Laut Untersuchung von Ubisoft werden nur 5 bis 10 % aller Spiele überhaupt bis zum Ende durchgespielt, CNN berichtete, sie lägen laut Raptr bei 10 bis 20%. Welche Zahl auch immer dem am nächsten kommt – für Spielehersteller sind sie alle erschreckend niedrig.
Eine ganz andere Sicht der Dinge hat dagegen Jason VandenBerghe, Creative Director bei Ubisoft. Er ist der Meinung, dass Spiele kein Ende benötigen:
“Games sind [Endlos-] Schleifen“, erklärte er gegenüber Gamasutra.“Es gibt eine Menge Spiele, die nicht einmal ein Ende besitzen. Die meisten Arcade-Spiele und die meisten MMOs haben keine wirklichen Enden. Die Sims haben kein Ende. Poker? Schach? Fußball? Tatsächlich sind die Mehrheit der langlebigsten Topspiele speziell entwickelt worden, um nie beendet zu werden. Ein Sudoku-Spiel führt zum nächsten, das wiederum zum nächsten führt.”
Der zottelbärtige Kreativkopf hält dies vielmehr für einen großen Vorteil gegenüber anderen Medienformen: “Die Möglichkeit, dass der Spieler aufhören kann zu spielen, wann immer er Lust dazu verspürt, liegt in der Natur des Mediums. Das ist keine schlechte, sondern eine gute Sache“, findet VandenBerghe.
Wie seht Ihr das?









[quote=ChrisKong]
Auch du verwechselst Story mit Atmosphäre, welcher ein vielfaches an Bedeutung hat. Wenns wirklich die Story wäre, oje, dann sind deine 20% mit guter Story eindeutig zu hoch gegriffen. 99.999% aller Games haben eine Story die nicht erwähnenswert erscheint. Ich sehe das ähnlich wie Gipetto, ich will Gameplay und geile Atmo und nicht einen banalen Renderfilm nach dem andern anschauen. Die besten Storys brauchen auch nicht viele Worte, je mehr man erklärt, desto mehr Magie geht verloren, Link wird hoffentlich niemals sprechen lernen. Für Leute, die nicht zu Kopfkino fähig sind, ist eine breit ausgetretene Story natürlich besser, ich strenge lieber mehr meine Fantasie an und wie Gipetto es so schön gesagt hat, schreib mir meine eigene Geschichte.
[/quote]Du sprichst hier genau den Punkt an den ich meine: Kopfkino :)Wenn Kopfkino noch audio/visuell(Atmospähre) präsentiert wird, ist es das geilste was es gibt. Genau das macht Videospiele zu etwas einzigartigem. Kein Film und kein Buch kann mir sowas bieten. Das ist es, warum ich eigentlich zocke.Deswegen liebe ich z.B. auch die bethestischen RPG´s. Klar es gibt ne Story, aber abseits der Wege findet man so viele kleine und auch größere Dinge die viel Raum zur Interpretation lassen. Klar, zB bei einem Tetris ist man eingeschränkt…da geht das natürlich nicht so toll. Da is wenig los.Die Spielgröße ala open world ist eigenltlich auch nicht relevant. Wichtig ist, das viel Raum für Kopfkino gelassen wird.Nehmen wir mal das RPG Resonance of Fate. Die ganze Spielwelt befindet sich auf diesem Turm. Der ist unterteilt in Etagen. Aber was ist rundherum? Im Spiel gibt es hier und da mal Schauplätze wo man in die Ferne sehen kann. Zwar verschwommen und ungenau, lässt aber viel Raum für mehr. Auch lassen die Etagen, auf denen auch Städte sind, noch viel “”Raum”” übrig, jeodoch ohne unfertig zu wirken. Ich spinne mir meine eigene Geschichte, meine eigenen Vorstellungen und möchte daher auch nicht, dass mir das gezeigt wird – ich würde nämlich dann nur enttäuscht werden. Ähnlich, einem Buch halt….
Ist so wie im leben, man wird geboren, man lebt, und am Ende stirbt man. Aber die Welt existiert noch lange weiter 😉
Ich finde Videospiele sollten in der Lage sein für jeden Geschmack etwas zu bieten. Die die eine gute Handlung/Motivation suchen werden bei Skyrims und Fallouts fündig, zumal hier auch das Gameplay erste Sahne ist. Wer “”ohne Ende”” zocken will kann sich wieder auf eine Runde Civ oder Diablo 3 freuen und wenn nötig das ganze auch noch online. Wenn es doch ein Medium gibt das die Geschmäcker beider Vorlieben bedienen kann, dann sind das Videospiele. Ich jedenfalls möchte beides in Zukunft nicht missen!
