The Last of Us – das beste PlayStation-Spiel der Dekade

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Im amerikanischen PlayStation Blog konnte jetzt über das beste Spiel der letzten Dekade abgestimmt werden. Am Ende machte hier Naughty Dogs The Last of Us mit über elf Prozent der Gesamtstimmen das Rennen. Die komplette Top 20 sieht so aus:

  1. The Last of Us
  2. God of War
  3. The Witcher III: Wild Hunt
  4. Grand Theft Auto V
  5. Red Dead Redemption 2
  6. The Elder Scrolls V: Skyrim
  7. Horizon Zero Dawn
  8. Bloodborne
  9. Uncharted 4: A Thief’s End
  10. Marvel’s Spider-Man
  11. Persona 5
  12. Dark Souls
  13. Call of Duty: Black Ops II
  14. NieR: Automata
  15. Death Stranding
  16. Red Dead Redemption
  17. Mass Effect 2
  18. Fortnite
  19. Batman: Arkham City
  20. Resident Evil 2

The Last of Us erschien am 14. Juni 2013 für PS3 und am 30. Juli 2014 für PS4.

neuste älteste
genpei tomate
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genpei tomate

@Tokyo Shinjuu
Du sagtest:
“Solche Best of… Listen schildern wenn überhaupt nur den überdurchschnittlichen Mainstream wieder. Oder anders gesagt einen Kompromiss aus verschiedenen Spielmerkmalen die insgesamt gut harmonieren.”

Das ist richtig, ich kann mir dennoch nicht verkneifen, mich aus den “unter-unter-durchschnittlichen-Mainstream-Gefilden” zu melden,meinen Senf abzugeben, und die “Obrigkeit” daran erinnern, dass ich, mit ihrem manipulativen Begriff “Bestes Spiel” nicht einverstanden bin.
😉
The Last of us ist für mich n Kandidat für den “Exellence in Art Design” Orden und übertrieben gesagt, sehr durchschnittlich im Gameplay Bereich.

Bort1978
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Bort1978

Ich zocke fast alle Spiele mind. 2x am Stück durch. Damit ich die häufig guten Ideen der Entwicklung nochmal genießen kann und natürlich wegen der Trophäen. Wenn ich weiß, dass ich eh nicht alles in einem Durchgang sammeln kann, dann spiele ich zuerst auf normal und ohne auf Trophäen zu achten. Den 2. Run spiele ich dann auf einem höheren S-Grad, weil es meistens dafür Trophäen gibt. Teilweise mache ich noch nen 3. Lauf.
Bei OW-Spielen kann ich mich meistens nur zu einem Durchgang motivieren. Deswegen hatte ich letztes Jahr dann auch Witcher 3 gleich auf Todesmarsch gestartet, weil ich solch ein Umfangmonster nicht nochmal angehen wollte. Aber ging ja. Nach 80h hatte ich zumindest das Hauptspiel fertig. Die DLC muss ich endlich mal weiter spielen.
Aktuell zocke ich Days Gone und es gefällt mir sehr gut. Aber ob ich da noch ins NG+ gehe, weiß ich noch nicht.

Und noch zu den S-Graden. Meistens steht ja neben normal / schwer etc. noch eine Erläuterung wie: „Man will nur die Story genießen“ oder „Man hat schon Erfahrung in dem Genre“ oder „Gegner sind deutlich schwer zu besiegen“ usw. Ich meine mich zu entsinnen, dass es das auch bei TLoU gab.

