Steam Machine – Valve startet neuen Angriff auf PlayStation & Xbox

44
2965

Ein paar eingeweihte Medien wie Digital Foundry & Co. gibt es zwar, für den Rest der Welt kommt die Ankündigung aber überraschend: Steam probiert es erneut, den Platzhirschen Sony und Microsoft den Rang streitig machen zu wollen.

Heute angekündigt wurde mit der Steam Machine ein leistungsfähiger Mini-PC (nach ersten Einschätzungen in etwa auf dem Niveau von Standard-PS5 und XSX) gedacht für den Einsatz im Wohnzimmer, aber auch ein frischer Steam Controller und ein kabellose VR-Brille namens Steam Frame.

Verfügbar sein sollen die neuen Spielereien bereits Anfang kommenden Jahres, Details zum Preis etc. gibt es derweil noch keine. Technische Infos und detaillierte Beschreibungen findet Ihr bei Steam unter den obigen Links, Hands-on-Eindrücke zum Beispiel bei Digital Foundry.

Valve will mit der Steam Machine das Wohnzimmer erobern. Meine Reaktion darauf:

Zeige die Resultate

Wird geladen ... Wird geladen ...
neuste älteste
captain carot
I, MANIAC
captain carot

Erstmal, ich finde den Artikel echt furchtbar geschrieben. Gerade für heise Verhältnisse.

Zweitens, Winlator ist cool, aber auch eine ziemliche Bastellösung mit aktuell noch sehr klaren Grenzen. Es gibt vieles, was auf entsprechenden Geräten gut käuft, aber auch sehr viel, was zum Beispiel auf Steam Deck sehr, sehr viel besser läuft. Und man braucht auch einen halbwegs fähigen SoC. Für die Zukunft hat das zwar viel Potenzial, aber FEX soll halt eine alltagstaugliche, einfache Lösung sein für PC Spiele auf ARM. Anfangs geht damit auch erstmal gar nicht so viel aber was läuft soll auch direkt gut und ohne Gebastel laufen.

deztiny
I, MANIAC
deztiny
captain carot
I, MANIAC
captain carot

Das stimmt mit Sicherheit. In Foren und so schreiben gefühlt die Hardcore Vertreter mit dicker Hardware. Guckt man sich aber alleine mal die Steam Statistiken dann sind doch erstaunlich viele mit eher langsamer oder schlicht ziemlich langsamer Hardware unterwegs. Das 4K Marketing ist natürlich ein Thema für sich, allerdings ist es das ehrlicherweise auch bei den Konsolen.

Bei anspruchsvollen Titeln ist dynamisches Upscaling hier Standard, die Unterkante kann dabei manchmal sogar deutlich unter 1080p liegen, liegt aber fast nie an der Oberkante. Gängige Ausgabeauflösungen für PS5 und Series X sind dann auch nicht immer 2160p sondern gerne mal 1800p oder 1440p. Intelligentes Upscaling selbst kostet halt auch Leistung, entsprechend mehr fps gibt es, wenn man von 1080p auf 1440p skaliert statt auf 2160p.

Im Endeffekt hoffe ich, dass Valve bzw die Publisher hier von vornherein passende Presets anbieten. Technisch kein Problem. Das wäre dann auch deutlich konsolenartiger. Gibt zwar auch immer Basispresets in Spielen, die automatisch je nach Hardwareleistung geregelt werden, die sind aber sehr allgemein und nie wirklich optimal.

