Square Enix

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Das vergangene Jahr sollte eine Home-Run-Saison werden, aber wir hatten nicht einen einzigen […]” – Stephane D’Astous kritisierte seinen (ehemaligen) Arbeitgeber Square-Enix scharf.

Der gerade zurückgetretene Gründer von Eidos-Montreal erklärte gegenüber Polygon, dass Square-Enix es im letzten Geschäftsjahr nicht geschafft hat, die Qualität der Spiele in einen Verkaufserfolg umzusetzen: Wir sind in einer Situation, dass wir tolle Spiele haben, von denen wir mehr hätten verkaufen können, kritisierte er.

In der Tat: Square Enix blickt auf ein (fast) katastrophal abgelaufenenes Geschäftsjahr zurück – trotz Triple-A-Titeln wie Tomb Raider, Hitman: Absolution und Sleeping Dogs, die qualitativ überzeugen konnten.

Der Publisher habe noch “einige Dinge zu lernen, wie sie ihre Spiele verkaufen sollen, stellte D’Astous fest. Seiner Meinung nach lag es an der mangelhaften Kommunikation des Square-EnixManagements mit den Entwickler-Teams: “Es dauerte lange, bevor Informationen aus dem HQ kamen. Es war bedauerlich, dass die leitenden Mitarbeiter der Studios nicht wirklich an den neuen strategischen Planungen teilnehmen konnten”, sagte er.

Die Kommunikation ließ sehr zu wünschen übrig”, brachte D’Astous es auf den Punkt. Er plant nun, bis September “im Urlaub” zu bleiben und erklärte, dass sein Fortgang von Eidos Montreal am letzten Freitag wohlüberlegt war – schon seit März brachte er seine Bedenken zum Ausdruck.


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ChrisKong
25. Juli 2013 12:19

Ha als ich das soeben gelesen habe, da ging ein Schmunzeln über mein Gesicht. Ist aus der EA-News von Herr Gibeau.””Es ist meine Überzeugung, dass man die besten Spiele von kleinen Teams mit großer Kultur bekommt. Die Entwickler-Kultur ist entscheidend, um Qualität und geistiges Eigentum zu erhalten””, sagte Gibeau. Studios hätten bei EA die Möglichkeit, “”weiterhin in ihre Kultur zu investieren, sie zu erweitern und neue Talente einzubringen. Der Trick ist, dass sie sich nicht zu sehr ausbreiten und zu groß werden. […] Das Schlimmste, was man machen kann, ist, sie zu schnell anwachsen zu lassen. “”Hätte nicht gedacht, mal von EA Support zu kriegen 🙂

ChrisKong
25. Juli 2013 11:57

Du lamentierst trotzdem um die Frage rum. Bring mal was eigenes. Das ihr euch immer an solchen Beispielen festbeisst, Hirn einschalten, gibt ja wohl auch noch was dazwischen, ist schon klar werden die Leute nicht 500 Euro für ein Mod

