THQ bestätigt: bis zu 240 Mitarbeiter werden entlassen

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Es ist ein offenes Geheimnis, dass THQ finanziell gerade schwere Zeiten durchmacht und sogar Gefahr läuft, aus dem NASDAQ zu verschwinden. Immer wieder gab es Gerüchte über daraus resultierende Umstrukturierungsmaßnahmen, doch jetzt wurden diese auch von offizieller Seite bestätigt.

So berichtet Gamasutra, dass THQ die Streichung von bis zu 240 Stellen bekanntgegeben habe. Dies solle bis September geschehen, wobei die überwiegende Anzahl der Entlassungen bereits bis Ende März vollzogen sein werde. IGN vermeldet in diesem Zusammenhang, dass bei THQ Australia bereits 14 Mitarbeiter entlassen worden wären, was etwa der Hälfte der Belegschaft entspräche. Entwicklerteams sollen von den Kürzungen allerdings nicht betroffen sein. In den nun fälligen Auszahlungen von rund acht Millionen Dollar sehe THQ generell kein Problem.

Aber auch die Führungsriege bleibe nicht von Konsequenzen verschont. So werde ab 13. Februar das Gehalt von CEO und Präsident Brian Farrell halbiert (von 718.500 auf 359.250 Dollar). Sein neuer Vertrag soll allerdings eine Klausel enthalten, dass er ab Februar 2013 wieder seinen vollen Lohn erhalte und dieser von da an nicht mehr gekürzt werden könne.

THQ hatte bereits letzte Woche bekanntgegeben, sich aus der Entwicklung von Kinderspielen zurückziehen zu wollen.

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Threepwood
2. Februar 2012 15:12

Gerade mal 30.000 Dollar im Monat, wie soll man denn damit überleben können? Hoffentlich schreitet Amnesty International da ein, das sind ja unmenschliche Zustände für den Präser.

dmhvader
2. Februar 2012 14:44

Ohhhhh – der arme Präsident!