Spacemoonkey
I, MANIAC
Spacemoonkey

Valve engineer Yazan Aldehayyat “The steam machine is equal or better than ~70% of what people have at home”

https://x.com/HazzadorGamin/status/1990072750606594164

Sanftmut
I, MANIAC
Sanftmut

Hey Revan,
habe gerade deinen Post gelesen und besonders das “Laptop per HDMI an TV anschliessen-Problem” hat mich sofort aufhorchen lassen.
Habe mir nach über 20 jähriger PC Abstinenz nämlich vor ca. 2 Jahren nen Gaming Laptop zugelegt und hatte von Anfang an das Problem, dass beim Anschluss des Laptops per HDMI-Kabel an den TV viele Spiele “ruckelten” obwohl sie auf dem Laptop Bildschirm flüssig dargestellt wurden. Habe selbstredend das Internet nach einer Lösung durchforstet, bin dabei aber nur auf “Lösungen” gestoßen die mir nicht hilfreich waren (neuen TV bzw. Monitor kaufen, besseres HDMI Kabel kaufen, etc.).
Nach sage und schreibe 1 1/2 Jahren (im Februar diesen Jahres, ich weiss es noch genau😅) bin ich dann endlich auf die Lösung gestoßen:

– Dein Laptop muss per HDMI mit dem TV verbunden sein
– Öffne das “Nvidia Control Panel”.
– Nun klicke oben links auf “Desktop-Größe und -Position anpassen”.
– Jetzt unter der Zeile “Skalierung vornehmen mit” die Einstellung von “Anzeige” auf “GPU” ändern.
– Anschliessend runterscrollen und unten rechts auf “Übernehmen” klicken.

Das war’s.

Ich hoffe, ich konnte dir vielleicht helfen.

ghostdog83
I, MANIAC
ghostdog83

Hab mir letztes Jahr meinen ersten Gaming-Laptop überhaupt geholt und mindestens 2 h damit zugebracht, für ein bei GoG runtergeladenes Silent Hill 4 den Controller-Support zum laufen zu bringen. Andere Retro-Games wie James Bond Nightfire starten bisweilen, nur um dann einzufreezen, die HDMI-Kabel-Fernseher-Verbindung ist instabil und bei ausnahmslos jeden aktuellen Spiel muss man sich durch tausende Einstellungen durchklicken um rauszufinden, welche Aktivierung und Deaktivierung von welchem Grafik-Tool zu welchem Ausgabeergebnis führt. Und natürlich immer noch gegenchecken, welche Grafikkarte, Prozessor und was weiß ich nicht noch alles für technisches Gedöhns man im Gerät verarbeitet hat.

Stell dir mal selbst die Frage, wie es um Retro-Gaming bei aktueller Konsolen-Hardware bestellt ist – die Möglichkeiten am PC sind so viel größer. Gleichzeitig hast aber du solche Probleme, wie du sie beschreibst, weil diese Spiele für eine ganz andere Hardware- und Softwareumgebung geschrieben worden, die heute nicht mehr existiert bzw. sich stark verändert hat.

Wenn du Glück hast, findest du zu dem jeweiligen Titel gute Möglichkeiten, sie zum Laufen zu bringen, wenn eine Community existiert, die das ermöglicht, ein Anbieter wie GOG es tut oder es womöglich schon reicht, den Titel im Kompatibilitätsmodus laufen zu lassen.

Aktuelle Spiele unterscheiden sich so gut wie kaum von ihrem Konsolenpendant in ihrer Komfortzone. Derzeit spiele ich Trepang2 am Gaming Notebook. Spiele ich es mit meiner Keychron Tastatur (V1 Max) und Maus wird das dazu passende Maus- und Tastatur Layout im Spiel angezeigt. Nehme ich einen Xbox-Controller in die Hand und fange damit an zu spielen, wird das Xbox-Layout angezeigt. Ohne das ich irgendetwas im Menü ändern müsste. On the fly. Besser geht es.

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Was vielleicht ganz interessant ist, auch wenn Gabe Newell die Mehrheit der Anteile hat besitzen wohl auch die Mitarbeiter direkt Firmenanteile. Wohlgemerkt keine Aktien weil Valve keine Aktiengesellschaft ist.

Gleichzeitig agiert Valve meist ziemlich spielernah verglichen mit anderen Branchengrößen. Und man steckt tatsächlich viel Zeit und Aufwand in seine Projekte.

Proton als Kompatibilitätslayer ist zum Beispiel so gut, dass die meisten Spiele selbst auf schneller Hardware eher besser laufen als unter Windows. Auf schwacher Hardware dank dem geringen Overhead von Linux sowieso.

