Wenn ein Nachfolger erscheint, ist eigentlich immer die erste Frage, was dieser denn jetzt genau neu oder besser macht. Im Fall von The Surge 2 erklärt uns das Focus Home Interactive jetzt mit Hilfe eines schcken Gameplay-Trailers.
Darin zeigt man uns neue Waffen, Umgebungen, Feinde, gigantische Bosse und Kampfbewegungen, die die bewährte Formel des Vorgängers weiter verbessern. Laut Pressemitteilung gibt es generell noch mehr Herausforderungen zu überwinden, Ausrüstungsteile zu erbeuten und aufzuwerten und natürlich noch mehr Bedrohungen zu überstehen.
The Surge 2 erscheint am 24. September für PS4 und Xbox One.









Das kann ich bestätigen. Hab schon ein paar Mal auch nur kurz angemacht, um mich weiter zu Leveln. ?
Na ich bin schon gespannt, was mich als nächstes erwartet. Und ich bin auch gar nicht böse, dass The Surge nicht so ein Umfangmonster wie DS und Nioh ist. Muss ja nicht immer sein.
“…da es viele ähnlichkeiten gibt muss ich beim spielen immer an die spiele von from software denken und da ziehen nioh und surge einfach den kürzeren. in beiden spielen wirkt das leveldesign wie ne minigolfversion der vorbilder.”
das stimmt! und das ist auch das größte problem bei den orginal From Soulsborn spielen. sie lassen fast jedes andere spiel mehr oder weniger alt aussehen – genreübergreifend! wobei es die direkten konkurenten natürlich besonders schwer haben.
“The Surge ist (mir) nur einfach etwas zu trist und abwechslungsarm.”
im späteren spielverlauf gibt es noch, sagen wir mal, 1,5 neue settings. 😉
@Bort
ja, es gibt später schon auch etwas größere bereiche als die erste fabrik. aber im großen und ganzen ist es schon so wie hier beschrieben. das liegt daran, das es in The Surge mehrere kleinere areale gibt, anstatt einer riesigen zusammenhängenden welt wie es bei DS der fall ist. später werden aber auch diese areale an verschiedenen stellen miteinander verbunden, was dann auch wieder ziemlich cool ist.
es ist dadurch zwar weniger episch als DS, aber es läd auch spontaner mal zu einer session zwischendurch ein.
Ist das denn das ganze Spiel über so? Der erste Bereich war recht klein im Nachhinein, hat mich aber trotzdem ne Weile beschäftigt, weil ich mir erstmal eine gute Rüstung gefarmt habe. Ich habe mir aber sagen lassen, dass spätere Bereiche größer ausfallen.
@greenwade
Ist natürlich auch alles ein Stück weit Geschmackssache. 🙂
Und ich verstehe deinen Standpunkt auch.
Wenn ich die Grafik eines Witcher 3 und die eines The Surge gegeneinander halte, dann sehe ich da allerdings wirklich größere Unterschiede.
Ich würde bei der Betrachtung neben dem persönlichen Geschmack einfach noch die technische Seite stärker einbeziehen.
Und da spielt der Hexer einfach nicht in der selben Liga.
The Surge ist auch nicht hässlich per se.
Und was das Team da mit der Engine gemacht hat ist schon echt ordentlich. Insbesondere möchte ich das den Speicherplatzverbrauch mal hervorheben. Ich glaube The Surge hat irgendwas um die 13 GB Speicher belegt. 13 GB! Das ist heute fast nix.
Deck 13 ist eben auch kein Naughty Dog, Guerilla Games, Ubisoft (Montreal, Quebec, etc.), CD Projekt RED; sprich: kein Tripple-A Entwickler. Die haben dementsprechende Möglichkeiten.
The Surge ist (mir) nur einfach etwas zu trist und abwechslungsarm. Und ich meine eben keine hunderte von Explosionen oder so.
Aber hier mal ein paar mehr Akzente und dort mal ein wenig mehr Abwechslung und schon hätte es das Spiel aus meiner Sicht direkt aufgewertet.
@Inhalt von @Spacemoonkey s Beitrag:
Stichwort Leveldesign; insbesondere Abkürzungen:
Das sehe ich genauso
The Surge war zu “kleinteilig”, zu unnötig verschachtelt. Man wollte hier gerne viele Abkürzungen. Nur haben sie nicht diesen “Belohnungseffekt” wie bei den Soulsborne-Games von From-Soft.
Dort latscht man ne gefühlte Ewigkeit durch die Welt und denkt man ist schon hunderte Kilometer vom letzten Bonfire entfernt und findet dann eine Tür, ein Gitter, einen Aufzug, whatever.
Wenn man da dann hindurch tritt findet man sich auf einmal in einem Startgebiet oder einem weit entfernten Bonfire wieder und all die Last, die man auf dem Weg angesammelt hat fällt einem von den Schultern und man denkt einfach nur “wtf; jetzt bin ich also hier? Krass.”.