Ullus
25. Juli 2013 11:32

Wow, hier im Thread ist ja ganz schön was los zum Thema Squaresoft.Ich finde es gibt generell 6 Gründe gibt warum Squaresoft heute nicht mehr zu den Gefragtesten im Business gehören. Es kann auch sein dass ich mich auch wiederhole….1) Der Zahn der Zeit: Smartphones, Tablets in marktechnischer Sicht und der unbestreitbare Spieleaufschwung vonseitens der Westlichen Entwickler seit der PS3. Die Konkurenz schläft nicht.2) die westlich angehauchte Produktpalette ist zwar einerseits sehr sinnvoll, allerdings scheint man des öfteren auf das falsche Pferd zu setzen. (Ich fand das neue Hitman schrecklich, halt ist das nicht von crystal dynamics und Square ist nur der Publisher, hmmmm ?)3) Vernachlässigung der eigenen Tradition: Fortsetzungen alter Marken außer Final fantasy und Kingdom Hearts werden vernachlässigt. Ob diese dann auch erfolgreich werden würden, sei mal dahingestellt, aber generell kann man selbst nicht wissen, ob etwas klappt, wenn man es selbst noch nicht einmal probiert.4) Damals zu glorreichen Squaresofzeiten, gab es bei uns einen regelrechten Anime Boom, der Square in ihren ehemaligen PS ONE und PS2 Games massiv indirekt unterstützt hat. Der Boom hat sich mittlerweile gelegt und der Markt ist diesbszüglich animemässig massiv übersätigt. Es ist nichts “”Neues”” mehr an sich5) Die ewige story Final Fantasy: Bald wird es zu viel des Guten, dennoch die Remakes sind an sich kein dummer Zug vonseitens Square, da man mit sen älteren Teilen immer noch einen Menge Kunden durch den Bekanntheitsgrad gewinnen kann. Auch Neukunden könnten davon profitieren. Allerdings ist dieses Konzept trotzdem auch umstritten, weil es im Prinzip wieder mal keine neue Marke darstellt.6) Das Ewige Thema Geld und die Produktionskosten. alle künstlerisch und technisch angehauchten Projekte sind immer mit einem gewissen Risiko behaftet. Wir erinnern uns speziell an den gefloppten Final Fantasy Streifen, der ein solch großes finanzielles Loch in Squares Geldbeutel riss, dass sie gezwungen waren, mit Enix zu fusionieren, ab diesem Zeitpunkt gings so langsam bergab. Heutzutage sind sie wesentlich vorsichtiger, denn einen weiteren Riesenflopp können, sie sich nicht leisten, da Square eh schon genug gebeutelt ist. Hier muss ich die Mannen aber mal verteidigen. Das dürfte mitunter auch ein Grund für die vielen Fortsetzungen darstellen, im Endeffekt haben sie es dennoch geschaft den Namen Final Fantasy wieder salonfähig zu machen, allerdings nicht in der Art und Weise wie es sich viele erhofft haben. Na, ja…..Es gibt bestimmt noch tausend weitere Gründe, aber erstens so viel kann ich net schreiben und zweitens liegt die Wahrheit bestimmt wie so oft “”irgendwo”” dazwischen…..

Wichtgestalt
25. Juli 2013 9:39

[quote=ChrisKong]

Dieses verbissene immer grösser werden und wachsen führt über kurz oder lang einfach zum Kollaps oder Monopol und beides sind nicht wünschenswerte Zustände, aber Herr Wichtgestalt hat dazu keine Meinung, darum darf er meine dafür doof finden 🙂

[/quote]Sorry, aber das stimmt doch einfach nicht. Ich habe doch schon auf der vorherigen Seite geschrieben, dass mich die Konzentration auf wenige Triple-A-Titel, welche dann auf Teufel komm raus erfolgreich seien müssen, was gerne dazu führt, dass erfolgreiche Serien fast 1zu1 kopiert werden, nervt. Die ganzen HD-Remakes darf man auch gerne kritisch sehen, allerdings wird auch niemand gezwungen, sich diese zu kaufen und es werden damit halt auch neue Käuferschichten erschlossen.

Unglueck
25. Juli 2013 8:49

Das größte Problem von SE ist die Ausrichtung nach dem westlichen Mainstream.Tombraider mag ein ganz tolles Spiel sein, aber es gibt Dutzende Spiele in der Art die allesamt gut sind.Final Fantasy mag Einigen gefallen haben, sie haben aber mit allem gebrochen was die Spiele früher ausgemacht hat nur um ein lausiges Actionadventure draus zu machen. Dragonquest wurde zum MMO gemacht, was offensichtlich keinem so richtig gefallen hat.Hätten sie dagegen die Entwicklungen von DQ9 konsequent weitergedacht wäre das Spiel weltweit der Riesenhit geworden.Dazu kommen die ganzen Mobilephone Abzockspiele mit recycleten Sprites, die kein Mensch haben will.