Mit FEX hat man jetzt auch noch einen Kompatibilitätslayer für ARM, der zwar vorläufig nur für VR Spiele ist aber anscheinend trotzdem besser als das woran MS seit Jahren für Windows bastelt.

Von einer so guten UI wie bei SteamOS ist Microsoft für Spiele auch noch ziemlich weit entfernt.

Die Softwareseite ist bei Valve die eigentliche Stärke und da investiert das Unternehmen neben Hirnschmalz und Zeit sicher auch viel Geld.

Bort1978
I, MANIAC
Bort1978

@Walldorf Du hast recht. Ich habe gestern in einem Artikel „an Steam“ arbeiten falsch gedeutet:
„Ein anderes Dokument, das The Financial Times rekonstruiert hat, zeigt, dass Valve im selben Jahr nur 336 Mitarbeitende beschäftigte, von denen lediglich 79 selbst an Steam arbeiteten. Das würde Pro-Kopf-Einnahmen von mehr als 3,5 Millionen US-Dollar entsprechen, wenn man die Gewinne auf alle Mitarbeitenden bezieht.“

Allerdings bezieht sich sich der pro Kopf Gewinn auf die korrekte Anzahl der Mitarbeitenden.

https://www.gamestar.de/artikel/kleines-team-gigantischer-profit-steam-setzt-pro-valve-mitarbeiter-35-us-dollar-millionen-um,3435861.html

Fuffelpups
I, MANIAC
Fuffelpups

Dbrand macht ein Steam Machine Companion Cube case.

comment image

captain carot
I, MANIAC
captain carot

@Gannicus: der Vergleich hängt halt auf vielen Ebenen. Fängt schon damit an, dass Valve für seinen Store gar keine eigene Hardware verkaufen muss. Eher gewinnt Valve durch die Verkäufe jedes Mitbewerbers im PC Sektor. Zweitens wird entsprechende PC Hardware generell mit Gewinn verkauft. Anders als Xbox Series und Standard PS5, die anscheinend bis heute mit Verlusten bei der Hardware verkauft werden und das über Spielverkäufe und Service-Abos wieder reinholen müssen.

Was man tatsächlich geschafft hat, eine OS Alternative zu Windows zu positionieren die gerade für Handhelds und als reiner Gaming Device Antrieb um Längen besser ist als Windows. Und für PC Verhältnisse einen Handheld sehr erfolgreich am Markt zu positionieren. Es gibt haufenweise ähnliche Geräte von Asus, Leno o, MSI, Ayaneo, GPD und einem ganzen Haufen anderer Anbieter. Die ‚Konkurrenz‘ (auf praktisch allen Geräten wird Steam genutzt werden) gibt es für Sony oder Nintendo nicht. Trotzdem hat Valve Millionen von Geräten verkauft und das durch die Bank mit Gewinn.

Der GabeCube muss wahrscheinlich auch keine Abermillionen verkaufen. Es gibt aber einen riesigen Markt für solche Geräte, gerade wenn man mal ein bisschen über den erste Welt Tellerrand schaut. Und eigentlich nicht mal so weit. In Ländern wie Indonesien könnte sowas als bezahlbarer Spiele-PC hochinteressant sein, aber selbst innerhalb der EU haben wir haufenweise Länder, wo man wahrscheinlich eher für einen (bei Bedarf) vollwertigen PC die Kohle ausgibt als für eine reine Konsole.

Schließlich und endlich, nach Jahren öffnet Valve SteamOS gerade Stück für Stück. Dieses Jahr kam es offiziell auf verschiedene Handhelds. Ich würde darauf wetten, dass wir auch bald Wohnzimmer-Gaming-PCs von anderen Herstellern mit SteamOS sehen werden.

SonicFanNerd
Moderator
SonicFanNerd

Kurz:
Für mich, bzw. mein usecase, aktuell noch uninteressant.
An sich sicher nicht falsch, wenn Valve da was zusammenstellt und das dann auf den Markt wirft.
Kommt halt wirklich drauf an, was man da als Nutzer wirklich braucht.