In The Surge schien es auch für mich eher so:
“Oh n Gitter; das schließ ich mal auf; ah hier war ich doch gerade vor 2 Minuten schon auf der anderen Seite; aha ok.” *schulterzuck*
😀
Das ist natürlich nun leicht übertrieben und auch persönlich gefärbt, da Dark Souls mein erster Kontakt mit einer solchen Art Spiel war und mich das einfach umgehauen und nachhaltig beeindruckt hat. 🙂
habs 3-4 stunden gespielt und fands was technik und artstyle angeht auch ziemlich gut. mich hat aber wie bei nioh mit der zeit das leveldesign etwas gelangweilt. da es viele ähnlichkeiten gibt muss ich beim spielen immer an die spiele von from software denken und da ziehen nioh und surge einfach den kürzeren. in beiden spielen wirkt das leveldesign wie ne minigolfversion der vorbilder. die gebiete fühlen sich einfach zu klein und verschachtelt an als dass es für richtig befriedigende erkundung geeignet wäre.
sekisoulsborne: wow wo bin ich den jetzt gelandet? ahhh jetzt bin ich nach einer mehrstündigen reise auf der anderen seite.
surgioh: ok jetzt ist die tür auf und ich spare mir 2min laufen. aso ich bin jetzt auf der anderen seite der wand.
vielleicht wäre hier sogar ein etwas linearerer aufbau mit mehr kämpfen die man nicht skippen kann vorteilhafter gewesen
jedenfalls find ich nioh trotzdem sehr gut und the surge ok. darauf kann man aufbauen und ich freu mich auf the surge 2
“Grafisch kam das Spiel allerdings recht spartanisch und steril daher. …ich fand es leider dann doch recht fad.”
ich verstehe wie du das meinst und du hast auch nicht unrecht. trotzdem bin wiedermal überrascht wie weit die wahrnehmung, bzw. auffassung von spieler zu spieler abweichen kann. wenn ich die grafik von The Surge beschreibe, verwende ich die vokabeln sauber, detailiert, scharf, bunt, effektvoll… ich find die grafik sogar so gut, das ich gegooglet hab welche spiele noch die PathFinder engine benutzen. für mich sieht the surge auch ohne zweifel deutlich besser aus, als das von so vielen gelobte Witcher 3, was in meinen augen grafisch gut ist, mich aber nicht wirklich abholt. the witcher sieht für mich aus als ob die entwickler zu viel wollten und wir jetzt eben nur das bekommen haben was halt möglich war, während the surge bei mir den eindruck einer punktlandung erweckt. alles sieht akkurat so aus wie es sein sollte.
Ich fand das was ich von The Surge gespielt habe auch ganz ordentlich.
Wie erwähnt ist es quasi ein DS-Light in nem anderen Setting. Das Kampfsystem mit den einzeln anwählbaren Zonen und das daraus aufbauende (Crafting-)Levelsystem war angenehm eigenständig in dem Genre.
Ich habe bis nach dem ersten Boss gespielt. Danach noch ne Weile weiter.
Den Boss-Kampf fand ich leider nicht sonderlich spannend und auch etwas “clunky”. Daran krankte auch schon Lords of the Fallen.
Das Leveldesign (Aufbau) war für sich genommen nicht unbedingt schlecht. Alles nur etwas sehr komprimiert.
Grafisch kam das Spiel allerdings recht spartanisch und steril daher. Das ist zwar auch dem Setting geschuldet und auch dem Budget, aber ich fand es leider dann doch recht fad.
Die Spielfigur spielt sich (auch je nach Waffe) auch etwas “schwammig”.
Das alles im Vergleich zum Schwergewicht Dark Souls oder meinetwegen auch einem Bloodborne.
Für mich wäre das Spiel bis zu dem Abschnitt bis ich gespielt habe ein guter 75er Kandidat.
Besser als Lords of the Fallen war es aus meiner Sicht aber allemal und man hat einen deutlichen Fortschritt gesehen.
Ich werde The Surge auch (irgendwann) noch durchspielen. Das steht fest auf dem Zettel. 🙂
Und irgendwann danach werde ich dann bestimmt auch mal in The Surge 2 reinschauen.
“…muss sagen, dass ich bisher doch sehr positiv überrascht bin. Sicherlich kein DS Killer, aber es macht doch ordentlich Spaß. Die Grafik gefällt selbst 2 Jahre nach Release sehr. Die Steuerung flutscht. Das Kampf- und Auflevelsystem machen Lust auf mehr.”
ganz genau so gings mir auch! 🙂 schon schade das so eine perle wegen schlechter publicity bei vielen unter dem radar läuft.
mittlerweile hab ich es mehrmals durchgespielt und finde das es, rein vom funfaktor her, sehr nah an Dark Souls ran kommt. es ist in allen aspekten schlanker als DS, was aber nicht per se schlecht ist. ich würde dem spiel 90% geben.
Ich bin dank PS+ gerade an Teil 1 dran und muss sagen, dass ich bisher doch sehr positiv überrascht bin. Sicherlich kein DS Killer, aber es macht doch ordentlich Spaß. Die Grafik gefällt selbst 2 Jahre nach Release sehr. Die Steuerung flutscht. Das Kampf- und Auflevelsystem machen Lust auf mehr. Ich bin erst im 2. Bereich, aber die Wertung von damals hier mit unter 70% kann ich aktuell nicht nachvollziehen. Für mich hat der Titel momentan eher um die 80% verdient.
Mein Interesse an Teil 2 ist dadurch doch stark gestiegen. Da war doch die PS+ Gratis-Aktion bei mir erfolgreich. ?
seit einer eeeewigkeit mal wieder ein spiel auf das ich mich ohne wennundaber freue! da geht nix mehr schief! das hab ich im urin! 🙂