Cold Seavers
25. Juli 2013 8:47

[quote=ChrisKong]

Dieses verbissene immer grösser werden und wachsen führt über kurz oder lang einfach zum Kollaps oder Monopol und beides sind nicht wünschenswerte Zustände

[/quote]Oder zu einer Selbstbereinigung. Beispiel ist momentan doch auch Electronic Worts Company of America ArtsElectronic Arts hat sein Ergebnis für das 1. Quartal (01.04.13 – 30.06.13) des aktuellen Geschäftsjahres 2014 (01.04.13 – 31.03.14) veröffentlicht.- Umsatz: USD 495 Mio. (EUR 374,6 Mio. / Yen 49,4 Mrd.) * Vorjahr: USD 491 Mio. (EUR 371,6 Mio. / Yen 49,0 Mrd.) * Veränderung: + 1 Prozent- Verlust: USD 121 Mio. (EUR 91,5 Mio. / Yen 12,8 Mrd.) * Vorjahresverlust: USD 130 Mio. (EUR 98,4 Mio. / Yen 12,9 Mrd.)Die haben zwar ihren Verlust verringert, aber der ist immer noch hoch und irgendwann platzen die Unternehmen durch Größe, da sie kaum noch kontrollierbar sind.Zu Square:Die sollten einfach mal nicht so oft am Markt vorbei Entwickeln und ihre utopischen Verkaufsziele nach unten schrauben. Evtl. einfach mal kleiner Entwickeln und nicht gleichzeitig Millionen verpulvern für mehrere AAA Titel die in der Entwicklung sind

ChrisKong
25. Juli 2013 2:49

Dieses verbissene immer grösser werden und wachsen führt über kurz oder lang einfach zum Kollaps oder Monopol und beides sind nicht wünschenswerte Zustände, aber Herr Wichtgestalt hat dazu keine Meinung, darum darf er meine dafür doof finden 🙂

masterchief
25. Juli 2013 2:42

Aber wer will heute Spiele mit 16Bit Grafiken und so? Ich würde es gut fnden wenn wir immer noch 16 bit hätten

ChrisKong
25. Juli 2013 2:19

Entscheidend ist, dass das Neogeo keinen Massenmarkt hatte und trotzdem jahrelang bestand hatte. Meine Frage hast du immer noch nicht beantwortet, Ist der Markt so in Ordnung oder nicht und wenn nein, irgendwelche Notwendigkeiten was zu ändern?

Wichtgestalt
25. Juli 2013 2:11

Das ist doch auch Quatsch!Der NeoGeo war deswegen jahrelang überlegen, weil man Arcade-Titel nahezu ohne Aufwand 1 zu 1 konvertieren konnte. Und auf Wertungsschnitte gebe ich sowieso nichts. Man hat mittlerweile mehr 85%+X-Titel als jemals zuvor.Damals haben C64-Titel öfters mal die 30%-Hürde pulverisiert, heute sieht man sowas selbst bei Lizenz-Gurken selten.

ChrisKong
25. Juli 2013 1:45

NeoGeo war kein Massenmarkt, trotzdem gabs dort jahrelang die bessere Grafik zu bestaunen. Stimmt einfach nicht, der Massenmarkt hat die Qualität gedrückt. Sieh dir mal doch den Wertungsschnitt von den Spielen damals und heute an, der sagt doch eigentlich alles, aber auch das ist sicher Blödsinn.Eben, sag doch einfach, dass alles in Ordnung ist, so wies ist, dann ist dein Beitrag ziemlich schnell abgehandelt und ich brauch mir nicht die Finger wund zu tippen. Und wenn du denkst, da sind negative Tendenzen im Markt zu beobachten, dann äussere dich mal dazu, aber dazu hab ich dich ja jetzt schon mehrfach aufgefordert.

Wichtgestalt
25. Juli 2013 1:37

“”Der Massenmarkt hat auf die Qualität eigentlich keinen positiven Effekt gehabt, im Gegenteil, aber das leuchtet dir scheinbar nicht ein.Brauchts unbedingt einen Massenmarkt? Wer sagt das? Bei dem Output an Spielen verschwinden soviele in der Versenkung, das bedeutet, je grösser der Markt, desto schwieriger überhaupt noch Spiele abseits des Mainstreams rentabel zu kriegen.””Tut mir leid, aber die Aussage stimmt einfach nicht.Gebe es keinen “”Massenmarkt”” wäre auch einfach weniger Geld in die Entwicklung der akuellen Spiele geflossen. Die Folgen wären schlechtere Grafik, schlechtere KI,etc gewesen. Ja, wir brauchen auch einen Massenmarkt. Die besten Beispiele sind Spiele Lollipop Chainsaw, Demon + Dark Souls, etc. Alles Spiele, die nie ohne einen Massenmarkt in dieser Form realisiert worden wären.