Länger:
Da ich n (inzwischen zwar betagten, aber immer noch ausreichenden) Gaming-PC im Wohnzimmer stehen habe, der eh am TV (und somit auch Soundbar) angeklemmt ist und ich Steam/Xbox-App/GoG-Galaxy/etc. darauf zur Verfügung habe, dann noch einen Laptop der auch noch seinen Dienst tun kann (wenn muss) und ich sogar noch n Ally Z1Extreme als “PC”-Ersatz nutzen könnte, braucht es aktuell bei mir eben keine solche Maschine.

GPU mit 8GB scheint mir für RT und 1440p auf 4K auch recht überschaubar. Je nach Upscaler.
Aber das könnte sich mit einer Revision des Geräts dann mit entsprechender Anpassung bei GPU natürlich relativieren.

So oder so, würde ich die Steam-Machine irgendwie nicht direkt als Konkurrenz zu ner aktuellen Playstation sehen.
Wenn man sich die aktuelle MS Marschrichtung mit “everthing is an xbox” und “next xbox” anschaut, dann richtet sich das schon eher an deren Ausrichtung aus.
Die Steam-Machine ist dann in etwa so ein Zwischengerät, wie die Next-XBox werden könnte. Einfache(re) Handhabung als ein “klassischer” PC, mit den Möglichkeiten auf alle Stores zuzugreifen (dürfte unter Steam-OS vrmtl. auch gehen, notfalls installiert man noch Win auf die Kiste) und die Kiste auch als Rechenknecht nutzen zu können.
Wobei das Thema “einfache Handhabung” auf PC wie gesagt heute bereits mit Grafik-Presets, Big-Picture Modus, vorgefertigten GoG-Versionen von alten Games, etc. alles schon extrem komfortabel ist, im Gegensatz zu früher, spezielle Anwendungs-Fälle mal außen vor.

Für mich aktuell also eher in der Kathegorie “mal sehen was Valve draus macht”.

Zu der VR-Brille und dem Controller hab ich noch keine rechte Meinung.

VR hab ich die PSVR2 (sogar mit dem PC-Adapter) hier, aber noch nicht genutzt.

Und Controller hab ich auch genug hier, die man am PC nutzen kann. Die Trackpads interessieren mich zwar, aber das würde mich als Alleinstellungsmerkmal nicht genügend überzeugen, dass ich mir das für die paar Spiele kaufen würde, die eben nicht einfach per Pad funktionieren.

Walldorf
I, MANIAC
Walldorf

Laut Wikipedia hat Valve 336 Mitarbeiter, 80 kommt mir sehr wenig vor.

Gannicus jr
I, MANIAC
Gannicus jr

Ich wusste ja das Steam fast ein Monopol besitzt was besonders PC Gaming angeht aber einfach mal so 3.5 Mio pro Mitarbeiter machen ist Brutal. Na hoffentlich gibt es Zahnzusatz und Gutes Weihnachtsgeld für die Kollegen.

Bort1978
I, MANIAC
Bort1978

Meta macht pro Mitarbeiter ca. 800.000 $ Gewinn. Bei Valve sind es geschätzte 3,5 Mio. $ pro Mitarbeiter. 😉

Gannicus jr
I, MANIAC
Gannicus jr

Captain und Bort, ich wollte die Vita nicht bashen sondern sage nur das selbst Sonys größter Fail mehr Besitzer hat als das Deck und denke das je nach Prreis der SM Nintendos größter Fail die WiiU nicht eingeholt wird. Und klar ich weiß das Steam einfach ne Riesen Vertriebsplattform für die Arbeit anderer geschaffen hat und damit Monster Geld macht, Respekt. Nur was Gerätschaften loswerden angeht wird man nicht gehen Konsoleros und auch Meta nicht ankommen, bin aber Natürlich kein Nostradamus 😉

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Ah, da muss irgendwer wieder wegen der Vita quengeln. Valve muss eigentlich gar keine Hardware verkaufen, damit deren Plattform gut läuft. Damit ist jedes Steam Deck ein Bonus. Scheinen manche einfach nicht verstehen zu wollen.