Tokyo_shinjuu
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Tokyo_shinjuu

genpei tomategenpei tomate
Das ultimative Über gefällt jedem Spiel gab/gibt/wird es nie geben. Und das ist auch gut so, weil Spiele sonst alle nach Schema F(ür alle) zurecht gebastelt werden würden.
Was für ein Großteil leider schon der Fall ist, siehe Open World.
Jeder Spieler gewichtet seine Motivation für ein Spiel anders, die einen legen Wert auf ne gute Geschichte, andere erwarten ein komplexes Gameplay, oder wieder andere fühlen sich nur in einer Sci-fi Umgebung wohl.
Solche Best of… Listen schildern wenn überhaupt nur den überdurchschnittlichen Mainstream wieder. Oder anders gesagt einen Kompromiss aus verschiedenen Spielmerkmalen die insgesamt gut harmonieren.
Ich halte z.B. fast jede Zelda Episode spielerisch für fantastisch, trotzdem würde kein Teil es bei mir in eine Top 10 schaffen, weil kein Teil in meinen Augen eine Geschichte bietet welche über zweckmäßig hinaus geht. Marios Jump n’runs geben mir schon seit Jahrzehnten fast gar nichts mehr.

Ich denke das auch das fortschreitende Alter und die Lebensumstände eine große Rolle auf das Spielverhalten und Preferenz hat. Hatte man als Kind noch ein sehr begrenztes Sortiment an Spielen die man sich erlauben könnte, welche man dann sehr ausgiebig gespielt hat und damals auch vieles einfach aus Neugier gespielt hat weil es halt etwas Neues war, hat man als Erwachsener deutlich mehr Spiele die man sich im Jahr geben kann, gleichzeitig aber auch vielleicht weniger Zeit durch Familie, Job etc. Dadurch ist man dann nicht mehr gewillt sich zu ausführlich mit einem Titel auseinander zu setzen. Oder man sagt sich das hab ich schon in ähnlicher Form fünf mal gespielt, dieses Spiel brauch interessiert mich nicht.
Kurz gesagt wird es immer Für- und Gegen Sprecher geben für Spiele.

Nur Shenmue ist das ultimative-über-Spiel aller Zeiten und der die danach kommen.😝

ChrisKong
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ChrisKong

Videospielsprache ab 2020:

Plug n Play = Konsole starten, 3 Ladeschirme, 3 Menüs, 2 Account-Anmeldungen, Spielspass.

Spacemoonkey
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Spacemoonkey

videospielsprache ab ca 2007:

normal = dämlich/nichtspieler/meine mudda/bin besoffen/bin noch klein/bin zu groß/hab eigentlich kein bock

ChrisKong
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ChrisKong

Das Wort mag das implizieren, aber ist doch recht spitzfindig. Ich geh ja auch nicht davon aus, dass überall wo super, mega und toll draufsteht, auch genau das zu erwarten ist. Zudem liegt mir auch nicht jedes Genre gleich gut.. oder eher gleich schlecht. Bei Rennspielen bin ich froh wenn ich auf einem Reifen ins Ziel rolle.
Und was der Entwickler sich in vielen Fällen gedacht hat, will ich gar nicht erst wissen. Bei Shadow of the Tomb Raider müssen sie zumindest annehmen, dass die Spieler unter einer geistigen Behinderung leiden und darum die redundanten Tutorial-Einblendungen als Stütze brauchen. Immer und immer wieder.

Sir Lancelot
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Sir Lancelot

Klingt alles so, als ob das mit dem Schwierigkeitsgrad objektiv zu betrachten ist. Das ist es nicht und hat auch nicht zwingend mit dem Spieldesign zu tun

Es geht darum Spiele so zu spielen wie es Entwickler sich denken, dass sie gespielt werden sollten. Und das impliziert nun mal das Wort “normal”. Zumindest für mich.

greenwade
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greenwade

ich mach das aus verschiedenen gründen. zum einen bin ich neugierig wie gut das spieldesign ist. ob die upgrades und skills überhapt nötig sind? und zum anderen bin ich oft zu faul mich ohne gund in die upgrade mechanik einzuarbeiten. solange es ohne tunig geht, spiel ich es halt so. Cuphead zb. hab ich fast das halbe spiel durchgespielt bis ich angefangen hab waffen zu kaufen.