ChrisKong
25. Juli 2013 1:35

Klar führt sie ins Leere, weils eigentlich keine Diskussion ist, denn dann müssten ja mal irgendwelche Impulse von euch kommen, nur immer zu schreiben, dass alles Blödsinn ist, was ich schreibe ist defacto ja auch ein Armutszeugnis, oder nicht?Ich lausche gerne anderen Ideen, aber da kommt nichts.

Seska1973
25. Juli 2013 1:30

Warum muss nun ein “”Gegenbeweis”” her?Diese Diskussion führt nun langsam ins Leere

ChrisKong
25. Juli 2013 1:33

Na so wies jetzt läuft, führt das nicht zu besseren Spielen. Wie sagt der Captain so schön, der Markt muss sich gesundschrumpfen. Weniger Spiele, von mir aus teurere, und besserere, ich schrei ja nicht jedes Jahr nach einem AC, Deadspace, CoD oder was auch immer. Der Massenmarkt hat auf die Qualität eigentlich keinen positiven Effekt gehabt, im Gegenteil, aber das leuchtet dir scheinbar nicht ein.Brauchts unbedingt einen Massenmarkt? Wer sagt das? Bei dem Output an Spielen verschwinden soviele in der Versenkung, das bedeutet, je grösser der Markt, desto schwieriger überhaupt noch Spiele abseits des Mainstreams rentabel zu kriegen.Du siehst ja aktuell, das viele Serien nicht mehr den Erfolg vergangener Zeiten haben, aber das liegt ja an der gesteigerten Qualität.Momentan wird der Gewinn durch die Masse erzielt und da ist Qualität zweitrangig. Der Kunde ist ja auch immer weniger bereit den Vollpreis zu zahlen.Also da hast du deinen Negativkreislauf, wenn schon alles Blödsinn ist, was ich verzapfe, dann erzähl du doch mal was, du willst mir ja wohl kaum weismachen, dass die Entwicklung sehr positiv verläuft.Edit; @Seska Aber es braucht auch nicht 100 Shooter, die werden sowieso nicht gekauft, ich mein wieviele Firmen sind jetzt jüngst hops gegangen oder haben zurückbuchstabiert?Früher gabs halt weniger Spieler und es hat trotzdem funktioniert, auch ein NeoGeo hat trotz horrender Preise seine Nische gehabt und lange überlebt. Von einem riesigen Markt, haben wir eigentlich rein gar nichts, das ist der Irrglaube. Man kommt ja in anderen Branchen von dieser immer noch grösser ja langsam wieder weg.Beispiel Nahrungsmittel, der Biomarkt ist einer der stärksten Wachstumsmärkte überhaupt, denn die Leute wollen wieder wissen wos herkommt und wie produziert wird und sind bereit mehr dafür zu bezahlen und die Produzenten können dank der höheren Preise gut leben davon.Jaja ist nicht die Videospielbranche, aber ihr kommt ja auch nicht gerade mit brauchbaren Ideen sondern findet einfach nur alles Mist, was ich schreibe. Macht euch lieber mal selber ein paar Gedanken.

Seska1973
25. Juli 2013 1:20

Die Taktik, Leute nichts zu Essen zu geben, und die suchen sich was anderes. Funktioniert nichtAus einem Ego Shooter + Gore Fan wird nicht ein Blümchen-Fan. Er wird einfach nichts mehr Kaufen.

Wichtgestalt
25. Juli 2013 1:10

[quote=ChrisKong]

Uiuiuiuiuiuiuiuiuiuiuiui 🙂

Ich verweise nochmals gerne auf einen entsprechenden Forumsthread, wo ich mir schon Gedanken zu diesem Thema gemacht habe und auch durchaus anerkenne ein Teil des Problems zu sein.

Edit: @Seska Also aufmerksamer lesen bitte, ich sag doch, wenn die Branche nicht einigermassen geschlossen mitzieht, dann wird das auch nix. Wenns kein BF kein CoD kein Fifa gibt, dann werden die Gamer wohl oder übel mal was anders kaufen müssen, das ist Risiko und Chance zugleich, aber diese Mutlosigkeit führt die Branche in eine Sackgasse, das ist meine Erkenntnis aus der derzeitigen Situation.