Klar kann die Steam Machine tatsächlich ein Flop werden. Über den Preis wissen wir zum Beispiel auch noch nix. Aber es gibt auf der Welt und besonders außerhalb unserer Wohlstandszone haufenweise Menschen, für die so ein Gerät schon alleine weil es gleichzeitig ein vollwertiger PC ist viel interessanter wäre als jede Konsole.

VR und Meta: es gibt auch genug Leute, die Quest nur als PC Headset nutzen. Allerdings geht das nur innerhalb der EU ohne Meta Account. Gerade das Thema Gewicht (extrem niedrig) und Gewichtsverteilung finde ich hier mega interessant, weil ich bei vielen VR Headsets nach kurzer Zeit ernsthaft Druckkopfschmerzen bekomme. Dank FEX einfachere VR Spiele auch komplett ohne PC spielen zu können macht es noch mal deutlich interessanter.

Über die schlichte Tatsache, dass es auf PC auch massig VR Mods gibt reden wir da btw. noch gar nicht.

Bort1978
I, MANIAC
Bort1978

Das wird Valve so ziemlich egal sein. Sie machen pro Jahr über 1 Mrd. Gewinn bei gerade mal rund 80 festen Mitarbeitenden. Einfach noch ein paar mehr Steam Nutzer gewinnen und dann gibt es ordentlich Kohle für jedes gekaufte Spiel. 🤷🏼‍♂️

Gannicus jr
I, MANIAC
Gannicus jr

Steam Deck mit 4 Mio verkauften Einheiten lässz Vita wie einen Mega Erfolg wirken, Meta gehört der Großteil von VR und Steam Console wird ebenfalls brutalst Niche. Außerdem wird es wie das Steam Deck nur für Emulatoren beredet werden, 99% der SD Videos auf YouTube handeln nur von Nintendo und PlayStation Emus

Walldorf
I, MANIAC
Walldorf

Die VR-Brille brauche ich nicht wirklich, hab mir erst kürzlich die Quest 3 gekauft und meinen größten Kritikpunkt (LCD statt OLED) behebt die Brille von Valve nicht. In puncto exklusiver Software und Abo-Services (Meta Horizon+) sehe ich Meta auch deutlich vorne.

Die Steam Machine scheint mir mit nur 8 GB VRAM und ohne Hardware-Upscaling nicht zukunftstauglich zu sein, da warte ich lieber auf einen Nachfolger.

Der Controller sieht interessant aus, aber mir reicht beim gelegentlichen PC-Spielen mein Xbox One Controller.

Durandal
I, MANIAC
Durandal

Gamecube-Design einfach nur genial, den zu kopieren ist natürlich auch gut 🙂

Fuffelpups
I, MANIAC
Fuffelpups

“The faceplate is removeable, mainly for removing dust that builds up over time, though Valve is considering how best to offer some level of customisation here. It has a few prototype plates in its office: a wood effect one, a Team Fortress 2 one, and one including an e-ink display monitoring key metrics. Though this is mostly a fun side project than something that’ll end up on sale.”

https://www.pcgamer.com/hardware/gaming-pcs/steam-machine-specs-availability/

Laut PC-Gamer ist die eInk face plate nur nen Prototyp aber ich fänds geil.

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Eigenes UI: Steam OS, was schon ein ziemlich konsolenartiges Erlebnis ist.

Einstellungskack: bezogen auf Spiele? Mal abgesehen davon dass PC Spiele meistens Presets für verschiedene Hardwareklassen haben wird es hier wahrscheinlich Steam Machine Presets geben.

Und nein, das Ding ist keine Xbox Kopie. Der komplette Airflow funktioniert anders. Die zwei Gemeinsamkeiten sind Kasten und Axiallüfter.

Bin persönlich generell kein Fan von Radiallüftern, auch wenn die ihren Platz haben, oder vom PS5 Design.