ChrisKong
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ChrisKong

greenwadegreenwade
So ähnlich mach ich das auch, beispw. spare ich meine Fähigkeitspunkte immer recht lange auf und versuch erst mal mit kleiner Lebensleiste, Ausdauer usw. auszukommen.

ChrisKong
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ChrisKong

Klingt alles so, als ob das mit dem Schwierigkeitsgrad objektiv zu betrachten ist. Das ist es nicht und hat auch nicht zwingend mit dem Spieldesign zu tun. Gutes Spieldesign äussert sich mMn, indem man eine gute Lernkurve drin hat, das Spiel grad so schwer ist, dass man motiviert ist, weiterzumachen und nicht gefrustet ist. Und was das angeht ist Last of Us sehr gut ausbalanciert. Ich hatte sehr viel Spass damit und war eins der wenigen Spiele der letzten Gen, das ich zweimal durchgespielt habe.

greenwade
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greenwade

ich hab einen guten umgang mit den heutigen schwirigkeitsgraden gefunden. ich spiel immer alles erst mal auf normal. ich spiel die spiele soweit wie ich komme ohne upgrades, perks oder verbesserungen zu benutzen. wenns mir dann zu schwer wird, schau ich nach wie ich meine figur mit den angesammelten fertigkeitspunkten verbessern kann.

Bort1978
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Bort1978

Ist es bei TLoU auch. Nur das Resi 1 aus ner Zeit kommt, wo noch nicht so Rücksicht auf die Casuals genommen wurde. Du hast es selbst geschrieben, später wurde für die sogar ein extra easy Modus eingebaut.
Und wie schon genannt wurde, vielleicht will man manche Spieler nur glücklicher machen, wenn die sich damit brüsten können, dass sie ein Spiel auf normal geschafft haben. Trotzdem ist es deswegen nicht gleich schlechtes Spieldesign.

Sir Lancelot
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Sir Lancelot

Bort1978Bort1978
Schlechtes Spieldesign fängt schon damit an, easy normal zu nennen. Wenn das Spiel tatsächlich um “hard” gebastelt wurde, hätten die es normal nennen sollen oder sonst wie ingame kommunizieren müssen. Werde es auch nicht wieder spielen, da ich es ohnehin zu zäh empfand. Auf hard würde alles nur noch länger dauern.
Und der Unterschied bei Resi ist dass bei Resi easy easy ist, normal normal und hard hard.

genpei tomate
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genpei tomate

@Tokyo shinjuu
Mhmm…schwieriges Thema…ich versuche es so diplomatisch, wie es mir nur gelingen kann:
Tlou hat mich null abgeholt, es liegt aber im großen und ganzen an meine Aversion “Schleichspiele” gegenüber…ich verspreche dir, dass ich, 1998, Zelda Oot beinah für immer zur Seite gelegt hätte, hätte mir das Game mehr als zu Anfang besagte Abschnitte aufgedrückt.
Metal Gear hatte für mich mit der ersten NES Folge schon alles gesagt…
Was hat das nun mit der Liste zu tun?
Erstens finde ich, dass wenn es um “Playstation” Spiele der Dekade geht, dass alles aus der Liste, das “Multi” ist, keine Relevanz hat und Tlou, wenn ich mich nicht verzählt habe, ganze 7 Spiele als “Konkurrenten” hat, die aus dem Sony Lager nämlich. Nur dann kann es meinetwegen um das “Beste” Sony-Spiel gehen.
Zweitens:
“Bestes” Spiel in welcher Kategorie?
Erzählung, Story und “Emotionen”? Meinetwegen, denn ich bestreite ja nicht, was das Game an “Cineastische Fähigkeit” aufweist genau so wenig steht außer Frage, dass die Story, mit ihren “Gefühls-betonten” Protagonisten gut gemacht ist. Sie entlockt mir dennoch nur ein Schulterzucken, da beim Gameplay, DIE Komponente also, an der ich “Spiel ist Gut/Schlecht” messe, Tlou für mich komplett irrelevant ist: Neu-artige/noch nie dagewesene Mechaniken sehe ich dort nicht und ich frage mich, ob seine unbestrittene, technische/optische Qualitäten eher “den Hype” um das Game ausmachen, als seine spielerische Substanz.