Klar spiele wie fifa ,forza oder tetris brauchen keine story warum auch aber spiele wie Metal gear,Mass Effect (ich kann mit dem ende leben) oder Heavy rain sind ohne eine gute story nichts.Ich will nicht mich durch zig gegnern prügeln und dafür nur ein paar erfahrungspunkte und bessere knarre bekommen. Ich will auch von einer guten story motiviert werden in den kampf zu ziehen.Natürlich muss dabei auch dass gameplay stimmen.Und wenn die story und das Gameplay mich ansprechen spiel ich das spiel auch durch.
[quote=Tinker Corps]
Ich würde mir höhere Qualität bei Storys in Videospielen wünschen, es wird ja besser, aber ca 80% aller Spiele haben immer noch einen ziemlich miesen Plot.
Dabei haben die es bei mir durch die Interaktivität und die stärkere Immersion viel leichter mich an Charaktere und Welten zu binden und mich zu fesseln.
[/quote]Auch du verwechselst Story mit Atmosphäre, welcher ein vielfaches an Bedeutung hat. Wenns wirklich die Story wäre, oje, dann sind deine 20% mit guter Story eindeutig zu hoch gegriffen. 99.999% aller Games haben eine Story die nicht erwähnenswert erscheint. Ich sehe das ähnlich wie Gipetto, ich will Gameplay und geile Atmo und nicht einen banalen Renderfilm nach dem andern anschauen. Die besten Storys brauchen auch nicht viele Worte, je mehr man erklärt, desto mehr Magie geht verloren, Link wird hoffentlich niemals sprechen lernen. Für Leute, die nicht zu Kopfkino fähig sind, ist eine breit ausgetretene Story natürlich besser, ich strenge lieber mehr meine Fantasie an und wie Gipetto es so schön gesagt hat, schreib mir meine eigene Geschichte.
[quote=lipoman]
Bei Filmen ist es ja auch wünschenswert , das sie ein Ende haben .
[/quote]bisher hatte jeder eins-selbst “”die unendliche Geschichte”” obwohl der Titel explizit das Gegenteil behauptet
Und weil es hier nicht noch nicht erwähnt wurde, was garnicht geht sind Spiele, die das “”richtige”” Ende per DLC präsentieren (Ich sehe euch an Asura’s Wrath und FFXIII-2).
Kommt auf das Spiel an. Viele Games bzw. Genres funktionieren auch ohne durchgehende (Hintergrund-)Story und ohne Ende. Bei Open-World-Games wie GTA würde ich ein richtiges Ende vermissen, selbst wenn ich ständig beim Nichtspielen der Story hängenbleibe, weil ich nur im Auto rumfahre und die genialen Radiosender höre! 😀
Tja, die Zeit, dass ist wohl wahr…Hab ja kaum Zeit, hier in der Community regelmäßig reinzuschauen! Blöder Beruf auch! Und immer diese Verpflichtungen! Spielen auch noch! Zum Ende bringen! Informieren! Meckern! Schlafen!
ich brauche eine story. ich lese ja auch ein buch nicht des lesens wegen.natürlich ist sie nicht überall so von nöten (beat e’m up’s, shmup’s etc.) aber in vielen bereichen doch die treibende kraft welche mein interesse / neugierde bis zum ende anhält. nur gibt es halt gute und weniger gute stories. aber das gibt’s ja überall. was das durchspielen angeht sind wir wohl zu sehr in den konsum strudel geraten ohne richtig zu genießen.ich würde ja gerne mehr/intensiver zocken , nur haben sich die prioritäten dank job, familie etc umgepolt, sprich die zeit zum zocken wird knapper.
Bei Filmen ist es ja auch wünschenswert , das sie ein Ende haben .
Jo, habe es richtig verstanden, aber falsch geschrieben. Ansonsten würde doch mein ganzer zweiter Satz keinen Sinn ergeben.
@Sauerland:Lies nochmal genau nach, je nach Quelle beenden zwischen 80% und 95% der Spieler ihre Games [b]nicht[/b].Versteh ich zwar nicht, aber naja.
