Über Michael Schade wird in Technikforen derzeit viel diskutiert – aber nicht, weil er irgendwelche außergewöhnlichen Leistungen vollbracht hat, sondern weil er die Grafikpower des neuen iPhone über die Leistung der PSP go stellt. Und weil er der Chef von Fishlabs ist, einem führenden Anbieter mobiler Entertainment-Inhalte, schenkt man Ihm Gehör.
Im Gespräch mit Pocketgamer hebt Schade die OpenGL 2.0-Unterstützung des demnächst erhältlichen iPhone 3GS besonders hervor; diese Programmierschnittstelle zur Entwicklung von 2D- und 3D-Computergrafik ermögliche “bessere Grafik als auf der PSP“. Vorausgesetzt, die Entwickler investierten entsprechend Zeit und Geld. Denn für Applikationen, die 99 Cent kosten, scheue jeder wirtschaftlich denkende Entwickler die Mühe, so Schade. Allein die höhere Akku-Laufzeit und das schnellere Touch-Feld seien für iPhone-Spieler aber eine Verbesserung.
Ab dem 19. Juni wird das iPhone 3GS mit wahlweise 16 GByte oder 32 GByte internem Speicher in Deutschland erhältlich sein – allerdings auch diesmal wieder nur mit einem zweijährigen T-Mobile Vertrag. Der günstigste Tarif liegt bei monatlich 24,95 Euro und einem Datenvolumen von 200 MByte. Die PSP go von Sony erscheint am 1. Oktober für rund 250 Euro und setzt ebenso wie das iPhone auf herunterladbare Software.