[/quote]Sorry, aber die Aussage finde ich etwas albern. “”Wenn es kein BF, kein CoD, kein Fifa gibt, dann werden die Gamer wohl oder übel was anderes kaufen müssen””Bitte? Meinst du wirklich dass dann die “”Gamer”” sagen:””OH?!? Kein CoD dieses Jahr? Na dann gebe ich mal El Shaddai eine Chance.””””Kein Fifa? Och, ich hatte sowieso mal wieder Lust auf ein richtiges RPG.””Das ist Wunschdenken, diese Spieler kaufen sich eine Konsole, gerade weil sie Fifa, BF und CoD spielen wollen. Wenn es diese Spiele nicht mehr geben sollte, werden diese Spieler nicht automatisch anfangen, andere Spieleserien zu spielen. Große Titel lassen sich halt nicht ohne einen großen Markt realisieren. Trotzdem gibt es noch genug herausragende Titel außerhalb des Mainstreams.

ChrisKong
25. Juli 2013 1:07

Eine unvermeidbare Tendenz? Ich behaupte nicht, das Allheilmittel zu kennen und du hast recht, mehr als ein frommer Wunsch wird nie daraus werden, aber erkennst du wenigstens, dass dieser Negativkreislauf nicht ohne unser zutun stattfinden kann.

Seska1973
25. Juli 2013 0:46

[quote=ChrisKong]

Edit: @Seska Also aufmerksamer lesen bitte, ich sag doch, wenn die Branche nicht einigermassen geschlossen mitzieht, dann wird das auch nix. Wenns kein BF kein CoD kein Fifa gibt, dann werden die Gamer wohl oder übel mal was anders kaufen müssen, das ist Risiko und Chance zugleich, aber diese Mutlosigkeit führt die Branche in eine Sackgasse, das ist meine Erkenntnis aus der derzeitigen Situation.

[/quote]Leider ist der Markt keine Friede, Freude, Eierkuchen Welt. Es ist von Konkurrenz beherrscht. Dein Wunsch wird leider ein Wunsch bleiben. Es sei den wir bekommen ne Art Konsolen Crash wie Anno 80iger herum. Da müssen dann alle wieder von Vorn anfangen.

ChrisKong
25. Juli 2013 0:42

Uiuiuiuiuiuiuiuiuiuiuiui :-)Ich verweise nochmals gerne auf einen entsprechenden [url=https://www.maniac.de/content/forenthema-quo-vadis-videospiele]Forumsthread[/url], wo ich mir schon Gedanken zu diesem Thema gemacht habe und auch durchaus anerkenne ein Teil des Problems zu sein.Edit: @Seska Also aufmerksamer lesen bitte, ich sag doch, wenn die Branche nicht einigermassen geschlossen mitzieht, dann wird das auch nix. Wenns kein BF kein CoD kein Fifa gibt, dann werden die Gamer wohl oder übel mal was anders kaufen müssen, das ist Risiko und Chance zugleich, aber diese Mutlosigkeit führt die Branche in eine Sackgasse, das ist meine Erkenntnis aus der derzeitigen Situation.