Wenn man die 7 aus der Liste nimmt und schaut, welchen Impact Tlou im Pläisdäschn Lager gehabt hat, gebührt es ihm natürlich eines der Spitzenplätze, heißt aber für mich noch lange nicht, dass es nur ein wenig gegen “Bloodborne” anstinken kann, auch wenn ich fürchte, dass ich “den Fans” von Naughty dog nicht wirklich klar machen kann, dass dies nichts mit dem “berüchtigten” Schwierigkeitsgrad von From Softwares Meisterwerk zu tun hat. 😉

Bort1978
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Bort1978

@Sir Lancelot Ich meinte auch das Remake von Resi 1. Und in was unterscheiden sich der normale und der schwere S-Grad bei Resi? Egal ob Original oder Remake?

Und nein, das ist kein schlechtes Spieldesign bei TLoU. Wer sagt dir denn, dass die Entwickler nicht das Spiel um den höchsten S-Grad herum designt haben und dann für Leute mit weniger Spielerfahrung mehr Muni und andere Items ins Spiel gepackt haben?
Wie hätte denn aus deiner Sicht das Spiel designt werden müssen, damit es Casual und Core-Gamer gleichermaßen anspricht?

Die Entwickler nutzen meistens den Weg über mehr Gegner bzw. stärkere Gegner früher im Spiel oder mehr Schaden, den man nimmt bzw. weniger Schaden, den man austeilt. Hier haben sie zusätzlich den Survival-Aspekt gestärkt, in dem sie den Spieler zwingen sich seine Ressourcen einzuteilen. Damit erreichen sie genau das, dass man taktisch agieren muss, die Routen der Gegner lernen muss und dank fehlender Sichthilfe viel mehr auf Geräusche etc. achten muss.
Du hast das Spiel nicht mal auf dem S-Grad versucht, maßt dir hier jetzt aber an über schlechtes Spieldesign herziehen zu können.

ghostdog83
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ghostdog83

(…) was die dann normal nennen hat eher damit zu tun dass der spieler sich nicht scheisse fühlen soll

Dazu hatte ich mal eine Aussage eines Entwicklers gelesen, der genau das gesagt hat. Normal ist im Grunde schon der einfache Schwierigkeitsgrad bei Spielen.

Sir Lancelot
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Profi (Level 3)
Sir Lancelot

Wenn man versucht es jedem Recht zu machen, hat man schon verloren.
Aber die Entwickler werden davon ausgegangen sein, dass der Großteil der Spieler auf normal spielt. Wenn die es nicht kommunizieren, sind sie selber schuld.

Bort1978Bort1978
Ja wie gesagt, schlechtes Spieldesign.
Bezüglich RE1, das hatte keine wählbaren Schwierigkeitsgrade.
Nur beim Gamecube Remake wurde zuerst eine Frage gestellt, und da hatte man die Wahl zwischen easy und normal. Hard wurde erst nach dem Durchspielen wählbar.
Nur bei der HD-Umsetzung auf PS4 wurde ein weiterer Pussy-Schwierigkeitsgrad eingefügt. Da hat man quasi die Wahl am Anfang zwischen very easy, easy und normal.

Bort1978
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Bort1978

Sir LancelotSir Lancelot Was nützen dir die ganzen Waffen, wenn du auf höheren S-Graden keine Muni dafür findest? Da heißt es halt Ressourcen schonen und genau überlegen, ob man nen Gegner abknallt oder sich die Muni lieber für ne schwerere Stelle aufspart. Selbst das Messer musste man sich da einteilen, weil es kaputt ging.
Resi 1 ist auf easy auch viiiiel zu leicht, weil man Massen an Muni findet. Auf schwer sieht das schon ganz anders aus und es entsteht ein ganz anderer Nervenkitzel.

