Spielemarkt USA

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Die Entertainment Software Association ESA, der Verband der Spielehersteller in den USA, analysiert alljährlich den dortigen Spielemarkt. Nun liegt die neueste Studie vor, die man bereits auf der E3 präsentierte. 2.000 US-Haushalte wurden von den Marktforschern (mutmaßlich) genervt, um Folgendes zu Tage zu fördern:

  • 49% aller US-Haushalte besitzen eine Spiel-Konsole – und jene verfügen im Durchschnitt gleich über zwei.
  • Das Durchschnittsalter eines Spielers liegt bei 30, wobei 32% der Spieler unter 18 Jahren, 31% zwischen 18 und 35, und 37% über 36 Jahre alt sind.
  • Das Durchschnittsalter derjenigen Spieler, die am häufigsten Spiele kaufen, liegt bei 35 Jahren.
  • Natürlich dürfen auch die Ranglisten der meistverkauften Spiele nicht fehlen: Bei Videospielen lag Call of Duty: Modern Warfare 3 an der Spitze, gefolgt von Just Dance 3, Madden NFL 12 und Skyrim auf Platz 4.
  • 47% aller Spieler sind weiblich, 53% männlich. Interessant: Frauen, die 18 Jahre oder älter sind, haben einen deutlich größeren Anteil am Spiele-Markt (30%) als Jungs unter 18 Jahren (18%).

Wer sich näher damit beschäftigen möchte, der kann sich hier die ESA-Zahlen im pdf-Format herunterladen.

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Oliver Gruener
6. August 2012 17:28

Meine Frau spielt, wenn sie spielt, auch eher “”Hardcore””-Games. Ihre ersten Spiele waren in der Arcade Titel wie 1942. Später dann auf PC Strategiespiele (Knights & Merchants) oder (Taktik)-JRPGs (z.B. Farland Tactics) sowie auf Konsole Banjo Kazooie, Jak & Daxter und Co. Zwischendurch hat sie mal Online-Shooter gezockt (mehr als ich) bis hin zu Battlefield 2 / 2142. Ansonsten konzentriert sie sich in den vergangenen Jahren aber eher auf MMOs, wie halt Guild Wars oder WoW.

captain carot
5. August 2012 21:37

Meine Frau hat z.B. schlicht kein Interesse an Videospielewebseiten. Am liebsten spielt sie RPG´s, sowohl West als auch J-RPG´s.Ansonsten Spiele wie Devil May Cry, Jak & Dexter oder Kameo. FPS findet sie teilweise interessant, vor allem Half Life, hat da aber immer Probleme mit Motion Sickness. Casual ist das denke ich eher nicht.

Vedek Sve
5. August 2012 18:56

Die Frage ist ja nicht nur, was sind “”Casual”” und was “”richtige”” Spiele. Und ich denke die Zahl der Spielerinnen von sogenannten “”richtigen”” Spielen, ist wesentlich höher als wir aufgrund von Internet-Präsenzen glauben. Bei uns hält sich die Verteilung “”Casual”” und “”richtige”” Spiele eigentlich gut die Waage.

Piotrik
5. August 2012 14:09

America America the Land of our Dreams lalalalala Das müsst Ihr euch gesungen vorstellen

captain carot
3. August 2012 15:21

Das halte ich so für eine saublöde Behauptung. Casualspiele spielt z.B. meine Frau gar nicht, ich schon eher. Und sie ist definitiv kein Einzelfall.

3. August 2012 12:40

“”47% aller Spieler sind weiblich, 53% männlich. Interessant: Frauen, die 18 Jahre oder älter sind, haben einen deutlich größeren Anteil am Spiele-Markt (30%) als Jungs unter 18 Jahren (18%).””Was natürlich vergessen wird zu erwähnen ist , dass sich Frauen wohl größtenteils mit Casualmüll beshchäftigen und deren hoher Anteil am Spiele-Markt deshalb für richtige Games relativ bedeutungslos ist.

Daddler
3. August 2012 12:24

Mich würde vielmehr diese Statistik auf den deutschen Spielemarkt bezogen interessieren…