Seska1973
25. Juli 2013 0:44

Offtopic: Uff, dir scheint das Thema wirklich am Herzen zu liegen.. Wall of Text Alarm… :)Beyond of Good and Evil. In Heften tauchte es immer wieder auf, das es eine Perle sei. Aber die Kunden es einfach nicht auf ihren Radar hatten, und deshalb nichts daraus geworden ist. Nur als Beispiel. Eine neue IP ist nicht automatisch die Lösung. Schau dir doch das Battlefield 3&4 an. Neuer Wein, in alten Schläuchen. Trotzdem ist es das Erfolgreiches Spiel auf dem Spiele Markt.Es ist halt eine Wissenschaft für sich. Es gibt kein Schwarz und Weiss. Und ja, die Kosten für die Entwicklungen explodieren. Aber wer will heute Spiele mit 16Bit Grafiken und so? Nicht mal Handy Spieler wollen es. Leider sind die Retro Liebhaber, nicht in der Lage die Kosten der Entwicklung+Marketing+wasweissich, wieder hereinzuholen. Und es gibt ein Limit, wo “”neue”” und “”alte”” Firmen, die Entwicklung Vorfinanzieren können. Man kann leider keine Entwickler mit Wasser und Brot in den Keller packen, um die Kosten niedrig zu halten (Metro Entwickler haben so was ähnliches erleben müssen).Leider macht oder machte, Geiz ist Geil! Mentalität der Käufer auch ein Strich durch die Rechnung, und wartet bis das Spiel auf dem Krabbeltisch landet. Kosten Abdeckung? Pustekuchen!Wie gesagt, neue IP sind nicht immer die Rettung, das können nur die Ganz Grossen, oder die ganz kleinen mit einem Glücks Treffer einführen.Es ist halt was anderes, wenn man 1xxx+ Leute auf den Schultern hat, als man mit nem kleinen Startup mit 1x Leuten was neues probieren will. Aber die Kleinen laufen Gefahr, nicht gehört zu werden. Weil das Grundrauschen von den Grossen beherrscht werden. Indie? ist der Digitale Markt wirklich der “”Goldschatz”” der Szene? Stellt euch vor “”Journey”” hätte nie die Stimme gehabt gehört zu werden…Neue IP ist nicht alles, leider heutzutage auch Werbung…. und Umsonst ist nur der Tod

ChrisKong
25. Juli 2013 0:15

Eigentlich ist es einfach ein zweischneidiges Schwert, man will bei den aktuellen Konsolen im Optimalfall immer auch Zugang zu älteren Spielen haben, deswegen floriert ja auch VC und Remakes ja so. Aber ich seh ehrlich nicht ein, Firmen für praktisch null Aufwand immer wieder zu entschädigen, die Signalwirkung ist doch klar. Noch mehr Remakes, die gar keine sind. Die Branche hat doch im Moment wirklich das Problem, dass ihen nichts mehr einfällt.Würde die Branche geschlossen auf neue IPs setzen, dann bliebe den Spielern gar nichts anderes übrig, als mal was neues auszuprobieren, statt immer auf Nummer sicher zu gehen, es fände eine Art Risikoentlastung statt.Zur Zeit sind wir in der misslichen Lage, dass wir die Firmen für ihre Einfallslosigkeit belohnen. Was gibt es da denn nicht einzusehen?Optimal wär, wenn alte Spiele nach einer gewissen Sperrzeit von 2-3 Jahren Open Source werden, oder zumindest für Besitzer der entsprechenden Konsolen jederzeit frei zugänglich wären. Dieses Abkassieren mit Null Entwicklerleistung finde ich einfach Bullshit.Da ja gerade die Playstations keine Konsolen für die Ewigkeit sind, wird mit der Besorgnis der Gamer einfach Kasse gemacht. Ist auch meine grösste Befürchtung, irgendwann nicht mehr auf meine Spiele zugreifen zu können, wenn die Konsole nicht mehr läuft.Das ist also kein Service, sondern Gewinnmaximierung mit billigsten Mitteln.Und während man den x-ten beliebigen Shooter sieht, das x-te RPG, da wird man den Verdacht