Und schließlich bleiben noch zwei prominente Unbekannte: Eigentlich müsste dieses Jahr der neue Teil der inzwischen wieder bei Criterion untergebrachten Need for Speed-Serie erscheinen, nachdem das Studio seine Aushilfsarbeiten bei Battlefield 2042 (vermutlich) abgeschlossen hat. Und auch für Forza Motorsport würde es nun wirklich höchste Zeit.
Trügerisch ruhig geht es auch bei den Sportspielen zu: Zweifelsohne werden sowohl Electronic Arts als auch 2K Games ihre üblichen Jahresupdates auf den Markt werfen, beide Hersteller haben aber auch kuriose Baustellen im Sortiment. So wurde EA Sports PGA Tour auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben und 2K hat vergangenes Jahr zwar das PGA Tour 2K-Entwicklerteam gekauft sowie Tiger Woods exklusiv unter Vertrag genommen, aber bislang kein Spiel angekündigt. Ein Mysterium ist derzeit auch WWE 2K22: Nach dem kapital missglückten 2020er-Teil und der folgenden Pause soll das Comeback im März stattfinden. Dass der Kader-Kahlschlag bei der ”echten” WWE wohl Teile der Entwicklerarbeit torpediert haben könnte, ist aber nur eine Mutmaßung unsererseits. Ebenfalls für das Frühjahr angedacht ist eigentlich das Wrestling-Spiel der Konkurrenzorganisation AEW, das ironischerweise vom ehemaligen WWE 2K-Studio Yuke’s angefertigt wird, aber auch zu diesem war schon länger nichts mehr zu sehen und zu hören. Weniger Sorgen machen wir uns um Blood Bowl 3 – das Fantasy-Football hat zwar auch schon viele Verschiebungen auf dem Buckel, aber hier ist die Ziellinie inzwischen in Sicht, auch wenn ein konkreter Termin noch aussteht.
Wie im vergangenen Jahr machen sich klassische Vertreter der Beat’em-Up-Kategorie so rar, dass wir ihnen keine eigene Seite widmen können. Offenbar ist das Season- und Fighter-Pass-Konzept bei den großen Namen so lukrativ, dass die prominenten Vertreter wie SoulCalibur, Tekken & Co. lieber weiter neue Kämpfer hinzufügen, als einen vollwertigen Nachfolger anzugehen – auch etwa von einem schon länger in der Gerüchteküche brodelnden Street Fighter VI ist noch weit und breit nichts zu sehen. Zumindest im ersten Quartal tut sich aber wenigstens ein bisschen was: Neben The King of Fighters XV legt Atlus den Rollenspiel-Ableger Persona 4 Arena Ultimax am 17. März leider nur als Download für PS4 und Switch neu auf. Dritte Klopperei im Bunde ist der Animeprügler Phantom Breaker: Omnia, mit dem die Serie zum ersten Mal seit 2013 am 15. März auf PS4, Xbox One und Switch wieder den Westen erreicht.









Bei den Rennspielen überschattet GT7 alles, den Grid Ansatz finde ich eher “nett”; es ist etwas armselig das Codenasters kein anderes Alleinstellungsmerkmal findet um die hausgemachten, in der Regel sehr guten Spiele, entsprechend zu vermarkten.