Spiele brauchen auch keine Waffen, aber spielt mal ein Call of Duty auf Veteran ohne zu schießen. Immer diese billigen allgemein Brötchen.Das 5%-10% der Leute ihre Spiele beenden ist auch so eine Sache. Viele Spiele sind auch einfach nicht gut genug um sie durchzuspielen, wobei ich heutzutage meine Spiele mit einer Ausnahme immer beendet habe. Wieder andere Spieler kommen einfach nicht dazu Spiele durchspielen, weil sie Familie haben und Geld verdienen müssen.Auch ein Fußball oder Rock Band Spiel hat im Prinzip ein Ende, sei es ein Karriere- oder Turnier-Modus. Auch die Arcade Leiter bei Street Fighter ist auch auf jeder Stufe und mit jedem Kämpfer irgendwann einmal bestiegen. Nur weil ein Spiel ein Ende hat heißt es noch lange nicht, dass ich das Spiel nicht wiederholen kann.Allerdings haben manche Serien auch nie ein Ende wie z.B. die Lindenstraße oder Soaps.
ich kann den Typen verstehenDer weiss bestimmt wie das Ende von Rasputin warund das möchte er in diesem Leben vermeiden,also lieber open end.
Wie bereits mehrfach genannt: Es hängt vom Spiel ab.Spiele mit Story benötigen ein Ende. Sei es nun ein Offenes um einen weiteren Teil vorzubereiten (stirb mieser Cliffhanger, stirb!), oder ein Geschlossenes.Sanboxspiele z. B. benötigen an sich kein Ende. Auch MMOs leben davon, dass immer wieder neuer Endgamecontent nachproduziert wird. Eine Partie Schach kann man natürlich auch mittendrin abbrechen (ist aber eher potentiel unbefriedigend).
Um den Philosophen Stephan Remmler zu zitieren:ALLES hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!!!
Wenn ein Spiel mich nach einem guten abgeschlossenen Ende ,dazu motivieren kann weiterzuspielen bzw. noch mal anzufangen ,ist das für mich fast genauso wichtig wie ein gutes Ende an sich.Ich kann es echt nicht ab 60€ für ein Spiel auszugeben und dann zu merken ,dass es nach dem Durchspielen nix mehr zu tun gibt. Allerdings muss die Motivation dann schon über ein simples New Game+ hinausgehen.Ansonsten stimme ich der Aussage aber zum Teil zu. Diverse Spielkonzepte brauchen einfach keine Geschichte und somit auch kein Ende.
Schach hat kein ende??
[quote=Seska1973]
Dann wirst du “”Asia Grinders”” Lieben 🙂 Das sind Asiatische MMO’s die lange brauchen um zu Leveln, wo man Stunden/Tage/Wochen farmen muss für Drops, um eine Waffe zu bauen die auch noch failen kann bei der Herstellung. Alles kein Problem? Dann haste dir die Trophäe “”Hardcore Asiagrinder”” verdient :)[/quote]Yay, bling *tropäheerhalten* :)Wenn man am Grinden Spass hat, warum denn nicht? Diablo, Sacred und Co. ist nix anderes. Quests, oder eben Story ist nur ein Mittel zum Zweck. Völlig uninteressant. Kann ganz banal sein…[quote=Seska1973]….Der Weg ist das Ziel…[/quote]Genau! Ich setze mir mein eigenes Ziel und habe verdammt viel Spass daran, bis ich es erreiche. Sim City ist ja auch so ein Beispiel. Oder Dead Island, da war mein Ziel halt max Level und die besten Waffen besitzen. Habe das Game dann letztendlich glaube ich 5 mal mit einem Char durchgezockt, dazwischen mal immer wieder im multiplayer reingschnuppert,….das macht Fun. Die Story war mir nach den ersten mal egal. Und der Wiederspielwert solcher Spiele sind bei mir enorm. Bei einem “”Film””-Spiel habe ich keinen Grund, das Game nochmal durchzuzuocken.
Ich würde mir höhere Qualität bei Storys in Videospielen wünschen, es wird ja besser, aber ca 80% aller Spiele haben immer noch einen ziemlich miesen Plot.Dabei haben die es bei mir durch die Interaktivität und die stärkere Immersion viel leichter mich an Charaktere und Welten zu binden und mich zu fesseln.
[quote=Gipetto]
EDIT und bei MMO´s ist auch das Aufleveln und Sammeln in Vordergrund, die Story ist gar nicht wichtig.