nicht los, dass die kreativen Geister mundtot gemacht werden und sich nicht mehr entfalten können, wie das früher der Fall war.Solche Voten liest man immer wieder von alteingesessenen Entwicklern. Das kommt doch nicht von ungefähr, ich meine wenn ein Manager sieht, dass er mit geringfügigem Aufwand ein Update für Fifa und CoD raushauen kann und mehr hängen bleibt als bei der Neuentwicklung eines Spiels, dann braucht man keinen Rechenschieber, um festzustellen, dass unser Konsumverhalten sowas überhaupt erst ermöglicht.Und aus all diesen Gründen, ist dieses Unterstützen von solchen Geschäftspraktiken ein Bumerang, der uns Gamer mit immer noch beliebigeren Spielen treffen wird.Also das ist doch nicht schwer zu begreifen, und dass SE hier ein Paradebeispiel ist, dass sich mit seinen völlig überzogenen Erwartungen nicht wundern braucht, torpediert es sich doch selbst mit seinen Remakes, ist doch ebenso nachvollziehbar.Die Geldmenge X , die der Gamer für Spiele ausgeben kann ist begrenzt, sprich, wenn er die Hälfte für Remakes rausgehauen hat, dann fehlt es natürlich für neue Spiele, und dann wundert sich SE, dass von ihren neuen Spielen nicht die Menge verkauft wird, die sie sich erhofft haben.Ich war ja lange in der Baubranche tätig und etwas das mein EX-Chef gesagt hat, lässt sich auch auf die Gamesbranche übertragen. Die guten Firmen gehen kaputt, weil sie keine Aufträge mehr kriegen, weil sie zu teuer sind, da sie qualitätsbewusst arbeiten und die schlechten Firmen gehen pleite, weil von dem Geld, dass sie für die Arbeit kriegen, nur Pfusch abliefern können und nach Abzug und Rückbehalten von dem Geld nicht mehr leben können.Um es anders zu formulieren, die Spielebranche opfert ihre Zukunft, indem sie in der Gegenwart versucht zu überleben.Bringt also auf lange Sicht nichts, alle Reihen totzumelken, denn wenn die Kühe nicht überleben, wovon sollen die Spielebauern denn dann leben. Es ist einfach dieses kurzfristige Denken, das machen der schnellen Mark (Euro), die diese Branche ja in diese Bredouille gebracht hat.Die meisten Spieler kapieren einfach nicht, dass sie mit ihrem Konsum eben auch die Weichen für die Zukunft stellen.Schaut doch mal die Kommentare bei den Spielen an, da muss nur eine Zahl im Titel stehen, dann dauerts nicht lange, da heisst es automatisch, das Teil ist gekauft, bevor man weiss was Sache ist. So ist auch zu erklären, dass nach einem unbeliebten FF eine Fortsetzung kam, weil auch einfach blind zugegriffen wurde. Da bestand doch für SE keine Veranlassung anzunehmen was falsch gemacht zu haben, wenn wie blöde zugegriffen wurde, oder?Das Thema ist sehr viel komplexer, als es den Anschein hat. Ich will mit meiner Klugscheisserei gar nicht sagen, dass ich frei von diesen Mechanismen des Marketings bin. Ich ringe auch mit mir nicht immer zum Bewährten zu greifen, aber im Gegensatz zu vielen bin ich mir bewusst, dass ich als kleines Rädchen im Getriebe auch meinen Beitrag leisten kann, damit die Maschinerie auch in Zukunft laufen wird.Dieses ist aus Prinzip gekauft, ist sicher nichts, was diese Branche vorwärts bringen wird.So genug ausgeführt, wenn jetzt immer noch nicht klar ist, was ich sagen wollte, man möge mir verzeihen, dass ich mit diesem SE-Gebashe eine gewisse Emotionalität entfacht habe, dann kann ich mich leider auch nicht verständlicher ausdrücken.Ihr dürft das gerne auf mein Unvermögen schieben, ich kann damit leben. 🙂