Der kleine Würfel hat ein paar coole Ideen. LED Streifen kann zum Beispiel den Download Fortschritt anzeigen, die Faceplate ist nicht nur auswechselbar, es wird auch ein optionales eInk Display für Statusanzeigen geben und weil es am Ende eben doch ein PC ist kann man einfach externe Laufwerke nutzen. Der SD Slot ist nicht nur Hot Swap tauglich sondern macht es möglich, die gleichen Spieldaten ohne Umschweife auf Steam Deck, Steam Machine und VR Headset zu nutzen. Sehr praktisch wenn man Dinge nicht mehrfach runterladen und installieren möchte.

Alles weitere muss man mal abwarten.

Für mich persönlich sind nur Controller und vielleicht VR Headset interessant. Hab sowieso schon einen PC am Fernseher hängen. Aber ich glaube wenn der Preis stimmt dann gibt es definitiv einen Markt für das Gerät und speziell für MS macht es das zukünftig schwerer, sich zwischen PlayStation und Steam zu positionieren.

P.s.: kein Gamecube sondern ein Gabecube😜

DerSebomat
I, MANIAC
DerSebomat

Dr. Robotnik`s Mean Steam Machine.

Fuffelpups
I, MANIAC
Fuffelpups

Da sieht man mal wie überlegt die series x im Design ist, einfach mal kopiert.

Das ist ein GameCube + Wii-Infoleuchte.

Durandal
I, MANIAC
Durandal

Da sieht man mal wie überlegt die series x im Design ist, einfach mal kopiert. Richtig so, das Teil ist bei jedem Game nicht zu hören. Bin kein xbox-fan kann aber nur wiederholen: va. die PS5-slim und Pro sind Plastikschrott dagegen.

Als Konsolen-Gamer kommt das Teil für mich nur mit eigenem UI und ohne Einstellungs-Kack (Fachbegriff) in Frage. Ansonsten auch nein danke.

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Naja, PC Spiele konfigurieren sich ja auch (schon lange) selbst. Nicht immer ideal, aber wer nicht zur ‚alles auf max‘ Gruppe gehört kann trotzdem einfach so spielen. Zumal Konsolenversionen oft nur ein optimerter Mix aus Low-Medium Settings im Performance Mode und Medium-High im Quality Mode sind.

Die Steam Box ist dann aber sowieso ein Fall für eigene Profile. Gerade dadurch hat das Teil viel mögliches Potenzial. Man könnte hier auch problemlos (wie auf den Konsolen) precompiled Shader erstellen womit dann auch Shader Compilation Stutter kein Problem wäre.

Ganz wichtiger Punkt, das Ding ist optional dank vollwertigem Desktop auch ein richtiger PC (Steam Deck übrigens auch) und genau das könnte auf globaler Ebene für sehr viele Menschen ein Vorteil sein.

Da wird sehr viel vom Preis abhängen. Ich denke, Valve wird das Teil auch wieder nur im Direktvertrieb anbieten. Und wahrscheinlich von vornherein keine zweistelligen Millionenbeträge als Stückzahlen erwarten. Die Plattform braucht es ja auch nicht.

VR Headset: das Ding ist tatsächlich richtig spannend. Mit dem Highspeed Dongle wireless nutzbar, dank integriertem SoC und Übersetzungslayer laufen einfachere Windows VR Spiele auch direkt auf dem Gerät, sehr leicht und weil der Akku wohl hinten sitzt auch nicht so frontlastig wie viele andere Headsets. Und gerade VR ist mittlerweile wieder primär ein PC Thema.

Wird der Steam Cube Konkurrenz zur PS5? Wohl eher nicht. Aber ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass das MS wehtut. Jedes SteamOS Gerät ist ein Windows und ein GamePass weniger und anders als MS‘ „Premiumgerät“ für die Next Gen ist das Teil hier auf einen moderaten Preis ausgelegt.