[/quote]Dann wirst du “”Asia Grinders”” Lieben 🙂 Das sind Asiatische MMO’s die lange brauchen um zu Leveln, wo man Stunden/Tage/Wochen farmen muss für Drops, um eine Waffe zu bauen die auch noch failen kann bei der Herstellung. Alles kein Problem? Dann haste dir die Trophäe “”Hardcore Asiagrinder”” verdient :)edit: Ja ich habe es verstanden. Bei dir ist es fast wie bei mir. Der Weg ist das Ziel (Unterhalten werden)
Ehrlich, ich sehe das ähnlich. Ich bin sogar schon so weit, dass ich sagen kann – ich brauche und will keine Story! Ich bin es schon überdrüssig, von Zwischensequenz zu Zwischensqeuent geschubst zu werden. Dazwischen schleiche/renne/kletter ich lineare Level ab. DAS soll ein Spiel sein!? Ich weiß nicht, ich kann spiele die wie ein Film rüber kommen nichts mehr abgewinnen. Ich will spielen, ich brauche keine Story. Wenn ich Story haben möchte gibts genug andere Medien.Z.B. in Skyrim interessiert mich die vorgegeben Story überhaupt nicht. Nach dem durchzocken fing ich komplett neu an, und schrieb/spielte meine eigene Geschichte. Da entfaltet das Spiel erst richtig sein Dasein. Ein Spiel, welches ich selber spiele. Ohne “”geführt”” zu werden.Oder im Moment spiele ich Just Cause 2, weil man einfach nur zocken kann ohne Story Wischi Waschi. Ich werden nie in meinen Spielfluss abrupt unterbrochen. Das sind für mich Videospiele. Oder Street Fighter, oder gar Demon Souls. Selbst Demon Souls würde ohne Story genauso gut sein.Diablo –> shice auf Story, ich will sammeln und aufleveln.Das sind spiele die immer wieder gezockt werden, so wie es der Hr.mit dem langen Bart meint.Ich hoffe ich habe das so halbwegs rübergebracht, was ich meine :)EDIT und bei MMO´s ist auch das Aufleveln und Sammeln in Vordergrund, die Story ist gar nicht wichtig.
Das Problem mit dem “”Aufhören”” z.b. in einem RPG. Ist das wieder auffangen des Roten Fadens nach der Pause. Zum Glück haben Die Entwickler langsam angefangen, einen Hinweis einzubauen was als nächstes ansteht. So das man weiss was man machen muss, und nicht Angst hat den Faden zu verlieren und das Spiel komplett von Vorne zu spielen. Das kann auch auf MMO’s zutreffen. Vielleicht sollte man das Tutorial permanent anwählbar bleiben, für solche “”nach der Pause”” Spieler um wieder hereinzukommen
@CC und was ist mit der Story vom russischen Raketenbauer in Tetris? Kennst du da auch das Ende der Geschichte???
[quote=captain carot]
Btw. spiel ich so ziemlich alle Spiele, die ein Ende haben auch bis zu diesem durch.
[/quote]Krasser Typ ;)!
hehe der sieht auch immer zotteliger aus.verrückter typ 😀
Spiele die eine Geschichte erzählen sollten auch ein Ende haben, Punkt.Btw. spiel ich so ziemlich alle Spiele, die ein Ende haben auch bis zu diesem durch.
Bei bestimten Spielen braucht es kein Ende, da stimm ich zu.Grundsätlich stimmt das aber nicht.Am Ende von Terranigma auf dem SNES hatte ich Tränen in den Augen.Das Ende von Zelda ist fast immer Gänsehaut.Genauso wie das Ende von Halo 3.Wie sauer ich am Ende von GTA 4 war.Wie sehr ich Mass Effect 3 gehasst habe nach dem Ende. Einen gescheiten Schlußpunkt kriegen Heute die wenigsten hin.Die Assasins Creed Teile z.b. waren eigentlich immer toll.Aber haben einen immer sehr Unbefriedigt und verwirt zurück gelassen.Das ist ziemlich Schade den so behält man solche Titel ,durch das schlechte Ende schlechter in Erinerung als sie Eigentlich waren.
Ich fands furchtbar als Fallout 3 mit dem dritten Addon (Broken Seel) um sein tolles Ende gebracht wurde. Für mich brauchen gute Singleplayerspiele auch ein gutes Ende. Bioshock Infinite und The Last of us zeigen derzeit wie es richtitg gemacht wird!