The Tomorrow Children – unsere gamescom Impressionen

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Branchenveteran Dylan Cuthbert (entwickelte zu Super-Nintendo-Zeiten Starwing mit) werkelt unter dem Label Sony Japan Studios an einer Art „Social Network Game“. Eine Welt bestehend aus Inseln und Städten wird von Eurem Charakter erforscht und gegen Monster verteidigt. Dabei seid Ihr vernetzt mit anderen Online-Spielern: Die sind für Euch so lange unsichtbar, bis sie beginnen zu graben, zu kämpfen, Gegenstände zu kaufen oder andere bestimmte Tätigkeiten auszuführen. Dann tauchen sie in Eurem Universum auf und Ihr könnt ihnen zur Seite stehen oder mit ihnen rudimentär kommunizieren – The Tomorrow Children soll sich großteils wie ein Singleplayer-Spiel anfühlen, das aber in einer persistenten Online-Welt spielt.
Was sich etwas seltsam anhört, wirkt in der ersten Präsentation wie eine Mischung aus Minecraft (nach Rohstoffen graben bzw. sie abbauen), Earth Defense Force (Kampf gegen insektenartige Monster) und MMO (Social-Komponente). Vorwiegendes Ziel ist dabei die Rettung von Menschen, die bei einem schiefgegangenen Experiment verschwanden und nun in Matroschka-artigen Figuren gefangen sind – sucht sie auf Inseln und bringt sie zurück in die Städte, um eine Belohnung zu kassieren, damit Ihr neue Waffen und Werkzeuge kaufen könnt.
Dieses System schreit natürlich nach Bezahlinhalten: Aktuell denken Cuthbert und sein Team darüber angeblich noch nach. Es würde uns aber sehr wundern, wenn die Entwickler diese Chance auf etwas Zubrot ausließen… In Sachen Optik geht das Spiel definitiv eigene Wege: Die Inseln und Städte sehen aus, als ob sie in einem Eishockey-Stadion stünden – bunte Gebäude und Strukturen stehen auf einem klinisch wirkenden weißen Untergrund. Inspiriert ist die Grafik vom Look & Feel der 1960er: Rundliche Formen und knubbelige (Comic-)Figuren bestimmen das Bild.

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Cold Seavers
17. August 2014 21:09

[quote=From Beyond]

Auch wenn ich mich jetzt wie ein Fanboy anhöre:

Was Sony auf der Gamescom an neuen IP´s und innoviten Konzepten vorgestellt hat (Rime, Wild undTheTomorrow Children) ist beachtlich. Das sind auch keine Indie Titel! So viel Mut und Kreativität habe ich auf der WiiU bisher nicht gesehen. Meine gewagte These: Sony wird in den nächsten 6-8 Jahren die Richtung vorgeben und das Gaming retten wie Batman Gotham City!

[/quote]Der Weg ist gut..aber ob 6-8 Jahre…das weiß ich nicht…auch meine Glaskugel nicht. Aber der Weg ist gut….

From Beyond
15. August 2014 20:24

The Truth is out there Fox 🙂

FoxMulder
15. August 2014 19:47

@From Beyond Kann ich unterschreiben was du geschrieben hast^^

From Beyond
15. August 2014 18:09

10 Mille, Tendenz steigend;)

Seska1973
15. August 2014 17:36

[quote=From Beyond]

Auch wenn ich mich jetzt wie ein Fanboy anhöre:

Was Sony auf der Gamescom an neuen IP´s und innoviten Konzepten vorgestellt hat (Rime, Wild undTheTomorrow Children) ist beachtlich. Das sind auch keine Indie Titel! So viel Mut und Kreativität habe ich auf der WiiU bisher nicht gesehen. Meine gewagte These: Sony wird in den nächsten 6-8 Jahren die Richtung vorgeben und das Gaming retten wie Batman Gotham City!

[/quote]Erst die Kunden, entscheiden ob es ein Erfolg wird.

From Beyond
15. August 2014 15:26

Auch wenn ich mich jetzt wie ein Fanboy anhöre:Was Sony auf der Gamescom an neuen IP´s und innoviten Konzepten vorgestellt hat (Rime, Wild undTheTomorrow Children) ist beachtlich. Das sind auch keine Indie Titel! So viel Mut und Kreativität habe ich auf der WiiU bisher nicht gesehen. Meine gewagte These: Sony wird in den nächsten 6-8 Jahren die Richtung vorgeben und das Gaming retten wie Batman Gotham City!