Optional ist es dabei wenn man will ein vollwertiger PC auf dem man auch LibreOffice, CAD, Game Development, Musikproduktion etc betreiben kann wenn man will.

joia
I, MANIAC
joia

gekauft.

Ich, ja, ich äh… steh einfach auf schwarze Würfel.

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Dccoder schrieb:
“Also wenn ihr mal richtig Bock habt auf frickeln müsst ihr Linux installieren und versuchen Windows Spiele über Wine zum laufen zu kriegen ^^ Da kann man ohne Probleme für ein Spiel Stunden rummachen.”

Kann ich bestätigen, da ich neulich einige Sachen unter Linux spielen wollte.
Das hat alles überstiegen, was ich je auf einem Pc konfigurieren musste und dazu musste ich auch noch die Ki Maschine bemühen, da sonst keine Chance beim Kompilieren.
Hat aber alles super geklappt und für 4 Sachen habe ich eine Woche daran gesessen! 😉
“Normale” Pc Games sind hingegen nicht mehr so Konfigurations-heftig wie früher und das meiste davon ist relativ flott installiert. Konfiguration ist dann eine andere Sache, optimieren braucht man nicht so viel, wenn der Pc stark/aktuell genug ist. Was nervt sind ältere Spiele zum Laufen zu kriegen, ich sitze hier auf ein Stapel original Spiele Discs für Pc, bei denen ich momentan keine Lust habe daran zu basteln, damit sie wieder laufen.
Weil unter Wine habe ich mich “nur” mit Emus beschäftigt und auf Pc Spiele habe ich im Moment keine Lust, meine Zeit dafür zu investieren.
Wie sehr aktuelle Games auf Ps5 und co. wiederum, sich mehr nach Pc als Konsole anfühlen, wenn sie installiert werden müssen, das vergisst man anscheinend schnell…

Ich gehöre wie Kikko zu der Fraktion, die keinen Sinn in einer neuen Konsolen-ähnlichen Kiste sieht, wenn man die Spiele eh nur digital bekommt.
Jetzt ist eine “Valve Konsole” da, die erstens die Chance verpasst ( oder verpassen will) ein fettes, exklusives und seit Jahrzehnte ersehntes Spiel wie Half Life 3 als Kaufgrund zu offerieren ( am besten dazu gepackt…) sondern mit geschlossener Architektur mir ein Rätsel ist, wie man die bestehende Bibliothek auf Steam dann optimiert werden soll…
Für mich, mit mehreren Gaming Pcs zu Hause ( und mehreren Steam Accounts) nicht so interessant, wie für manche, die einen vereinfachten Einstieg in Steams Welt haben wollen. Aber ob die Konfigurier-rei damit aufhört ( bezweifele ich, die Games sind nach wie vor “Pc” Spiele, oder?) und die geschlossene Architektur kein Klotz am Bein wird?

Beim Thema VR bekommt man natürlich einen preislich moderaten Einstieg, wobei die Technik eher für Menschen geeigneter ist, die im Gegensatz zu mir weniger mit Motion sickness zu kämpfen haben.
Einige VR Games sind dennoch fantastisch und sollten mal erlebt werden.
wobei das mit dem “moderat” nehme ich erst mal zurück: Was soll die Dampfmaschine kosten und kann sie mir auch einen anständigen Espresso zubereiten? 🙂

Bort1978
I, MANIAC
Bort1978

Ist mir schon klar. Nur ist Alyx ein VR-Spiel und damit wollte Valve sicherlich deren VR-Brille pushen. Half Life 3 wird ja anscheinend kein VR-Spiel und deswegen habe ich bisher gehofft, dass es für weitere Systeme erscheint. Einfach wegen dem möglichen Profit (siehe MS).

Kikko-Man
I, MANIAC
Kikko-Man

@Kratos
Nicht unerwartet. Geruechte gab es schon seit langem. Und Valve hatte ja schon vor 10 Jahren versucht mit Steam Machines zu punkten.

@Bort
Half-Life Alyx kam bis heute nicht auf Konsole. Das wird sich sicher nicht mehr aendern.