in der Verantwortung.
@ChrisKongIch sage nicht das heute keine tollen (grafischen) Spiele mehr aus Japan kommen. Aber gerade zu 32bit Zeiten hat der Westen im Konsolen Bereich mächtig zugelegt. Zu PS2 und Konsorten Zeiten lagen beide Seiten auf Augenhöhe. Und spätestens zu HD
[quote=Kiskeru]
VC, Yakuza und RoF waren nicht erfolgreich. Da sind die Spieler dran schuld nicht sega.
[/quote]Sicher hat man Schuld daran wenn man ein Spiel nicht kauft, das es eventuell kein Erfolg wird. Aber dann muß man auch fragen warum hat derjenige es nicht gekauft? Sega war in Sachen Marketing (im Westen) noch nie besonders helle, ich denke nur an die bescheuernden Dreamcast Werbespots.
“”Ziel der Maßnahmen ist es, den Fokus verstärkt auf die Wachstumssparten Smartphone- und Online-Gaming zu richten und in weniger lukrativen Bereichen Personal abzubauen.””Würg.
Oh je, dann könnte vielleicht auch Persona 5 leider das letzte Persona werden, die Sparmaßnahmen werden wahrscheinlich indirekt auch Atlus mit betreffen. :/Shining Resonance hätte mir gut gefallen als Westveröffentlichung, seufz…
Ich glaube viele unterschätzen den Wert von sega. Oder wie es eigentlich heißen müsste sega sammy. Die schreiben in der Regel gute Zahlen. Vieles davon ist dann halt nicht mehr aus der spielebranche.Firmen ziehen sich nicht aus geschäftsfeldern oder Ländern raus weil’s Spaß macht , sondern weil in der Vergangenheit dort Verluste erwirtschaftet wurden. VC, Yakuza und RoF waren nicht erfolgreich. Da sind die Spieler dran schuld nicht sega. Könnten die mittlerweile erfolgreicher sein? Vielleicht aber vielleicht sind die auch weiterhin ein Verlust. Warum das Risiko weiter eingehen. Die werden mit dem Geld bestimmt was aus wirtschaftlicher Sicht besseres anstellen können.
[quote=Tokyo_shinjuu]
Echt? Wusst ich nicht.
Wobei Ursprung und Heimat dann doch zwei verschiedene paar Schuhe sind. *klugscheißer hoch 2* ^^
@ChrisKong
Seh ich auch so. Nur das japanische Entwickler schon seit gut nem Jahrzehnt hinterherhinken gegenüber dem Westen. Wenn man nem 12 jährigem Zocker heute sagt das Japan mal in Sachen Grafik und Spielspaß den Ton angegeben hat (siehe goldene 16bit Ära) lacht der einen doch aus.
[/quote]16Bit Ära? Resi 4 war damals auch so ein Titel, der neue Standards setzte, es gab also weit nach der 16Bit Ära optisch überzeugende Spiele aus Japan mit Sonderstanding. Und gibt noch genug andere Beispiele. Irgendwie verliert man dennoch den Anschluss an die Kundschaft. So jammern die japanischen Entwickler nämlich am meisten über Schwund bei der Kundschaft. Sry, Publisher, nicht das da wieder alles durcheinander gebracht wird. Klar ist, dass heute eh alles viel globaler vonstatten geht. Crytek Germany, CD Project Polen, Ubi mit div. Entwicklern im Euroraum.Ist einfach so, dass man sich mMn wieder auf die Stärken konzentrieren sollte und nicht jedes Spiel mit solchem Ballast versehen muss, hier scheint es mir hat man negative Eigenschaften westlicher Entwickler übernommen. Vielleicht täuscht auch mein Eindruck nur.