Aber anstatt das du es einfach mal auf schwer ausprobierst, motzt du hier lieber über das zu leichte Spielerlebnis.

Spacemoonkey
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Spacemoonkey

manchmal schreiben die entwickler dran welcher grad der in ihren augen richtige ist. bei alien isolation zb der höchste (zweithöchste nach nachgereichtem noch höherem). sehe ich bei tlou ähnlich. was die dann normal nennen hat eher damit zu tun dass der spieler sich nicht scheisse fühlen soll wenn der beabsichtigte zu schwer ist. schade wenn es nicht dransteht.

hab diese beschreibung der grade gefunden
https://thelastofus.fandom.com/wiki/Difficulty
wenn es nach mir ginge gäbe es weder easy noch normal aber dass sie es versucht haben jedem recht zu machen kann ich verstehen

Sir Lancelot
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Wenn Tlou nicht darauf ausgelegt wäre rumzuballern, würde es den Spieler nicht so eine riesige Anzahl an Waffen und Gegner vorsetzen.
Wie man es besser macht zeigt zB. “A plague Tale”. Spielt sich wie Tlou nur ohne Waffen. Und das Spiel wurde dadurch nicht zwangsläufig schwieriger…es ist einfach darauf ausgelegt zu schleichen.
Das bei Tlou ist einfach nur faules Spieldesign.

Bort1978
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Genau. 👍🏻

Spacemoonkey
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klar muss jeder für sich entscheiden. was für mich genau richtig ist könnte jemand anderes so sehr unterfordern dass er schnell gelangweilt ist.
bei stealthspielen wirds in meinen augen immer dann besonders problematisch wenn es so leicht eingestellt ist dass man ohne stealth durchkommt 🙂
auch nehmen so hilfen wie röntgenblick etwas die spannung raus.
leider neigen ungeduldige oft dazu solche grade in stealthspielen zu wählen. ihr gutes recht aber ausgelegt sind solche spiele nunmal auf schleichen und wenn dieses element zu stark abgeschwächt wird wird das spiel spielerisch halt zu flach.
in diesem fall nicht so schlimm da tlou echt gute cutscenes hat welche fast allein genug spass bereiten können

ghostdog83
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ghostdog83

Manche Spiele profitieren von einem höheren Schwierigkeitsgrad (u. a. auch D00M 2016). Gleichzeitig muss berücksichtigt werden andere Spieler nicht zu überfordern. Ohne klare Aussage des Entwicklers, würde ich mich nicht auf einen bestimmten Schwierigkeitsgrad festlegen wollen, wenn es den überhaupt gibt, welcher ein Spiel in seiner ursprünglichen Vision darstellt.

Spacemoonkey
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in dieser liste wäre tlou bei mir ungefähr auf 10.
schon recht gut auf dem höchsten grad wenn einen die story abgeholt hat. ansonsten muss man sehen ob man mit den unterbrechungen klarkommt

MontyRunner
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MontyRunner

Zugegeben, interaktiver Film ist ein wenig übertrieben als Spielbeschreibung. Aber sie hilft, das auszudrücken, was ich meine. Uncharted ist sicherlich noch krasser in der Richtung, aber TLOU ist halt schon Mainstream. Das große Lob ans Spiel ist der geglückte Spagat sowohl in die Casual- als auch in die Corewelt. So betrachtet ist die Prämierung nicht unberechtigt. Wober der wahre Titelträger nur Mario Kart 8 heißen kann!

Bort1978
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Sehe ich anders. Das Spiel richtig sich an den Mainstream und hat deswegen S-Grade, die auch von ungeübteren Spielern durchgespielt werden können, nämlich easy und normal für etwas erfahrenere Spieler.
Das Spiel ist wie z. B. Resident Evil 1 ein Survival Spiel, das seine volle Wirkung erst auf höheren S-Graden entfaltet. Selber Schuld, wenn du dir das nicht gibts und dann darüber meckerst, dass dir das Spiel zu einfach ist. Vielleicht solltest du es dann doch einfach mal auf schwer oder gar sehr schwer probieren. Ggf. hast du dann ein Aha-Erlebnis und merkst, welchen Sog so ein Spiel dann entwickeln kann. Durchrennen und alles wegballern kann nämlich jeder.

