Verschüttete Minenarbeiter in Chile erhalten PSPs

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Vor drei Wochen stürzte eine Gold- und Kupfermine in Chile ein und begrub 33 Minenarbeiter. Als es einem Rettungsteam vor etwa einer Woche gelang, mit einer Mini-Kamera zu den Überlebenden durchzudringen, jubelte die ganze Welt auf.

Wie durch ein Wunder, waren alle Arbeiter wohlauf und unversehrt. Seitdem erhalten sie durch den einzigen Zugang – einen schmalen Schacht – alles Überlebensnotwendige. Laut der chilenischen Regierung kann es drei bis vier Monate in Anspruch nehmen, die Arbeiter zu befreien.

Angesichts dieser langen Zeit, werden sich die Arbeiter über ihr neuestes Rettungspaket sicherlich gefreut haben: eine PSP für jeden der Verschütteten. In 700 Metern Tiefe können die Arbeiter ab nun zumindest ein wenig elektronische Unterhaltung genießen.

Künftig werden die Transportbecher auf ihrem Weg zurück an die Oberfläche neben Briefen an die Familie also auch verbrauchte Battery-Packs enthalten.

Wir hoffen auf eine zügige Rettung aller Überlebenden und dass die PSPs zumindest ein wenig bei der Bewältigung dieser unvorstellbar schwierigen Zeit unter der Erde helfen.

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ManicMoe
6. September 2010 15:05

Also ich find’s sehr gut, und die PSP übrigens auch…Hab grad Resistance durch, hat mir gut gefallen…

AmonAmarth
2. September 2010 17:49

hat auch noch einen vorteil: die psp´s spiegeln nicht

Disco Victim
1. September 2010 22:54

zum Glück!

Triforce-Finder
1. September 2010 22:28

@ SeskaNatürlich muss man nicht über alles berichten. Das Grubenunglück ist aber ohnehin in allen Medien. Und wenn Videospiele auch mal positive Presse bekommen, die klar macht, welchen Nutzen man aus ihnen ziehen kann, ist daran nicht wirklich was auszus

smpmember
1. September 2010 19:21

Das ist doch wirklich Quälerei. Stellt euch vor, jemand von denen hat einen DS zu Hause, und muss jetzt mit dieser Murkskiste rumdaddeln. Ich finde, man hätte vorher zumindest mal fragen können, wer sich welches System wünscht.

Seska1973
31. August 2010 22:03

Ja schon, es ging mir aber um die Art der News. Die Tragik dahinter. Oder sollen wir über alles berichten? “”Harry Potter Bücher für die Verschütten!””… Hoffe ihr erkennt meine Idee.ihn Kurzform. man muss nicht alles berichten. Stichwort: Ethik

Saldek
31. August 2010 18:13

ich glaube die Bedeutung des Handhelds wird hier etwas unterschätzt. In einem düsteren Mini-Raum für mehrere Monate in 700 Meter Tiefe verschüttet zu sein, ohne Bewegungsfreiheit, ist unvorstellbar. Zocken kann da sehr gut ablenken und gegen Langeweile und Depression helfen.

Seska1973
31. August 2010 16:52

Und wenn Sie eine Aufblasbare Puppe mit runter geben, Ist das auch eine News wert?Kommt sicher dann auf Beate Uhse Homepage…

Speedrunner
31. August 2010 16:30

Ja ist doch doof wenns dort unten keine Steckdosen gibt um die wieder aufzulasen ^^Oder hats dort noch intakte ?

corny628
31. August 2010 15:53

nette Idee, hamse bisl was zu tunaber ich ich mocht ni ein viertel jahr dort eingeschlossen seinwie wolln die die psp’s laden, ich mein der akku hält ni gerade ewig

ordinary_vanity
31. August 2010 15:49

Find ich irgendwie lustig 🙂 Da kommt man wenigstens nicht auf dumme Gedanken…

Digger Boomshot
31. August 2010 15:44

Lol. Aber im Ernst, so schlecht wär die Idee gar nich. Wenn die dann da noch ein WLAN-Netz einrichten, haben die Bergleute mit den Dingern erstmal ordentlich zu tun. Aber ich schätze die Rettungskräfte haben grad ganz andere Probleme.

tetsuo01
31. August 2010 15:14

Es ist allerdings auch möglich das die PSP gos schon vor den Bergleuten unten waren*lol*…

Napalus
31. August 2010 14:57

Schickt Ihnen doch Silent Hill Origins.Da unten im dunkeln kommt das bestimmt richtig creepy.;-)

tetsuo01
31. August 2010 14:56

Warscheinlich haben sie denen die Restbestände an PSP Gos runtergeschossen.

Digger Boomshot
31. August 2010 14:40

In den Nachrichten wurde auch erwähnt, dass die meisten Bergleute da unten tatsächlich auf Alkoholentzug sind.Das mit den PSPs halte ich aber auch für eine gute Idee.

mobby
31. August 2010 14:39

Ad-Hoc Party 😀

Turrican
31. August 2010 14:31

Die Erfolgsgeschichte der PSP nimmt wahrlich unterirdische Ausmaße an! Aber die Bergleute tun mir wirklich leid 🙁

Triforce-Finder
31. August 2010 14:24

Aber ob Alkohol die Situation wirklich entspannt? Doch wohl eher nicht. Hat schon seinen Grund, dass sie den nicht gekriegt haben, auch wenn das Verlangen durchaus verständlich ist.Das mit den PSPs ist eigentlich ein ganz guter Weg, den Gruppenkoller erstmal auf Distanz zu halten. Hm, bei 33 PSPs müsste es da unten ja Taghell sein…

kai d. hai
31. August 2010 14:08

sie haben nach wein gefragt^^werbung hat die psp aber nötig.

tetsuo01
31. August 2010 13:57

Viele von denen hätten lieber gerne eine Flasche Schnaps und Zigaretten…

Anonymous
Anonymous
31. August 2010 13:46

…Ja… das ist genau DAS was die da unten in Klaustrophopischem Zustand brauchen.

sraL
31. August 2010 13:31

Geil, können die erstmal Mr.Driller, Dig Dug und Boulder Dash zocken !

zoccer111
31. August 2010 13:25

Auch wenn es eigentlich sinnlos ist , ist es eine coole Idee