007 Racing – im Klassik-Test (PS)

1
1908
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Geschüttelt, nicht gerührt. Bei 007 Racing schüttelt’s mich wirklich: Die Grundidee des autobasierten Actionspiels ist ja nichts Neues, und deshalb wurde großzügig bei Spielen wie Driver oder Spy Hunter abgekupfert. Dank der sehr attraktiven Lizenz hätte der Bond-Raser trotzdem eine feine Sache werden können, doch der Name alleine genügt eben nicht: Schon die Grafik löst Gruselanfälle aus, so hässlich grobe Texturen gab es lange nicht mehr zu sehen. Dass zusätzlich weder Auto- noch Landschaftsdesign dieses Manko kompensieren können, komplettiert im Zusammenhang mit der häufig unpraktischen Kameraführung das negative Bild. Wenigstens ist der Spielablauf solide: Die verschiedenen Missionsziele sorgen für genügend Abwechslung, aber auch reichlich Frust – Energieverlust ist oft unvermeidbar, und bei einem K.O. fangt Ihr von vorne an. Hinzu kommt, dass die Extra-Verwaltung selten dämlich ausgefallen ist: Sammelt Ihr eine neue Waffe auf, wird automatisch diese aktiviert. Ungewollte Angriffe mit dem falschen Gerät sind in der Hektik damit an der Tagesordnung. Schade drum, so finden nur hartgesottene Bond-Groupies Gefallen an 007 Racing.

Krachiges Missions-Rennspiel mit dicken Patzern in der Optik und nervigen Macken bei der Steuerung.

Singleplayer52
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
schweini
9. Juli 2020 22:28

Interessant, damals war die Autoklau Mission aus GTA 5 ein ganzes Spiel – nur in spassbefreit… lustig.