
Seite 2
Je nach Auftrag werdet Ihr mit Dietrichen in Kreditkartenform, Elektroschock-Handys oder Hosentaschenraketenwerfern ausgestattet. Nach ein paar abschließenden Worten von Chefsekretärin Moneypenny findet Ihr Euch am Einsatzort wieder. Per Analogstick steuert Ihr Bond durch die Level; stoßt Ihr auf einen Gegner, sprechen die Waffen. Auf Knopfdruck spucken Pistole, Maschinengewehr und Schrotflinte Tod und Verderben. Glücklicherweise sind sämtliche Knarren mit einer automatischen Zielfunktion ausgestattet, die jeweils den nächststehenden Feind anvisiert. Auf Wunsch könnt Ihr per Fadenkreuz besonders empfindliche Trefferzonen anpeilen. Ein sauberer Kopfschuss spart nicht nur Munition, sondern verhindert auch, dass das Opfer Alarm schlagen und Verstärkung herbeirufen kann.
Denn nicht immer ist offensives Vorgehen sinnvoll: In einigen Missionen infiltriert Ihr möglichst lautlos die Szenerie, legt Überwachungskameras lahm oder erledigt Wachposten unauffällig aus dem Hinterhalt. Eliminierte Gegner hinterlassen Munition und Extrawaffen. Manchmal ergattert Ihr auch eine Schutzweste, mit der Ihr doppelt so viele Treffer als normalerweise einstecken könnt. Während eines Auftrags seid Ihr per Funk mit dem Hauptquartier verbunden, in unregelmäßigen Abständen geben Euch M & Co. Tipps und Hinweise zu den einzelnen Missionszielen. Beendet Ihr einen Einsatz unterhalb des angegebenen Zeitlimits, erhaltet Ihr zur Belohnung Passwörter, mit denen Bonus-Waffen oder witzige Spielmodi wie ‘Big Head’ freigeschaltet werden.
Unterschiede zwischen N64- und PSone-Version sind nicht nur kosmetischer Natur: Aufgrund der größeren Speicherkapazität kommen Sony-Fans in den Genuss von Original-Filmsequenzen, die die Story zwischen den Aufträgen weiter erzählen. Nintendo-Nutzer müssen sich mit Schnipseln in Echtzeitgrafik begnügen, frohlocken jedoch angesichts der größeren Levelanzahl und spannender Vier-Spieler-Varianten von ‘Deathmatch’ bis ‘Capture the Flag’. Sprachausgabe wurde beiden Fassungen spendiert.


















Also seitdem ich das Spiel damals gespielt hab, seh ich Texturen auf der PS1 irgendwie teils als primitiver an als sie ohnehin waren. Ich finde sogar, dass da viele Spiele grafisch fortgeschrittener wirken bzw. von der Illusion einer glaubwürdigen Welt, die sie mit Tricks darstellen wollen, die sogar lange vorher erschienen sind.
Aber das mag auch daran liegen, dass das Spiel sich wie ein Stuntman ohne Autos spielt. Wie wenn man in einem engen Script haufenweise extrem eng gesteckte Aufgaben erfüllen muss, ohne spielerisch atmen zu können.
Als wie wenn einem im Handbuch schon gesagt werden würde in welcher genauen Minute im Spiel man nun welches Gadget braucht.
Aus meiner Sicht ein Spiel zum abgewöhnen. Die N64-Version dagegen kenn ich nur aus Videos, aber was ich da gesehen hab ist da weniger kontextsensitiver Gadget-Einsatz-Quatsch enthalten und mehr Ego-Shooter und es sicher damit um Längen besser.
Für mich definitiv eines der schlechtesten Bond-Spiele überhaupt. Kann da Colins Fazit nicht so ganz nachvollziehen.
Belächelt mich, weil ich sogar mit Quantum Trost auf der 360 Spaß hatte, aber das ist noch um Welten besser, weil sogar das einen weniger einengte, so was ich mich erinnern kann und das hab ich gern durchgespielt, “Die Welt ist nicht genug” hab ich irgendwann aufgehört- war einfach zu stupide nach Skript.