Max Snake
24. Juli 2013 23:35

Ich habe es befürchtet, ich habe es befürchtet!!!Jeder meinte ernsthaft er kann der Marketing spielen der keine Ahnung hat von den Materie, hauptsache die müssen ihre religöse Meinung geben zu Spuare Enix und für mich ergibt es gar kein sinn. Was passiert wenn der Film “”Die Mächte in dir”” ein Erfolg wäre, hätte der Schöpfer weiterhin auf die alte Schiene gehen und wie lange hätte er noch gearbeitet, was wäre, wenn Enix fast pleite ging, dann hätte Spuare kein Interesse mit zu finanzieren? Kommt User bewerbt euch mal als Marketing Manager in Videospiel, melde euch bei Spuare Enix und mal sehen wie Ihr damit klar kommt. Aber immer diese Mecker hängt mir zum Hals und alle meine Sie haben was weggenommen stimmt aber nicht.

Wichtgestalt
24. Juli 2013 23:15

Tut mir leid, aber so ganz erschließt sich mir deine Argumentation immer noch nicht. Dich stört es, dass es keine komplette Collection von FF gibt? Die gibt es!Klar wäre es für uns als Käufer meist besser, wenn es dieses Angebot auch zu einem vernünftigen Preis geben würde, aber so kann ich mir zumindest aussuchen, welcher Teil es mir wert ist, dafür nochmal Geld auszugeben. Die MGS-Collection ist da klar ein ganzes Stück günstiger, aber 2 Punkte stören mich:1. MGS und die VR Missions nur als Download sowie 2. MG 1 + 2 nur über das Menü von MGS 3 anwählbar.Und damals haben die 2 FF-Teile auf der PS1 auch nicht den vollen Preis gekostet (ich meine es waren 30€ [oder sogar DM?] hier im örtlichen Spieleladen).Und warum sollte ich es nicht unterstützen?Wenn sich die Spiele gut verkaufen, erleben wir vielleicht mehr Spiele wie FF IV: The After Years.Außerdem ist es doch allein die Verantwortung jedes einzelnen Users, wofür er sein Geld ausgibt. Damals haben sich zu wenige Leute Okami geholt und auch die Okamiden haben sich (zu unrecht imo) schlecht verkauft. Wenn sich jetzt aber viele Leute Okami HD holen, wird Capcom eher darüber nachdenken, evt. einen Nachfolger zu produzieren. Durch den Kauf von Okami HD helfen sich die Spieler, die eine Fortsetzung wünschen also vielleicht selbst.

ChrisKong
24. Juli 2013 22:49

Es darf aber nicht sein, dass eine Firma sich vorallem dahingehend ausrichtet, aber SE tut ja genau das. Sie können doch eine Collection bringen mit den Teilen 1- 13-2, den 14 lassen wir mal aussen vor, weils ein MMO ist, dann ist es abgehak

DerPanda
24. Juli 2013 22:35

@ChrisKongkaufen werde ich es mir so oder so das könntest du mir garnicht ausreden 😀 aber deine begründung versteh ich nicht wieso das FF HD remaster ein witz ist und Hitman zb nicht? wo ist da der unterschied? sorry wenn ich dich nerve aber ich versuche

Seska1973
24. Juli 2013 22:13

[quote=Wichtgestalt]Warum nicht das Risiko weiterstreuen, und anstatt weniger Triple-A-Titel vermehrt auch auch mal mehr Titel mit geringerm Budget und somit meist schlechterer Grafik sowie unrunderem Gameplay raushauen, dafür aber mit einem neuen Ansatz? Vielleicht läßt sich ja danach darauß ein neue IP formen.[/quote]Da kommt mir das in den Sinn (Nicht ganz Orginal Zitiert, aber ich hoffe der Kern kommt rüber!)””Das Spiel wurde eingestellt, weil es unsere Internen Ansprüchen nicht standgehalten hat.””Aber vielleicht spielen bei einigen solchen Entscheidungen, der “”Firmen Stolz”” was mit. Wer will schon seinen Namen mit “”Schrott”” in Verbindung gebracht werden. Zur Zeit ist dieser “”Kelch”” bei Valve gelandet, wegen AvM. Außerdem, solche Art von Versuchen gibt es bereits schon, nur leider falsches System 🙂 Handy Spiele :)Ne Schwester Low-Budget Firma erstellen und dorthin die Low-Budges Spiele entwickeln lassen?

Wichtgestalt
24. Juli 2013 21:26

@CK: Du vergisst aber folgenden Punkt:Wenn man seine PS2 eingemottet hat, ist dies eine willkommene Möglichkeit nochmals in der warmen Wanne der Nostalgie zu baden. Auch die ganzen FF-Remakes für die PS1 sowie den DS und auch PSP waren für z.B. mich eine

Seska1973
24. Juli 2013 21:18

[quote=ChrisKong]

Bin ich der einzige, der sich mal was neues von dem Verein wünscht und kein be…….. FF?

[/quote]Nein. Auch ich finde das eigentlich das FF Zero? Na das Handheld dingsbums. Könnte der Generation Wechsel sein, den FF dringend braucht. Aber mal schauen wie das neue FF Vs macht. Das bauen Sie ja um als nächstes FF in der Linie

ChrisKong
24. Juli 2013 21:14

Der Meinung schliesse ich mich an, Enix und Square hat anfangs nach Traumhochzeit getönt, aber wir kennen ja nun die Wahrheit. Ich bin sowieso kein Freund von diesen Publishern, die meinen alles schlucken zu müssen. SE sollte mehr Energ