Sir Lancelot
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Sir Lancelot

Das will ich sehen, dass du dich auf dem S-Grad Überlebener da einfach überall durchballerst. Dafür gibt es gar nicht genug Muni und die Gegner killen dich extrem schnell. Auch Heilung ist rar gesäht. Solche Spiele entfalten ihren Reiz erst voll, wenn man sie nicht auf easy oder normal spielt.

Ich spiele nur auf normal, weil ich es als das verstehe wie die Entwickler wollen, dass das Spiel gespielt wird. Deswegen heisst es “normal”
Auf künstliche Verkomplizierung durch weniger Munition, weniger Leben, stärkere Gegner etc habe ich kein Interesse.
Genauso gut kann ich dann mit den Füßen spielen, wenn ich es schwieriger will.
Entweder ist ein Spiel darauf ausgelegt oder nicht.

greenwade
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greenwade

“Dark Souls ist Gameplay technisch, vom Art Design, der Welt und atmosphärisch bestimmt ein einzigartiges Spiel, welches zurecht als Spiel der Dekade bezeichnet werden könnte. Gleichzeitig verlangt es aber auch den Willen und gewisse Skills damit man eben dieses Spiel erlebt. Meiner Meinung nach hat hätte man dem Spiel aber auch ein ‘Chicken Mode’ spendieren sollen, damit eben alle die oben genannte Attribute erleben…”

ich denke das die genannten attribute ohne den hohen schwirigkeitsrad nicht ansatzweise zünden würden.

Bort1978
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Bort1978

Sir LancelotSir Lancelot Das will ich sehen, dass du dich auf dem S-Grad Überlebener da einfach überall durchballerst. Dafür gibt es gar nicht genug Muni und die Gegner killen dich extrem schnell. Auch Heilung ist rar gesäht. Solche Spiele entfalten ihren Reiz erst voll, wenn man sie nicht auf easy oder normal spielt.

Tokyo_shinjuu
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Tokyo_shinjuu

Last of Us als interaktiven Film zu bezeichnen find ich schon grenzwertig. Spielerisch war das Spiel zwar nicht mega komplex, aber genau dadrin seh ich eher die Stärke, man musste sich nicht mit zahlreichen Feinheiten und Crafting Gedanken auseinandersetzen, trotzdem empfand ich das Gameplay als abwechslungsreich und tiefgründig genug um einen längerfristig zu Fesseln. Gerade das schleichen funktionierte, wenn auch oft berechenbar schön geschmeidig wie zu besten Splinter Cell Zeiten.

Die Stärke des Spiels ist aber die Charaktertiefe, die in meiner Zocker Karriere bislang unerreichbar bleibt. Nichts hat mich bisher so mitfühlen und mitfiebern lassen wie die Beziehung zwischen Ellie und Joel.

genpei tomategenpei tomate
Dark Souls ist Gameplay technisch, vom Art Design, der Welt und atmosphärisch bestimmt ein einzigartiges Spiel, welches zurecht als Spiel der Dekade bezeichnet werden könnte. Gleichzeitig verlangt es aber auch den Willen und gewisse Skills damit man eben dieses Spiel erlebt. Meiner Meinung nach hat hätte man dem Spiel aber auch ein ‘Chicken Mode’ spendieren sollen, damit eben alle die oben genannte Attribute erleben möchten, aber Wille und Fähigkeit nicht haben, dies auch können. Durch besagten Modus hätte das Spiel ja seinen Reiz nicht verloren. Als Anreiz es doch auf dem eigentlich angedachten Schwierigkeitsgrad zu meistern hätte man ja ein True End einbauen können.